Der partizipative Beobachter des virtuellen Paradigmenwandels

Der Himmel zieht sich über der Erde zusammen. Er kommt ihr so nahe, dass…
Ein Spiegel der irdischen Weiten; ich könnte kopfüber darauf laufen.

Der Sitz der Götter, auf starkem Fundament. Wie sieht’s in ihrer Unterwelt aus?

und

Weder eine Google noch eine Wolfram Alpha Suche nach, “how many Games of Life result in annihilation?” war aufschlussreich.

Ist es erstrebenswert, dass das Leben zu einem Spiel verkommt?
– Es hilft, das Spiel zu spielen. – Warum?
– Weil es Spaß macht.
– Weil es Regel und ein Ziel hat.

Meine fünfjährige Tochter meinte, ein neues Spiel begreifen zu können, indem sie verstanden hat, “wie gewinne ich und wie bescheisse ich?”

thou-art-medium

In welcher Welt leben wir denn, dass gilt:


Oder aber: Wie sieht eine Welt aus, in der das gilt? Ist sie erstrebenswert?

Für manche. Utopia ist machbar

Der partizipative Beobachter des virtuellen Paradigmenwandels… der Emergenz einer Community of Practice. Alles echt konstruiert.sytEMISCH

Alex war als Totalverweigerer nach Island gekommen, studierte Ethnologie und baute einen alternativen Geheimdienst auf. Auf dem Kontinent definiert sich der Nationalstaat durch die Verteidigung seines Territoriums. – Nein, der Geheimdienst ist eine polizeiliche Aufgabe; sie erwächst aus den Funktionen der Gesellschaft und wirkt nach innen. – Idealer Weise, ja, aber wenn das Territorium nicht verteidigt werden muss, operiert der Geheimdienst anderweitig…

Dinge, die miteinander zusammen hängen und solche, die nicht. Das ist ein Spiel gemäß


Dazu gehört das Atribut #rum, welches sowohl Fragen nach dem warum? als auch Antworten darauf markiert, sowie #eigentlich, das Vorgänge weiter differenziert.

In der Auseinandersetzung von Autonomisten und Moralistenempirie

müssen wir den Glauben für uns gewinnen. Dann können wir die Moral begraben. Moral ist defitistisch:

Die Dreifaltigkeit des Normativismus wird von der Moral getrübt. Gerne schreibe ich ÄstETHIK. Der Moral lassen wir die Erinnerung der Ethik, die ein Auswuchs der Ästhetik ist. Etik ist ja nur das Verhalten… von Gesellschaften wie den Kirchen, der Gewerkschaft, von Unternehmen, Anthroposophen… dazu kommt Gemeinschaft und Glaube. Du siehst, wie der Moral der Todesstoss versetzt wird?

Die Dreifaltigkeit des Normativismus entspricht den Fakultäten der Persönlichkeit, des Privaten und der Öffentlichkeit. Vom Mittelteil haben wir des Guten zu viel. Wissenschaft, der Sozialsektor, die Betriebswirtschaft… alle zielen sie auf das Private. Persönliche Daten werden an der Öffentlichkeit vorbei kommodifiziert.

[19:45:53] Michael Ickes: authentisch ist das Gegenteil von identitär. Meine Kritik an Erich Fromm
[19:47:43] Roger Wilco: Mir zu hoch. Weiß kaum was von Fromm. Erich Fromm ist einfach: Mehr sein durch weniger haben. Das Problem: Das Private hat sowohl von der Öffentlichkeit und auch vom Individuum (Persönlich) geklaut. Fromms Formel stärkt das Private weiter, indem er ihm das identitätstiftende Eigentum (vis-a-vis Besitz) zugesteht.
[19:56:22] Michael Ickes: nicht der Besitz stiftet Identität, aber Eigentum – wie das Wort sagt: zu eigen, “wesentlich,” #eigentlich
[19:57:39] Roger Wilco: Mon dieu. Denken müssen wenn man müde ist, wie anstrengend. (puke)
[19:58:55] Roger Wilco: Verschwurbelte Gedanken von Denkern.
[19:59:49] Michael Ickes: nja…
[20:00:11] Roger Wilco: 😀
[20:01:31] Michael Ickes: verdenk den Gedenkern die Schwurbel
[20:02:55] Michael Ickes: – dabei geht’s um Geist und Technik
[20:03:27] Michael Ickes: – Max Frisch (homo faber)

Interessen… [Prezi]

Wer das politische Betriebssystem aktualisieren möchte, muss der Software-Entwicklung entleihen.

    • Analyse: Problemanalyse, Needs Assessments, SWOT, Ist-Soll, Wirkungsanalyse, Gedankenexperiment
    • des Designs
    • des Programms
    • des Roll-outs

entweder als Wasserfall-Modell oder iterativ oder im Xtrem Programming als SCRUM

Nach Walter Deutsch misst sich Demokratie an

LaBelle und das Buch Jawi.geLEBtER Widerstand

  • Repräsentation (& Delegation)
  • Partizipation (& Repräsentation)
  • Agenda-Setting (& Partizipation) sowie
  • Standards (Judikative)

Systemix auf dem Weg vom Ist zum Soll.
abenteuer

159 Gedanken zu „Der partizipative Beobachter des virtuellen Paradigmenwandels“

  1. dual ausgebildete Restauratoren Rückkehrer Programm

    Ein Beitrag zum aktiven Konfliktmanagement in der Entwicklungszusammenarbeit gemäß der Nachhaltigkeitskriterien

    Das Ziel, Menschen in Syrien zu befähigen, Verantwortung für ihr kulturelles Erbe zu tragen, ist eingebettet in die menschheitliche Aufgabe, Kultur zu pflegen. Daraus folgt:
    Kultur ist Entwicklung. Entwicklung wiederum ist der konstitutionelle Wert einer Gemeinschaft, so wie Zusammenarbeit der konstitutionelle Mechanismus einer Gesellschaft ist.

  2. Im Anschluss an Systemix folgt die Quadrologie der emisch-systemischen Prozessgestaltung:

    1. das Freifunkglöckner Kollektiv in Residenz im Rathaus Schöneberg, welches
      1. proklamiert: #infofrei ist die Freiheit…
      2. das Friedenauer Rathaus für Friedenauer… Flüchtlinge -> dezentrale Flüchtlingsunterbringung
      3. Mehrkosten an Bürogebäudesanierung vermeiden durch Wohnraumschaffung
    2. die liquiddemokratische Bereichsentwicklungsplanung
    3. die Verteidigung der Roten Insel / geLEBtER Widerstand
    4. bei Dörk NIE rings the BELl
      • Flucht in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit
  3. Der Civil March for Aleppo als Allegorie des Kinderkreuzzugs von 1212. “Die Schwachen werden die Welt erobern.” Sie laufen gegen ihre eigene Ohnmacht an. Nicht weil sie es wollen, sondern weil sie es tun. Denn das Meer teilt sich nicht, sondern führt in die Sklaverei. Was ist daran anders als an Leibeigenschaft?

  4. Einsicht #statt Überzeugung

    Die Baghdad-Bahn der Kurdischen Souveränität!

    In Verteidigung der Politik

    System-Analyse: Konstitution, Legislatur (Politik), Verwaltung
    System-Design: persönlich, privat, öffentlich; Walter Deutsch; Systemix; Kn=K0(1+Energie)^t…
    Programm: (Flucht in der /kommunalen)
    Entwicklungs-
    Zusammen-
    Arbeit
    Roll-out: …

  5. Die Welt
    Zerfällt
    … hat sicher schon mal wer gereimt.

    Hat dann wer Urheber- oder Verwertungsrechte darauf? Ersteres sind Persönlichkeitsrechte, sie sind privat nicht veräußerbar, wohl aber der Öffentlichkeit, dem Gemeinwohl, zur Entwicklung zur Verfügung zu stellen.

    Die Gemeinschaft eint die Wertschätzung einer narrativen Utopie der Entwicklung; die Gesellschaft verfolgt und verteidigt diesen Weg. Der Staat, die Verwaltung der Öffentlichkeit – aber eben nur dieser – kann die Verwertung auf dem Weg der Wertschätzung an Private delegieren.

    Es wird verschiedenen Piraten und Ex-Piraten zugeschrieben gesagt zu haben, “wir sind das Betriebssystem.” Ich meine, Sebastian Nerz entsprechend vertwittert zu haben. Oder sind die Verwertungsrechte daran verkauft worden?

    Ich gehe davon aus, dass die Aussage zumindest zu ihrer Zeit eine gewisse Berechtigung hatte und hat. Wenn ich im Folgenden aufzeige, wie die Piraten insbesondere die Software sind, so soll zunächst geklärt werden, von was denn überhaupt. Des politischen Systems? Aha.

  6. Live Escape Game in der G87

    Der Kampf gegen Verdrängung und Immobilienhaie als Live Escape Rollenspiel / Schnitzeljagd.

    Aus der Erfahrung der ersten Besetzung, die in einem Katz-und-Maus Spiel endete. Zur spielerischen Heranführung an das Bezugsgruppenprinzip in Vorbereitung auf den G20 Gipfel in Hamburg im Juli.

    Steffen will’s unpolitisch machen. Wozu denn außer dann als seichte, neoliberale Beschäftigung für die Wohlstandsjugend?

    Es geht vielmehr um eine radikal-linke Appropriation des neoliberalen Konzepts.

  7. Das Problem ist, dass Afghanische (Persische) Flüchtlinge vom Bund abgeschoben werden sollen, das Land Berlin diese jedoch dulden möchte. Diese Dichotomie lässt die Geflüchteten in einem Limbo, in dem Maßnahmen der Stabilisierung und der Integration nicht fruchten können.

    Zwei (kleintelige) Beispiele:
    Zur Hochschulstudienvorbereitung müssen die Geflüchteten das ein-jährige Studienkolleg an der TU besuchen. Während Syrische Flüchtlinge zur Aufnahme in diesen Kurs neben ihrem Deutsch-Zertifikat nur einen Mathe-Test der Sekundarstufe I ablegen müssen, wird von den Persischen Flüchtlingen ein separater Test in Deutsch, Englisch und Mathematik abverlangt, wobei letzterer Wissen der Sekundarstufe II abverlangt.

    Der 4.Benefizlauf für Geflüchtete, der aus dem Umfeld von engagierten Grünen organisiert wird, findet am 19.03., am Vortag des Persischen Neujahrs statt, was einen wissentlichen Ausschluss der Kurden, Iranern und Afghanen gleich kommt.

  8. hobos glocales

    Konzept: Anlass (Ist-Analyse), Problem (System-, Soll-Analyse), Needs (der Weg)

    Vision: gewaltfreie Migration befördert Entwicklungszusammenarbeit
    Wer Krieg flieht, trägt zum globalen Frieden bei.
    Wer Armut und Entwicklungsnotstand flieht, trägt zur globalen Nachhaltigkeit bei.

    Mission: von der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit getragene Geflüchteten-Unterbringung in Schöneberg

    Programm:
    … betreibt die dezentrale Geflüchteten-Unterbringung in Schöneberg: G87, ehemaliges Gesundheitsamt, Grazer Gärten
    … bietet Alphabetisierung und Grundbildung
    … bietet Qualifikation in Integration:

  9. duale Ausbildung als Restaurator
    Hochschulzulassung (Studienkolleg) + Handwerkslehre + Gesellenprüfung im EZ Wiederaufbau;

    Methode: Konfliktassessments, Asyl-Intervision,

    Organisation: das Comite Executif Provisoir ist das konstituierende (satzungsgebende) Organ, es schlägt dem Aufsichtsrat den geschäftsführenden Vorstand vor.

  10. Wir erleben die Vergangenheit aus der Perspektive der Zukunft.
    Jeder Augenblick ist der Scheitel einer Erfahrung.
    Der aufkommende Nationalismus, das Osmanische Reich, Bakunin, der Kinderfeldzug!
    vom prä-Bäh zur post-Post: Vom Aufstieg und Stutz der Ideologien. prä-Bäh ist die Zeit vor den großen Ideologien. Der Marxismus und die Sozialdemokratie, die die erste große Narrative geschrieben haben, aus den anarchistischen und sozial-utopischen Ideen der französischen Revolution; die Reaktion, die ihre eigenen bürgerlichen und konservative Programme entgegen setzten; sich schließlich in der Hypermoderne trafen und sich in der Privatisierung der Kommunikation annihilierten.

  11. Es funktioniert so:
    1. Das System (von Verwaltung und Politik, dem Staat) denkt nicht und tut nichts ohne Impulse von Innen oder Außen
    2. Im Gegenteil: Je länger sich das System nicht verändert – keine Impulse erfährt – desto solider wird es.
    3. Die Politik der Entwicklungszusammenarbeit

  12. Al-Ghazali meinte, G[tter kommen aus der Zukunft, und dass nur der Verausschauende sich nen G[ttern n;hre.
    Ob das aber erstrebenswert ist? – Entwicklung (mit dem Qualifier nachhaltige) ist die einende Utopie einer jeden Menschengemeinschaft, die Zusammenarbeit zu ihrer Erf[llung das Vehikel einer Gesellschaft.
    Managing Wandel, Resilliance, Resistenz
    augmented reality auf Kontaktlinsen, Kriege, die dort ausgefochten werden
    Zahnschmerzen, Eunomia
    Wir gehen durch Zyklen, doch wir n;hren uns ihnen von vorne – oder ist das hinten?

  13. Es braucht nen Anlass! Das ist die Abduktion (nach Pierce).
    Dann kommt die Deduktion, das Modell-Design, in das sich die Beobachtung (der Anlass) einordnen lässt.
    Schließlich die Induktion, mit deren Hilfe sich weitere Beobachtungen erklären lassen bzw. vorher sagen.

  14. Die Welt ist eine Scheibe.
    Du hast selber ne Scheibe.

    Wie wahr sind Wahrscheinlichkeiten?

    Die Menschheit ist ein Subsystem
    Im Eventhorizont der Erschaffung.
    … ung
    … em.

    Für manchen Ziele gibt es keine Pfade.

    Die Gewaltigkeit der Natur und die Einfachheit des menschlichen Lebens.

    Rigor.

    Unsere Vorstellung der Welt ist die Vorstellung, in der sich die meisten von uns wiederfinden.
    Ratio
    Ästhetics

    “die Maassenstrasse bleibt, wie sie ist,” war die letzte Verkündigung des Staatssekretaers, und es scheint dabei zu bleiben. Zwar hatten die Anwohner immer wieder medienwirksam… oder die Medien anwohnerwirksam? Ihre Unzufreidenheit mit dem milionenteuren Umbau zur sogenannten Begegnungszone geäusstert, doch schliesslich ist wohl von den politischen Protagonisten Frieden geschlossen worden.

    Die kommen in Gestalt von Westtangenten-Veteranen daher, was sowohl ihr greisen-geisterhaftes Wesen beschreibt, als auch den Mangel an zeitgenössischen Alternativen. Im 3-Linden-Wannseebahngraben-Crelle-Urwald hat sich doch gezeigt, wie ineffektiv die Bürgerbewegten sind. Hat denn ihr Protest irgendeine Wirkung auf die Umsetzung des geplanten Begrünung des Wannseebahngraben gehabt? Der dortige Protagonist Krüger war noch einer der jüngsten Akteure. Er war ein Instrument von Krömers (oder dessen Geists) Gnaden, der sich für die Schmach der Westtangente rächen musste.

    Also nix grüne Trickkiste, Multifunktionsweg und Aufwertung der Grünfl;che. Jedenfalls nicht zu diesem Preis, meinten die Bürgerbewegten und stiessen damit in’s Bockshorn der oppositionellen CDU. Wenn nicht nach unserem Willen, dann auch nicht nach eurem. Dieser moralische Imperativ verliehrt erst an Wert, wenn der Wille schwach und dumm ist. Und so ist er denn auch sowohl im Crelle-Urwald als auch in der Maassenstrasse.

    In der Crelle-Strasse war die zweckmässige Zielsetzung eine niederschwellige, öffentliche Durchwegung und eine behutsame ökologische Aufwertung. Das könnte eine kosteneffiziente Wirkung entfalten und somit nachhaltig bedeutsam sein. Doch diese Zielsetzung wurde einerseits verdunkelt von Fahrrad- und Skater-Interessen, der Spielplatz- und der Naturschutzlobby… andererseits subvertiert von Kapitalinteressen, der Bauwirtschaft und dem politischen Establishment. Für alles andere lohnt es sich nicht zu kämpfen.

    Arbeitskampf ist weder der Kampf um Arbeit noch für die Arbeit.
    Ich möchte: Für’s Arbeiten
    Für’s Wirken
    Für’s Handeln…
    Entlohnt werden

    Im Bergmannkiez wird’s keine Begegnungszone geben. Dafür sind die Bundesprogramme Begegnungszonen und Tempo 20 gestorben. Dafür gibt’s E200.000 pro Jahr für Fahrradwege. Mehr Beton.

    Das eigentliche Problem will nicht erkannt werden. Was ist schon eigentlich? Und was ist ein Problem?

    Ein Problem ist die platonische Idealform eines Problemoids.

    Naja… und dann ist da noch meine Wahlkampagne. Am Vorabend der Kreisdelegiertenkonferenz der Bezirks-SPD zur Aufstellung des Direktkandidaten f[r die zeitgleich mit dem Berlin-Marathon statt findende Bundestagswahl, am 1. April werden die Delegierten auf ein Partyschiff auf dem Landwehrkanal geladen und versenkt. Twan ist der Matrose und regelt den Versicherungsfall.

    Die Intern-… Situatio… Konsum-nale

  15. Greetings!

    Understanding Giclee Prints for state-of-the-art home wall decor.

    Giclee (zhee-klay) – The French word “giclee” is a feminine word that means a spurt of liquid. The word may have been derived from the French verb “gicler” meaning “to squirt”.

    Images are developed from high resolution digital scans and printed with archival quality inks onto various substrates including canvas and photo-base paper.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Gicl%C3%A9e – Giclee is a neologism coined in 1991 by printmaker Jack Duganne for fine art digital prints made on inkjet printers. The name formerly applied to fine art prints created on Iris printers in a process invented in the late 1980s but has since come to mean any inkjet print. It is usually used by print shops to suggest high quality printing.

    Giclee prints are advantageous to artists who do not find it reasonable to mass produce their work, but want to reproduce their art as needed.

    Numerous examples of giclee prints can be found in New York City at the http://www.metmuseum.org/ – Metropolitan Museum, the http://www.metmuseum.org/ – Museum of Modern Art and the http://chelseagallerymap.com/ – Chelsea Galleries. Recent auctions of giclee prints have fetched $10,800 for Annie Leibovitz, $9,600 for Chuck Close, and $22,800 for Wolfgang Tillmans.

    https://www.etsy.com/il-en/listing/499149988/giclee-art-print-n-40-giclee-art-print – At this time you can order authentic Giclee wall art print at Etsy shops.

    Bye! and Best Regards

  16. Es gibt also auch keine persönlichen Vorteile, die sich wer von diesem oder jenen versprechen könnte, sondern nur private.

    Ein persönlicher Vorteil wäre ein Anwuchs an Macht, also der Einfluss, den das Individuum in der Öffentlichkeit ausübt. Da das aber nicht wirklich oder unbedingt einen Vorteil darstellt, kann er nicht gewertet werden.

  17. Claudia hat gestern einen Spat gegen mich gef[hrt.

    Unter anderem hat sie mir vorgehalten, ohne Wissen der Mieter und der Anwohnerinitiative vorgegangen zu sein.

    Au-erdem hat sie einen Vertrauensverlust konstatiert.

  18. Was ist denn das Ziel, was das Programm f[er den Weg dorthin?

    Ist – Soll – Weg
    Was hamma? – was wolln mer? – was brauchn mer?
    Problem – Loesung – Prozess
    (Abduktion – Deduktion – Induktion)
    (Analyse – Design – Programm)

    das Ziel ist eine Gemeinschaft, eine Wertegemeinschaft, eine einende Utopie…
    das Programm ist eine Gesellschaft, die diese Utopie verfolgt.

    Die Rechtssprechung muss zur[eckgefahren werden, sie dient den minimalen Standards, auf die zurueckgefallen werden kann, wo sich die Parteien nicht einigen koennen…

  19. weiterleitung von http://michael-ickes.de/zif

    gestern war ich au dem Hearing zum neuen Sekundierungsgesetz und bin zwischenzeitlihv doch leicht entsetzt ob dr Naivität der Begeisterung im Expertentum.

    Ohne in Juristerei zu verfallen, lässt sich das Gesetz in vier Teile teilen:

    1. wird ZIF Entsendeorganisation,
    2. Gibt´s Kranken- und Sozialversicherung für Sekundierte
    3. Keine bis wenig Berücksichtigung finden die Familien, und
    4. keine Provisionen sind vorgesehen für eine Sekundiertenvertretung

    Während die Bedarfe für formalisierte Verbesserungen seit einiger Zeit immanent wurden, war es wohl in Zeiten eines sozialdemokratischcen Außenministeriums, dass sich die CDU bereit erklärte, die Entsendung vollständig auszulagern. So gewinnt in erster Linie das ZIF an Prestige und Renome.

    Das Mainstreaming der Kranken- und Sozialabgaben war sicherlich überfällig. Inwiefern das aber wirklich als Verbesserung für die Sekundierten und nicht nur eine Erleichterung in der Koordination für das ZIF darstellt, kann ich hier nicht abschliessend sagen. Jedenfalls war ich immer in den Missionen ordentlich versichert, ne Gruppen-Krankenversicherung könnte ich aber auch für mich vorteilhaft vermitteln.

    Für Familien war gefordert worden, Provisionen in das Gesetz zu schreiben, außerdem Gepäckaufschläge. Dass das zu kleinteilige Forderungen sind für das Gesetz, ist einleuchtend. Dafür hat das ZIF zugesichert, sich um derartige Anliegen zu kümmern. Warum es dazu allerdings erst das Sekundierungsgesetz braucht, bleibt schleierhaft. Vielleicht, weil sich das ZIF dann wichtiger und motiviert fühlt, oder aber weil mit dem Gesetz eine Platform für weitere Verbesserungen geschaffen wird. Genausogut kann aber auch gemutmaßt werden, dass mit der Verabschiedung des Gesetzes die Entwicklung abgeschlossen sein wird.

    Schließlich wurden keine Vorkehrungen ins Gesetz geschrieben zu einer Sekundiertenvertretung, was einerseits traurig ist, weil es eine verpasste Chance darstellt, gerade von Deutscher Seite aus, das Prinzip der Mitbestimmung in die Missionen zu tragen. Dass allerdings keinerlei Bewusstsein unter den Experten zu bestehen scheint, ob der inhaltlichen Einflussnahme auf die Politik, bestätigt die Irrellevanz.

    Geprüft wurde die Anwendbarkeit des Arbeitsüberlassungsgesetzes, von dem der neue, wohl eher konservativ angehauchte Jurist des ZIFs meinte, es liefe darauf hinaus, dass ent-sekundierte Experten von der Trägerorganisation übernommen werden müssten, worauf sich keine Mission einliesse. Warum das eigentlich nicht dann erst recht als deutschen Beitrag einfordern?

  20. Hallo,

    hier der Link zu meiner seinerzeitigen Bewertung der sozialen Erhaltungsverordnung: http://mimaimix.de/icke/milieuschutz-in-schoneberg/. Schön zu sehen, dass den Bedenken gewisser Maßen gegen gesteuert wurde.

    War heute in Beredung mit dem Stattentwicklungsamt. Die aktuellen Herausforderungen sind entsprechend ganz gut vom Wrangelkiez dargestellt: http://www.bizim-kiez.de/blog/2015/06/23/das-vorkaufsrecht-des-bezirks-in-milieuschutzgebieten/

    Schliesslich, wie versprochen, der Link zu Christine´s kleiner Anfrage zum Wegfall der Mietpreisbindung im Allris: http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/ka020.asp?KALFDNR=1047/
    oder zum direkten Download hier: http://mimaimix.de/icke/wp-cont017/03/01.pdfent/uploads/2

    LG, Mi

  21. Zum Mietertreff der G87 mit Bau#Statt-Rat Oltmann am Mittwoch um 17 Uhr im Kennedy Saal bezieht sich mein Beitrag auf den Bericht des Tagesspiegel von der Gerichtsverhandlung zum Vorkaufsrecht der BIMA-Häußern in der Grossgörschen- Katzlerstr. Dort hat er eine schwere Schlappe erlitten, mit der Darstellung, dass Milieuschutz Mieterschutz wäre. Dem mag ja so sein, aber dann ist der §172(2)BauGB eben kein Milieuschutz, sondern wieder nur eine städtebauliche Maßnahme, die ein Vorkaufsrecht begründet. Als Drohkulisse für eine Abwendungsvereinbarung für die G87 wird’s nicht reichen. Dort steht integrativen, kulturschaffend-ausbildungsbegleitendes Leben und Wohnen auf dem Programm, demnach vom Quer- und Hintergebäude die oberen, unbewohnten Stockwerke gestaffelt abgetragen bzw. vollentkert werden, während die Bewohner intern umgesetzt werden. Das Vorderhaus restaurieren derweil die interkulturellen Lehrlinge als Teil des Resettlement-Programms der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit. Gesteuert werden diese Programme von dem Büro der Mietervertretung im ehemaligen Farben-Braune aus. Kreatives Schreiben sowie Live Escape stehen ebenso auf dem Lehrplan.

  22. Assoziationen, die wissenschaftliche Methode der Beobachtung, der Deduktion und der Verifizierung von selbst-gesagtem

    Wahhh-#rum…
    Grüne wählen?

    Der Positivismus proliferiert
    Abduktion, Induktion, Deduktion,
    was die Schwäche der Abduktion erklärt.
    Wir glauben zu wissen, was es braucht, ohne etabliert zu haben, was ist oder wo wir hin wollen.

    Die Cornu Spirale beschreibt den Weg der Erkenntnis, wobei die Promotion der Deduktion, der normativen Theoriebildung, die Zugkraft aus dem Teufels- in den Engelskreis darstellt.

  23. morgen zum Eigentümerverein. Dann zu We. und Dr Gr.

    Nach wie vor gibt es drei Wege zu verfolgen:

    1. das Grundbuchamt wird dazu bewogen, seine Vorbehalte zurück zu ziehen und in unserem Sinne einzutragen. Dieser Weg wurde von ConWert (Möller) im Guten verfolgt [Ref? Eigentümerversammlung…] und mit der Beschwerde weitergeführt. Es gibt allerdings wenig Interesse (a) von ConWert und Möller (hat nichteinmal eine Sachstandsanfrage gestellt) (b) oder dem Gericht, das wohl dem Grundbuchamt das Recht zusprechen würde und müsste, so urteilen zu dürfen.

    2. alle dinglich Berechtigten (wer alle Käufer und Banken, zu spezifizieren, wahrscheinlich nur solche mit einem Recht auf Eintragung, welche weniger sind) bekräftigen…

    3. Die (Anträge auf) Auflassungsvormerkungen werden zurückgezogen, die WEG aufgelöst, die…

  24. From: michael_ickes@hotmail.com
    To: …
    CC: …
    Subject: Diplomatie Museum Ankara
    Date: Wed, 10 Feb 2016 19:44:23 +0100

    Sehr geehrte Frau B…

    bitte Sie um Unterstützung in folgendem Sachverhalt:

    Auf meiner eben statt findenden Türkei-Reise wurde mir die Einrichtung eines “Diplomatie-Museums” in einem Neubau des hiessigen Aussenministeriums zur Kenntnis gegeben. Das Projekt bietet eine grossartige Möglichkeit, in dieser Zeit der militaerischen Auseinandersetzungen die Rolle der Diplomatie zu unterstreichen und in das Bewusstsein der Bevölkerung und Besucher zu tragen.

    Die Staerkung der kulturellen Identitaet als Kriterium für kommunale Widerstandsfaehigkeit ist sowohl den UN Nachhaltigkeitszielen als auch der türkischen Regierungspolitik und jener Ihrer Partei inhaerent. So wird international vermehrt wahr genommen, dass auf diesem Wege auch die Aufnahmekapazitaeten der Türkei für Flüchtlinge verbessert werden und deren Aufenthalt für eine regionale und globale Entwicklung wirksam sein kann. Ich darf diesbezüglich ein “Trainee Programme for reconstruction and maintainance of cultural heritage sites” des Nord-Süd-Centers des Europarats ankündigen, welches sowohl das denkmal geschützte Rathaus Friedenau in Ihrem Wahlkreis als auch die Viranşehir Ruinen in Tempelhof-Schöneberg Partnerbezirks von Mersin betreffen möge.

    Bezüglich des Diplomatie-Museums, so darf ich Ihnen in Erinnerung rufen, dass es im heutigen Ankara war, wo der aelteste dokumentierte Friedensvertrag, jener zwischen dem ägyptischen Pharao Ramses II. und dem Hethiterkönig Ḫattušili III. im 13. vorchristichen Jahrhundert geschlossen wurde. Es ist dieses gemeınsame Kulturerbe, welches es zu feiern und propagieren gilt. Auf dass dieser blinde Zerstörungswut von Bamiyan über Timbaktu bis Palmyra jeglichste Grundlage entzogen werde; im Gegenteil: dass ein Bewusstsein geschaffen wird, zum Wiederaufbau, Schutz und Pflege dieser Schaetze der Menschheit!

    Wie gross der Bedarf an Bewusstseinsbildung ist, verdeutlichen die Schwierigkeiten, die der Projektleiter im türkischen Auswaertigen Amt hat, sich mit seinen Vorstellungen durchzusetzen. Wenn aber aus dem deutschen Auswaertigen Amt niederschwellig die Bedeutung des Projekts unterstrichen würde, so waere schon eine grosse Hilfe geleistet. Dann müsste wohl ein Konsortium bestellt und finanziert werden. Für entsprechende Hinweise waere ich Ihnen ebenso dankbar und verbunden.

    Mit freundlichen Grüssen aus Gaziantep,

    Michael Ickes

  25. irgendwer hat da wieder mal nen Artikel zur sozialen Ungleichheit geschvrieben. Er wollte / sollte / musste orgin’r sein und trifft dabei daneben.
    Er meint ein Encompass zu erkennen zwischen Umverteilern und Leistungstr’gerf;rderern. Letzte hab ich schon lang nicht mehr wahr genommen.
    Das Problem liege aber gar nicht darin sondern in der Chancenungerechtigkeit. Erinnert dann auch nur mich an die Erkenntnis, dass Kinder von Hauptschulabschliessern eine sechs-mal geringere Erwartung haben [ber den Hauptschulabschluss hinauszuwachsen als andere.
    Die L’sung sei Bildung. Auch dem kann sich allein schon anhand maroder Schulgeb’ude niemand verschliessen.
    Ergo, sei’s auch schon von allen gesagt und falsch argumentiert. Banalit’ten tun nicht weh.

  26. also, der Promlemoid sei folgender gestalt:
    der Arbeitsmarkt ist karriereorientiert. Daraus folgt, dass Junior-Positionen f[r Junioren vorgehalten warden und selbst gut fundierte Menschen, die eben aber nicht den Ehrgeiz entwickelt haben, aufzusteigen, keine Chance haben. Der Nachteil f[r die Wirtschaft besteht darin, dass die Solidit’t und das institutionelle Wissen in Gefahr geraten.

  27. … also ich finde es einfach unerträglich, wenn Menschen, die für sich in Anspruch nehmen, anderen Menschen vorhalten zu müssen, wie sie ihr Staatswesen zu organisieren haben, duckmäuserisch und blind der Privatisierung genau diesem in ihrer einzigen einflussnehmenden Funktion, nämlich der der Entsendung, das Wort reden…

    Sent from my rugged phone.
    Am 02.04.2017 1:53 nachm. schrieb R…

    Alles was du schreibst, unterschreibe ich ausdrücklich. Zusätzlich verfestigt sich die Monopolisierung. Aber wundert dich das bei einer Politik, die uns einen militärischen Konflikt täglich schmackhaftiger macht und beleidigt tut, wenn Atomraketen aus Königsberg auf unser Berlin zeigen? Zum Glück bin ich Hamburger!

    LG, R.

    Gesendet: Sonntag, 02. April 2017 um 11:56 Uhr
    Von: “Michael Ickes”
    An: “R…
    Betreff: Re: Aw: dieser 1.April-Scherz

    Lieber R…

    danke für die Erwiderung! Ich will ja nicht aufdringlich oder besserwisserisch sein, aber dein Unverständnis nehme ich dir nicht ab, sondern verstehe ich eher als Einladung, mich zu erklären.

    Denn bei dem Kommentar handelt es sich selbstverständlich nur um einen Entwurf einer Momentaufnahme, die bestenfalls davon leben kann, dass sie im Diskurs weiter entwickelt wird.

    Inwiefern überfordert sie dich? Ohne die Diskussionen der “Interessengruppe Zivile Experten” im Detail zu kennen, hat Petra B. und das ZIF uns doch die Brisanz des Sekundierungsgesetzes nahe gebracht. Dabei ist festzustellen, dass (a) für Wahlbeobachter wenig drin ist, und (b) für “zivile Experten” eigentlich ebensowenig.

    Warum also? – Das einzige, was dieses Gesetz bewirkt, ist dass das ZIF “vollwertige” Entsendeorganisation wird. Und was soll damit erreicht werden? Warum soll die Aufgabe, die eben vormals als “hoheitliche” verstanden wurde und entsprechend vom AA, der im demokratisch legitimierten System der BRD zuständigen Zweig der Exekutiven, ausgeübt wurde, nun an eine privatrechtliche Organisation abgetreten werden?

    Die Bedeutung der Sekundierung und Entsendung kann damit nur entpolitisiert und, wenn wir daran festhalten, dass die deutsche Politik eine demokratische ist, entdemokratisiert werden. Oder im Umkehrschluss: Das Sekundierungsgesetz verharmlost die Entsendung von “Experten”…

    Ich mach mal Pause…

    Lg, Mi

    Sent from my rugged phone.
    Am 02.04.2017 10:02 vorm. schrieb R…

    Danke, dein Kommentar, wenn es denn der deine ist, überfordert mich in vielerlei Hinsicht. Ich bin halt nur ein einfacher Bulle.

    Einen frohen 2. April

    Gruß, R…

    Gesendet: Samstag, 01. April 2017 um 18:46 Uhr
    Von: “Michael Ickes”
    An: “R…
    Betreff: dieser 1.April-Scherz

    Außerdem im Übrigen noch mein Kommentar zu dem Sekundierungsgesetz:

    http://mimaimix.de/icke/5285-2/#comment-1700

    LG, Mi

  28. Nono ist der Hirsch, der vor 2 Jahren im Francke-Park hinterm Rathaus Tempelhof überfüttert wurde und für den ich verschiedentlich Schelte bezogen hab.

    Die Türme des Schweigens, Symbol der Religionsfreiheit und der Menschenrechte auf dem Tempelhofer Feld. “Die Natur in die Stadt bringen:” (@RenateKuenast) Falknerei für’s ehemalige Flughafengebäude.

    Bezirkliche Schäferei!
    duale Restauratorenausbildung:
    – Lehrberuf Integrator_in
    – für Geflüchtete und Retournees
    – Reintegration von Ex-Kombattanten
    – Flucht in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit
    – Wohn- und Ausbildungsstätte G87
    – kommunales Asyl, Normenkontrolle §1(6.13)BauGB

  29. Ich muss für den #pulseofEurope mal ne Lanze brechen: es ist eine (emergente, virtuelle) Community (of Practice)

    Wir waren stehen geblieben bei der Unterscheidung von Werte-Gemeinschaft und Aktions-(ggfls besser: Handlungs- oder auch / sogar Handels-)Gesellschaft(en). Die europäische Wertegemeinschaft gründet sich auf einer kongruenten Zielsetzung der europäischen Gesellschaften, die ich im folgenden als Kommunen darstelle.

    “ist das descriptiv oder preskriptiv,” fragte ich Diana Francis und sie erwiderte, “transzendent.”

    Lokalpatriotismus ist eine Sicherheit gegen den Nationalismus, der weiter aufgeweicht wird durch den europäischen Regionalismus.

    kommunaler Regionalismus #statt Föderalismus!

    Die Kommune versteht sich als Dienstleister, um die öffentliche Daseinsführsorge zu gewähr leisten. Die öffentliche Daseinsführsorge ist dynamisch. Es soll damit erzielt werden, dass zunächst die Menschen auf der untersten Ebene befriedigt werden, bevor diese übergeordnete Entwicklungsmöglichkeiten ergreift und treibt. Die übergeordnete Instanz (die Region / (der Bund) / der “Rat” der Regionen) schafft Entwicklungsmöglichkeiten und steuert. Denn die Kommune (umsomehr als merkantilistisches Unternehmen) ist prinzipiell konservativ im Sinne von (Status-Quo) erhaltend und unsozial.

    Wenn dann Privateigentum und Beschäftigung die kommunale Entwicklung definiert, so ist Beschäftigung eine Frage der persönlichen Reife. Dieser Zusammenhang ergibt sich aus der Präokkupation mit Arbeit als identitäts- und ordnungsstiftende Beschäftigung, deutet eben aber auch in der Breite in die normative Richtung. Das ist das Credo des Kommunalkapitalismus.

    Freiheit ist dann das Aufbegehren einer Elite, die nach Befriedigung von (dynamischen) Grundbedürfnissen über die (konservative) Kommune hinauswachsen möchte und die Entwicklung forciert. Ob die Lokalität überwunden werden kann und virtuell-netzwerkisch eine neue Kommune emergiert, exemplifiziert sich am Pulse of Europe.

  30. Hallo Marsupilami,

    das ist ja eine ganz nette Unterhaltung. Ich nehm sie mal auf, um ggfls zu verwerten bzw. Urheberrechte verteidigen zu können. Was sagst Du dazu?

    Im Übrigen kommentiere ich in Deinem letzten Text und verweise auf einen neuerlichen Kommentar zum #pulseofEurope auf meinem Blog: http://mimaimix.de/icke/5285-2/#comment-1731

    Am 10. April 2017 um 12:21 schrieb marsupilami

    Hallo Micha,

    das ist ein weites Feld. Die GRÜNEN haben auch schon versucht, dieses “Gesetz” von Michels mit verschiedenen Methoden (Rotation, Doppelspitze u.a.) in der parlamentarischen Demokratie in einer Partei “zu überlisten” und hatten den Anspruch “basisdemokratisch” zu sein. Das hat auch nicht geklappt.

    Gut und richtig, aber Achtung: “Basisdemokratie” bezieht sich außschließlich auf das innerparteiliche Demokratiegebot! Was Du wohl propagierst ist mehr Direkte Demokratie, die in direkter Konkurrenz zu der “Parteiendemokratie,” ob die nun basisdemokratisch oder konventionell betrieben wird. Denn Basisdemokratie hat sich erwiesen als Teil der “konventionellen” Parteienpolitik, wobei diese immer wieder auf basisdemokratische Elemente zurückfällt. Sarkastisch möchte ich sagen: Wannimmer die Inkompetenz und die Lustlosigkeit der Politiker übermäßig wird. Andererseits zeugt das auch von einer gewissen Resillienz des Systems.

    Die Piraten hatten es damit besser, wegen der technischen Möglichkeiten, wie Liquid feeedback u.a.

    Ach hör mir auf mit dem Quatsch (und entschuldige meine Vehemenz): Liquid Feedback ist einer dieser erwähnten Pipifax, das eine empirische Entscheidungsfindung erleichtern soll, wo normative Stärke gefragt ist.

    Aber ich glaube nur Merz war sich theoretisch darüber bewußt, was und warum er immer sehr auf Basisdemokratie gepocht hat. Mit Schlömer hat sich das grundlegend geändert. Und auch das “Haun und Stechen” dann um Posten und Pfründe. Doch die Bürger gibt es, da widerspreche ich Dir.

    Ich habe nicht die Existenz von Bürgern in Frage gestellt, sondern jene ihrer Gesamtheit. Ich definiere Bürger gerne als konstituierende Elemente einer Kommune, in Abgrenzung zum Wähler oder dem “Wahlvolk,” welches auf höherer Ebene (Land / Bund / Europa) wirksam (oder unwirksam) ist.

    Und Sie kennen das Gesetz von Michels nicht, aber sie wissen,

    Nein, sie wissen nicht. Sie meinen…

    egal welche Partei sie wählen, alles egal. Ihre Interessen

    Also: der Bürger hat Privat-Interessen, der Wähler hat öffentliche Interessen, ein Individuum hat persönliche Interessen…

    bleiben auf der Strecke.

    weiss ich nicht, glaub ich eigentlich nicht so ganz, denk ich nicht unbedingt…

    Folge: Politikverdrossenheit. Und dann werden sie kräftig belogen, siehe “Fett- und Zuckerlüge”, Irakkrieg, AKW die Liste ist lang. Aber zum Glück gibt es zunehmend Bürgerbefragungen und das ist gut so.

    Deine Überlegungen deuten in Richtung Kommunikationsdefizit. Die Menschen verstehen nicht, was die Politik betreibt. Und die Politik – aus Bequemlichkeit, Unvermögen oder Interessenkonflikten – greift zu Vereinfachungen bis hin zu Lügen.

    Hier geht es nicht um die PIRATEN, sondern um Parteien und parlamentarische Demokratie.

    Ja, dann bekenn Dich doch zu den Piraten als Bewegung (wieauchimmer geartet), eben im Gegensatz zu der PiratenPARTEI, in deren analytischen Rahmen Du sprichst und agierst.

    Die Piraten hatten

    Die Piraten hatten gar nix, bevor Du sie nicht klar machst, ob Du von “der Bewegung” oder der Partei sprichst…

    sich 2012 mit allen Landtagsfraktionen im AGH getroffen und

    … nein, es haben sich höchstens ein paar “Repräsentanten” getroffen. Deren “Mandat” war schwach, weil weder klar ist, wen sie überhaupt “repräsentieren,” noch woher sie die Legitimation der Repräsentation ziehen…

    festgestellt, die parlamentarische Demokratie passt nicht zu den piratischen Prinzipien. Aber anstelle nun die eigenen Prinzipien hochzuhalten, haben sie sich an die parlamentarische Demokratie angepasst, ja sie waren noch beflissener als die Altparteien und damit sind sie entbehrlich.

    OK, dann wird vielleicht doch ein Schuh draus: Wenn denn die “Repräsentanten” der “Bewegung der Piraten,” die Fraktion (plus) sein sollte, dann sind diese legitimiert durch innerparteiliche und demokratische Wahlen. Die haben also festgestellt, dass… nicht passt, … haben persönlich und privat das Beste aus ihrer Zeit im parlamentarischen Betrieb gemacht und die PiratenPARTEI als Teil des unpassenden Systems planmäßig verrotten lassen. Was ist dann daran zu monieren?

    Was hast Du mit Susanne Wiest zu tun ? Ich kenne sie seit der Anhörung im Bundestag (bzw. genau genommen seit einem Tag vorher) und dann später noch aus anderen Kontexten. Sie ist zum Glück jetzt die Vorsitzende der BGE Partei. Die Change hätten wir auch gehabt, aber bei uns sind immer neoliberale Leute drangekommen (Küppers, Schlömer heute FDP, Ebener). Ich habe sie damals (2012/13) schon als neoliberale bzw. FDP light bezeichnet.

    Wie gesagt, ich argwöhne, dass hinter der Proliferation des BGEs eine neoliberale Strategie steckt…

    Vielleicht ist das eine Strategie, monothematische Parteien gründen um ein Anliegen durchzubringen? So eine Art Volksentscheid als Partei?

    Ja, kann ich so nachvollziehen. Die Frage, die sich dann stellt, ist ob eine derartige Fragmentierung der politischen Entscheidungsfindung für das Allgemeinwohl dienlich sein kann. Ich gebe zu, dass ich die Frage eher mit einem konservativen Nein beantworten würde.

    Gar nicht so dumm?

    Nein, dumm ist das nicht. Genausowenig wie man dem INSM Dummheit nachsagen könnte. Im Gegenteil: Der Erfolg der massenhaften und gezielten Täuschung bedarf einer hohen kriminellen Energie und privatwirtschaftlicher Intelligenz.

    Und das mit dem BGE ist doch kein Selbstzweck. Welche Lösung schlägst Du denn vor, um Einkommen zu regenerieren, national und weltweit?

    Bitte, von was sprichst Du denn jetzt wieder? BGE soll Einkommen regenerieren? Einkommen verwerten? Erzieltes Einkommen, also Vermögen, umverteilen? Oder Einkommen für die unteren Einkommensklassen generieren? Lass uns erst einmal über das Problem (Ist) und das Ziel (Soll) klar werden, bevor wir uns mit den Lösungswegen (BGE und Alternativen) auseinander setzen.

    Heute müßte kein Mensch mehr an Hunger sterben. Es herrscht kein Mangel mehr. Der Club of Rom hat festgestellt, seit ca.2000 werden genug Güter für alle produziert. Ich bin für jede Idee dankbar. In Deutschland werden bis 2050 ca.die Hälfte der Einkommensplätze

    Argh, mehr Wischiwaschi-Sätze. Nein, es wird nach Deiner Prognose die Hälfte der Arbeitsplätze wegfallen! Einkommen wird seit langem schon wieder vermehrt von nicht-selbsständiger Arbeit generiert… und so wird es weiter gehen, wenn es der Sozialdemokratie (Achtung: als “Bewegung,” nicht als Partei!) nicht doch noch gelingt, ihre Existenzberechtigung als Protagonist der Lohnarbeit mit Argumenten der Identitäts- und Ordnungsstiftung (oder tatsächlich der Umverteilung) zu verteidigen.

    wegfallen. Schon heute ist das der Fall. Seit 2000 haben die geleisteten bezahlten Arbeitsstunden nicht zugenommen, sondern wurden nur auf mehrere Menschen verteilt (größter Niedriglohnsektor in Deutschand europaweit). Es gibt keine Wunder, auch keine Jobwunder. Und da wo es neue Arbeit gibt (Flüchtlinge z.B.) wird sie nicht bezahlt.

    Da haste doch Deine Alternative: Umverteilung durch gerechte Bezahlung der Arbeit, die anfällt – ich nenne den Sektor übrigens abstrakt Pflege des öffentlichen Raums. Ob das tatsächlich eine bessere Alternative zum BGE ist, kann ich mir noch nicht abschliessend sicher sein (siehe oben).

    Wieso warst Du für Alg II? Das ist doch schlechter als die alte Sozialhilfe. Aber so verschlimmbessert haben es erst die CDU/FDP denn HARTZ selbst schlug schon 2005: 505,00 € plus Wohnkosten vor, das wären heute ca. 600,00 € plus Wohnkosten, also annähernd ein BGE. Alg II macht überdies nur 20 Mrd pro Jahr für den Bund aus, mit sinkender Tendenz (ohne Ausgaben für Flüchtlinge). Bei einem Sozialetat von über 400 Mrd. Euro fällt das kaum ins Gewicht. Der Großteil des Sozialetats sind Renten und Pensionen, nicht die Arbeitslosen! Das ist auch so eine Mähr der Politik und Presse.

    Ich war nicht für Alg II, sondern habe mich nach einer rein schwarzen württembergischen Sozialisation mitreißen lassen von dem Wechsel von 1999. Ich war angetan von der Befreiung von Verwandten als vornehmliche Unterstützer von “Langzeitarbeitslosen” und finde das Konzept der Ich-AG nach wie vor anregend. Ich erinnere mich auch noch gut an 2001, als es maßgeblich die Beschäftigteninteressen waren, die zu Prüfungen und Zwangsmaßnahmen in die Hartz-Pläne führten, als reine Beschäftigungsmaßnahmen für JobCenter-Angestellte.

    Und was Du von Peter Hartz und der CDU erzählst, ist so genau meine Befürchtung für das BGE: Da wird populistisch (weil emotional ansprechend: “Wer hätte denn schon gerne nicht Geld für nix?”) für ein BGE geworben, was zu jedem gegebenen Zeitpunkt rucki-zucki zurückgestutzt werden kann, mit dem Totschlagargument, dass es die wirtschalftliche Situation (leider, leider, Krokodilstränen) nicht her gibt.

    Und schließlich, was Du von AlgII vs Renten und Pension sagst, so konstruierst Du hier ein Argument gegen ein BGE: Denn letztere stellen doch ein gewisses “Grundeinkommen” dar. Es bist Du, die hier die Horrorvision einer Kostenexplosion an die Wand wirfst. Oder meinst Du, ein BGE solle aus den Renten- und Pensionskassen gezahlt werden?

    Liebe Grüße,

    Mi

    Und wieso Du als Bundestagsabgeordneter?

    PS: Das war stilistisch hypotetisch, um den Perspektivenwechsel darzustellen. Und um mich zu üben. Denn nach wie vor denke ich, ich wär der Beste aller möglichen Bundestagsdirektmandatsträger von Tempelhof-Schöneberg.

  31. “Es eint die Gemeinschaft die Utopie der Entwicklung, Zusammenarbeit ist das Gefährt der Gesellschaft,” sagte… wer jetzt? fragte sich der Mann, der sich mit seinem Onkel in Königsberg traf, um auf den Spuren seines Großvaters, des Onkels Vater, den Leidensweg Immanuel Kants abzulaufen. #buchbeginn

  32. Hallo marsupilami pirat.

    Eigentlich sind ja nicht viele übriggeblieben die hier diskutieren, darum bezieh ich deine Frage mal einfach frech auf mich. Da ich gegenwärtig kaum abschätzen kann, ob ich zum Zeitpunkt an dem das „Wochenend-Camp Aufarbeitung“ “ stattfinden wird, in Berlin bin und meine Anwesenheit auch eher kontraproduktiv einschätze, denn ich würde die Harmonie vermutlich stören, möchte ich mich hier schriftlich äußern. Das ist ja doch die einfachste Form, mit der ich den wenigsten Menschen auf die offenliegenden Nerven gehe.

    In meinen Augen sollte das Problem unter zwei Aspekten Betrachtung genießen. Einmal hinsichtlich der Strukturen, also wie geht Selbstverwaltung? Zum andern hinsichtlich der inhaltlichen Aussagen.

    Inhaltlich war die Partei mal recht innovativ aufgestellt. Mit ihrer kritischen Haltung gegenüber Urheber und anderen Schutzrechten, mit der Forderung nach Schutz der Privatsphäre, mit der Offenheit gegenüber dem BGE, mit der Abkehr von tradierten Familienstrukturen, mit der Kritik an das Bildungssystem, in dem die Menschen mehr geformt werden als gebildet, mit ihrer globalen Ausrichtung, mit der Ausnutzung von Schwarmintelligenz zur Positionsbestimmung, mit der festen Überzeugung das Transparenz und Beteiligung der Schlüssel für eine offene Gesellschaft ist in der der einzelne frei, selbstbestimmt und selbstbewusst leben kann u.v.m.

    Davon sind wir weit weg.

    Einerseits laufen wir der Partei „Die Linken“ hinterher, die ja grade Feinde der individuellen Freiheit sind, denn sie wollen ja viel Staat, um die Menschen mit der von der Partei definierten Gerechtigkeit zu beglücken. Und sie sind nationalistisch, denn sie wollen ja den (sauberen) Nationalstaat. Die Linke ist m.E. eher einer unserer politischen Gegner als unser politischer Freund. (Man könnte sich auch die Frage stellen, in wieweit Einkommensmillionäre wie Lafontaine, Gysi oder Wagenknecht die Fürsprecher für die „Amen und Geknechteten“ sein können.

    Kann z.B. jemand der selber Mietshäuser besitzt wirklich Mieterinnenpolitik betreiben? Ich habe noch keinen Eigentümer erlebt, der nicht über Mietnormaden, zu niedrige Mieten oder überzogenen Ansprüche der Mieterinnen jammert. Und worin legen Abgeordnete ihre überschüssigen Finanzmittel an? In Wohneigentum! Bezogen auf eine den Mieterinnen wohlgesonnene Politik macht unser System so den Bock zum Gärtner. Wie auch immer, es geht nicht darum für Arme etwas herauszuholen wie es das scheinbare Anliegen der Linken, sondern darum die „Armen“ zu befähigen für sich selber etwas herauszuholen wie es das Anliegen der Piraten. )

    Andererseits prägen auch esoterische und verschwörungstheoretische Strömungen die Partei in verstärkten Maß. Ein gutes Beispiel ist da in der Tat die BGE-AG. Die „Schwarmintelligenz“ hat sich auf einen sichtlich überforderten Mann reduziert, der jetzt mehr oder weniger alleine die Texte verfasst und Koalitionen schmiedet. Demnächst wird die BGE-AG das Piraten-BGE mit „Freigeld“ kombinieren, ein in diese Richtung weisender Antrag, der auf der letzten Mitgliederversammlung offensichtlich abgelehnt wurde, findet nun durch die Hintertür herein.

    Selbstverständlich können und sollten wir Menschen mit anderen Vorstellungen innerhalb unserer Meinungsbildungsstrukturen die Möglichkeit bieten sich zu äußern, dazu sind sie ja schließlich da, aber es darf nicht an entsprechend kritischer Kommentierung fehlen. Und dazu ist die 1-Mann-BGE-AG nicht mehr in der Lage. Es spricht auch nichts dagegen mit anderen Parteien punktuell zusammenzuarbeiten, aber es ist wichtig die eigene konträre Position unmissverständlich darzulegen und es wäre sinnvoll solche Zusammenarbeit
    auf Basisebene zu leisten. Auch sollten wir nicht anderen Parteien und Organisationen hinterherhecheln sondern selbstbewusst mit unseren zukunftsweisenden Vorstellungen auftreten. Das „fünfte Rad am Wagen sein“ sollte uns nicht Gewohnheit werden. Entweder wir haben die zukunftstauglichen Konzepte, dann müssten wir uns in allen Debatten entsprechend einbringen, oder wir sind ein Stück zwischen Liberalen, Linken und Luftverbesserer, dann ist der uns gegenwärtig in der politischen Landschaft zugefallene Platz genau der richtige. Denn selbst wenn wir das Beste von den drei genannten „Nieten“ zusammenfassen würden, es bleibt in der Vergangenheit verhaftet und daher kaum zukunftsfähig.

    Mit der BGE-AG bin ich auch schon bei dem zweiten Aspekt, den Strukturen. BGE-AG ist ja ein Witz. Die BGE-AG existiert aus dem Koordinator und vielleicht noch 2 Gelegenheitskoordinatorinnen. Der Koordinator lädt sich z.B. selber als Referent zu BGE-AG-Veranstaltungen ein. Derselbe Witz wie z.B. die Bezirksbeauftragten in Berlin. Das sind Strukturen ohne Fleisch, die Basis ist so gut wie weg, was ist passiert?

    Nun im Grunde ganz einfach. Die offene Mitmachpartei ist zur bürokratisch strukturierten Partei geworden. Das hatte ich in einer anderen Mail schon erwähnt. Nun gibt es erstens die Partei, zweitens die beitragzahlenden Mitglieder und drittens die Funktionäre die die politische Arbeit machen (Leute wie Gernot der Koordinator der BGE AG, Themenbeauftragter der Piratenpartei für Sozialpolitik, und Mitglied des Orga-Teams BGE17 Tournee.) Funktionäre haben interessanterweise das Bedürfnis immer mehr Funktionen
    auf sich zu vereinen. So ist der Kompagnon Gernots aus der Partei Die Linken, nicht nur Mitglied des Orga-Teams BGE17 Tournee und Sprecher der BAG der Partei Die Linken sondern auch Netzwerkrat im Netzwerk Grundeinkommen.

    Das ist das sozialistische Prinzip: Wer erinnert sich nicht an ordenbehängte Brüste der politischen Führung in den ehemaligen sozialistischen Staaten? Manches Mal brauchte es Minuten um alle Funktionen einer wichtigen Persönlichkeit aufzuzählen.

    Solche „wichtigen“ Personen machen aber, gemäß ihrer Selbsteinschätzung, nicht Arbeit in ihrem Sinne, sondern als von der Partei beauftragt. Es handelt sich um Machtfunktionen ohne Verantwortung. Ich habe vor Jahren in der vielbeachteten Rede die Institutionalisierung der Gesellschaft kritisiert. Jede von uns hat schon vielfach die
    Erfahrung gemacht, von Amtsträgern am langen Arm verhungert gelassen zu werden. Eine „Institution“ kann mit Menschen ebenso wenig anfangen, wie der Parteifunktionär mit einem Basismitglied. Institutionen untereinander können dagegen ganz prima miteinander. Genauso ist es mit den Funktionären der Parteien. So ist ja z.B. das Projekt BGE17 Tournee ein reines Funktionärs-Projekt.

    Bei den Grünen habe ich das seinerzeit ebenfalls miterleben können. Während der Gründung konnte die “Basis” eigene Plakate entwerfen drucken und kleben, eigene Veranstaltungen organisieren usw. also nach ihrem Gutdünken aktiv sein. Mit den ersten Mandaten wurde dem Spuk ein schnelles Ende bereitet. Weil: Um die Partei nach außen sichtbar zu
    machen wäre ein einheitliches Bild notwendig, es wäre unmöglich politisch zu arbeiten wenn jeder mache was er wolle usw., die ganze Palette von Argumenten die ja auch die Piratenpartei zur Partei machte.

    Diese ganzen Argumente halfen letztlich der Parteibürokratie in den Sattel. Es entsteht also eine Gruppe die, vermeintlich fachlich qualifiziert, die politische Gestaltungsarbeit erledigt und die Mitglieder die dies finanzieren und bejubeln dürfen. Einzelne Mitglieder können natürlich in die Funktionärsgruppe aufsteigen z.B. in dem sie selber ein Amt erwerben. Das gaukelt dann vor, dass im Prinzip jeder überall mitspielen dürfe. Aber das ist eben eine Illusion. Diesen Prozess hat Herr George Orwell in “Farm der Tiere” aus dem Jahre 1945 eigentlich ganz gut beschrieben.

    Die meisten Piraten wissen, dass wir eine Piratin im EU-Parlament zu sitzen haben? Sie ist übrigens nicht alleine sondern hat einen Stab an Mitarbeitern! Aber wer weiß was sie macht? Es existieren mehrere Piraten-Europamailinglisten. Vor der EU-Wahl war es der Europa-AG z.B. ganzwichtig eine eigene Arbeits-Mailingliste einzurichten. Weil: Mit der offenen Liste könne ja nicht strukturiert und gezielt gearbeitet werden. Mit dieser einfachen Methode wurden erstmal 80% der am Thema Interessierten rausgekickt. Nach der EU-Wahl blühten aber die Nachrichten und Diskussionen auf den Listen nicht auf, die Europa-AG ist nicht zur Hochform aufgelaufen, weil ja nun eine Piratin im Zentrum der Europäischen Machtzentrale saß, sondern das Gegenteil war der Fall. Quasi von heute auf morgen verwaisten die Listen. Null Infos aus dem Herzen der Europäischen Macht! Und bis wieder Leben in die Piraten-Europa-Bude kommt müssen wir bis zur nächsten EU Wahl warten. Die Aufgabe der Europa-AG hat sich offensichtlich mit der erfolgreichen Platzierung einer Piratin mehr als erfüllt. Wenn ich Wissen will, müsste ich der EU-Abgeordneten „folgen“.

    An dem scheinbaren Debakel um das BER-Tegel-Gutachten, dass ja offensichtlich nicht innerhalb der Informationsmaterialien der Piratenpartei zur Verfügung stand, zeigt sich, dass die Abgeordneten der Piraten fern ab von der Basis werkelten, es gab nur ein begrenztes Bedürfnis nach Transparenz und viele AGs, wie z.B. die Berliner Europa-AG die scheinbar im Abgeordnetenhaus angesiedelt waren, waren nur Attrappen, die Tätigkeit vorgaukelten, lediglich gut für die Vita eines Funktionärs ! Zusammenfassend, die Partei generiert Funktionärinnen, die letztlich ihr „Ding“ durchziehen. Eine Funktionärin ist gegenüber dem Basismitglied immer in der Pole-Position. Das Basismitglied ist quasi Bittsteller.

    Wie es gehen könnte ein Beispiel: Der Beauftragte für die internationale Vernetzung. Vor Jahren auf einer Piratenveranstaltung (in Potsdam?) zu Europa hatte ich das Vergnügen einer Rede des Piraten-Beauftragten für die internationale Vernetzung zu lauschen. Ich erfuhr wo er überall hinreiste, wen er alles besuchte usw. In der Tat hatte er exquisite Connections in alle Richtungen geknüpft. Aber was nutzt seine Vernetzung den Piraten in Deutschland? Nehmen wir an, er hätte keinen Bock mehr auf Piraten und wechselte zu den Grünen oder den Linken oder der FDP. Damit wäre die Vernetzung futsch.

    Was ich sagen will, wir haben hier ein offensichtlich falsches Verständnis von dem was so ein Beauftragter zu leisten hat. Er sollte nämlich nicht sich vernetzen, sondern die Basis. Wenn es ihm gelänge z.B. die Berliner Piraten mit denen in Paris, Madrid, London, Rom, Warschau, Havanna, Moskau, Peking usw. zu vernetzen, dann würde er seiner Aufgabe gerecht. Und wenn so ein Netz auf Basisebene erstmal geknüpft wurde, kann der spätere Verbleib des Beauftragten der „Partei“ völlig schnuppe sein.

    Das betrifft den gesamten strukturellen Apparat. Der Koordinator der BGE AG ist dann erfolgreich wenn die BGE-AG aus immer mehr aktiven Piraten besteht, und er versagt genau da wo er am Ende allein alle Arbeit macht. Eine Bezirksbeauftragte sollte die Crews aufbauen und Crews vernetzen die Arbeit der Crews vielleicht auf andere Bezirksplattformen
    publikmachen, er sollte gucken, dass der Elan erhalten bleibt und nicht überall Konkurrenten wittern die ihr ihren Posten streitig machen könnten.

    Eine Grundvoraussetzung sind dabei eben die offenen, transparenten Strukturen und selbstverständlich wäre ein Onlinemeinungsfindungstool wie das LiquidFeedback ein Vorteil für die Arbeit. Und es kommt weniger darauf an, dass nur Piraten an der Meinungsfindung teilnehmen, sondern darauf, das Interessierte qualifiziert debattieren. 90 % aller Papiere, die die Grundlage unserer Selbst- und Außendarstellung, wurden von Menschen verfasst, die heute anderen Parteien oder keiner Partei mehr angehören. Deren geistige Leistung wird darum ja nicht aus den Infomaterialien und den Programmen entfernt?

    Hier will ich meine Litanei mal beenden, zumal das Camp mangels Interessenten ja abgesagt wurde.

    Frithjof

    Ps.: Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann. (Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)

    Am 06.04.2017 um 09:01 schrieb marsupilami pirat
    (marsupilamipirat@gmail.com via berlin Mailing List):
    > Hallo an alle,
    >
    > die Diskussion hier, zeigt ein weiteres Mahl, wie wichtig eine Aufarbeitung für eine Neuausrichtung und erneute Erfolge für die Piraten wären. Leider bleiben die Anmeldungen zum Camp weit hinter unseren Erwartungen zurück.Warum?
    >
    > Gerade alle, die hier so angeregt diskutiert haben, machen beim Camp nicht mit (außer Georg, der sich sofort angemeldet hatte, aber leider wieder abgesprungen ist). Schade. Also alles nur Worthülsen, “Wir werden zunächst die Wahlniederlage analysieren und Schlussfolgerungen für die politische Weiterarbeit mitnehmen.”?
    >
    > Tschüss Marsupilami (enttäuscht)
    >
    >
    > *Ankündigung Wochenend-Camp Aufarbeitung:*
    >
    > *”Eine andere Politik war möglich”*
    >
    > *Seminar zur Analyse der Wahlniederlage und Strategien für die Zukunft*
    >
    > *Termin: Wochenende 29.-30.April 2017*
    >
    > Ort: DJH Wandlitz,
    > S-Bahn/Regionalbahn Wandlitz /b. Berlin
    >
    > Wir nehmen die Ankündigung von Simon K., die er nach seiner Wahl zum Landesvorsitzenden der Berliner Piraten am 24. Oktober 2016 machte: “Wir werden zunächst die Wahlniederlage analysieren und Schlussfolgerungen für die politische Weiterarbeit mitnehmen.”, sowie dem Antrag von FJ :”Die Versammlung debattiert über die Wahlniederlage und sammelt Ideen, was in deren Zuge aufgearbeitet werden muss..” ernst und wollen dem nun endlich Taten folgen lassen.
    >
    > Es besteht Konsens , wir wollen und sollten uns alle gemeinsam unbedingt Gedanken machen, um bei der Bundestagswahl 2017 wieder erfolgreicher zu sein. Dabei hilft nur Aufarbeitung und *Transparenz.*
    >
    > Hiermit laden wir alle ein, besonders auch die, die in den letzten Jahren besondere Verantwortung bei den Piraten getragen haben und sich nun ernsthaft fragen, woran hat es gelegen, dass…; aber auch alle Anderen, die in entspannter Atmosphäre mit genügend Raum für gute Gespräche und Schlussfolgerungen, mitzumachen und sich einzubringen.
    >
    > *LINK:* Wo es ist und wie Ihr hinkommt:
    >
    > http://www.jugendherbergen-berlin-brandenburg.de/de-de/jugendherbergen/wandlitz623/portraet
    >
    >
    > Eine Literaturliste zur Vorbereitung wird Euch noch ins Haus (bzw. auf den Computer) geliefert. Auch das vorläufige “Programm”.
    >
    > *Jeder, der bei der inhaltlichen Vorbereitung beitragen möchte, möge sich an uns wenden. Alle sind herzlich dazu eingeladen, ihre Vorstellungen einzubringen.*
    >
    > *E-Mail:*
    >
    > *maxthrax@gmx.de * und *marsupilamipirat@gmail.com *
    >
    > Der Unkostenbeitrag für Schlafen und Essen wird zwischen 60,00 € (Einzelzimmer) und 50,00 € (Vierbett-Zimmer) liegen. Für alle, die wenig Mittel haben, bitten wir nur die Kosten für die Verpflegung zu übernehmen. Diese werden sich voraussichtlich für beide Tage auf ca. 15,00 € belaufen oder Ihr gebt, soviel ihr könnt und es Euch wert ist.
    >
    > Bei einer Übernachtung ist das Frühstück incl., die EZ und DZ sind begrenzt und werden nach der Folge des Eintrages vergeben.
    >
    > http://doodle.com/poll/y3fnu4tswcwian6c
    >
    > Kommt zahlreich und macht das Schiff das Schiff wieder flott.
    >
    > Ahoi
    >

    berlin mailinglist
    berlin@lists.piratenpartei.de
    The list homepage: https://lists.piratenpartei.de/sympa/info/berlin

  33. Ich wollte nicht sagen, dass mir in meinem Politikstudium etwas “verschwiegen” wurde. Die intrinsischen Probleme der parlamentarischen Demokratie werden hinlänglich debattiert. Da braucht’s keinen altvorderen Michel für.

    “Mitmachkultur” kann ich insofern als Kriterium der Teilhabe gelten lassen, als dass Mitteleuropa sicherlich tradiert authoritätshörige Gesellschaften sind, im Gegensatz insbesondere zu Einwandergesellschaften. Die Ausformung von Strukturen und Hierarchien wollte ich entsprechend dynamischer sehen: Sie bilden sich aus nach den Bedarfen. Da der Bedarf an tiefgründiger Politik nie gegeben war, konnten sich die Piraten mit flachen Hierarchien schmücken – die wiederum zu persönlichen Zwecken mißbraucht werden konnten.

    Die gerade mal wieder neuerwachte Bürgerbewegung sehe ich ähnlich: Offensichtlich bedarf es gerade mal wieder eines stärkeren Korrektivs der Politik. Letztlich war der Erfolg der Piraten auch nur diesen Umständen geschuldet. Dass dieses Korrektiv nun von Rechts kommt, befördert ein linksgerichtetes Establishment. (Was das Lament erklärt: Piraten sind ja schon wie jede andere Partei.)

    Deine Erkenntnisse vom Liquid-Betrieb finde ich bedingt interessant. Interessant auch, dass die Daten anscheinend nicht mehr auffindbar bzw. zugänglich sind. Schon 2010 menetekelte ich, dass hier sich wer den Datensatz für seine Doktorarbeit zusammen sammelt.

    N anderer Ansatz von mir war, dass ein “BGE” ein bürgerliches Existenzrecht darstellt, welches sich aus der Aufgabe der Anonymität, also der Herausgabe von persönlichen Informationen, ergibt. Entsprechend ist das BGE über die Kommodifizierung von persönlichen Informationen und den Datenhandel zu finanzieren. – Zugegebenermaßen kein besonders radikal-konstruktivistischer Ansatz, aber dann: Ich bin ja auch kein ausgesprocher Befürworter eines BGEs…

    Lg, Mi

    Sent from my rugged phone.

    Am 15.04.2017 4:51 nachm. schrieb marsupilami pirat :
    >
    > Schade, Michael,
    >
    > da gebe ich Dir Recht, es sind nicht die technischen Möglichkeiten, sondern die Haltung der Mitmachkultur und die flachen Hierarchien. Und wo es das schon in der Geschichte gab (ohne Internet usw.) da haben die Menschen begeistert mitgemacht (das wurde allerdings auch missbraucht). Aber heute können alle letztendlich auch durch die erweiterten technischen Möglichkeiten inhaltlich prima mitmachen und nenne mir nur eine Ini im Bundesliquid, welche total daneben lag? Viele waren der Zeit weit voraus. In Berlin war das durch die Kettendelegationen der Abgeordneten und der Schnellinis von Moni sehr erschwert. Aber das hätten wir korrigieren können und müssen. Aber da gab es schon keine Basisdemakratie mehr, sondern frei nach Michels das “Gesetz der Oligarchie”, die Herrschaft der Gewählten über die Wähler. Hier die Herrrschaft der Fraktion des AGH.
    >
    > Und die Genannten konnten nur so agieren, weil es keine Strukturen gab, die das verhinderten bzw. war das Problem völlig unbekannt und wurde ignoriert.
    >
    > Du hat Politik studiert, aber noch nie von diesem 1911 bereits erkannten Problem der parlamentarischen Demokratie bzw. Michels gehört? Kommt Dir das nicht spanisch vor? Warum wird das wohl verschwiegen?
    >
    > Ich höre oft Deutschlandfunk und fast immer bringen die Bürger, die anrufen die besten Beiträge, nicht die “Experten”. Das ist auch in Talkshows so, in denen immer mehr die Bürger zu Wort kommen. Wo gab´s das vor 20 Jahren? Da hat die Politik den Bürger immer nur alle 4 Jahre “gefragt”.
    >
    > Die Politik “entdeckt” nun oh Wunder nach 20 Jahren das ALG II Armut bedeutet, die Bürger, die dagegen auf die Straße gingen, waren viel schlauer, denn das wußten sie schon 2003/04! (nur ein Beispiel). Aber auch Biblis und Natodoppelnachrüstungsbeschluss sind Beispiele. Überdies die ANSTALT sehen, die bringt es immer wundervoll auf den Punkt.
    >
    > Tschüss Marsupilami
    >
    >
    > Am 15. April 2017 um 16:02 schrieb Michael Ickes :
    >>
    >> Liebe Marsupilami,
    >>
    >>
    >>
    >> Nein, ich werde mich nicht darauf einlassen…
    >>
    >>
    >>
    >> Auch wenn Du mich wieder einmal geschickt heraus zu forderern versuchst. Siehst Du, es sind nicht technischen Moeglichkeiten, die die Menschen zur Teilhabe bewegen, sondern…
    >>
    >>
    >>
    >> Die Literaturdecke ist tatsaechlich duenn, aber das soll kein Mangel darstellen. Andererseits, wenn’s Dir um’s Grosse Ganze geht, muesste sich eine Untersuchung des Phaenomaens Piraten eben auch an den grossen Diskussionen unserer Zeit messen lassen. Ich war von Anfang an “wissenschaftskritisch” wie die Piraten “medienkritisch” sind. Blogs und soziale Medien zu untersuchen, waere ein folgerichtiger Analyserahmen. Oder anhand aussagekraeftiger Beispiele: Julia Schramm, Simon Lange… fallen mir dazu ein. Fuer die Bewertung meiner eigenen politischen Arbeit hatte ich mir 2012 die folgenden Narrativen zurecht gelegt:
    >>
    >> Das anonyme, autonome Freifunk Gloeckner Kollektiv in Residenz vom Rathaus Schoeneberg
    >> Die liquiddemokratische Bereichsentwicklungsplanung
    >> geLEBtER Widerstand (die Verteidigung der Roten Insel) und
    >> bei Doerk NIE rings the BELl (Flucht in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit)
    >>
    >>
    >>
    >> LG, Mi
    >>
    >>
    >>
    >>
    >>
    >>
    >>
    >> From: marsupilami pirat
    >> Sent: Saturday, April 15, 2017 15:37
    >> To: Michael Ickes; gaukler@dadabit.de
    >> Subject: Re: [Piraten Berlin] Abendschau zu PIRATEN und Tegel
    >>
    >>
    >>
    >> Hallo Michael,
    >>
    >>
    >>
    >> genau das finde ich nicht.Das Buch von Koschmieder über die Partizipation bringt es auf den Punkt. Genauso die Analysen vorher, warum sind die Piraten so erfolgreich (Anfang 2012) waren, sind die entgegengesetzte Seite der Medaille, und ich war selbst vielfach anwesend. Und habe mich dann immer entsprechend geäußert, es war das Versprechen an die Bürger, mitzumachen zu sollen und entsprechende Instrumente dazu bereitzustellen. das war allein der “Zauber”. Genau das Selbe ist 1989 in der DDR passiert, z.B. mit den “runden Tischen” und alle konnten sich beteiligen, auch ansatzweise bei den GRÜNEN. Wenn es irgendwo geklappt hat, haben es die Bürger befördert, z.B. Wassertisch, Tempelhof, Atomausstieg und Kritik, Flüchtlingshife usw. . Ohne den Bürger geht es heute zum Glück nicht mehr und das ist auch gut so.
    >>
    >>
    >>
    >> Bitte mach andere Vorschläge zu Literatur, anstelle unsere Liste überheblich als “selbstgefälligen pseudo-wissenschaftlichen Studien” zu bezeichnen.
    >>
    >> Bringe konkrete Punkte, deren Meinung Du nicht bist (ich stehe bei weitem nicht hinter allen Aussagen, aber ich kann ganz konkrete Punkte nennen, kein solches Pauschalurteil, wie deins).
    >>
    >>
    >>
    >> Ich freue mich über Deine besser zutreffenden wissenschaftlichen Literaturanregungen zum Thema.
    >>
    >>
    >>
    >> Wir sollten nicht kleine Stellschrauben diskutieren, sondern das Wesentliche und das ist nun mal die Demokratie, die es nicht ohne Partizipation der Bevölkerung geben wird. Oder bist Du anderer Meinung?
    >>
    >>
    >>
    >> Tschüss Marsupilami
    >>
    >>
    >>
    >> PS: Wieso tue ich Frithjof Unrecht?
    >>
    >>
    >>
    >>
    >>
    >> Am 15. April 2017 um 15:00 schrieb Michael Ickes
    :
    >>>
    >>> Liebe Marsupilami,
    >>>
    >>> ich finde, Du tust Frithjof Unrecht. Er ist einer der wenigen, die die Piraten lange, fachkundig und unvoreingenommen begleitet haben, sich trotz unqualifizierten Anfeindungen immer wieder geäußert und engagiert hat.
    >>>
    >>> Die selbstgefälligen pseudo-wissenschaftlichen Studien Deiner willkürlich zusammengetragenen Leseliste kannst Du dagegen in die Tonne treten.
    >>>
    >>> Die Menschen, so auch die Piraten, wollen nicht wissen. Und vor allem wollen sie nicht hören oder erkennen, dass sie falsch lagen. Das ist kein Problem sondern das menschliche Sein.
    >>>
    >>> Die Parteien erfüllen eine Funktion, zu der Organisation des Gemeinwesens vor diesem Hintergrund beizutragen. Die Vorstellungen, die Fähigkeiten und die Mittel der Piraten, inklusive “Basisdemokratie,” LqFb, “Transparenz” und “BGE,” waren und sind unausgegoren und unzureichend.
    >>>
    >>> Ich bin alles andere als immerzu von Frithjof begeistert und seine ellenlangen Ausschweifungen gehen mir, zumindest als Privatperson, der ich auch besseres zu tun hab, als ein totes Pferd zu reiten, oft auch auf den Senkel.
    >>>
    >>> Wenn Du allerdings weiterhin an einem wie auch immer gearteten Piratenprojekt festhalten möchtest, tust Du gut daran, Dich mit ihm zu beschäftigen.
    >>>
    >>> LG, Mi
    >>>
    >>> Sent from my rugged phone.
    >>>
    >>> Am 15.04.2017 2:25 nachm. schrieb marsupilami pirat :
    >>>>
    >>>> Hallo Frithjof,
    >>>>
    >>>>
    >>>>
    >>>> das Camp ist gekancelt wegen Mangel an Beteiligung. Es kam über die Liste, aber doppelt hält besser. Und ich bin nicht in der Lage, Deinen langen Text zu lesen. Das soll keine Kritik sein. Meine Bitte an Dich, beschäftige Dich mit der angegebenen Literatur und denk nach und dann äußere Dich bitte wieder. Das ist ja gerade das Problem, dass es keine fundierte Analyse der Probleme, die überdies in den Strukturen und weniger in den Menschen liegen und insbesondere in der “parlamentarischen” Demokratie. Aber das alles muss viel mehr Menschen hier PIRATEN bewußt sein, als es bisher ist. Wir haben uns zu einer Partei, wie jede andere gemacht, und damit obsolet (frei nach Trump). Das spüren wir jetzt schmerzlich.
    >>>>
    >>>>
    >>>>
    >>>> Tschüss Marsupilami
    >>>>
    >>>>
    >>>>
    >>>> Aber es gibt genug fundierte Analysen (von außen) darüber. Genau genommen kann man auch nachlesen was uns so erfolgreich machte. Das haben die anderen Parteien dann in Ansätzen schnell übernommen uns haben uns verdrängt.
    >>>>
    >>>>
    >>>>
    >>>> Am 15. April 2017 um 09:52 schrieb gaukler@dadabit.de :
    >>>>>
    >>>>> Hallo marsupilami pirat.
    >>>>>
    >>>>> Eigentlich sind ja nicht viele übriggeblieben die hier diskutieren,
    >>>>> darum bezieh ich deine Frage mal einfach frech auf mich.
    >>>>> Da ich gegenwärtig kaum abschätzen kann, ob ich zum Zeitpunkt an dem das
    >>>>> „Wochenend-Camp Aufarbeitung“ “ stattfinden wird, in Berlin bin und
    >>>>> meine Anwesenheit auch eher kontraproduktiv einschätze, denn ich würde
    >>>>> die Harmonie vermutlich stören, möchte ich mich hier schriftlich äußern.
    >>>>> Das ist ja doch die einfachste Form, mit der ich den wenigsten Menschen
    >>>>> auf die offenliegenden Nerven gehe.
    >>>>>
    >>>>> In meinen Augen sollte das Problem unter zwei Aspekten Betrachtung
    >>>>> genießen. Einmal hinsichtlich der Strukturen, also wie geht
    >>>>> Selbstverwaltung? Zum andern hinsichtlich der inhaltlichen Aussagen.
    >>>>>
    >>>>> Inhaltlich war die Partei mal recht innovativ aufgestellt. Mit ihrer
    >>>>> kritischen Haltung gegenüber Urheber und anderen Schutzrechten, mit der
    >>>>> Forderung nach Schutz der Privatsphäre, mit der Offenheit gegenüber dem
    >>>>> BGE, mit der Abkehr von tradierten Familienstrukturen, mit der Kritik an
    >>>>> das Bildungssystem, in dem die Menschen mehr geformt werden als
    >>>>> gebildet, mit ihrer globalen Ausrichtung, mit der Ausnutzung von
    >>>>> Schwarmintelligenz zur Positionsbestimmung, mit der festen Überzeugung
    >>>>> das Transparenz und Beteiligung der Schlüssel für eine offene
    >>>>> Gesellschaft ist in der der einzelne frei, selbstbestimmt und
    >>>>> selbstbewusst leben kann u.v.m.
    >>>>> Davon sind wir weit weg.
    >>>>> Einerseits laufen wir der Partei „Die Linken“ hinterher, die ja grade
    >>>>> Feinde der individuellen Freiheit sind, denn sie wollen ja viel Staat,
    >>>>> um die Menschen mit der von der Partei definierten Gerechtigkeit zu
    >>>>> beglücken. Und sie sind nationalistisch, denn sie wollen ja den
    >>>>> (sauberen) Nationalstaat. Die Linke ist m.E. eher einer unserer
    >>>>> politischen Gegner als unser politischer Freund.
    >>>>> (Man könnte sich auch die Frage stellen, in wieweit Einkommensmillionäre
    >>>>> wie Lafontaine, Gysi oder Wagenknecht die Fürsprecher für die „Amen und
    >>>>> Geknechteten“ sein können.
    >>>>> Kann z.B. jemand der selber Mietshäuser besitzt wirklich
    >>>>> Mieterinnenpolitik betreiben? Ich habe noch keinen Eigentümer erlebt,
    >>>>> der nicht über Mietnormaden, zu niedrige Mieten oder überzogenen
    >>>>> Ansprüche der Mieterinnen jammert.
    >>>>> Und worin legen Abgeordnete ihre überschüssigen Finanzmittel an? In
    >>>>> Wohneigentum! Bezogen auf eine den Mieterinnen wohlgesonnene Politik
    >>>>> macht unser System so den Bock zum Gärtner.
    >>>>> Wie auch immer, es geht nicht darum für Arme etwas herauszuholen wie es
    >>>>> das scheinbare Anliegen der Linken, sondern darum die „Armen“ zu
    >>>>> befähigen für sich selber etwas herauszuholen wie es das Anliegen der
    >>>>> Piraten. )
    >>>>>
    >>>>> Andererseits prägen auch esoterische und verschwörungstheoretische
    >>>>> Strömungen die Partei in verstärkten Maß. Ein gutes Beispiel ist da in
    >>>>> der Tat die BGE-AG. Die „Schwarmintelligenz“ hat sich auf einen
    >>>>> sichtlich überforderten Mann reduziert, der jetzt mehr oder weniger
    >>>>> alleine die Texte verfasst und Koalitionen schmiedet.
    >>>>> Demnächst wird die BGE-AG das Piraten-BGE mit „Freigeld“ kombinieren,
    >>>>> ein in diese Richtung weisender Antrag, der auf der letzten
    >>>>> Mitgliederversammlung offensichtlich abgelehnt wurde, findet nun durch
    >>>>> die Hintertür herein.
    >>>>> Selbstverständlich können und sollten wir Menschen mit anderen
    >>>>> Vorstellungen innerhalb unserer Meinungsbildungsstrukturen die
    >>>>> Möglichkeit bieten sich zu äußern, dazu sind sie ja schließlich da, aber
    >>>>> es darf nicht an entsprechend kritischer Kommentierung fehlen. Und dazu
    >>>>> ist die 1-Mann-BGE-AG nicht mehr in der Lage.
    >>>>> Es spricht auch nichts dagegen mit anderen Parteien punktuell
    >>>>> zusammenzuarbeiten, aber es ist wichtig die eigene konträre Position
    >>>>> unmissverständlich darzulegen und es wäre sinnvoll solche Zusammenarbeit
    >>>>> auf Basisebene zu leisten.
    >>>>> Auch sollten wir nicht anderen Parteien und Organisationen
    >>>>> hinterherhecheln sondern selbstbewusst mit unseren zukunftsweisenden
    >>>>> Vorstellungen auftreten. Das „fünfte Rad am Wagen sein“ sollte uns nicht
    >>>>> Gewohnheit werden.
    >>>>> Entweder wir haben die zukunftstauglichen Konzepte, dann müssten wir uns
    >>>>> in allen Debatten entsprechend einbringen, oder wir sind ein Stück
    >>>>> zwischen Liberalen, Linken und Luftverbesserer, dann ist der uns
    >>>>> gegenwärtig in der politischen Landschaft zugefallene Platz genau der
    >>>>> richtige. Denn selbst wenn wir das Beste von den drei genannten „Nieten“
    >>>>> zusammenfassen würden, es bleibt in der Vergangenheit verhaftet und
    >>>>> daher kaum zukunftsfähig.
    >>>>>
    >>>>> Mit der BGE-AG bin ich auch schon bei dem zweiten Aspekt, den
    >>>>> Strukturen. BGE-AG ist ja ein Witz. Die BGE-AG existiert aus dem
    >>>>> Koordinator und vielleicht noch 2 Gelegenheitskoordinatorinnen. Der
    >>>>> Koordinator lädt sich z.B. selber als Referent zu BGE-AG-Veranstaltungen
    >>>>> ein.
    >>>>> Derselbe Witz wie z.B. die Bezirksbeauftragten in Berlin. Das sind
    >>>>> Strukturen ohne Fleisch, die Basis ist so gut wie weg, was ist passiert?
    >>>>>
    >>>>> Nun im Grunde ganz einfach. Die offene Mitmachpartei ist zur
    >>>>> bürokratisch strukturierten Partei geworden. Das hatte ich in einer
    >>>>> anderen Mail schon erwähnt.
    >>>>> Nun gibt es erstens die Partei, zweitens die beitragzahlenden Mitglieder
    >>>>> und drittens die Funktionäre die die politische Arbeit machen (Leute wie
    >>>>> Gernot der Koordinator der BGE AG, Themenbeauftragter der Piratenpartei
    >>>>> für Sozialpolitik, und Mitglied des Orga-Teams BGE17 Tournee.)
    >>>>> Funktionäre haben interessanterweise das Bedürfnis immer mehr Funktionen
    >>>>> auf sich zu vereinen.
    >>>>> So ist der Kompagnon Gernots aus der Partei Die Linken, nicht nur
    >>>>> Mitglied des Orga-Teams BGE17 Tournee und Sprecher der BAG der Partei
    >>>>> Die Linken sondern auch Netzwerkrat im Netzwerk Grundeinkommen.
    >>>>>
    >>>>> Das ist das sozialistische Prinzip: Wer erinnert sich nicht an
    >>>>> ordenbehängte Brüste der politischen Führung in den ehemaligen
    >>>>> sozialistischen Staaten? Manches Mal brauchte es Minuten um alle
    >>>>> Funktionen einer wichtigen Persönlichkeit aufzuzählen.
    >>>>>
    >>>>> Solche „wichtigen“ Personen machen aber, gemäß ihrer Selbsteinschätzung,
    >>>>> nicht Arbeit in ihrem Sinne, sondern als von der Partei beauftragt. Es
    >>>>> handelt sich um Machtfunktionen ohne Verantwortung.
    >>>>> Ich habe vor Jahren in der vielbeachteten Rede die Institutionalisierung
    >>>>> der Gesellschaft kritisiert. Jede von uns hat schon vielfach die
    >>>>> Erfahrung gemacht, von Amtsträgern am langen Arm verhungert gelassen zu
    >>>>> werden. Eine „Institution“ kann mit Menschen ebenso wenig anfangen, wie
    >>>>> der Parteifunktionär mit einem Basismitglied. Institutionen
    >>>>> untereinander können dagegen ganz prima miteinander. Genauso ist es mit
    >>>>> den Funktionären der Parteien.
    >>>>> So ist ja z.B. das Projekt BGE17 Tournee ein reines Funktionärs-Projekt.
    >>>>>
    >>>>> Bei den Grünen habe ich das seinerzeit ebenfalls miterleben können.
    >>>>> Während der Gründung konnte die “Basis” eigene Plakate entwerfen drucken
    >>>>> und kleben, eigene Veranstaltungen organisieren usw. also nach ihrem
    >>>>> Gutdünken aktiv sein. Mit den ersten Mandaten wurde dem Spuk ein
    >>>>> schnelles Ende bereitet. Weil: Um die Partei nach außen sichtbar zu
    >>>>> machen wäre ein einheitliches Bild notwendig, es wäre unmöglich
    >>>>> politisch zu arbeiten wenn jeder mache was er wolle usw., die ganze
    >>>>> Palette von Argumenten die ja auch die Piratenpartei zur Partei machte.
    >>>>>
    >>>>> Diese ganzen Argumente halfen letztlich der Parteibürokratie in den
    >>>>> Sattel. Es entsteht also eine Gruppe die, vermeintlich fachlich
    >>>>> qualifiziert, die politische Gestaltungsarbeit erledigt und die
    >>>>> Mitglieder die dies finanzieren und bejubeln dürfen.
    >>>>> Einzelne Mitglieder können natürlich in die Funktionärsgruppe aufsteigen
    >>>>> z.B. in dem sie selber ein Amt erwerben. Das gaukelt dann vor, dass im
    >>>>> Prinzip jeder überall mitspielen dürfe. Aber das ist eben eine Illusion.
    >>>>> Diesen Prozess hat Herr George Orwell in “Farm der Tiere” aus dem Jahre
    >>>>> 1945 eigentlich ganz gut beschrieben.
    >>>>>
    >>>>> Die meisten Piraten wissen, dass wir eine Piratin im EU-Parlament zu
    >>>>> sitzen haben? Sie ist übrigens nicht alleine sondern hat einen Stab an
    >>>>> Mitarbeitern! Aber wer weiß was sie macht?
    >>>>> Es existieren mehrere Piraten-Europamailinglisten.
    >>>>> Vor der EU-Wahl war es der Europa-AG z.B. ganzwichtig eine eigene
    >>>>> Arbeits-Mailingliste einzurichten. Weil: Mit der offenen Liste könne ja
    >>>>> nicht strukturiert und gezielt gearbeitet werden. Mit dieser einfachen
    >>>>> Methode wurden erstmal 80% der am Thema Interessierten rausgekickt.
    >>>>> Nach der EU-Wahl blühten aber die Nachrichten und Diskussionen auf den
    >>>>> Listen nicht auf, die Europa-AG ist nicht zur Hochform aufgelaufen, weil
    >>>>> ja nun eine Piratin im Zentrum der Europäischen Machtzentrale saß,
    >>>>> sondern das Gegenteil war der Fall. Quasi von heute auf morgen
    >>>>> verwaisten die Listen. Null Infos aus dem Herzen der Europäischen Macht!
    >>>>> Und bis wieder Leben in die Piraten-Europa-Bude kommt müssen wir bis zur
    >>>>> nächsten EU Wahl warten.
    >>>>> Die Aufgabe der Europa-AG hat sich offensichtlich mit der erfolgreichen
    >>>>> Platzierung einer Piratin mehr als erfüllt. Wenn ich Wissen will, müsste
    >>>>> ich der EU-Abgeordneten „folgen“.
    >>>>>
    >>>>> An dem scheinbaren Debakel um das BER-Tegel-Gutachten, dass ja
    >>>>> offensichtlich nicht innerhalb der Informationsmaterialien der
    >>>>> Piratenpartei zur Verfügung stand, zeigt sich, dass die Abgeordneten der
    >>>>> Piraten fern ab von der Basis werkelten, es gab nur ein begrenztes
    >>>>> Bedürfnis nach Transparenz und viele AGs, wie z.B. die Berliner
    >>>>> Europa-AG die scheinbar im Abgeordnetenhaus angesiedelt waren, waren nur
    >>>>> Attrappen, die Tätigkeit vorgaukelten, lediglich gut für die Vita eines
    >>>>> Funktionärs !
    >>>>> Zusammenfassend, die Partei generiert Funktionärinnen, die letztlich ihr
    >>>>> „Ding“ durchziehen. Eine Funktionärin ist gegenüber dem Basismitglied
    >>>>> immer in der Pole-Position. Das Basismitglied ist quasi Bittsteller.
    >>>>>
    >>>>>
    >>>>> Wie es gehen könnte ein Beispiel:
    >>>>> Der Beauftragte für die internationale Vernetzung.
    >>>>> Vor Jahren auf einer Piratenveranstaltung (in Potsdam?) zu Europa hatte
    >>>>> ich das Vergnügen einer Rede des Piraten-Beauftragten für die
    >>>>> internationale Vernetzung zu lauschen. Ich erfuhr wo er überall
    >>>>> hinreiste, wen er alles besuchte usw.
    >>>>> In der Tat hatte er exquisite Connections in alle Richtungen geknüpft.
    >>>>> Aber was nutzt seine Vernetzung den Piraten in Deutschland? Nehmen wir
    >>>>> an, er hätte keinen Bock mehr auf Piraten und wechselte zu den Grünen
    >>>>> oder den Linken oder der FDP. Damit wäre die Vernetzung futsch.
    >>>>>
    >>>>> Was ich sagen will, wir haben hier ein offensichtlich falsches
    >>>>> Verständnis von dem was so ein Beauftragter zu leisten hat. Er sollte
    >>>>> nämlich nicht sich vernetzen, sondern die Basis. Wenn es ihm gelänge
    >>>>> z.B. die Berliner Piraten mit denen in Paris, Madrid, London, Rom,
    >>>>> Warschau, Havanna, Moskau, Peking usw. zu vernetzen, dann würde er
    >>>>> seiner Aufgabe gerecht.
    >>>>> Und wenn so ein Netz auf Basisebene erstmal geknüpft wurde, kann der
    >>>>> spätere Verbleib des Beauftragten der „Partei“ völlig schnuppe sein.
    >>>>>
    >>>>> Das betrifft den gesamten strukturellen Apparat.
    >>>>> Der Koordinator der BGE AG ist dann erfolgreich wenn die BGE-AG aus
    >>>>> immer mehr aktiven Piraten besteht, und er versagt genau da wo er am
    >>>>> Ende allein alle Arbeit macht.
    >>>>> Eine Bezirksbeauftragte sollte die Crews aufbauen und Crews vernetzen
    >>>>> die Arbeit der Crews vielleicht auf andere Bezirksplattformen
    >>>>> publikmachen, er sollte gucken, dass der Elan erhalten bleibt und nicht
    >>>>> überall Konkurrenten wittern die ihr ihren Posten streitig machen könnten.
    >>>>>
    >>>>> Eine Grundvoraussetzung sind dabei eben die offenen, transparenten
    >>>>> Strukturen und selbstverständlich wäre ein Onlinemeinungsfindungstool
    >>>>> wie das LiquidFeedback ein Vorteil für die Arbeit. Und es kommt weniger
    >>>>> darauf an, dass nur Piraten an der Meinungsfindung teilnehmen, sondern
    >>>>> darauf, das Interessierte qualifiziert debattieren.
    >>>>> 90 % aller Papiere, die die Grundlage unserer Selbst- und
    >>>>> Außendarstellung, wurden von Menschen verfasst, die heute anderen
    >>>>> Parteien oder keiner Partei mehr angehören. Deren geistige Leistung wird
    >>>>> darum ja nicht aus den Infomaterialien und den Programmen entfernt?
    >>>>>
    >>>>> Hier will ich meine Litanei mal beenden, zumal das Camp mangels
    >>>>> Interessenten ja abgesagt wurde.
    >>>>>
    >>>>> Frithjof
    >>>>>
    >>>>> Ps.: Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man
    >>>>> kann. (Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)
    >>>>>
    >>>>>
    >>>>>
    >>>>> Am 06.04.2017 um 09:01 schrieb marsupilami pirat
    >>>>> (marsupilamipirat@gmail.com via berlin Mailing List):
    >>>>> > Hallo an alle,
    >>>>> >
    >>>>> > die Diskussion hier, zeigt ein weiteres Mahl, wie wichtig eine Aufarbeitung
    >>>>> > für eine Neuausrichtung und erneute Erfolge für die Piraten wären. Leider
    >>>>> > bleiben die Anmeldungen zum Camp weit hinter unseren Erwartungen
    >>>>> > zurück.Warum?
    >>>>> >
    >>>>> > Gerade alle, die hier so angeregt diskutiert haben, machen beim Camp nicht
    >>>>> > mit (außer Georg, der sich sofort angemeldet hatte, aber leider wieder
    >>>>> > abgesprungen ist). Schade. Also alles nur Worthülsen, “Wir werden zunächst
    >>>>> > die Wahlniederlage analysieren und Schlussfolgerungen für die politische
    >>>>> > Weiterarbeit mitnehmen.”?
    >>>>> >
    >>>>> > Tschüss Marsupilami (enttäuscht)
    >>>>> >
    >>>>> >
    >>>>> >
    >>>>> > *Ankündigung Wochenend-Camp Aufarbeitung:*
    >>>>> >
    >>>>> >
    >>>>> > *”Eine andere Politik war möglich”*
    >>>>> >
    >>>>> >
    >>>>> > *Seminar zur Analyse der Wahlniederlage und Strategien für die Zukunft*
    >>>>> >
    >>>>> > *Termin: Wochenende 29.-30.April 2017*
    >>>>> >
    >>>>> > Ort: DJH Wandlitz,
    >>>>> > S-Bahn/Regionalbahn Wandlitz /b. Berlin
    >>>>> >
    >>>>> >
    >>>>> >
    >>>>> > Wir nehmen die Ankündigung von Simon K., die er nach seiner Wahl zum
    >>>>> > Landesvorsitzenden der Berliner Piraten am 24. Oktober 2016 machte: “Wir
    >>>>> > werden zunächst die Wahlniederlage analysieren und Schlussfolgerungen für
    >>>>> > die politische Weiterarbeit mitnehmen.”, sowie dem Antrag von FJ :”Die
    >>>>> > Versammlung debattiert über die Wahlniederlage und sammelt Ideen, was in
    >>>>> > deren Zuge aufgearbeitet werden muss..” ernst und wollen dem nun endlich
    >>>>> > Taten folgen lassen.
    >>>>> >
    >>>>> > Es besteht Konsens , wir wollen und sollten uns alle gemeinsam unbedingt
    >>>>> > Gedanken machen, um bei der Bundestagswahl 2017 wieder erfolgreicher zu
    >>>>> > sein. Dabei hilft nur Aufarbeitung und *Transparenz.*
    >>>>> >
    >>>>> > Hiermit laden wir alle ein, besonders auch die, die in den letzten Jahren
    >>>>> > besondere Verantwortung bei den Piraten getragen haben und sich nun
    >>>>> > ernsthaft fragen, woran hat es gelegen, dass…; aber auch alle Anderen,
    >>>>> > die in entspannter Atmosphäre mit genügend Raum für gute Gespräche und
    >>>>> > Schlussfolgerungen, mitzumachen und sich einzubringen.
    >>>>> >
    >>>>> > *LINK:* Wo es ist und wie Ihr hinkommt:
    >>>>> >
    >>>>> > http://www.jugendherbergen-berlin-brandenburg.de/de-de/
    >>>>> > jugendherbergen/wandlitz623/portraet
    >>>>> >
    >>>>> >
    >>>>> > Eine Literaturliste zur Vorbereitung wird Euch noch ins Haus (bzw. auf den
    >>>>> > Computer) geliefert. Auch das vorläufige “Programm”.
    >>>>> >
    >>>>> > *Jeder, der bei der inhaltlichen Vorbereitung beitragen möchte, möge sich
    >>>>> > an uns wenden. Alle sind herzlich dazu eingeladen, ihre Vorstellungen
    >>>>> > einzubringen.*
    >>>>> >
    >>>>> > *E-Mail:*
    >>>>> >
    >>>>> > *maxthrax@gmx.de * und *marsupilamipirat@gmail.com
    >>>>> > *
    >>>>>
    >>>>> >
    >>>>> > Der Unkostenbeitrag für Schlafen und Essen wird zwischen 60,00 €
    >>>>> > (Einzelzimmer) und 50,00 € (Vierbett-Zimmer) liegen. Für alle, die wenig
    >>>>> > Mittel haben, bitten wir nur die Kosten für die Verpflegung zu übernehmen.
    >>>>> > Diese werden sich voraussichtlich für beide Tage auf ca. 15,00 € belaufen
    >>>>> > oder Ihr gebt, soviel ihr könnt und es Euch wert ist.
    >>>>> >
    >>>>> > Bei einer Übernachtung ist das Frühstück incl., die EZ und DZ sind begrenzt
    >>>>> > und werden nach der Folge des Eintrages vergeben.
    >>>>> >
    >>>>> > http://doodle.com/poll/y3fnu4tswcwian6c
    >>>>> >
    >>>>> > Kommt zahlreich und macht das Schiff das Schiff wieder flott.
    >>>>> >
    >>>>> > Ahoi
    >>>>> >
    >>>>
    >>>>
    >>>>
    >>>>
    >>>> —
    >>>> berlin mailinglist
    >>>> berlin@lists.piratenpartei.de
    >>>> The list homepage: https://lists.piratenpartei.de/sympa/info/berlin
    >>
    >>
    >>
    >>
    >
    >

  34. es mal mit nem Prezi versuchen?

    entscheidungs- vs meinungsfindungstool.

    letzteres ist deutlich komplizierter:

    als ich 2009 den Piraten beitrat, tat ich das in erster Linie aus Frust… aus Frust, dass meine qualifizierten Vorstellungen und Ansaetze nicht wahr genommen werden. Eine politische Betaetigung liess ich mir dagegen nicht nehmen…. Mit Witz und Orginalitaet brachte ich diese Dichotomie von Frust und Engagement zum Ausdruck. In politischer Verantwortung merkte ich zunehmend, dass der Frust grossteils unbegruendet ist; dass qualifizierte Vorstellungen sehr wohl von den Entscheidungstraegern gewuenscht sind und wahr genommen werden. Es ist dieser Prozess der Aufnahme und Verarbeitung von Informationen, der persoenlich unzeitgemaess und unzureichend ist. Ist er das? Das Problem, der Problemoid, liegt im Verhaeltnis des Indiviuums zum Staat, welches sich einerseits gemaess der Anforderungen der Zeit andererseits der technischen Moeglichkeiten geaendert hat. Es verlangt deutlich mehr vom Individuum an Persoenlichkeitsstaerke und Bildung, so dass es groesseren Einfluss auf die Belange des Staats nehmen kann.

    Ich suche den …-…-Faktor oder Index. Der in der Physik oder Elektronik die Stoeranfaelligkeit einer Oszillation misst. Oder so.

    Liebe Marsupilami,

    Ich erkenne, wir kommen deutlich besser klar, wenn wir akzeptieren, dass wir uns (erst einmal) nicht verstehen. Das entspricht dem sprichwörtlichen Komparativ: Freund, Feind, Parteifreund. Ich rechtfertigte so meinen Austritt aus der Fraktion seinerzeit -was vielleicht die Grenzen einer Instrumentalisierung dieser Mechanismen aufzeigte…

    Nochmal: Bei „Bürgern“ geht bei mir die Hutschnur hoch. Das Beste, was ich darunter verstehen kann, sind Bürgerschaften, Kommunen oder Gemeinden, die ihre engstirnigen Privatinteressen gegen eine größere Öffentlichkeit (Länder, Bund, Europa oder eine globale) verteidigen.

    Ein positives Menschenbild ergibt sich aus der Bekräftigung des Individuums in einer solchen Öffentlichkeit, nicht in einer Gruppe (wie sie eine Bürgerschaft oder auch eine Partei darstellt). Erst wenn eine Reziprozität der Öffentlichkeit, die ich der einfachheithalber als Staat deklariere, mit dem Individuum hergestellt ist, können wir von einem Schwarm sprechen.

    Der Glaube an Schwarmintelligenz ist letztlich nichts weiteres als der Optimismus für eine besseren Welt. In einem engeren Sinn steht Schwarmintelligenz (virtual collective intelligence) konzeptionell in krassem Gegensatz zu der Intelligenz unter vielen (wie sie meiner Erfahrung nach insbesondere Maha immer wieder verstanden, vertauscht und verteidigt hat): Dass die Gruppe von Menschen nur groß genug sein muss, so dass sich die „richtigen“ Individuen finden.

    Ich bin prinzipiell und tendenziell gegen Privatisierung: Gegen Privatisierung (Kommodifizierung) von persönlichem Eigentum (inklusive perönlicher Daten und Urheberrecht!) sowie Privatisierung von staatlichen Aufgaben („res publica“: Dinge der Öffentlichkeit). Mobilität, Kommunikation und Verkehr gehört sicherlich dazu; doch die Frage nach dem Umfang bedarf einer weitaus detailierteren Unterscheidung als eine Pauschalisierung unter „Grundgütern… und vieles mehr“ erlaubt. Der Standard und die Praxis der deutschen Autobahnen steht für mich dabei recht weit hinten an.

    Der Rückbau des Sozialstaats in den 90er Jahren und unter Schröder wird mir auch immer bewusster. Ich denke aber eben nicht, dass wir uns aus Eitelkeiten heraus dazu verleiten lassen sollten, das Rad einfach weiter zu spinnen ohne zu wissen, was wir da eigentlich betreiben, sondern konsequent und stur die „Reformen“ zurück zu fahren. Im Klartext heisst das, nicht ein unbestimmtes Ziel („BGE“) verfolgen, sondern die Hartz „Reformen“ soweit zurückverfolgen, bis es wieder stimmt. Martin Schulz hatte sich fast schon darauf eingelassen.

    (Bitte versuch mal, meine Unterscheidung zwischen Persönlichem und Privatem zu verstehen: „gesellschaftliche [öffentliche, strukturelle] Ursachen“ werden nicht in’s „Private“ verschoben. Schön wär´s; das ist, was ich mit der „Privatisierung“ der Autobahn propagiere, oder auch gemäß „Netze in Nutzerhand“). Sie werden vielmehr dem Persönlichen angeheftet, belasten damit die oben genannte Reziprozität von Individuum und Öffentlichkeit und zerstören Persönlichkeiten und Menschen.)

    (Ich schließe mich dem Gegenwind gegen Deine willkürlichen Referenzen an: Sag mir doch bitte, was Dir Inge Hannemann oder der Deutschlandfunk sagt, dann kann ich beurteilen, ob ich mich dem anschliessen kann. Was ich bisher vernommen hab, subsummiere ich eher unter den narzisstischen Eitelkeiten als dass es mich stimuliert.)

    Nein, ich meine gerade die Führungsschwäche (der Parteien und anderer Gruppen), wo sich der Mangel an Nachwuchs bemerkbar macht. Führung, im Sinne von Zusammenhalt, Motivation, Inspiration… Genau deshalb fragmentiert doch die Gesellschaft; jede Gruppe kocht ihr eigenes Süppchen, produziert ihre eigenen Vorstellungen und Forderungen, was eine „Gesamtheit“ sein oder tun sollte, trägt zu der Proliferation von Informationen bei, die niemand mehr überschauen oder verstehen kann, weil sie nicht in die nötige Tiefe gehen können… – Wir nähren uns wieder der Frage der Schwarmintelligenz und ob und wie diese Breite an Informationen mit den technischen Möglichkeiten erfasst werden könnte, um eine vernunftbasierte Entscheidungsfindung personenunabhängig zu automatisieren. – eine der konsituierenden Fragen der Piraten und der liquid democracy…

    Herzliche Grüße,

    Michael Ickes

    From: marsupilami pirat
    Sent: Monday, April 17, 2017 11:25
    To: Michael Ickes; gaukler@dadabit.de
    Subject: Re: [Piraten Berlin] Abendschau zu PIRATEN und Tegel

    Hallo Michael,

    wenn ich das so lese, dann sind wir wirklich kaum einer Meinung. Der gravierendste Unterschied ist wohl, Du traust den Bürgern nichts zu. Aber wir PIRATEN waren da anderer Meinung und vertraten ein positives Menschenbild.

    Vielleicht sehen wir uns mal und sprechen dann über die Unterschiede. Bei mir überwiegt immer noch der GLAUBEN an die Schwarmintelligenz.

    Und abwarten, der Brexit hat erstmal CETA verhindert. Und zumindest zum Nachdenken günstigenfalls zum Umdenken gezwungen. die EU ist gegenwärtig nicht ausgegoren und es bedarf Veränderungen. Und das Unbehagen ist nicht nur in Britain great.

    Ich bin ganz grundsätzlich nicht für die Privatisierung der Grundgüter des Lebens, wie Wasser, Genpatente, Luft, Boden, Wohnen, Straßen und vieles mehr. Und für die, die die Straßen (Autobahnen) gewerblich nutzen gibt es doch schon eine Maut? dann sollten Fahrer, je größer das Auto, desto mehr zahlen, denn die Schäden durch diese Autos sind größer. Aber Maut hat nichts mit Privatisierung der Straßen zu tun.

    Doch, mit HARTZ IV fand ein deutlicher Paradigmenwechsel statt. Da gab es eine super Sendung im Deutschlandfunk (ca. 2008/9). Von dem Umgang mit den Armen der Gesellschaft vom Mittelalter bis heute. Es geht, wie Du sagst, nur noch um die Existenzsicherung, da war die Sozialhilfe vor 2005 schon mal weiter. Das war ein klarer Rückschritt im Sozialrecht. Und gesellschaftliche Ursachen wurden ins private verschoben, jeder ist selbst Schuld, wenn er kein Einkommen durch Arbeit regenerieren kann und es werden den Mensche Märchen erzählt. Da empfehle ich mal das Buch von Inge Hannemann zu lesen bzw. ihren Blog zu besuchen.

    Vielleicht haben die Parteien Nachwuchsprobleme, aber nur an “Parteisoldaten”, Menschen die die Drecksarbeit machen, ohne dann über die Inhalte oder Personen der PARTEIEN mitzubestimmen zu können. Gut so.

    Ansonsten in der Führungsebene sehe ich da keinen Nachwuchsmangel. Die Menschen engagieren sich lieber in Internetabstimmungen oder auf Demos, halt basisdemokratisch, als in Parteien.

    Michael, ich glaube Du bist zu ungeduldig. Bei LQFB gabs 2012 weine Ini zu Cyberwar und Cyberkrim. Jetzt 5 Jahre später, ist das erst im Mainstream angekommen. Nur ein Beispiel.

    Tschüss Marsupilami

  35. So, also, es geht um das Hoffest, das im August bzw. nach den Sommerferien statt finden soll.

    Um die Gartengestaltung anzugehen oder besser: die Muellplatzgestaltung.

    Dafuer sollen FEIN-Mittel besorgt werden.

    Weil’s kurz vor der Bundestagswahl sein wird, sollen Politiker eingeladen werden:

    – Dilek Kolat als Lokalpatriotin (und besser als Mechthild). Sie darf Christoph Goetz als stattpolitischen Fluesterer mitbringen.
    – Jutta Kaddatz oder Hildegard Bentele, weil sie die Sympatietraeger sind. Matthias Steukardt und oder Rimmler duerfen auch kommen.
    – Renate Kuenast, weil sie die einzige Sympatische ist von den Gruenen und Christel Heiss das nicht schafft.

    Ich moderiere das Gespraech:…

  36. Es geht um
    – (CEP des) hobos glocales
    – G87
    – duale Ausbildung
    – Selbstorganisation

    Anlass ist der spekulative Leerstand in der G87. Die mit der G87 entstandene Publicity (von 2015, see Media coverage, BVV) ist ein window of opportunity in der Interventionsplanung fuer eine grassroots getragenen Stattpolitik.

    Was ist Stattpolitik? – Stattpolitik ist ein Kunstwort, das eine Alternative zur real-existierenden Stadtpolitik bezeichnet. Die Bedeutung jener ist gegeben durch das Prinzip Kapital=ARbeit*Boden. Ihre Funktion ist jedoch kompromitiert von

    • ueberalterten und unflexiblen Sturkturen, die den Dynamiken und Herausforderungen der Gegenwart nicht mehr gerecht werden koennen,
    • Politisierung von verwaltungstechnischen Aufgaben
    • persoenliche Eitelkeiten und parteipolitisches Geplaenkel
    • spekulative Kapitalinteressen
    • abgeschlossene top-down Entscheidungsprozesse
    • uneffektive Informationsflut und Kommunikationspolitik

    Stattpolitik adressiert diese Problemoide, indem sie

    1. eine klare Zieldefinition vornimmt, und dieses Ziel konsequent verfolgt. Das Ziel ist der Mietenpreisspirale in Schoeneberg entgegen zu treten, indem Spekulation mit Wohnraum auf der Angebot- und Nachfragenseite bekaempft wird;
    2. die Bevoelkerung empowert, ihre Bedarfe zu erkennen und bottom-up Abhilfe zu schaffen. Die Bevoelkerung wird dabei verstanden als Nutzergruppen…
    3. Solidaritaet – Wohnraum fuer “sozial Schwache” (Ja, Gefluechtete u.a. sind sozial schwach, insofern als dass die Teilhabe an Entscheidungsprozessen, zumindest ihrer unteren Statosphaeren gering sind…

    In der G87 bietet sich die Moeglichkeit, eine integrativ wirksame Wohn- und Ausbildungsstaette zu etablieren, die den Bedarfen fuer eine Integration von Gefluechteten entsprecht. Gefluechtete werden dabei verstanden als shoe-string Migranten, die auf der Suche des Entkommens von Armut, Gewalt und Diskriminierung, zu einem globalen Austausch und Verstaendigung auf niedriger und breiter Basis beitragen.

    Die Wohn- und Ausbildungsstaette moege diese Potentiale wecken und entwickeln. Irrespektiv ob die Gefluechteten bleiben, zurueckkehren oder weiter ziehen – einen Abschluss einer deutschen dualen Ausbildung ist ihnen nuetzlich. Die Ausbildung gibt ihnen Stabilitaet und Sicherheit.

    Doch die gegebenen Mittel und Wege sind fuer eine Umsetzung unzureichend. Seit bald zwei Jahren steht wertvoller Wohnraum leer. Die Politik ist gefangen in ihren festgefahrenen, abstrakten top-down Debatten. Sowohl eine Gefluechteten Selbst-Vertretung als auch eine kollektive Buergerbewegung ist schwach. Wirtschaftsinteressen in ihrer zeitgenoessisch neoliberalen Auspraegung (Gewinnmaximierung, Spekulation…) koennen sich somit durchsetzen.

  37. Olla, die Schlinge des BGE zieht sich enger: @damnnehru trommelt fuer ein globales UBI, @gaukler wirbt damit die EZ als individuelle Zahlungen zu leisten und jetzt das: die EU handelt mit Fluechtlingen. http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-04/malta-fluechtlinge-aufnahme-60000-euro-eu-staaten#comments

    Individuelle Transferleistungen zu zahlen, um der Gefluechtetennot beizukommen oder die absolute Armut zu bekaempfen, ist verfuehrerisch.

    Fuer Gefluechtete waren Ende 2015 Euro 670.- im Gespraech. Die EU-Kommission rechnete als Bedarf 250.000 vor und Malta spricht nun von 60.000.

    Ich bin der Meinung, dass diese Transferleistungen den Kommunen gezahlt werden sollten, um ihre Integrationsleistungen zu gewaehr leisten.

    Kommunale Entwicklungs- und Integrationspolitik!

  38. Peter Hollitzer´s Universalschema zur G87,
    C-Base, 28.04.2017

    [gview file="http://mimaimix.de/icke/wp-content/uploads/2017/04/Folie-Universalschema.pdf" save="0"]
    http://mimaimix.de/icke/wp-content/uploads/2017/04/Folie-Universalschema.pdf

    1. Struktur: G87
    2. Funktion: materielle und soziale Verfall
    3. Vorgang: Leerstand, Warteschleife, Konflikte (gegenseitiges Ausspielen)
    4. Rahmenbedingungen: Milieuschutz, Immobilienwirtschaft
    5. Aktion (Recurrence): Zwischennutzung -> Formalisierung

    Eine Gemeinschaft… Utopie… eine Gesellschaft… Zusammenarbeit…

    Groundrules, Mediation / Moderation, ich-wir-es, www-whw-wbw, SWOT

    1. Lieber Peter,

      Ich hatte Dir versprochen, Feedback zu meiner Praesentation gemaess Deines Universalschemas zu geben.

      Die beiden Bilder findest Du hier: http://mimaimix.de/icke/wp-content/uploads/2017/05/IMG_20170430_183327.jpg
      http://mimaimix.de/icke/wp-content/uploads/2017/05/IMG_20170430_183312.jpg

      oder wie duchgespielt:
      Peter Hollitzer´s Universalschema zur G87,
      C-Base, 28.04.2017
      1. Struktur: G87
      2. Funktion: materielle und soziale Verfall
      3. Vorgang: Leerstand, Warteschleife, Konflikte (gegenseitiges Ausspielen)
      4. Rahmenbedingungen: Milieuschutz, Immobilienwirtschaft
      5. Aktion (Recurrence): Zwischennutzung -> Formalisierung
      Geholfen, muss ich sagen, hat’s leider wenig. Naja, mir sicherlich, meine Gedanken ein wenig zu ordnen und die Praesentation zu strukturieren. Einzelne fanden es vielleicht ein bisschen witzig und haben daraus Motivation gezogen weiterzumachen. Was ein gemeinsames Verstaendnis der Umstaende und des Prozesses betrifft, aber, bin ich eher depremiert.
      Ein wenig interessanter fanden sie das zweite Bild, das sich aus Deinem Universalschema ergeben hat. Vielleicht ist der als grober Aktionsplan dann zu bezeichnen. Entspricht tatsaechlich mehr meinem Ansatz: Ist – Weg – Ziel oder: Was haben wir, was wollen wir, was brauchen wir.
      Trotzdem muss ich einen Rueckschritt verzeichnen: Auf dem Treffen der Anwohnerinitiative (was eine teilweise andere Runde war als die der Praesentation am Sonntag), wurde wieder zurueckgeschritten und zurueckgefallen auf ziellose Wohlfuehlaktionen, das Momentum von Sonntag konnte nicht aufrecht erhalten werden.
      Wenn ich also sage, es braucht insbesondere konsequentes Momentum (an der Zielvorstellung dran bleiben), dann fass ich mir durchaus selbst an die Nase. Nachdem ich angekuendigt hab, dass ich die naechsten sechs Wochen in Albanien sein werde, hiess es, dass die Aktionen solange ruhen sollten. Ausserdem hab ich schon laenger festgestellt, dass es eine verbindliche Organisation braucht, den Prozess zu steuern.
      Soweit mal. Schoenes Wochenende und weiterhin gutes Schaffen und Gelingen.
      LG, Mi

  39. nee, nee, wir sind schon lange darüber hinaus.

    Der Soyialismus war eine historische Epoche, wie Selbstorganisation ein menschlicher Mechanismus ist.

    Was wir können ist für die Apokalypse üben. Doch auch die wird nicht so über uns hinein brechen, sondern schleicht sich ein.

    Schauen wir uns doch Amerika an, Venezuela oder Detroit.

    Was ist denn in Venezuela passiert? Hat nicht eine linke Politik das Land herunter gewirtschaftet? Und klappt das nun, nach dem Kollaps, mit der Basis-, mit der Selbstorganisation; wird´s dadurch besser für die Menschen? Ich denke doch eher nicht: Investitionen in Bildung und Pflege sind doch das erste, was (gesamtgesellschaft und für die unteren “Schichten”) zurückgefahren werden. Es mag hoffnungsvolle Gegenbeispiele geben; doch ist es gerade diese Hoffnung, die instrumenalisiert wird, zur weiteren Gefangenschaft der unteren Klassen.

    Gegen die Hoffnung!

  40. Da wird von Narrativen gefaselt, die entwickelt werden müssen und Utopien

    Alles Quatsch. Was Menschen wollen, zumal pseudo-demokratisch etabliert, spiegelt wenig wider, was sie brauchen.

    Die Stadt zurück bauen, meinte Pol Pot, was allen anderen nicht gefiel. Doch darauf wird´s hinaus laufen – nach 2050, wenn die Weltbevölkerung rückläufig wird; wenn das historisch gesammelte Vermögen der Menschheit mehr Rendite abwirft als die Produktion – an Wissen. So wie mit dem selbstfahrenden Auto in der Predullie, wen es zu überfahren gilt.

  41. Froehlich in den Untergang, ruft der Populismus und der Populus erwidert:
    Geld fuer nix,
    Drogen fuer alle!

    Was ist das fuer ein Populus, diese neuerliche Burgerbewegung?
    Buergerbewegung – als alternative gegen den Staat? Ist doch Quatsch, ist doch falsch.
    Hauptsache dumm. Und raus kommt dabei so n Trump.

  42. C.’s spat gegen M.
    “ich hab das Vertrauen in dich verlohren.”
    Welches Vertrauen? Wir sind eine Gemeinschaft, die ein Utopia eint, und arbeiten zusammen an dem Weg.
    W.’s Gartenarbeit: “Du bist nicht anders als Breckner.” Dem mag so sein, Breckner ist Projektentwickler. Das bin ich auch.
    Wohingegen Breckner ein privatwirtschaftlicher Unternehmer ist, arbeite ich fuer das oeffentliche Interesse, welches da ist:
    – die notwendige Sanierung darf nicht zu einer Steigerung des Mietspiegels fuehren,
    – die Integration dieses Mikrokosmos muss klappen, die Integritaet des Milieus muss gewaehr leistet sein. Sicherlich ist diese insbesondere bedroht, wo Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergruenden sich um guenstigen Lebensraum konkurrieren.
    “Wir drehen uns im Kreis” – Ja, ohne gemeinsamen Gegner streiten wir uns untereinander.
    Die Gartenparty, Public Viewing, die Gruenen:
    Wie wollen wir leben? Jeder in seinem eigenen Sumpf. Es gibt kein Gemeinsam ohne Utopia – wir sind jenseits von Utopia; Werte, was fuer Werte sind denn Haendeschuetteln?
    Wenn heute gebaut wuerde, muesste deutlich lichter gebaut werden. (Beyond Utopia) Oder die G8 als Ausgleichsflaeche hinzugezogen werden.
    Nutzerkooperative
    die Besetzer – die Verteidigung der Roten Insel
    geLEBtER Widerstand
    Identitaetspolitik

  43. Die Praesidentin war drei Jahre nicht zu sehen. Was war eigentlich bekannt von ihr. Sie war nie verheiratet, hatte dafuer eine Gespielin von Kindertagen. Die Kompensation ihres Vaters willfaehigkeit den Amerikanern und dem geopolitischen System gegenueber.
    Homosexualitaet als Funktion der Doomsday Gesellschaft.
    Jetzt muessen auch sie Geld anlegen, wie die Ukrainer. Was fuer Wohlstandsprobleme! Konsumismus in Reinform.
    Kill Bill zu der Verteidigung der Roten Insel.

  44. Wir haben keine vielschichtige post-Demokratie, sondern der Neoliberalismus in all seinen opportunistischen Facetten hat sich zwischen dem Konservativismus und der Sozialdemokratie breit gemacht

  45. aus dem Protokoll der morgigen Sitzung des Stattausschusses, Rathaus Schöneberg, 17Uhr

    Nein, liebe Frau Kühn-Dobos,

    das Bezirksamt wirkt nicht auf einen Eigentümerwechsel der G87 hin. Das wäre entgegen des Grundgesetz Art. 14 (1) GG. Wohl aber ruft das Bezirksamt die Eigentümerin in die Pflicht nach (2) und prüft momentan, ob und wie das „Wohle der Allgemeinheit“ vertraglich festgehalten und entsprechend im Grundbuch verankert werden kann. Wir dürfen Ihnen zu dieser berlinweiten Diskussion insbesondere den Bericht der Fachtagung vom Dezember letzten Jahres zum Vorkaufsrecht in Erhaltungsgebieten an`s Herz legen. (http://mimaimix.de/…/dokumentation_fachtagung_vorkaufsrecht_digital.pdf)

    Das „Wohle der Allgemeinheit“ wird in dem vorliegenden Fall vom Bezirksamt verstanden als
    dass sich ein wirtschaftlicher Betrieb der G87 auch nach den notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen weiterhin dämpfend auf den Mietspiegel der Umgebung auswirkt;
    dass der pluralistische soziale Mikrokosmos der G87 weiterhin und gemäß der aktuellen und zeitgenössischen Herausforderungen ein strahlendes Beispiel für eine gelungene Integration darstellt.

    Unter Berücksichtigung
    des angespannten Wohnungsmarkts, insbesondere für Geflüchtete und Migranten,
    der, insbesondere jüngsten, Geschichte des Gebäudes, dessen Sozialgefüge durch die Roma zwar in große Mitleidenschaft gezogen wurde, dessen materielle Schaden jedoch erst nach deren Auszug durch Dritte verursacht wurde,
    der Kosten für die öffentliche Hand der Entflechtung der unhaltbaren Zustände in der G87 im ersten Halbjahr 2015 mit der Überbelegung durch Roma, die Kosten, die deren Unterbringung in einem privaten Hostel an der Ecke Belziger / Hauptstraße, mit einschließen,
    der Druck auf den Wohnraum in der G87 durch diese Menschen, den Sie richtiger Weise beschreiben, aber auch durch andere, so wie ein Spinner, der im Februar dieses Jahres anscheinend das Gebäude für besetzt erklärt hat,

    verfolgt das Bezirksamt
    die Facilitation einer Nutzerkooperative, die in weitgehender Eigenregie den Wohn- und Nutzraum zweckmäßig wieder instandsetzt, sozial und integrativ wirksam wird, und sich aktiv, klar und deutlich von jeder Form des Rassismus, Xenophobia und Antiziganismus distanziert;
    die Belegung des Ladens im Vorderhaus, möglicher Weise entsprechend des neuen Mieterschutzgesetzes, welches eine Mietervertretung vorsieht, um einen ordnungsmäßige Belegung der Gebäudeflächen zu Gewähr leisten,
    Fördergelder zu akquirieren, um die Integrationsleistung der Bewohnerschaft zu würdigen, und einen wirtschaftlichen Betrieb des Gebäudes zu ermöglichen,
    In Kooperation mit einem anerkannten Träger ein Pilotprojekt vor Ort zu etablieren, wobei jungen Erwachsenen eine duale Handwerker- bzw. Restauratorenausbildung ermöglicht wird, die ihnen eine Qualifikation und Perspektive in Deutschland oder ihrem Heimatland gewährt und internationale Standards setzt.

    Sollte sich die Eigentümerin nicht auf eine Wirtschaftlichkeit des Gebäudes nach diesem Model, eines Verkehrswert von €1,7mio und einer Rendite von 5% einlassen, so bleibt nach wie vor das Vorkaufsrecht der Mieter für sieben Jahre.

    In all diesen Bestrebungen ist das Bezirksamt auf die Mitarbeit der Anwohnerschaft angewiesen und baut insbesondere auf Ihre, liebe Frau Kühn-Dobos, aktive Mitarbeit.

    Ihr freundliches Stattplan- und -entwicklungsamt.

  46. es sollte sich schon mal überlegt werden, was einen Staat heute ausmacht.

    Ich komme ja von dem Prinzip Kapital=Arbeit+Land zur Analsyse eines wirtschaftsorientierten, dynamischen Staatsbegriffs. Es folgt aus der Verallgemeinerung, dass der Staat eine Wirtschaftssphäre darstellt oder betreibt, indem er Beschäftigung und Vermögen steuert, um eine nachhaltige Entwicklung zu gewähr leisten.

    Ein konventionellerer Ansatz badarf der Grenzsicherung – einer Unterscheidung von Funktionen innerhalb eines Staats und Operationen nach außen: Militär, Handelsbeziehungen.

  47. Freedoms just another word For nothing else to lose…

    Eigentum. Eigen… tum. Was ist mir zu eigennull? – Du hast eine Persönlichkeitsstörung. – Ich bin eine Persönlichkeitsstörung, ich störe Persönlichkeiten. Weil Persönlichkeiten schwach sind.

    die Pathologie eines Egomanen.

    Das sind jene, welche die Öffentlichkeit ausmachen. Die Induviduen mit Rückgrat. Und einem Willen zu Gestalten.

    Claudia starrte verständnislos entgegen. Das sind die Politiker: Nichts her geben, aber alles nehmen.

    Ich kenne zwischenzeitlich mehrere Claudias, deshalb darf ich die Anonymität verlassen. In die Pseudonymität.

    Die Pluralität des Ichs.

    Ich schreibe hier von verschiedenen Ichs. Dem Ich des Forschers im südchinesischem Meer, dem Ich des schöneberger Lokalpolitkers… Ich schreibe meines Wesen nach, was mir zu eigen ist, persönlich.

    Verwertungsgesellschaften schützen persönliches Eigentum, Urheberrechte. Privater Besitz…

    Tu doch nicht so, als h;ttest Du die Weisheit mit dem Loeffel gefressen. – Hab ich aber.

    Genialitaet alleine ist nichts wert. Niemand schert sich einen Scheiss.

  48. Von: jimbolf@posteo.de

    Datum: 15.05.2017 8:23 vorm.

    Betreff: tststs!

    Ideelle Gesamtkapitalisten und Effizienzfanatiker unter sich.

    Was ist die effiziente Länge eines schriftlichen Wortbeitrags?

    Was ist die effiziente Höhe eines nationalen Handelsüberschusses?

    Was ist die effiziente Form der Lebensgestaltung?

    Ist ein BGE effizient? Dann müssen wir es sofort einführen!

    Ist ein BGE doch nicht effizient? Dann dürfen wir es auf gar keinen Fall
    einführen!

    Ist Lohnarbeit effizient? Dann muss unbedingt jeder Lohnarbeit machen!

    Ist Lohnarbeit doch nicht effizient? Dann darf auf gar keinen Fall
    irgendjemand noch Lohnarbeit ausüben!

    Ist ein Gedanke effizient? Dann müssen alle diesen Gedanken denken!

    Ist ein Gedanke doch nicht effizient? Dann darf auf gar keinen Fall noch
    jemand diesen Gedanken denken!

    Ist etwas nicht effizient? Dann muss sofort ein, effizienter,
    Debattenzirkel einberufen werden, und die Menschheit auf den effizienten
    Tugendpfad der Effizienz zurückgeführt werden!

    Wie gut, dass es auch noch Menschen gibt, die nicht 24 (oder 16) Stunden
    am Tag über Effizienz nachdenken, ihr unentwegt mit jeder Pore ihres
    Körpers nachspüren.

    Ich gebe euch mal einen Tipp: Macht mal einfach aus Protest gegen eure
    eigene effiziente Engstirnigkeit doch mal etwas, wovon ihr gar nicht
    wisst, ob es effizient ist, oder nicht.

    Ihr werdet das erste Mal in eurem Leben das Gefühl empfinden, menschliche Wesen zu sein. Ich bin schon darauf gespannt, was dann mit euch passiert.

    Ihr lebt alle in einem eigenen, von euch selbst so gestalteten, 1984.

    Ihr seid alle euer eigener großer Bruder, ihr merkt es nur nicht.

    Ja, das ist in der Tat eine psychiatrisierende Sichtweise. Ihr schadet euch durch euren Effizienzwahn unentwegt nur selbst.

    Die Außenwelt ist gar nicht effizient, so wie ihr es wahrnimmt, durch
    euere persönliche, charakterbedingte Effizienzbrille.

    Die Außenwelt ist Gefühlsbestimmt, ihr seid die Effizienzfanatiker, die
    rund um die Uhr allen andere Menschen vorwerfen, ihr gefühlsdominierter
    Entscheidungshorizont, wäre nicht effizient.

    Das perverse daran ist, ihr werft den Leuten etwas vor, was diese gar nicht beabsichtigen.

    Die Außenweltmenschen streben keinerlei Effizienz an, im Gegensatz zu euch!

    Außenhandelsüberschuß von 10% nicht effizient? Scheißegal und draufloslohngearbeitet!

    CDU-Regierungschef nicht effizient? Scheißegal und drauflosgewählt!

    Facebookfreunde nicht effizient? Scheißegal und wieder 20
    Freundschaftsangebote geliket!

    Wieso werft ihr denen dann unentwegt vor, nicht effizient zu sein? Das
    wollen die doch gar nicht!

    Macht aber ruhig weiter so, ich finde das überaus amüsant.

    Ich will euch gar nicht bekehren, ich habe zwar meine abweichende Sicht
    der Dinge dargelegt, aber ohne damit irgendetwas zu beabsichtigen. Ha! Wie ineffizient!

    Ich habe kein Ziel verfolgt mit diesem Schreiben. Ich wollte nicht effizient sein. Ihr könnt mich mit diesem Maß, dass ihr der ganzen Welt unentwegt ungefragt unbedarft umlegt, nicht ausmessen und als nicht effizient darstellen, weil das gar nicht meine Absicht ist.

    Wahrscheinlich entgeht euch die Intention meines Schreibens, weil ihr
    ohne das Metermaß der Effizienz, verloren dasteht und euch nicht
    zurechtfindet in dieser Welt.

    Euch fehlt nämlich die Fähigkeit zu einem Gefühl für euch selbst und zu
    einem Gefühl für andere Menschen.

    Effizienz, das ewige Nachdenken über sie, das ewige Disputieren über sie, das ewige Lamentieren über sie, sie ist ein formaler Ersatz für das menschliche Gefühl, das euch fehlt.

    Nicht die Welt ist krank, nicht die anderen Menschen sind krank, sie
    handeln impulsiv, triebgesteuert, ihr seid die Kranken, ihr braucht jede
    erdenkliche Unterstützung der Gesellschaft.

    Ihr seid nicht diejenigen wenigen, die den Heiligen Gral zur Lösung aller Menschheitsübel gefunden haben, die Effizienz, und sich verwundert die Augen reiben, dass kein Gesunder euren Heiligen Gral entgegennehmen möchte.

    Ihr seid diejenigen wenigen, denen dieser Heilige Gral, das menschliche
    Gefühl, fehlt.

    Deshalb habt ihr die Orientierung in eurem Leben verloren oder sie nie
    gehabt und stets nur vemisst und taumelt hilflos im über euch hinwegtosenden Sturm der menschlichen Gefühle umher und klammert euch an selbst konstruierte Strohhalme, die jedoch in der Realität rein virtueller Natur sind.

    Und jetzt?

    Jetzt mache ich Lohnarbeit! 150 Stunden am Stück! Richtig mies bezahlt! Nonstop-begleitet von einem schwerdementen Korsakow-Alki! Nur um euch zu ärgern! Und um den Außenhandelsüberschuss mit der Schweiz noch mal ordentlich zu steigern. Ja! Ich bin ein Sklave meiner Gefühle. Das stimmt. Dafür bin ich jedoch kein Sklave eurer Effizienz. Und das macht mich glücklich.

  49. Ich lese Mohnkopf und Altvatar in den Blättern 5/17 und denke mir…

    globalisierter Neonationalismus: Je mehr Freiheiten nach innen, desto schärfer die Grenzen nach außen… wir schieben die Grenzen nach außen, aber schaffen nur neue… die Logik schafft nur neue Grenzen, ohne Legitimität, deshalb gewalttätig…

    Es müsste mal wer den individuellen Kapitalfluss nachvollziehen. Ich mein, das Geld von Gates, wo kommt das her? Und wenn er dann auskippt, für seine AIDS Bekämpfung in Afrika, wo geht´s dann hin? Was ist daran Geld, Wert, und was verpufft davon nur?

    Staat gleich Politik (Gesetzgebung) und Verwaltung (Exekutive) (plus Judikative als Korrektiv)
    Staat (Gewaltmonopol)… das mit den Grenzen… System von Operationen (Militär, Außenhandel…) und Funktionen (Kapitalismus? gleich Beschäftigung, Wirtschaften? und Vermögen, Kapabilität und Kapazität?)… Bildung… System von nachhaltigem Wirken (Operation) und gesellschaftlicher Entwicklung (Funktion)…

  50. Zu lange wurden soziale Differenzen gepflegt und instrumentalisiert. Wenn Schulz von sozialer Gerechtigkeit spricht, schließt er nicht die soziale Schere, sondern perpetuiert soziale Abhängigkeit und pampert die Bürokratie. Soziale Gruppen existieren nur als sozio-kulturelle Gruppen, die sich aus Privatinteressen einer gesellschaftlichen Integration erwehrt haben und in ihrer geschichtlich bedingten Phänomenität einen Anspruch auf Sonderbehandlung zur Gleichstellung haben.

  51. Also, die Deutschen wehrten sich gegen den Totalitarismus, die Übermächtigkeit des Staats. Deshalb war der Liberalismus stark, deshalb wurde der Sozialstaat in die Verbandokratie verschoben. Und deshalb haben sich die Grünen dem anarchistischen Potential angenommen. Dabei geht es nicht um die Herrschaft des Staats, sondern um das Gewaltmonopol als gewaltminimierenden Faktor. Es ist ja schön, wenn der Staat aus gesellschaftlichen Belangen herausgehalten wird. Doch der militärisch-industrielle Komplex, ebenso wie das Privatkapital kann keine Integration der Gesellschaft gewähr leisten.

  52. Es gibt da dieses you-tube video, das Machiavelli dorthingehend intepretiert als dass es fragt, was braucht es für die Herrschaft? Die Antwort ist das Militär, die innere Sicherheit und den Kämmerer. Wenn ersteres durch Geheimdienste und die Außenhandelsflotte erledigt werden kann, braucht´s eben keine Öffentlichkeit sondern eine Privatwirtschaft für letzteres. Den Pfad in die Zukunft haben die Piraten für sich entdeckt und schwätzen betriebig um den heissen Brei herum.

    Jetzt lese ich den Artikel von Albrecht von Lucke in den Mai Blaettern zu Gottes Gueter von allen und fuehle mich daran erinnert, dass es Luther (und Kalvin) war, der das Private promotet hat. Wenn die abstrakte Authoritaet, Gott, die Oeffentlichkeit darstellt – ist das der Staat? – die die Individuen managed, dann ist es Luther und Max Weber, die die Gesellschaft der Privatinteressen eint.

    Das Verhaeltnis von Staat und Oeffentlichkeit – ich ging ja bislang Davon aus, dass der Staat nicht mehr tun sollte, als die oeffentlichen Interessen, im Gegensatz zu Privatinteressen, vertreten. Wir sind aber auch schon weiter gekommen:

    1. Oeffentlichkeit – Gesellschaft der Privatinteressen – Individuum / Persoenlichkeit
    2. Kapital = Sigma (Beschaeftigung*Vermoegen)
    3. Staat = Kapital (innen*aussen)
    4. Entwicklung, Bildung, Aussenhandel

    Kirche und Staat – letzteres entspricht tatsaechlich der Oeffentlichkeit, ersteres ist Privatsache. Mamon wird die neue Religion.

    Die OSZE ist eine Wertegemeinschaft, die aus der Abtraktion der Individuen gemeinen Werte sucht, eine Plattform, einen “Rahmen und Stock”, zu schaffen, fuer Zusammenarbeit im Hinblick auf der Individuen zugrunde liegenden Aspiration, individuelle Sicherheit.

    1. Kann die OSZE ihre Mitigation zwischen Ost und West weiterfuehren? In der Ostukraine kommen vllt Individuen zusammen, die eine Zusammenarbeit praktizieren – wenn sie auch noch so futile ist (functional cooperation).

    2. Kann die OSZE nach innen wirken, gemeinsame Standards umsetzen? Wie weit? Du sollst nicht toeten, du sollst ordentlich waehlen, du sollst ein BGE haben..?

    Die Entwicklung der OSZE von einer Konferenz zu einer Organisation spiegelt nicht die Zementierung von Instrumenten unter Nationalstaaten wider, sondern im Gegenteil: die Facilitation der Nationalstaaten, kleinteiligen und undefinierbaren Entitaeten, bis hinunter zu Individuen zu ermaechtigen, zusammen zu arbeiten um diese ihre individuelle Sicherheit zu propagieren.

    ODIHR

  53. da ist also dieser Entwicklungskontext, in dem Politiker corrupt sind. Naja, irgend jemand muss ja den Hut auf haben. Und wenn jeder nur reich sein will, dann wird halt der Politiker gewaehlt, der am reichsten ist. Bauen, bauen, bauen, ja das bringt Reichtum. Weil Followers. Followers? Ist das die neue Waehrung der virtuellen Welt? Followers, der Ausverkauf der geistigen Allmende?

    Ich spreche von Muellentsorgung, Energieversorgung… oeffentliche Daseinsvorsorge… wer will das schon? Ich will Geld, Reichtum… aus diesem taeglichen geistigen wie materiellen Elend entfliehen!

    Der Macker schaltet das kommunale Stromdingens ab, weil der Vetter die GenSets vermietet. Ohne die Privaten geht halt nichts oeffentliches! – Ich hab ja auch nie gesagt, dass kommunale Daseinsvorsorge oeffentlich ist. Die Kommune war nie Teil des Staates, sondern ein fundamentaler Konstituent der Gesellschaft. Wie Religion. Dann erst irgendwann kam das Kapital.

  54. Da hat ein Mark Lilla was G’scheites in den Blaettern 1/17 geschrieben, ueber “das Scheitern der Identitaetspolitik”

    wir sollten unser Unterschiedlichkeit bewusst wahrnehmen und feiern… Das ist zwar ein wunderbarer Grundsatz fuer MORALpaedagogik – aber eine katastophal schlechte Basis fuer demokratische Politik in unserem ideologisch aufgeladenen Zeitalter. Wir seien, ueber den Fragen ethnischer, geschlechtlicher und sexueller Identitaet in eine Art moralische Panik verfallen und uns damit die Moeglichkeit verbaut, eine EINIGENDE, regierungsfaehige Kraft zu werden…

    Wir haben hier also einerseits die moralische Frage der Diversitaet von Identitaeten, die einer ETHIK der ZUSAMMENarbeit zutraeglich sein mag. Ihr entgegen steht die Norm der EINIGENDEN POLTIK.

    Das fuehrt zu NARZISSTISCHER Blindheit! Kinder lassen sich ueber ihre Identitaet aus, bevor sie eine haben; im Geschichtsunterricht wird die heutige Identitaetspolitik auf die Vergangenheit projeziert… Davon spreche ich, wenn ich mit Irene diskutiere, wie das Gedenken (am Beispiel von INDIVIDUELLEN Opfer des Naziregimes) von spaeteren Gruppen- und Idtitaetsinteressen instrumentalisiert wird.

  55. Jetzt werd ich also zum Essayisten.

    Es muss die Geschichte erzaehlt werden von
    * Systemix auf dem Weg vom Ist zum Soll
    (* functional cooperation)
    * die vier Teile der emisch-systemischen Analyse
    * die Ick’s Kollektive: GbR als private Zusammenarbeit, gGmbH als einigendes Gemeinwesen

    was noch?

  56. Das emergente System des Kaisers als weltlicher Herrscher, in diesem Sinne als öffentliche Staatsmacht, und dem Papst als Überseher der seinerzeitlichen Gesellschaft, ist in der moslemischen Treadition umgekehrt: Dort geht das Individuum in der Gemeinschaft der Umma auf wohingegen das Staatswesen von Familien- und Klanräten (privaten Gesellschaften) getragen wird.

    Die Begrifflichkeit der Kommune, der Gemeinde, ist insofern misslich, als dass sie im Zusammenschluss zu einer größeren Öffentlichkeit, eben nicht mehr als Gemeinwesen agiert sondern als private Gesellschaft.

  57. Naja, es ist halt so wie gesagt, Europa verbündet sich mit China und Trump schickt Putin auf Europa los. Eine größere Einflussphäre des Kremlins in Europa war überfällig seit dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes und der NATO Westerweiterung. Ist aber nicht die subtile Subvertion, mit der der Kremlin seine Arme nach WEsten hin ausstreckt nicht verträglicher als den eisernen Vorhang, den der Westen mit effektiver Grenzziehung im Baltikum und der Ukraine, vollzieht, ertrebenswerter?

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    – Mittwoch statt, ebneso: keine Beteiligung für 34er
    – Einwohnerantrag:
    frühzeitige Beteiligung durch Einwohnerversammlung nach §42BezVG
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    1. Wieder also eine Einwohnerversammlung nach Paragraph 42 des Bezirksverwaltungsgesetzes, der Antwort auf die Frage nach Bürgerbeteiligung, Bürgerhaushalt und dem ganzen Rest – frei nach Douglas Adams. Der ließ einen Supercomputer so auf die Frage aller Fragen antworten und bastelte im Anschluss die irdische Zivilisation, um zu spezifizieren. – Die Frage oder die Antwort?

      Nachdem dieses Instrument der Einwohnerversammlung, 2006 vom rot-roten Abgeordnetenhaus legisliert – nach meiner Großen Anfrage im Juni 2012 und der darauf folgenden ersten dieser Einwohnerversammlungen zum Hellweg Baumarkt im Frühjahr 2013 – in der letzten Wahlperiode Einzug in die Bezirkspolitik von Tempelhof-Schöneberg gehalten hat, gab es am Freitag, den 8.September nun die erste Einwohnerversammlung unter der Leitung des Bezirkvorstehers Stefan Böltes (SPD), Eine weitere zum Milieuschutzgebiet Grazer Gärten soll am 19.Oktober statt finden und eine Einwohnerversammlung zur „Neuen Mitte Tempelhof“ ist in der Mache.

      Im Vorfeld schon kam es zu gewissen Unmut, alldieweil Stefan Böltes, in der traurigen bezirklichen Tradition der sozialdemokratischen Verleugnung von Bürgerbeteiligung, die nötige Sammlung von 19 Bezirksverordneten-Unterschriften für den Antrag auf Einwohnerversammlung, von der BVV entkoppelte. Das bedingte eine intensive Lobbyarbeit der Antragssteller_innen und verschloss ihnen die Publicity der BVV. Andererseits konnten die Antragssteller_innen auf die prinzipielle Unterstützung der „Opposition“-Fraktionen in der BVV, der CDU und der Linken, bauen. Und wenn es auch zu keiner wünschenswerten Einbindung der Antragssteller_innen in die Organisation der Einwohnerversammlung kam, so ließ sich Stefan Böltes doch darauf ein, in sozialen Medien eine gewisse Kommunikation aufzubauen. Außerdem bediente er sich des Pressedienstes des Bezirksamts, um die Einwohnerversammlung bekannt zu geben.

      Das wiederum war mit – hoffentlich Kinder-Krankheiten behaftet, alldieweil die Pressemitteilung lieblos und fahrlässig verwirrend formuliert wurde:

      • Was ist denn bitte eine „ergebnisoffene Moderation“? Als ob es der Moderation obliegt, ein Ergebnis herbeizuführen oder nicht.
      • „Anwohner_innen [seien] empört, dass der Biergarten Wohnungsbau weichen soll“ mag vielleicht tatsächlich der Anlass der Antrsgsteller gewesen sein, als Thema der Einwohnerversammlung taugt “Empörung“ jedoch wenig.

      So kamen am Freitag auch eher weniger Menschen als zu den Einwohnerversammlungen der letzten Wahlperiode, obwohl der Einladungsflyer anscheinend zuverlässiger in Briefkästen verteilt worden war. Schätzungsweise 70 Teilnehmer kamen in den BVV Saal des Rathaus Schöneberg, eine Örtlichkeit, deren Tradition von routinierter Selbstdarstellung und anachronistischer Frontalbeschallung suboptimal für eine Erörterung auf Augenhöhe ist und so manchen Interessierten ferngehalten hat.

      Regine W. war die Möglichkeit gegeben, die Einwohnerversammlung vorzustellen. Dann war es insbesondere Tillman Heuser vom BUND sowie ein bislang unbekannter Einwohner, die Ansätze einer Zielverfolgung erkennen ließen. Ersterer identifizierte sowohl die Partizipation in der Bauplanung als defizitär als auch die Bauplanung als solche; letzterer versuchte, die Bereichsentwicklungsplanung als Lösungsweg zu propagieren.

      Denn über die routinemäßige Empörung hinaus, war gegeben, dass das Bezirksamt schon 2012 das Gebiet nicht als „Außenbereich im Innenbereich“ nach §35 des Baugesetzbuchs beurteilte – was ein ordentliches B-Plan-Verfahren ernötigt hätte, sondern als „unbeplanten Innenbereich.“ Deshalb hat die Eigentümergemeinschaft Baurecht, ohne dass Prüfungen auf ökologische, soziale und wirtschaftliche Verträglichkeit oder auch eine Beteiligung der Öffentlichkeit statt finden muss. Auch wenn diese Prüfungen und Beteiligungsverfahren oftmals Makulatur sind und von der bauwilligen Verwaltung oder deren teuer Beauftragten aus der Bauwirtschaft weggewogen werden, so stellen sie doch ein gewisses Korrektiv dar, schaffen (Recht)Sicherheit und Öffentlichkeit in der Stadtentwicklung.

      Die Verwaltung, die Bürokratie, das „Kollegial“-(im Gegensatz zu einem politischen) Organ des Bezirksamt und sein verlängerter Arm, die BVV haben selbstverständlich ein systemisches Interesse, die Planungshoheit für sich zu behalten. So obliegt es alleinig dem bezirklichen Stadtentwicklungsamt – und darin wohl maßgeblich der Stadtplanung unter Baldow, ein Gebiet nach §34 oder §35 des Baugesetzbuchs zu beurteilen. Nach der Prämisse der letzten Wahlperiode „bauen, dass es kracht“ ist somit nicht verwunderlich, dass an dieser Einschätzung nicht gerüttelt wurde, obwohl die Pläne einer extensiven Blockrandschließung 2015 verworfen wurden. Doch dass Verhandlungen über die jetzigen Baupläne schon seit über einem Jahr, also auch weit in die letzte Wahlperiode hinein, geführt wurden, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, das ist ein Unding,

      ein Betrug an den Bürger_innen des Bezirks, deren Souveränität in der Stadtentwicklung mit diesem hinterlistigen Verfahren mit Füßen getreten wird.

      Die konkrete Bauplanung weißt entsprechend der mangelnden Beteiligung gravierende Fehler auf und eröffnet Partikularinteressen auf Kosten der Allgemeinheit Tür und Tor.

      So mag sich die allenthalben besungene Notwendigkeit des Wohnungsbaus langsam in die Köpfe aller Bürger_innen festgefahren haben. Aber über die Art der Bebauung wurde sich anscheinend noch weniger Kopf gemacht. Denn bei dem genehmigten Bauvorhaben handelt es sich um eine exklusive Bebauung, die der Notwenigkeit des „günstigen“ Wohnraums, der Gentrifizierung und den steigenden Mieten in keinster Weise Rechnung trägt. Im Gegenteil: die Eigentümergemeinschaft – anscheinend, wenn auch unausgesprochen auf Betreiben des windigen Stadtplaners Baldow – entkoppelt sich von den Ziel- und Umsetzungen der kooperativen Baulandentwicklung;
      die Exklusivität der Bebauung stellt einen Aufwertungsdruck in der Nachbarschaft dar, setzt neue Standards für das Aufwertungspotential und erhöht damit das Verdrängungspotential – die drei Kriterien der sozialen Erhaltungsverordnung.
      Was im Sinne der Allgemeinheit und der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung das Ziel sein müsste, ist die zu überbauende Fläche zu minimieren um so Platz zu schaffen für Ausgleich, der diesen Namen verdient. Dazu müsste auf die ursprüngliche Pläne einer siebenstöckigen Bebauung zurück gegriffen werden, die Platz schafft für

      1. eine öffentliche (kommunaler Träger) sozialen Einrichtung
      2. Mietswohnungen für Menschen mit Wohnberechtigungsschein und
      3. Unterkunft für Geflüchtete gemäß §1.6.13BauGB.

      Dafür würde die übrige Fläche explizit von weiterer Bebauung frei gehalten werden.

      Die Einwohnerversammlung, wenn sie denn irgend eine Bedeutung haben möchte, kann als Wendepunkt dienen, den Weg einer solchen Zielverfolgung einzuschlagen. Denn die Bereichsentwicklungsplanung bleibt übrig als das vornehmliche Instrument um die Bedarfe an Wohnraum einvernehmlich mit der Bevölkerung zu bedienen. Dieses Instrument der bezirklichen Einflussnahme auf die Landes-Flächennutzungsplanung wurde in den letzten zwei Jahrzehnten zugunsten der zentralistischen Stadtentwicklungsplanung vernachlässigt und übergangen. Für „den Osthang des ehemaligen Bahngeländes an der Kreuzbergstrasse“ kann es sowohl die planerischen Mängeln als auch die fehlende Partizipation beheben. Mit der Einwohnerversammlung zum Milieuschutz in den Grazer Gärten (voraussichtlich am 19.Okober) und dem Planungsbedarf zur „Neuen Mitte Tempelhof“ stehen zwei weitere Anlässe an, diesen Weg weiter zu verfolgen. Zum einen bietet der finanz- und personalstarke Milieuschutz eine zweckmäßige Plattform für die Bereichsentwicklungsplanung, andererseits besteht für die „Neue Mitte“ explizit Bedarf an koordinierter Planung – für Transparenz, Verantwortlichkeit und Legitimität.

      Ob die BVV ihrer normativen Aufgabe gerecht wird, und diesen Weg von sich aus einschlägt, oder ob sie doch darauf wartet, dass sich das Bewusstsein dafür in der Einwohnerschaft (im Bilde von Douglas Adams: der irdischen Zivilisation) noch mehr entwickelt und verfestigt, bleibt tatsächlich abzuwarten. Die Pläne für die Ponte Rosa, der Kreuzbergstraße 42 – a – dürfen jetzt schon als legendär gelten.

      @MiMaiMix.de
      under / beyond de/construction

      From: bruening.rolf@t-online.de
      Sent: Saturday, September 9, 2017 15:12
      To: Kiez, Schöner Subject: [Schoenebergerkiez-Info] Einwohnerversammlung „Ponte Rosa“

      Zur
      Einwohnerversammlung „Ponte Rosa“ – Kompetenz und Beharrlichkeit

      Wie von Kurt Tucholsky so trefflich beschrieben, fallen einem die besten Ideen erst später ein. So mir, auf dem Weg vom Rathaus, im frühherbstlichen Sprühregen. Den Vorsteher, einen gewissen Herrn Böltes (SPD), hätte ich fragen sollen: „Wieso bist du so stolz auf einen Thron gesetzt, wenn du wie Holz dich anfühlst?“ Eine Randbemerkung zu seiner autoritär-unflexiblen Veranstaltungs- und Diskussionsleitung. Ein Zitat, das man François Villon zuschreibt. Dessen Lyrik Paul Zech mit seinen „Nachdichtungen“ Esprit gab. Zech lebte einige Jahre in unserem Bezirk, eine Gedenktafel am Haus Naumannstraße 78 weist darauf hin.

      Des Weiteren konnte man erneut den Eindruck gewinnen, dass die Vertreter aus BA und BVV einmal mehr meinten, sich schützend vor die Verwaltung werfen zu müssen. Dies ist beim Bezirksamtsvertreter noch nachvollziehbar, schließlich hat er es als eine Art Mediator einerseits mit der Administration, andererseits mit dem Aufsichtsrat dieser Behörde, der BVV zu tun. Wie schon in der letzten Wahlperiode zu beobachten, wird die Kontrollfunktion seitens der Verordneten nur ungern und unzureichend wahrgenommen. Dabei gehört diese nach § 12 Bezirksverwaltungsgesetz zu den Kernaufgaben der BVV. Neben der Fraktionsdisziplin, die dem eigenen Stadtrat das Wort redet, herrscht weitgehend eine Art Korpsgeist vor. Das führt zur Verschleierung dessen, welche „Spielräume“ bei der Erteilung von Baugenehmigungen seitens der Verwaltung genutzt wurden und, vor allem, in wessen Interesse dies geschah, und geschieht.

      Die Kontrollaufgabe ist in unserem Bezirk zunehmend den Bürgern und Bürgerinitiativen zugefallen. Eine der offensichtlichsten Formen ist die Einwohnerversammlung nach § 42 Bezirksverwaltungsgesetz. Die Veranstaltung vom Freitag, den 8. September 2017, war eine Werbung für dieses Instrument. Nicht weil Verwaltung und BVV sich mit Ruhm und Sachverstand bekleckert hätten. Hier war, wie oben angedeutet, eher mauern, bemänteln und abwiegeln angesagt. Sehr erfreulich waren dagegen Kompetenz und Beharrlichkeit der Fragen und Anmerkungen seitens der Bürger_innen zu konstatieren.

      Wenn man sich die Reihe der umstrittenen Immobilienprojekte ansieht, kommt man beinahe immer zu dem Schluss, dass sie auf eine Seite geschoben wurden, die der sogenannten Investoren. Die neue Amtsleiterin bemühte dazu mit dem Grundgesetz juristische Fundamente. Allerdings nicht besonders souverän, als sie ausführte, dass der Besitz, bzw. das Eigentum an einem Grundstück, dazu berechtigt damit machen zu können was man will. Wenn sie dieser Auffassung ist, dann hätte die neue „Frau Kroll“ besser zuhause in Pankow bleiben sollen. Apropos Kroll, und wer Kroll sagt, muss auch Baldow sagen. In quasi allen Immobilien-Fällen, die ins Gerede kamen, hatten Plisch und Plum ihre Finger im Spiel. Herr Plum womöglich mehr als Herr Plisch. Wobei Herr Plum mutmaßlich der schlimmere Finger war. Man denke an die Vorgänge um die Kleingartenkolonie Säntisstraße, wo ein Beschluss der BVV drei Jahre in einer Schublade verschwand und nicht wie vorgesehen an die Senatsverwaltung weitergeleitet wurde. Oder, vorher, die ominösen Abläufe zur Aufstellung und Verabschiedung des B-Plans 7-29 (Gasometergelände), wonach Herr P. seinen Sitz in der BVV nicht nur mit einem gut dotierten in der Verwaltung wechselte sondern sein Parteibuch auch von rot auf schwarz tauschte. Der Farbe seines neuen Chefs, dem damaligen Baustadtrat Krömer. Was vorgelagert zu den Immobilienprojekten der Crelle 22A, der Bautzener Brache, oder Am Lokdepot geschah ist nur noch schwer zu erhellen, wäre aber lohnenswert.

      Schade, dass mit Herrn P. nicht auch Herr P. geht. Schade auch, dass der – von den Grünen geäußerte Vorschlag die ehemaligen Eisenbahnflächen – warum eigentlich nur die? – auf die bezirklichen Verwertungsstrategien zu durchleuchten, und nicht auch einen Untersuchungsausschuss zu den besagten Immobilienpro- und objekten einzusetzen. Und nicht nur einen, der wieder nur intern besetzt wird, wo einmal mehr nur das rauskommt, was rauskommen soll. Überfällig ist einer der paritätisch mit Vertreter_innen der Zivilgesellschaft, also mit dir und mir, besetzt ist. Nur so lässt sich Licht in das Dunkel bringen, was den Bereich Bauen in diesem Bezirk umhüllt. Eine Forderung, die unsererseits aufzustellen wäre.

      Eine Forderung übrigens, die auch dem grünen Abgeordneten Notker S. gefallen müsste: „Ein weiterer politischer Schwerpunkt liegt für mich beim Bürgerschaftlichen Engagement. Dieses Thema zählt für mich zu den wichtigsten überhaupt. Denn ohne die vielen Engagierten, die sich für ihre Mitmenschen, ihre Kieze oder ihnen wichtige Themen einsetzen, würde unser Zusammenleben nicht funktionieren. Ich setze mich deshalb für die Einführung einer neuen Ehrenamtskarte ein, die „unbezahlbares“ Engagement mit unbezahlbaren Belohnungen würdigt. (…)“ Notker Schweikhardt (MdA)
      Auf eine Ehrenamtskarte könnte man verzichten, aber ein bisschen mehr als unbezahlbare Belohnungen müssten es schon sein.

      R. Bruening
      9.9.2017

      PS. Eigentlich wäre eine kurze Pressemitteilung (PM) sinnvoll.

  67. Wimmelbuch-Geschichten

    Es geht um die iconographische Darstellungsform von Thankas, die nicht nur Gottheiten in verschiedenen Posen zeigen, sondern auch Alltagszenen, die sich in den Vordergrund setzen lassen. Diese Technik ist praedestiniert dafuer, zur massenmedialen Animation verwendet zu werden.

    Eine Kunstproduktion braucht einen Produzenten (Produktionsleitung), einen Inszinator/Dramaturgen, einen Regisseur, einen Illustratoren (Design, Musik,

    Wir machen bessere Politik. Integration & Rehabilitation. 200 ex-Kombattanten, Gefluechtete Fluechtlinge
    “Ich war auch auf so einem Treffen im Mehringhof dabei. Die betroffenen Teilnehme stellen weder eine Repraesentation noch eine Delegation noch eine Handlungsbedarf-Zielgruppe fuer den deutschen Staat, das Land Berlin oder eine ihrer Kommunen dar.”

  68. Das Freifunk-Gloeckner Kollektiv vom Rathaus Schoeneberg:

    • wir sitzen am Duererplatz, lauschen den Arabern
    • wir lesen Negri und Chomski und die intersituationale!
    • Riratenn-Manifest, Haushaltsdebatte
    • Systemix auf dem Weg vom Ist zum Soll
    • Fresnel
    • Die liquiddemokratische Bereichsentwicklungsplanung

      geLEBtER Widerstand – die Verteidigung der Roten Insel

      kommunale Entwicklungszusammenarbeit, globale Gewerkschaftssolidaritaet, Arbeiterbildungsvereine, Ukraine, Westbalkan (OSZE), Flucht in der kommunalen EZ

  69. persoenlich – zivil – oeffentlich

    Es geht heute um einen neuen Zusammenhang.

    Der persoenliche Bubble waechst in die Oeffentlichkeit, die sich mit eigenen Justiziaren in Beschaeftigung und Vermoegen (Eigentum), sowie nachhaltige Entwicklung auffaechert. (Eigentum wirkt mehr auf das Persoenliche zurueck als die Beschaeftigung.) Die Netzwerke der Zivilitaet, Bildung, Soziales und Ordnung keilen dazwischen.

  70. Ja, es geht um die Taylor Series Expansion of the Fresnel Integral

    i x + x^3/3 – (i x^5)/10 + O(x^6)
    (Taylor series)

    History and Terminology > Notation >
    Calculus and Analysis > Series > Asymptotic Series >
    MathWorld Contributors > Stover >

    Big-O Notation
    The symbol O(x), pronounced “big-O of x,” is one of the Landau symbols and is used to symbolically express the asymptotic behavior of a given function.

    In particular, if n is an integer variable which tends to infinity and x is a continuous variable tending to some limit, if phi(n) and phi(x) are positive functions, and if f(n) and f(x) are arbitrary functions, then it is said that f in O(phi) provided that |f| phi(n) in Omega(f(n)).
    Additionally, Big-O notation is related to Little-O notation in that f in o(phi) is stronger than and implies f in O(phi).

    SEE ALSO:
    Asymptotic, Big-Omega Notation, Big-Theta Notation, Landau Symbols, Little-O Notation, Little-Omega Notation
    This entry contributed by Christopher Stover

    CITE THIS AS:
    Stover, Christopher. “Big-O Notation.” From MathWorld–A Wolfram Web Resource, created by Eric W. Weisstein. http://mathworld.wolfram.com/Big-ONotation.html

    Wenn (nachhaltige) Entwicklung = Sum (Beschaeftigung °° Eigentum/Vermoegen)
    weil Kapital = Arbeit * Boden
    Dann Sum (Beschaeftigung °° Eigentum/Vermoegen) = i*S(x) + C(x)

  71. Sehr nett. Da tut sich was.

    #I-denk-mal ist einer meiner Urspruenge in der Schoeneberger Lokalpolitik – in der Du mich durchaus bestaerkt hast.

    Denkmalpflege ist eine letzte Bastion des Normativismus. Sie zu entwickeln und zu funktionalisieren ist ein logisches Projekt der progressiven Konservativen. Anstelle neue Instrumente, wie den Milieuschutz, zu versuchen passend zu machen – ein Unterfangen, das sich anhand der GroKa und den Breckner’schen Immobilien als illusorisch darstellt – ist es richtig, die Funktionen der existierenden Instrumente zunaechst zu nutzen zu verstehen.

    Konkret: Energetische Sanierung, dieser Hauptmotor der aktuellen Mietpreisspirale, wird durch den Denkmalschutz wirksam (zumindest relative zu dem Mileuschutz, siehe Gleditsch) gebremst. Die Unterschutzstellung des Pallast eroeffnet weitere Moeglichkeiten der dortigen Sozialkulturpflege. Eine aehnliche Instrumentalisierung schwebt mir fuer die Grazer Gaerten vor (siehe Einwohnerversammlung, Sommerfest, Antraege schaechten).

    Dran bleiben, mitmachen.

    LG, Mi

    From: poco.periodico@t-online.de
    Sent: Saturday, July 22, 2017 15:03
    To: Kiez, Schöner
    Subject: [Schoenebergerkiez-Info] zu Denkmalschutz (spez. auch Schöneberg)

    Schriftliche Anfrage zur Ausweisung von denkmalgeschützten Gebäuden bzw. Anlagen in Berlin (spez. auch Schöneberg):

    Titel: Denkmalschutz frei Hand?
    Abgeordnete: Bentele, Hildegard (CDU)
    Link: http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-11664.pdf

    http://mimaimix.de/icke/wp-content/uploads/2017/07/S18-11664.pdf

    Sd
    R.

  72. ich finde bei Ferdinand Tönnies eine Bestätigung meiner Überlegungen zu einer Abgrenzung von Gemeinschaft und Gesellschaft, wie sein gar Werk heisst.

    Tönnies unterscheidet den gemeinschaftlichen „Wesenwille“ von dem gesellschaftlichen „Kürwillen“, findet ersteren insbesondere in der Verwandtschaft verankert wohingegen letzterer instrumental ist. Von dieser axiomatischen Begriffsdefinition ausgehend konstruiert Tönnies eine Wirtschaftslehre, die Marx für die Gesellschaft bejaht, ihn aber dafür kritisiert, den Gemeinschaftsgedanken außen vor zu lassen. So wurde Tönnies im Folgenden weitgehend ignoriert.

    Ich kenne Tönnes wohl aus dem angelsächsischen Raum, wo er mehr studiert wurde. Der inhärente, von Romantikern instrumentalisierte, Konservativismus seiner gezwungener Maßen Präokkupation mit der Gemeinschaft anstelle des Zusammenhangs macht ein Mainstreaming schwierig. Mein Ansatz jedoch ist von der Dreiecks-Beziehung von persönlich – privat – öffentlich kommend. Demenstprechend ist die Gemeinschaft die persönliche Beziehung zur Öffentlichkeit, die Gesellschaft die private (bzw. die persönliche Beziehung zum Privaten)

    Interessant ist insbesondere die Auseinandersetzung mit den drei Herrschaftsformen Max Webers, wobei nämlich

    • tradiert-autoritäre Herrschaft die der Gemeinschaft ist
    • formal-bürokratische Herrschaft die der Gesellschaft ist, und
    • die charismatische Herrschaft ein unadressiertes Problem darstellt, welches vielleicht mit der Dysfunktionalität des Zusammenspiels von Gemeinschaft und Gesellschaft erklärt werden kann. Entsprechend wäre die Beziehung des Individuums entweder sowohl als auch oder entweder zum Privaten oder zum Öffentlichen gestört. Im historischen Zusammenhang dürfte die Modernisierung und Säkularisierung als Erklärung für diese Störungen her halten; für die zeitgenössische Post-Moderne ist es die allgemeine Orientierungslosigkeit sowie die Schwäche der Öffentlichkeit, die diese Störungen kennzeichnen. Eine Stärkung der Bildung als Träger der Wertegemeinschaft ist das konsequente Postulat.

    Das Problem bei Tönnies sehe ich fundamental in dem Ausgangspunkt, dass sowohl die Gemeinschaft als auch die Gesellschaft auf Handlungsoptionen beruhen. In meiner weiter polarisierenden Vorstellung ist die Gemeinschaft immanent auf Werte bezogen und nur die Gesellschaft eine des Handelns, der Aktion, ist. Oder auch: nachhaltige Entwicklung = die Summe der Folge von Beschäftigung und Vermögen.

  73. “Auch in den Gewerkschaften gibt es Traditionen, an die angeknüpft werden könnte. In der IG Metall fragten sich in den Achtzigern die Arbeitskreise “Alternative Produktion”, ob man mit den eigenen Kompetenzen nicht zugleich Arbeitsplätze sichern und sozial und ökologisch sinnvolle Produkte herstellen kann. In den späten Siebzigern debattierten Arbeiter in der Autoindustrie, ob es nicht besser wäre, anstatt Autos öffentliche Verkehrssysteme zu entwickeln.” (http://www.sueddeutsche.de/politik/konsumverhalten-im-westen-sie-sitzen-in-ihren-kleinen-panzern-und-zerstoeren-natur-1.3610212-2)

  74. Warum die Partei die logische Wahl ist:

    1. eigentlich ist die Wahl ja so politisch, wie lange nicht mehr. Da kommt ein Martin Schulz daher und befluegelt die SPD wie seit langem nicht mehr. Doch dann stuertzt sie auch wieder ab, so schnell, wie sie geflogen war. Die Erklaerungsmuster reichen von zu wenig Inhalten bis zu fruehzeitiger linke Positionierung und bestaetigen die Orientierungslosigkeit der Politik. So musste die CDU auch ueberhaupt nichts machen, um die Waehlergunst zurueck zu gewinnen.

    Wohingegen der Waehler durchaus links-sozial ist und gerne die SPD waehlen wuerde, so ist doch diese ewige Bevormundung und Besserwisserei etwas abstossendes.

    Die Partei also. Damit waehle schliesse ich mich der Merkelschen Mehrheit an, ohne die CDU waehlen zu muessen. Es ist die Wahl, sich der direkten Verantwortung zu entziehen. Es ist die Wahl der post-materiellen Linken…

  75. Hallo Georg,

    ich verstehe deine Frage nicht. Der Artikel besagt lediglich, dass seit heute per Briefwahl gewählt werden kann.

    Und wenn Piraten in den Medien nicht mehr erwähnt werden sollten wir uns eher fragen, warum wir so unbedeutend geworden sind und nicht sinnlos rumflennen. Niemand braucht eine Partei, die die LINKE im linkssein und die Grünen im grünsein zu überflügeln versucht. Durch diverse Honks aus der radikalen Szene haben die Piraten aber genau dass versucht, anstatt das ursprüngliche sozialliberale Angebot zu leben und an die BürgerInnen heranzutragen. Dass macht jetzt immer mehr die FDP.

    Seit 2013 sage ich euch dass, schön, dass ihr endlich aufwacht. Aber es ist zu spät! Anstatt mal über dass, was ich und Andere gesagt haben, nachzudenken, wurden Leute wie ich nur als Faschisten diffamiert. Und dann ist es eine Frechheit, dass gerade Jez, die bei den Beschimpfungen und Diffamierungen meiner Person und anderer ganz vorne war, jetzt auf einmal die Partei als sozialliberal darstellt. Durch solche Wendehälse gewinnen wir verlorenes Vertrauen definitiv nicht zurück!

    Liebe Grüße
    Thomas Matzka
    Am 14.08.2017 um 08:35 schrieb Georg von Boroviczeny (boroviczeny@piratenpartei.berlin via berlin Mailing List):
    mit Werbung und Plakaten? :-[
    https://www.rbb-online.de/politik/wahl/bundestag/beitraege/briefwahl-in-berlin-startet.html

  76. Wenn du meinen Text richtig gelesen hättest hättest du meine Sicht der Dinge auch verstanden. Ich denke, dass wir bei dieser Wahl so richtig krachen gehen werden und uns danach erst einmal klar werden müssen, wohin diese Partei denn nun steuert.

    So ziemlich alle Punkte, wofür Piraten mal standen, werden nun durch andere Parteien abgedeckt, wir haben ihnen das Feld überlassen. Statt dessen versuchen wir immer noch, die Grünen im Grünsein zu überholen und realisieren dabei nicht, dass auch diese Partei Richtung Bedeutungslosigkeit abstürzt. Die Grünen sind zu dem verkommen, was sie mal bekämpft haben. Wenn wir den jetztigen Kurs beibehalten, werden wir genauso enden. Wir brauchen neue Ideen und Leute, die dahinterstehen statt Opportunisten.

    Liebe Grüße

    Thomas
    Am 14.08.2017 um 10:07 schrieb Georg von Boroviczeny:
    Hi Thomas,
    das bedeutet, dass ab heute gewählt wird. Lt. Tagesspiegel werden es ~ 1/3 der Wähler sein, die Briefwahl machen (Tendenz fortgeschrieben), hier im Bezirk eher >40%
    Was wir dabei versäumen, ist nicht gut aufzuholen.
    Das soll die Frage
    bests
    Georg

    Am 14.08.2017 um 09:41 schrieb Thomas Matzka (piratmatzka@gmail.com via berlin Mailing List):
    Hallo Georg,

    ich verstehe deine Frage nicht. Der Artikel besagt lediglich, dass seit heute per Briefwahl gewählt werden kann.

    Und wenn Piraten in den Medien nicht mehr erwähnt werden sollten wir uns eher fragen, warum wir so unbedeutend geworden sind und nicht sinnlos rumflennen. Niemand braucht eine Partei, die die LINKE im linkssein und die Grünen im grünsein zu überflügeln versucht. Durch diverse Honks aus der radikalen Szene haben die Piraten aber genau dass versucht, anstatt das ursprüngliche sozialliberale Angebot zu leben und an die BürgerInnen heranzutragen. Dass macht jetzt immer mehr die FDP.

    Seit 2013 sage ich euch dass, schön, dass ihr endlich aufwacht. Aber es ist zu spät! Anstatt mal über dass, was ich und Andere gesagt haben, nachzudenken, wurden Leute wie ich nur als Faschisten diffamiert. Und dann ist es eine Frechheit, dass gerade Jez, die bei den Beschimpfungen und Diffamierungen meiner Person und anderer ganz vorne war, jetzt auf einmal die Partei als sozialliberal darstellt. Durch solche Wendehälse gewinnen wir verlorenes Vertrauen definitiv nicht zurück!

    Liebe Grüße

    Thomas Matzka

    Am 14.08.2017 um 08:35 schrieb Georg von Boroviczeny (boroviczeny@piratenpartei.berlin via berlin Mailing List):
    mit Werbung und Plakaten? :-[

    https://www.rbb-online.de/politik/wahl/bundestag/beitraege/briefwahl-in-berlin-startet.html

  77. Hallo Vorstand,
    leider weiß ja niemand, ob Herr Matzka überhaupt Mitglied ist, aber für den Fall dass er Mitglied ist, bitte ich um eine weitere Meldung über Herrn Matzka zur Sammlung für die Weiterleitung ans Schiedsgericht. Ansonsten bitte eine Notiz, dass diese Person nicht aufgenommen wird. Dankeschön.

    Ich bitte darum, dass Herr Matzka, wenn er sich doch für einen Piraten hält, doch mal gebeten wird sich entsprechend des Parteiprogrammes zum Antifaschismus zu bekennen und gefragt wird, ob er unser Programm mal einmal die letzten Jahre gelesen hat.

    Anhänger der Zuse-Crew sind dafür bekannt Andere zu beleidigen und zu diffamieren. Da die Zuse-Crew beim Parteitag offiziell per Beschluss zum Gegner der Piraten Berlin erklärt wurde und Herr Matzka dieser Gruppe nahesteht, sollte sich Herr Matzka wie seit Jahren überfällig endlich von dieser Gruppe distanzieren. Ich bitte den Vorstand darum darauf hinzuwirken.

    Dankeschön.
    Grüße JeZ

    Herr Matzka,
    bitte hören Sie auf andere ständig zu beschimpfen und Unsinn zu verbreiten und sich dann als Opfer darzustellen.
    Wenn Sie immer wieder betonen, dass die Piraten keine linke Partei sei, dann wirken Sie leider wie ein Nazi und programmatisch sind wir, wenn man so platt vereinfacht vom rechts-links Schema ausgeht eine sehr weit links stehenende Partei.

    Ihr ständiger Kampf gegen Linke disqualifiziert Sie und schadet der Partei. Und es schadet der Partei sicher nicht, wenn Sie sich beleidigt davon fühlen, dass ich kritisiere, dass Sie etwas gegen linke und grüne Positionen bei den Piraten haben.
    Wenn Sie weniger grün sein wollen als die Grünen dann frage ich mich wirklich was für ein Problem Sie jetzt wieder mit der bösen Umwelt haben, oder warum man denn bitte nicht stolz darauf sein sollte, dass wir linker als die Linke und grüner als die Grünen sind. Und wenn jetzt schon wieder kommt, dass die PIRATEN der so wirtschaftsfreundlichen FDP nacheifern sollen, dann frage ich mich wirklich warum Sie nicht bitte bitte endlich in die FDP wechseln. Die FDP ist doch so eine tolle Partei für Sie, dort finden Sie bestimmt auch Weggefährten, die etwas gegen linke und grüne Inhalte in ihrer Partei haben.
    Grüße JeZ

    On Monday, August 14, 2017 09:41 CEST, “Thomas Matzka” (piratmatzka@gmail.com via berlin Mailing List) wrote:

    > Hallo Georg,
    >
    > ich verstehe deine Frage nicht. Der Artikel besagt lediglich, dass seit heute per Briefwahl gewählt werden kann.
    >
    > Und wenn Piraten in den Medien nicht mehr erwähnt werden sollten wir uns eher fragen, warum wir so unbedeutend geworden sind und nicht sinnlos rumflennen. Niemand braucht eine Partei, die die LINKE im linkssein und die Grünen im grünsein zu überflügeln versucht. Durch diverse Honks aus der radikalen Szene haben die Piraten aber genau dass versucht, anstatt das ursprüngliche sozialliberale Angebot zu leben und an die BürgerInnen heranzutragen. Dass macht jetzt immer mehr die FDP.
    >
    > Seit 2013 sage ich euch dass, schön, dass ihr endlich aufwacht. Aber es ist zu spät! Anstatt mal über dass, was ich und Andere gesagt haben, nachzudenken, wurden Leute wie ich nur als Faschisten diffamiert. Und
    > dann ist es eine Frechheit, dass gerade Jez, die bei den Beschimpfungen und Diffamierungen meiner Person und anderer ganz vorne war, jetzt auf einmal die Partei als sozialliberal darstellt. Durch solche Wendehälse
    > gewinnen wir verlorenes Vertrauen definitiv nicht zurück!
    >
    > Liebe Grüße
    >
    > Thomas Matzka
    >
    >
    > Am 14.08.2017 um 08:35 schrieb Georg von Boroviczeny (boroviczeny@piratenpartei.berlin via berlin Mailing List):
    > > mit Werbung und Plakaten? :-[
    > >
    > > https://www.rbb-online.de/politik/wahl/bundestag/beitraege/briefwahl-in-berlin-startet.html

  78. ein freundliche ‘Hi’ an alle:
    aber:
    ich distanziere mich ganz entschieden von den vorangegangenen (nicht von mir geschriebenen) Post.
    Mein Anliegen (1. Post) war, Aktivität zu provozieren, denn die vermisse ich schon. Wir sind -noch- nicht präsent auf den Straßen, leider wohl auch nicht in den Köpfen der WählerInnen, und das ist schade.
    Was sich ganz sicher nicht will: Unfrieden in der Partei, persönliche Grabenkämpfe.
    Ich hoffe auf den ‘Ruck’
    Georg
    Am 14.08.2017 um 10:56 schrieb Thomas Matzka (piratmatzka@gmail.com via berlin Mailing List):
    Hallo JeZ,

    nicht mal jetzt kannst du das Lügen sein lassen, trotz besseren Wissens. Ich war niemals Mitglied der ZuseCrew, habe mich immer zum Antifaschismus, nicht jedoch zum Antifaschismus bekannt und bin seit Jahren Mitglied der Piratenpartei. Im Übrigen überlege ich mittlerweile ernsthaft, dich vor einem ordentlichen Gericht wegen Rufmords, Vortäuschens falscher Tatsachen sowie Beleidigung zu verklagen.

    Die Sache mit der ZuseCrew haben dir andere bei der LMVB162 sogar bestätigt und du meintest damals, scheinbar falsche Informationen über mich gehabt zu haben. Dass du jetzt – nunmehr wider besseren Wissens – weiterhin falsche Dinge über mich behauptest zeigt, dass du mit VORSATZ handelst.

    Liebe Grüße

    Thomas Matzka
    Am 14.08.2017 um 10:20 schrieb Jessica Zinn:
    Hallo Vorstand,
    leider weiß ja niemand, ob Herr Matzka überhaupt Mitglied ist, aber für den Fall dass er Mitglied ist, bitte ich um eine weitere Meldung über Herrn Matzka zur Sammlung für die Weiterleitung ans Schiedsgericht. Ansonsten bitte eine Notiz, dass diese Person nicht aufgenommen wird. Dankeschön.

    Ich bitte darum, dass Herr Matzka, wenn er sich doch für einen Piraten hält, doch mal gebeten wird sich entsprechend des Parteiprogrammes zum Antifaschismus zu bekennen und gefragt wird, ob er unser Programm mal einmal die letzten Jahre gelesen hat.

    Anhänger der Zuse-Crew sind dafür bekannt Andere zu beleidigen und zu diffamieren. Da die Zuse-Crew beim Parteitag offiziell per Beschluss zum Gegner der Piraten Berlin erklärt wurde und Herr Matzka dieser Gruppe nahesteht, sollte sich Herr Matzka wie seit Jahren überfällig endlich von dieser Gruppe distanzieren. Ich bitte den Vorstand darum darauf hinzuwirken.

    Dankeschön.
    Grüße JeZ

    Herr Matzka,
    bitte hören Sie auf andere ständig zu beschimpfen und Unsinn zu verbreiten und sich dann als Opfer darzustellen.
    Wenn Sie immer wieder betonen, dass die Piraten keine linke Partei sei, dann wirken Sie leider wie ein Nazi und programmatisch sind wir, wenn man so platt vereinfacht vom rechts-links Schema ausgeht eine sehr weit links stehenende Partei.

    Ihr ständiger Kampf gegen Linke disqualifiziert Sie und schadet der Partei. Und es schadet der Partei sicher nicht, wenn Sie sich beleidigt davon fühlen, dass ich kritisiere, dass Sie etwas gegen linke und grüne Positionen bei den Piraten haben.
    Wenn Sie weniger grün sein wollen als die Grünen dann frage ich mich wirklich was für ein Problem Sie jetzt wieder mit der bösen Umwelt haben, oder warum man denn bitte nicht stolz darauf sein sollte, dass wir linker als die Linke und grüner als die Grünen sind. Und wenn jetzt schon wieder kommt, dass die PIRATEN der so wirtschaftsfreundlichen FDP nacheifern sollen, dann frage ich mich wirklich warum Sie nicht bitte bitte endlich in die FDP wechseln. Die FDP ist doch so eine tolle Partei für Sie, dort finden Sie bestimmt auch Weggefährten, die etwas gegen linke und grüne Inhalte in ihrer Partei haben.
    Grüße JeZ

    On Monday, August 14, 2017 09:41 CEST, “Thomas Matzka” (piratmatzka@gmail.com via berlin Mailing List) wrote:

    Hallo Georg,
    ich verstehe deine Frage nicht. Der Artikel besagt lediglich, dass seit heute per Briefwahl gewählt werden kann.
    Und wenn Piraten in den Medien nicht mehr erwähnt werden sollten wir uns eher fragen, warum wir so unbedeutend geworden sind und nicht sinnlos rumflennen. Niemand braucht eine Partei, die die LINKE im linkssein und
    die Grünen im grünsein zu überflügeln versucht. Durch diverse Honks aus der radikalen Szene haben die Piraten aber genau dass versucht, anstatt das ursprüngliche sozialliberale Angebot zu leben und an die BürgerInnen
    heranzutragen. Dass macht jetzt immer mehr die FDP.
    Seit 2013 sage ich euch dass, schön, dass ihr endlich aufwacht. Aber es ist zu spät! Anstatt mal über dass, was ich und Andere gesagt haben, nachzudenken, wurden Leute wie ich nur als Faschisten diffamiert. Und dann ist es eine Frechheit, dass gerade Jez, die bei den Beschimpfungen und Diffamierungen meiner Person und anderer ganz vorne war, jetzt auf einmal die Partei als sozialliberal darstellt. Durch solche Wendehälse gewinnen wir verlorenes Vertrauen definitiv nicht zurück!
    Liebe Grüße
    Thomas Matzka

    Am 14.08.2017 um 08:35 schrieb Georg von Boroviczeny
    (boroviczeny@piratenpartei.berlin via berlin Mailing List):
    mit Werbung und Plakaten? :-[

    https://www.rbb-online.de/politik/wahl/bundestag/beitraege/briefwahl-in-berlin-startet.html

  79. Das mit “andere Meinungen” zu hören ist sicher eine Fähigkeit, die hier einige auf dieser Mailingliste wohl noch weiterhin erlernen müssen.

    Eine Diskussion besteht nicht darin, eine BASTA-Meinung (Thomas) eine andere BASTA-Meinung (Jez) gegen überzusetzen.

    Wenn das Thomas seine Wahrnehmung ist, ist es seine Wahrnehmung. Kann man teilen, muss man aber nicht.

    Letztendlich beschreibt nun nachgelegt was Georg seine Intention war: Es passiert sichtbar für die potentiellen Wähler*innen (aus eben seiner Sicht) kaum etwas (dieser Einschätzung schließe ich mich durchaus an).

    Allerdings, in der “heißen” Wahlkampfphase zu sagen, man hat ja noch Zeit ist spannend, wenn man berücksichtigt, das die Wahlergebnisse 2016 vor allem zeigten:
    * Unsere Briefwahlergebnis war deutlich besser als das Ergebnis an der Wahlurne am Wahlabend.

    Ich bin auf die Erwiderung gespannt *fggg*

    Grüße
    Michael
    Twitter: @ickeAIDA
    —————————-
    Bezirksbeauftragter PIRATEN Berlin-Mitte
    —————————-
    Wollt ihr immer aktuell über die aktuellen Themen der Mittepiraten informiert sein???
    Dann Facebook: https://www.facebook.com/piratenberlinmitte/
    Oder Twitter: https://twitter.com/Mittepiraten
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    Oder: abonniert die Mailingliste Mitte!
    https://service.piratenpartei.de/listinfo/berlin-mitte

    Gesendet: Montag, 14. August 2017 um 14:11 Uhr
    Von: “Jessica Zinn”
    An: “Georg von Boroviczeny”
    Cc: berlin@lists.piratenpartei.de
    Betreff: Re: [Piraten Berlin] und, wo sind wir?
    Hallo Georg,
    danke dir.
    Es ist schon deprimierend, wenn solch Mailverkehr hier auf der ML steht. Vielleicht solltest du doch anders provozieren? 😀

    Was mir in der Mail zuvor auffiel:
    Der Bevölkerung und den Mitgliedern fehlt politische Bildung, wenn jemand ankommt und so im Kontrast zu “sozial-liberal” gegen “links” hetzt. Es ist schlimm zu links oder zu grün zu sein? Echt? Wie definiert ihr das denn? In der Definition und unterschiedlichem Verständnis liegt oft das Problem.

    Zitat: “Niemand braucht eine Partei, die die LINKE im linkssein und die Grünen im grünsein zu überflügeln versucht. Durch diverse Honks aus der radikalen Szene haben die Piraten aber genau dass versucht, anstatt das ursprüngliche sozialliberale Angebot zu leben und an die BürgerInnen heranzutragen. Dass macht jetzt immer mehr die FDP.”

    Wir sind es! Wir versuchen nicht erst noch die Linke und die Grünen zu überflügeln. Nein, wir können uns als sozialliberal definieren, dass heißt aber nicht, dass wir nicht nach rechts-links-Schema weit links stehen, auch wenn dieses Schema veraltet ist. Und sry, diese radikale Szene hatten wir nicht. Einzelne langjährige Mitglieder haben sich in ihren Einstellungen teilweise unterschieden oder verändert, aber es gab keine linksextreme Unterwanderung im Jahre 2010, die dann erst 2013 durch ca. 3 Leute auffällt. Das war und das ist Unsinn. Durch solches Gerede wurden Fronten verhärtet und Gegner erst geschaffen, weil irgendwelche gegnerischen Gruppen aufgrund von Fehlern Einzelner herbeigedichtet wurden.

    Die FDP hat wohl kaum irgendwas mit “sozial” zu tun, “wirtschaftsliberal” ist sie wohl eher. Wir sind da immernoch eine im Gegensatz dazu gemeinwohlorientierte Partei und die Wirtschaft hat dem Staat schon viel zuviel an Ausgaben mit Kontrollverlust über Qualität und Höhe aufgedrückt. Wir sind da eher das Gegenteil der FDP in unserem Verständnis von Liberalität.

    Grüße JeZ

    PS:
    Ich bin selbst überrascht, dass ein Mitglied welches man 2 Mal im Jahr überhaupt irgendwo sieht unterstellt es wäre Anderen wichtig genug sich über ihn überhaupt Gedanken zu machen. Nein, das heißt nicht, dass diese Person nichts macht, ich sehe es nur nicht und es ist mir auch egal. Eigentlich sollte ich mich geehrt fühlen, dass ich ständig so wichtig bin, dass mir unterstellt wird mich für irgendwen zu interessieren. Hallo, warum sollte ich?
    Genau so ein Unsinn ist das Problem. Warum glaubt ihr, dass ihr irgendwem so wichtig seid, dass man euch persönlich aus der Partei werfen, schaden etc. will oder warum sollten Mitglieder so blöd sein so etwas zu versuchen, wo das nie klappt und nur dem Gesamten schadet? Na? Ja, ok, wir haben beide Arten von Fehlern in Crews erlebt und ich habe bei beiden Seiten nur kopfschüttelnd daneben gestanden. Ich halte sowas für Zeitverschwendung. Lasst es! Wer versucht Andere loszuwerden oder Persönliches so wichtig nimmt, der braucht Freunde oder nen Verein, aber in einer Partei geht es um Inhalte und nicht um Persönliches und Unterstellungen hierzu.
    Tss. Zeitverschwendung, lieber weiterarbeiten.

    On Monday, August 14, 2017 12:06 CEST, Georg von Boroviczeny wrote:

    > ein freundliche ‘Hi’ an alle:
    > aber:
    > ich distanziere mich ganz entschieden von den vorangegangenen (nicht von mir geschriebenen) Post.
    > Mein Anliegen (1. Post) war, Aktivität zu provozieren, denn die vermisse ich schon. Wir sind -noch- nicht präsent auf den Straßen, leider wohl; auch nicht in den Köpfen der WählerInnen, und das ist schade. Was sich ganz sicher nicht will: Unfrieden in der Partei, persönliche Grabenkämpfe.
    >
    > Ich hoffe auf den ‘Ruck’
    > Georg

  80. Oh, da wird wieder mal versucht, den Teufels- in nen Engelskreis zu turnen… Mit durchaus interessanten Einsichten zu Persönlichkeit und Tönnies…

    Zu der frühen Antwort von Thomas hatte ich mir folgende Notizen gemacht:
    1. “Wenn du… gelesen hättest, hättest… verstanden.” – Warum sollte Georg Thomas Nachricht verstehen? Schliesslich antwortet Thomas doch auf die Nachricht von Georg. Es ist also doch eigentlich letzterer, der verstanden werden sollte…
    2. “Erst einmal klar werden.” – Das heisst´s wohl nach jeder Wahl(niederlage). Dabei raus gekommen ist noch nie was, ganz zu schweigen von was besserem…
    3. “wir haben… das Feld überlassen.” – Wenn das denn so wahr ist (was ich bezweifle), dann haben “wir” positiv gesprochen Agenda-Setting betrieben. Die Frage bleibt auch dann, zum Guten?
    4. Wenn die Piraten mal so enden, wie die Grünen, mit einer Geschichte als real existierende politische Kraft über 30 Jahre, dann könnten die Piraten doch durchaus befriedigt dem Untergang entgegen schauen. Bisher hinkt der Vergleich, geht also nicht….

    …aber, ach ja, es geht ja nicht um ne rationale Dekonstruktion, sondern: turning, turning, turning (Sisyphos)

  81. Hallo Georg,
    danke dir.
    Es ist schon deprimierend, wenn solch Mailverkehr hier auf der ML steht. Vielleicht solltest du doch anders provozieren? 😀

    Was mir in der Mail zuvor auffiel:
    Der Bevölkerung und den Mitgliedern fehlt politische Bildung, wenn jemand ankommt und so im Kontrast zu “sozial-liberal” gegen “links” hetzt. Es ist schlimm zu links oder zu grün zu sein? Echt? Wie definiert ihr das denn? In der Definition und unterschiedlichem Verständnis liegt oft das Problem.

    Zitat: “Niemand braucht eine Partei, die die LINKE im linkssein und die Grünen im grünsein zu überflügeln versucht. Durch diverse Honks aus der radikalen Szene haben die Piraten aber genau dass versucht, anstatt das ursprüngliche sozialliberale Angebot zu leben und an die BürgerInnen heranzutragen. Dass macht jetzt immer mehr die FDP.”

    Wir sind es! Wir versuchen nicht erst noch die Linke und die Grünen zu überflügeln. Nein, wir können uns als sozialliberal definieren, dass heißt aber nicht, dass wir nicht nach rechts-links-Schema weit links stehen, auch wenn dieses Schema veraltet ist. Und sry, diese radikale Szene hatten wir nicht. Einzelne langjährige Mitglieder haben sich in ihren Einstellungen teilweise unterschieden oder verändert, aber es gab keine linksextreme Unterwanderung im Jahre 2010, die dann erst 2013 durch ca. 3 Leute auffällt. Das war und das ist Unsinn. Durch solches Gerede wurden Fronten verhärtet und Gegner erst geschaffen, weil irgendwelche gegnerischen Gruppen aufgrund von Fehlern Einzelner herbeigedichtet wurden.

    Die FDP hat wohl kaum irgendwas mit “sozial” zu tun, “wirtschaftsliberal” ist sie wohl eher. Wir sind da immernoch eine im Gegensatz dazu gemeinwohlorientierte Partei und die Wirtschaft hat dem Staat schon viel zuviel an Ausgaben mit Kontrollverlust über Qualität und Höhe aufgedrückt. Wir sind da eher das Gegenteil der FDP in unserem Verständnis von Liberalität.

    Grüße JeZ

    PS:
    Ich bin selbst überrascht, dass ein Mitglied welches man 2 Mal im Jahr überhaupt irgendwo sieht unterstellt es wäre Anderen wichtig genug sich über ihn überhaupt Gedanken zu machen. Nein, das heißt nicht, dass diese Person nichts macht, ich sehe es nur nicht und es ist mir auch egal. Eigentlich sollte ich mich geehrt fühlen, dass ich ständig so wichtig bin, dass mir unterstellt wird mich für irgendwen zu interessieren. Hallo, warum sollte ich?
    Genau so ein Unsinn ist das Problem. Warum glaubt ihr, dass ihr irgendwem so wichtig seid, dass man euch persönlich aus der Partei werfen, schaden etc. will oder warum sollten Mitglieder so blöd sein so etwas zu versuchen, wo das nie klappt und nur dem Gesamten schadet? Na? Ja, ok, wir haben beide Arten von Fehlern in Crews erlebt und ich habe bei beiden Seiten nur kopfschüttelnd daneben gestanden. Ich halte sowas für Zeitverschwendung. Lasst es! Wer versucht Andere loszuwerden oder Persönliches so wichtig nimmt, der braucht Freunde oder nen Verein, aber in einer Partei geht es um Inhalte und nicht um Persönliches und Unterstellungen hierzu.
    Tss. Zeitverschwendung, lieber weiterarbeiten.

    On Monday, August 14, 2017 12:06 CEST, Georg von Boroviczeny wrote:

    > ein freundliche ‘Hi’ an alle: aber:ich distanziere mich ganz entschieden von den vorangegangenen (nicht von mir geschriebenen) Post. Mein Anliegen (1. Post) war, Aktivität zu provozieren, denn die vermisse ich schon. Wir sind -noch- nicht präsent auf den Straßen, leider wohl auch nicht in den Köpfen der WählerInnen, und das ist schade. Was sich ganz sicher nicht will: Unfrieden in der Partei, persönliche Grabenkämpfe. Ich hoffe auf den ‘Ruck’Georg


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    berlin@lists.piratenpartei.de
    The list homepage: https://lists.piratenpartei.de/sympa/info/berlin

  82. Hallo Jez,

    ich hetze nicht gegen links, sondern gegen LINKSRADIKALISMUS! Der nämlich hat unsere Partei zugrunde gerichtet. Gegen einen vernünftigen und gemäßigten linken Kurs ist absolut nichts einzuwenden, im Gegenteil. Ach ja: Und ich verwahre mich dagegen, dass ausgerechnet DU jetzt was von sozialliberal faselst! DU hast sozialliberale als Fschos bezeichnet. DU hast Lügen über sozialliberale Piraten mitverbreitet. DU hast mitgeholfen, Leute, die einen sozialliberalen Kurs der Partei wollten, rauszumobben. DU bist diejenige, die mich noch letztes Jahr gefragt hat, was denn dieses “rechte sozialliberal” überhaupt sein soll (also rückst du jetzt die Partei in deinem eigenen Verständnis in die rechte Ecke). DU bist eine derjenigen, die noch letztes Jahr den Linksradikalen hinterhergelaufen ist! Und jetzt machste auf sozialliberal? Ich sage dir gern, wie man solche Menschen nennt: WENDEHÄLSE und OPPORTUNISTEN!

    Du wirfst mir vor, dass du nicht mitbekommst, dass ich was für die Partei mache. Dann stelle dir bitte folgende Fragen:
    1. Würdest DU mit Leuten zusammenarbeiten, die ständig gegen dich hetzen und Lügen über dich verbreiten?
    2. Weißt du wirklich über alles Bescheid, was in der Partei passiert und ob der olle Matzka sich nicht in Parteigruppen engagiert, in die DU aus gewissen Gründen einfach mal keinen Einblick hast?
    3. Merkst du eigentlich, dass du in dieser gesamten E-Mailkonversation, die wir seit gestern führen, immer weiter Lügen über mich verbreitest? Und dass mittlerweile DEFINITIV wider besseren Wissens!
    Aber mach ruhig weiter so. Genau auf diese Tour motivierst du keinen der WIRKLICH sozialliberalen Piraten dazu, sich für den Berliner LV wirklich stark zu machen. Gratulation.
    Liebe Grüße
    Thomas

    Am 14.08.2017 um 14:11 schrieb Jessica Zinn:
    Hallo Georg,
    danke dir.
    Es ist schon deprimierend, wenn solch Mailverkehr hier auf der ML steht. Vielleicht solltest du doch anders provozieren? 😀

    Was mir in der Mail zuvor auffiel:
    Der Bevölkerung und den Mitgliedern fehlt politische Bildung, wenn jemand ankommt und so im Kontrast zu “sozial-liberal” gegen “links” hetzt. Es ist schlimm zu links oder zu grün zu sein? Echt? Wie definiert ihr das denn? In der Definition und unterschiedlichem Verständnis liegt oft das Problem.

    Zitat: “Niemand braucht eine Partei, die die LINKE im linkssein und die Grünen im grünsein zu überflügeln versucht. Durch diverse Honks aus der radikalen Szene haben die Piraten aber genau dass versucht, anstatt das ursprüngliche sozialliberale Angebot zu leben und an die BürgerInnen heranzutragen. Dass macht jetzt immer mehr die FDP.”

    Wir sind es! Wir versuchen nicht erst noch die Linke und die Grünen zu überflügeln. Nein, wir können uns als sozialliberal definieren, dass heißt aber nicht, dass wir nicht nach rechts-links-Schema weit links stehen, auch wenn dieses Schema veraltet ist. Und sry, diese radikale Szene hatten wir nicht. Einzelne langjährige Mitglieder haben sich in ihren Einstellungen teilweise unterschieden oder verändert, aber es gab keine linksextreme Unterwanderung im Jahre 2010, die dann erst 2013 durch ca. 3 Leute auffällt. Das war und das ist Unsinn. Durch solches Gerede wurden Fronten verhärtet und Gegner erst geschaffen, weil irgendwelche gegnerischen Gruppen aufgrund von Fehlern Einzelner herbeigedichtet wurden.

    Die FDP hat wohl kaum irgendwas mit “sozial” zu tun, “wirtschaftsliberal” ist sie wohl eher. Wir sind da immernoch eine im Gegensatz dazu gemeinwohlorientierte Partei und die Wirtschaft hat dem Staat schon viel zuviel an Ausgaben mit Kontrollverlust über Qualität und Höhe aufgedrückt. Wir sind da eher das Gegenteil der FDP in unserem Verständnis von Liberalität.

    Grüße JeZ

    PS:
    Ich bin selbst überrascht, dass ein Mitglied welches man 2 Mal im Jahr überhaupt irgendwo sieht unterstellt es wäre Anderen wichtig genug sich über ihn überhaupt Gedanken zu machen. Nein, das heißt nicht, dass diese Person nichts macht, ich sehe es nur nicht und es ist mir auch egal. Eigentlich sollte ich mich geehrt fühlen, dass ich ständig so wichtig bin, dass mir unterstellt wird mich für irgendwen zu interessieren. Hallo, warum sollte ich?
    Genau so ein Unsinn ist das Problem. Warum glaubt ihr, dass ihr irgendwem so wichtig seid, dass man euch persönlich aus der Partei werfen, schaden etc. will oder warum sollten Mitglieder so blöd sein so etwas zu versuchen, wo das nie klappt und nur dem Gesamten schadet? Na? Ja, ok, wir haben beide Arten von Fehlern in Crews erlebt und ich habe bei beiden Seiten nur kopfschüttelnd daneben gestanden. Ich halte sowas für Zeitverschwendung. Lasst es! Wer versucht Andere loszuwerden oder Persönliches so wichtig nimmt, der braucht Freunde oder nen Verein, aber in einer Partei geht es um Inhalte und nicht um Persönliches und Unterstellungen hierzu.
    Tss. Zeitverschwendung, lieber weiterarbeiten.

    On Monday, August 14, 2017 12:06 CEST, Georg von Boroviczeny wrote:

    ein freundliche ‘Hi’ an alle:
    aber:
    ich distanziere mich ganz entschieden von den vorangegangenen (nicht von
    mir geschriebenen) Post.
    Mein Anliegen (1. Post) war, Aktivität zu provozieren, denn die vermisse
    ich schon. Wir sind -noch- nicht präsent auf den Straßen, leider wohl
    auch nicht in den Köpfen der WählerInnen, und das ist schade.
    Was sich ganz sicher nicht will: Unfrieden in der Partei, persönliche
    Grabenkämpfe.

    Ich hoffe auf den ‘Ruck’
    Georg


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    berlin@lists.piratenpartei.de
    The list homepage: https://lists.piratenpartei.de/sympa/info/berlin

  83. Hallo an alle,

    vielleicht sollte ich mich nicht einmischen. Erst einmal schließe ich mich Michael Konrad an. Dann aber, hier geht es nicht um Inhalte (links, rechts oder liberal) und deren Definitionen, oder unsere “Streitereien”, wie immer die Medien anbringen, warum uns die Wähler und Mitglieder abhanden gekommen sind.

    Wir versprachen den Bürgern 2010/11 durch Nerz und andere Piraten in den Medien, eine “Mitmachkultur” welches u.a. in dem Slogan gipfelte “wir sind die mit den Fragen….” und wir haben das Liquid dafür als Instrument anboten. Davon waren die Menschen begeistert, denn sie wollen “mitmachen” und nicht nur alle 4-5 Jahre irgendwo ihr Kreuz machen und dann haben sie keinen Einfluss mehr. Und das das kein falscher Eindruck oder eine “Verschwörungstheorie” ist, wurde schon 1911 herausgefunden (die Jahreszahl ist kein Schreibfehler von mir). Unsere repräsentative Demokratie ist in der Krise. Wir habe Alternativen angeboten aber unsere öffentlichen Vertreter, der Vorstand unter Schlömer, haben sie dies eingebracht und umgesetzt? Denn diese werden von den Bürgern wahrgenommen und sind letztendlich in den Medien präsent.

    Nicht umsonst sind so viele ehemalige Piraten bei den Internetplattformen “gelandet”, die versuchen Missstände aufzudecken und “Politiker” zum Jagen zu tragen. Auch immer mehr Bürger nutzen diese Möglichkeiten um Einfluss zu nehmen. Warum berichten eigentlich die offiziellen Medien nicht drüber, sondern nur über die Auswüchse im Internet?
    Doch was haben die Piraten gemacht, sie wurden eine “normale” Partei und die braucht niemand. Wir haben genügend Parteien. Wir wollten doch eine Politik 2.0, einer Mitbeteiligung der Basis wie der Bürger, Schwarmintelligenz, haben wir das Versprechen eingelöst?

    Ein Fortschritt ist das neue Liquid in Berlin. Leider sind die vielen sehr guten Gedanken der alten Liquids nicht mehr zugänglich, wir fallen hinter uns selbst zurück.

    Und eine Bitte, setzt Euch über Sachfragen auseinander und geht Euch nicht persönlich an. Das ist besonders an JeZ gerichtet., die jede sachliche Auseinandersetzung, die ich über die Liste geführt habe, schon als “Streit” ausgelegt hat. Doch was soll das jetzt hier von Dir? Das ist mehr als unsachlich und weit unter der Gürtellinie und gehört hier nicht aus die Mailingliste

    “Hallo Vorstand,
    leider weiß ja niemand, ob Herr Matzka überhaupt Mitglied ist, aber für den Fall dass er Mitglied ist, bitte ich um eine weitere Meldung über Herrn Matzka zur Sammlung für die Weiterleitung ans Schiedsgericht. Ansonsten bitte eine Notiz, dass diese Person nicht aufgenommen wird. Dankeschön.

    Ich bitte darum, dass Herr Matzka, wenn er sich doch für einen Piraten hält, doch mal gebeten wird sich entsprechend des Parteiprogrammes zum Antifaschismus zu bekennen und gefragt wird, ob er unser Programm mal einmal die letzten Jahre gelesen hat.

    Anhänger der Zuse-Crew sind dafür bekannt Andere zu beleidigen und zu diffamieren. Da die Zuse-Crew beim Parteitag offiziell per Beschluss zum Gegner der Piraten Berlin erklärt wurde und Herr Matzka dieser Gruppe nahesteht, sollte sich Herr Matzka wie seit Jahren überfällig endlich von dieser Gruppe distanzieren. Ich bitte den Vorstand darum darauf hinzuwirken.

    Dankeschön.
    Grüße JeZ ”

    Entschuldigung, aber das musste raus.

    Tschüss Marsupilami

    Am 15. August 2017 um 09:05 schrieb Thomas Matzka :
    Hallo Jez,

    ich hetze nicht gegen links, sondern gegen LINKSRADIKALISMUS! Der nämlich hat unsere Partei zugrunde gerichtet. Gegen einen vernünftigen und gemäßigten linken Kurs ist absolut nichts einzuwenden, im Gegenteil. Ach ja: Und ich verwahre mich dagegen, dass ausgerechnet DU jetzt was von sozialliberal faselst! DU hast sozialliberale als Fschos bezeichnet. DU hast Lügen über sozialliberale Piraten mitverbreitet. DU hast mitgeholfen, Leute, die einen sozialliberalen Kurs der Partei wollten, rauszumobben. DU bist diejenige, die mich noch letztes Jahr gefragt hat, was denn dieses “rechte sozialliberal” überhaupt sein soll (also rückst du jetzt die Partei in deinem eigenen Verständnis in die rechte Ecke). DU bist eine derjenigen, die noch letztes Jahr den Linksradikalen hinterhergelaufen ist! Und jetzt machste auf sozialliberal? Ich sage dir gern, wie man solche Menschen nennt: WENDEHÄLSE und OPPORTUNISTEN!

    Du wirfst mir vor, dass du nicht mitbekommst, dass ich was für die Partei mache. Dann stelle dir bitte folgende Fragen:
    1. Würdest DU mit Leuten zusammenarbeiten, die ständig gegen dich hetzen und Lügen über dich verbreiten?
    2. Weißt du wirklich über alles Bescheid, was in der Partei passiert und ob der olle Matzka sich nicht in Parteigruppen engagiert, in die DU aus gewissen Gründen einfach mal keinen Einblick hast?
    3. Merkst du eigentlich, dass du in dieser gesamten E-Mailkonversation, die wir seit gestern führen, immer weiter Lügen über mich verbreitest? Und dass mittlerweile DEFINITIV wider besseren Wissens!
    Aber mach ruhig weiter so. Genau auf diese Tour motivierst du keinen der WIRKLICH sozialliberalen Piraten dazu, sich für den Berliner LV wirklich stark zu machen. Gratulation.
    Liebe Grüße
    Thomas

    Am 14.08.2017 um 14:11 schrieb Jessica Zinn:
    Hallo Georg,
    danke dir.
    Es ist schon deprimierend, wenn solch Mailverkehr hier auf der ML steht. Vielleicht solltest du doch anders provozieren? 😀

    Was mir in der Mail zuvor auffiel:
    Der Bevölkerung und den Mitgliedern fehlt politische Bildung, wenn jemand ankommt und so im Kontrast zu “sozial-liberal” gegen “links” hetzt. Es ist schlimm zu links oder zu grün zu sein? Echt? Wie definiert ihr das denn? In der Definition und unterschiedlichem Verständnis liegt oft das Problem.

    Zitat: “Niemand braucht eine Partei, die die LINKE im linkssein und die Grünen im grünsein zu überflügeln versucht. Durch diverse Honks aus der radikalen Szene haben die Piraten aber genau dass versucht, anstatt das ursprüngliche sozialliberale Angebot zu leben und an die BürgerInnen heranzutragen. Dass macht jetzt immer mehr die FDP.”

    Wir sind es! Wir versuchen nicht erst noch die Linke und die Grünen zu überflügeln. Nein, wir können uns als sozialliberal definieren, dass heißt aber nicht, dass wir nicht nach rechts-links-Schema weit links stehen, auch wenn dieses Schema veraltet ist. Und sry, diese radikale Szene hatten wir nicht. Einzelne langjährige Mitglieder haben sich in ihren Einstellungen teilweise unterschieden oder verändert, aber es gab keine linksextreme Unterwanderung im Jahre 2010, die dann erst 2013 durch ca. 3 Leute auffällt. Das war und das ist Unsinn. Durch solches Gerede wurden Fronten verhärtet und Gegner erst geschaffen, weil irgendwelche gegnerischen Gruppen aufgrund von Fehlern Einzelner herbeigedichtet wurden.

    Die FDP hat wohl kaum irgendwas mit “sozial” zu tun, “wirtschaftsliberal” ist sie wohl eher. Wir sind da immernoch eine im Gegensatz dazu gemeinwohlorientierte Partei und die Wirtschaft hat dem Staat schon viel zuviel an Ausgaben mit Kontrollverlust über Qualität und Höhe aufgedrückt. Wir sind da eher das Gegenteil der FDP in unserem Verständnis von Liberalität.

    Grüße JeZ

    PS:
    Ich bin selbst überrascht, dass ein Mitglied welches man 2 Mal im Jahr überhaupt irgendwo sieht unterstellt es wäre Anderen wichtig genug sich über ihn überhaupt Gedanken zu machen. Nein, das heißt nicht, dass diese Person nichts macht, ich sehe es nur nicht und es ist mir auch egal. Eigentlich sollte ich mich geehrt fühlen, dass ich ständig so wichtig bin, dass mir unterstellt wird mich für irgendwen zu interessieren. Hallo, warum sollte ich?
    Genau so ein Unsinn ist das Problem. Warum glaubt ihr, dass ihr irgendwem so wichtig seid, dass man euch persönlich aus der Partei werfen, schaden etc. will oder warum sollten Mitglieder so blöd sein so etwas zu versuchen, wo das nie klappt und nur dem Gesamten schadet? Na? Ja, ok, wir haben beide Arten von Fehlern in Crews erlebt und ich habe bei beiden Seiten nur kopfschüttelnd daneben gestanden. Ich halte sowas für Zeitverschwendung. Lasst es! Wer versucht Andere loszuwerden oder Persönliches so wichtig nimmt, der braucht Freunde oder nen Verein, aber in einer Partei geht es um Inhalte und nicht um Persönliches und Unterstellungen hierzu.
    Tss. Zeitverschwendung, lieber weiterarbeiten.

    On Monday, August 14, 2017 12:06 CEST, Georg von Boroviczeny wrote:
    ein freundliche ‘Hi’ an alle:
    aber:
    ich distanziere mich ganz entschieden von den vorangegangenen (nicht von mir geschriebenen) Post.
    Mein Anliegen (1. Post) war, Aktivität zu provozieren, denn die vermisse ich schon. Wir sind -noch- nicht präsent auf den Straßen, leider wohl auch nicht in den Köpfen der WählerInnen, und das ist schade. Was sich ganz sicher nicht will: Unfrieden in der Partei, persönliche Grabenkämpfe.

    Ich hoffe auf den ‘Ruck’
    Georg

  84. Hallo Vorstand,
    hiermit möchte ich eine weitere Abmahnung gegen Herrn Matzka beantragen.
    Sollte diese Person noch Mitglied sein, beantrage ich ein Ausschlussverfahren wegen ständiger öffentlicher Verleumdung und Wahnvorstellungen, die er gegen die Partei richtet.
    Ich hatte bis er mich in der Mail erwähnt hat kein Problem mit ihm und er war für mich lediglich irrelevant, da ich ihn so gut wie nicht kenne und nie sehe.
    Seine Wahnvorstellungen und Beleidigungen sollten jedoch von dieser Liste ferngehalten werden. Ich beantrage hiermit ab sofort Moderation seiner Mails.

    Hallo Liste,
    Matzka scheint mich mal wieder mit irgendwem zu verwechseln. Ich habe ihn seit dem letzten LPT nicht gesehen und mir auch nicht einmal einen einzigen Gedanken über ihn gemacht.
    Ich interessiere mich nicht für ihn, ich weiß nicht wo er diese Ideen herhat, dass er für mich irgendwie so wichtig wäre und warum ich irgendwas über ihn erzählen sollte.
    Ich habe wohl noch nie irgendwen in der Partei als Fascho bezeichnet, nein, nicht einmal irgendein Exmitglied da ich schon finde man sollte auf Definitionen hinter den Begriffen achten und sorry, echte Faschisten hab ich keine getroffen. Fascho ist kein Wort was ich üblicherweise oder ohne auf die Bedeutung zu achten verwende. Daher ist hier 100% sicher, dass Matzka Geschichten erfindet, denn ich habe das Wort nie gegen ihn benutzt. Ich weiß leider auch nicht warum sozialliberal etwas rechtes sein soll und mit wem er mich schon wieder verwechselt.

    Bitte einmal in meinen Mails nachlesen, wo ich auch Aussagen über Matzka treffe und man sieht, dass er Wahnvorstellungen hat, wenn er etwas in Mails hier auf der Liste liest, was nicht in diesen Mails drinsteht.

    Ich weiß auch nicht warum er “sozialliberal” gegen “Linksextreme” als zwei Fronten in der Partei identifiziert. Einzelne Idioten machen noch keine Flügel aus, egal wieviel Einzelne versuchen diese herbeizuphantasieren und damit die Piraten zu spalten. Derartigem Blödsinn habe ich auch stets widersprochen. Ich wehre mich dagegen, dass hier so getan wird, als hätte es irgendwelche Fronten sozialliberal versus linksextrem jemals wirklich gegeben. Das ist eine furchtbare Übertreibung von Personen, die sich zu sehr in ihre Ängste vor parteiinternen Gegner reingesteigert haben und irgendeine diffuse Gruppe von Freunden von Anne Helm oder allen, die sie nicht mögen vereinfacht als Linksextremisten bezeichnen, während verängstigte konservative Bayern gleich den ganzen LV Berlin zum linksextremistischen Flügel erklärt haben und leider alle Gegner der Berliner damit zu Freunden erklärten und so versucht haben gegen die bösen herbeiphantasierten Linksextremisten vorzugehen. Spannend ist dann wie sich diese dann in Abgrenzung selbst zum wahren Netzpolitikflügel erklären und der einzige Inhalt die Arbeit gegen erfundene Gegner anstatt an eigentlichen Inhalten ist. Es hat der Partei nur an allen Seiten geschadet, dass einige Piraten an Frontenbildung geglaubt haben und Ängste vor internen Gegnern zu wichtig genommen haben und dann garnicht wußten wer eigentlich genau zu der gegnerischen Seite alles dazu gehört oder zur eigenen.

    Ja, ich habe auch nach ihrem Austritt noch mit Anne Helm geredet, nein, wir sind nicht befreundet und nein ich bin nie jemandem hinterhergelaufen und habe das auch nicht vor. Eine weitere Aussage von Herrn Matzka, wo jeder, der mich kennt weiß, dass sie erfunden ist. Ich und irgendwem hinterherlaufen? Irgendnem Promi, Vorstand, irgendwem? Ist das realistisch? Genauso wie ich Herrn Matzka hinterherlaufe.

    Sozialliberal? Ja, ich frage gerne wie es definiert wird. Warum sollte das etwas rechtes sein? Jeder weiß, dass ich eine derartig dumme Aussage nicht machen würde sozialliberal mit rechts gleichzusetzen.
    Warum sollte ich irgendwas gegen Sozialliberale haben? Vielleicht habe ich nur was gegen Parteigegner, die sich nur zufällig auch als Sozialliberale sehen.
    Natürlich ist die Piratenpartei eine sozialliberale Partei, aber viele konservative bis linkenfeindliche Piraten sehen den Begriff unnötigerweise als Gegensatz und Abgrenzung zu einer linksliberalen Partei an und wollen verzweifelt diesen nutzen um sich gegen Linke oder irgendwelche Linksextremen abzugrenzen. Das einzige Problem, was der Herr Matzka hier hat, ist das er verzweifelt immer wieder nach parteiinternen Gegnern sucht und diese bei seiner sozialliberalen oder der gegnerischen linksextremen Seite einordnet.
    Und mein Problem ist weniger, ob er jetzt Zuse ist, oder nicht, sondern dass er die selben schädlichen Ideen ständig unterstützt und auch hier wieder äußert.

    Leute, habt ihr keine politischen Themen? So etwas hat in der Parteiarbeit nichts zu suchen und es ist keine inhaltliche Arbeit.
    Warum die “Divide & Conquer”-Methoden der Gegner intern zulassen? Wir sollten uns nicht bieten lassen, dass Personen mit Verschwörungstheorien irgendwelche Fronten herbeiphantasieren und verzweifelt versuchen irgendwen zum Gegner zu erklären um für Ärger zu sorgen. Ich weiß nicht ob Herr Matzka dafür bezahlt wird oder nicht merkt, dass man auf diese Art und Weise der Partei schadet, aber bitte nehmt sein Verhalten als negatives Beispiel.

    Übliches Verhalten von Gegnern in NGOs:
    Man sucht sich irgendwen, den man nebenbei öffentlich angreift, der womöglich reagiert. Noch besser, man behauptet jemand Drittes würde Andere beleidigen. Je absurder und vager, desto besser.
    -> Schwupps, schlechte Stimmung in der Partei.
    Man phantasiert diffuse Gruppen der schlimmstmöglichen Gegner herbei und macht das auf möglichst vielen Seiten, so dass sich Gruppen gegen erfundenen Gegner bilden.
    -> Schon hat man die Organisation lahmgelegt bis gespalten. Hatten wir an allen Ecken mehr als häufig genug.

    Grüße JeZ

    PS: Ja, ich weiß, dass ich dem Schiedsgericht und seinen Ehrenamtlichen nur Arbeit mache, wenn ich Matzka melde, dass meine Erklärmail hier eigentlich auch ausreicht und er ansonsten nicht wichtig genug ist, um die Zeit von Ehrenamtlichen im Schiedsgericht zu verschwenden, um ihm ne Ordnungsmaßnahme zu geben. Eine Mail vom LaVo oder irgendwem, damit er endlich seine Phantasien über komische Fronten aufgibt, könnte vielleicht ja auch reichen.

    ——– Original Message ——–
    Subject: Re: [Piraten Berlin] und, wo sind wir?
    Date: Tuesday, August 15, 2017 09:05 CEST
    From: “Thomas Matzka” (piratmatzka@gmail.com via berlin Mailing List)
    Reply-To: Thomas Matzka
    To: berlin@lists.piratenpartei.de
    References:

    Hallo Jez,

    ich hetze nicht gegen links, sondern gegen LINKSRADIKALISMUS! Der
    nämlich hat unsere Partei zugrunde gerichtet. Gegen einen vernünftigen
    und gemäßigten linken Kurs ist absolut nichts einzuwenden, im Gegenteil.
    Ach ja: Und ich verwahre mich dagegen, dass ausgerechnet DU jetzt was
    von sozialliberal faselst! DU hast sozialliberale als Fschos bezeichnet.
    DU hast Lügen über sozialliberale Piraten mitverbreitet. DU hast
    mitgeholfen, Leute, die einen sozialliberalen Kurs der Partei wollten,
    rauszumobben. DU bist diejenige, die mich noch letztes Jahr gefragt hat,
    was denn dieses “rechte sozialliberal” überhaupt sein soll (also rückst
    du jetzt die Partei in deinem eigenen Verständnis in die rechte Ecke).
    DU bist eine derjenigen, die noch letztes Jahr den Linksradikalen
    hinterhergelaufen ist! Und jetzt machste auf sozialliberal? Ich sage dir
    gern, wie man solche Menschen nennt: WENDEHÄLSE und OPPORTUNISTEN!

    Du wirfst mir vor, dass du nicht mitbekommst, dass ich was für die
    Partei mache. Dann stelle dir bitte folgende Fragen:

    1. Würdest DU mit Leuten zusammenarbeiten, die ständig gegen dich
    hetzen und Lügen über dich verbreiten?
    2. Weißt du wirklich über alles Bescheid, was in der Partei passiert
    und ob der olle Matzka sich nicht in Parteigruppen engagiert, in die
    DU aus gewissen Gründen einfach mal keinen Einblick hast?
    3. Merkst du eigentlich, dass du in dieser gesamten E-Mailkonversation,
    die wir seit gestern führen, immer weiter Lügen über mich
    verbreitest? Und dass mittlerweile DEFINITIV wider besseren Wissens!

    Aber mach ruhig weiter so. Genau auf diese Tour motivierst du keinen der
    WIRKLICH sozialliberalen Piraten dazu, sich für den Berliner LV wirklich
    stark zu machen. Gratulation.

    Liebe Grüße

    Thomas

    Am 14.08.2017 um 14:11 schrieb Jessica Zinn:
    > Hallo Georg, danke dir. Es ist schon deprimierend, wenn solch Mailverkehr hier auf der ML steht. Vielleicht solltest du doch anders provozieren? Was mir in der Mail zuvor auffiel: Der Bevölkerung und den Mitgliedern fehlt politische Bildung, wenn jemand ankommt und so im Kontrast zu “sozial-liberal” gegen “links” hetzt. Es ist schlimm zu links oder zu grün zu sein? Echt? Wie definiert ihr das denn? In der Definition und unterschiedlichem Verständnis liegt oft das Problem. Zitat: “Niemand braucht eine Partei, die die LINKE im linkssein und die Grünen im grünsein zu überflügeln versucht. Durch diverse Honks aus der radikalen Szene haben die Piraten aber genau dass versucht, anstatt das ursprüngliche sozialliberale Angebot zu leben und an die BürgerInnen heranzutragen. Dass macht jetzt immer mehr die FDP.” Wir sind es! Wir versuchen nicht erst noch die Linke und die Grünen zu überflügeln. Nein, wir können uns als sozialliberal definieren, dass heißt aber nicht, dass wir nicht nach rechts-links-Schema weit links stehen, auch wenn dieses Schema veraltet ist. Und sry, diese radikale Szene hatten wir nicht. Einzelne langjährige Mitglieder haben sich in ihren Einstellungen teilweise unterschieden oder verändert, aber es gab keine linksextreme Unterwanderung im Jahre 2010, die dann erst 2013 durch ca. 3 Leute auffällt. Das war und das ist Unsinn. Durch solches Gerede wurden Fronten verhärtet und Gegner erst geschaffen, weil irgendwelche gegnerischen Gruppen aufgrund von Fehlern Einzelner herbeigedichtet wurden. Die FDP hat wohl kaum irgendwas mit “sozial” zu tun, “wirtschaftsliberal” ist sie wohl eher. Wir sind da immernoch eine im Gegensatz dazu gemeinwohlorientierte Partei und die Wirtschaft hat dem Staat schon viel zuviel an Ausgaben mit Kontrollverlust über Qualität und Höhe aufgedrückt. Wir sind da eher das Gegenteil der FDP in unserem Verständnis von Liberalität.
    Ich bin selbst überrascht, dass ein Mitglied welches man 2 Mal im Jahr überhaupt irgendwo sieht unterstellt es wäre Anderen wichtig genug sich über ihn überhaupt Gedanken zu machen. Nein, das heißt nicht, dass diese Person nichts macht, ich sehe es nur nicht und es ist mir auch egal. Eigentlich sollte ich mich geehrt fühlen, dass ich ständig so wichtig bin, dass mir unterstellt wird mich für irgendwen zu interessieren. Hallo, warum sollte ich?
    > Genau so ein Unsinn ist das Problem. Warum glaubt ihr, dass ihr irgendwem so wichtig seid, dass man euch persönlich aus der Partei werfen, schaden etc. will oder warum sollten Mitglieder so blöd sein so etwas zu versuchen, wo das nie klappt und nur dem Gesamten schadet? Na? Ja, ok, wir haben beide Arten von Fehlern in Crews erlebt und ich habe bei beiden Seiten nur kopfschüttelnd daneben gestanden. Ich halte sowas für Zeitverschwendung. Lasst es! Wer versucht Andere loszuwerden oder Persönliches so wichtig nimmt, der braucht Freunde oder nen Verein, aber in einer Partei geht es um Inhalte und nicht um Persönliches und Unterstellungen hierzu.
    > Tss. Zeitverschwendung, lieber weiterarbeiten. On Monday, August 14, 2017 12:06 CEST, Georg von Boroviczeny wrote: ein freundliche ‘Hi’ an alle: aber: ich distanziere mich ganz entschieden von den vorangegangenen (nicht von Post. Mein Anliegen (1. Post) war, Aktivität zu provozieren, denn die vermisse ich schon. Wir sind -noch- nicht präsent auf den Straßen, leider wohl auch nicht in den Köpfen der WählerInnen, und das ist schade.
    >> Was sich ganz sicher nicht will: Unfrieden in der Partei, persönliche Grabenkämpfe. Ich hoffe auf den ‘Ruck’ Georg

    Jessica Miriam Zinn

    berlin mailinglist
    berlin@lists.piratenpartei.de
    The list homepage: https://lists.piratenpartei.de/sympa/info/berlin

    1. [das mit der Autorenkennzeichnung richten wir dann noch…]

      JeZ, anfangs fand ich dein PAV-Geschreie ja noch ganz witzig. Inzwischen ist die Nummer aber etwas abgedroschen und deine Mails verkommen zunehmend zu SPAM. Ich bitte dich daher, die Liste nicht länger damit zu belästigen. Anderenfalls sollte man wohl eher über eine Moderation deiner Mails nachdenken.

      Herzliche Grüße, Thomas

      berlin mailinglist
      berlin@lists.piratenpartei.de
      The list homepage: https://lists.piratenpartei.de/sympa/info/berlin

    2. [das mit der Autorenkennzeichnung richten wir dann noch…]

      Hallo Jez,

      du schreibst “Hallo Vorstand, hiermit möchte ich eine weitere Abmahnung
      gegen Herrn Matzka beantragen.” Also eine weitere. Darf ich dich mal
      höflich fragen, welche andere Abmahnung gegen mich vorliegt? Hör doch
      bitte auf, Lügen über mich zu verbreiten!

      Noch freundliche Grüße

      Thomas Matzka

  85. Hallo Micha,

    auch wenn wir beide in einigen Sachen unterschiedlicher Ansichten sind denke ich, dass du es dir nicht gefallen lassen musst, dass Jez solchen paranoiden Unsinn über dich verbreitet. Du warst immer einer der Fleißigsten im Berliner LV. Und dafür habe ich dich auch immer geschätzt.

    Aber ICH bin ja auch schuld daran, dass die Piraten als rechts angesehen werden weil nämlich Jez die Partei ist. Oder so ähnlich. 😀

    Liebe Grüße

    Thomas Matzka

    Am 16.08.2017 um 11:58 schrieb Michael Konrad:
    Ich gehe davon aus, das diese Mail natürlich nicht an mir alleine gehen sollte, da die Diskussion ja auf einer öffentlichen Mailingliste geschehen ist.

    Ich stelle nur fest: Diskussionsstyle einer Jessica Zinn.

    Ich überlasse es euch, wie ihr darüber denkt und was ihr damit anfängt.

    Eure Reaktionen werde ich entsprechend zur Kenntnis nehmen.

    Auch die des Vorstandes, der hier mit im Verteiler ist (kann das auch *Fg*)
    Auch werde ich daraus meine Gedanken ableiten, wenn wiederholt der Vorstand hier bei solchen internen Anfeindungen gegen seine letzten Mandatsträger und aktiven nicht bereit ist gegen vorzugehen.

    Grüße
    Michael
    Twitter: @ickeAIDA
    —————————-
    Bezirksbeauftragter PIRATEN Berlin-Mitte
    —————————-
    Wollt ihr immer aktuell über die aktuellen Themen der Mittepiraten informiert sein???
    Dann Facebook: https://www.facebook.com/piratenberlinmitte/
    Oder Twitter: https://twitter.com/Mittepiraten
    Oder Mitteblog: http://piraten-mitte.de
    Oder: abonniert die Mailingliste Mitte!
    https://service.piratenpartei.de/listinfo/berlin-mitte

    Gesendet: Mittwoch, 16. August 2017 um 11:24 Uhr
    Von: “Jessica Zinn”
    An: “Michael Konrad”
    Betreff: Re: Aw: [Piraten Berlin] und, wo sind wir?
    Heya,
    ich habe gerade einen Antifa-Account dazu gebracht seinen Tweet über “DIE PIRATEN” zu löschen.
    Es ging um Matzka, der mal wieder Antifa als Linksextreme beschimpft hat und uns damit in die rechte Ecke rückte. Wenn der immer wieder gegen Linke und Antifaschisten hetzt, wie wirkt das bitte auf Aussenstehende? Welchen Eindruck der Partei vermittelt er? Hier konnte ich zum Glück den Eindruck, dass wir Piraten rechts sind beheben, indem ich mich von Matzka distanzierte. Und? Willst du wegen Matzka als rechts gelten?

    Sry, Matzka ist schuld daran, wenn die Piraten als rechts angesehen werden. Wenn du das toll findest, bitte.
    Oder ist es dir eigentlich egal?

    Ich verstehe sowieso nicht, was du bei den Piraten willst, wenn du immer und immer wieder versuchst der Partei zu schaden. Warum machst du das und arbeitest gegen die Interessen der Partei?
    Geht es dir wirklich nur um dein Ego, scheiß drauf wie du damit auch deinen eigenen politischen Zielen schadest?

    Echt, ich habe vor Jahren aufgegeben zu verstehen warum du immer und immer wieder gegen die Piratenpartei arbeitest, aber dennoch Mitglied bleibst. Bezahlt der Verfassungsschutz dich echt so gut? Oder welchen Grund hast du wiederholt gegen die Piraten vorzugehen und gegen Parteiinteressen zu arbeiten? Es ist wirklich nicht erklärbar warum du dich so benimmst.

    Grüße JeZ

    On Monday, August 14, 2017 14:33 CEST, “Michael Konrad” wrote:

    > Das mit “andere Meinungen” zu hören ist sicher eine Fähigkeit, die hier einige auf dieser Mailingliste wohl noch weiterhin erlernen müssen.
    >
    >
    >
    > Eine Diskussion besteht nicht darin, eine BASTA-Meinung (Thomas) eine andere BASTA-Meinung (Jez) gegen überzusetzen.
    >
    >
    >
    > Wenn das Thomas seine Wahrnehmung ist, ist es seine Wahrnehmung. Kann man teilen, muss man aber nicht.
    >
    >
    >
    > Letztendlich beschreibt nun nachgelegt was Georg seine Intention war: Es passiert sichtbar für die potentiellen Wähler*innen (aus eben seiner Sicht) kaum etwas (dieser Einschätzung schließe ich mich durchaus an).
    >
    >
    >
    > Allerdings, in der “heißen” Wahlkampfphase zu sagen, man hat ja noch Zeit ist spannend, wenn man berücksichtigt, das die Wahlergebnisse 2016 vor allem zeigten:
    >
    > * Unsere Briefwahlergebnis war deutlich besser als das Ergebnis an der Wahlurne am Wahlabend. Ich bin auf die Erwiderung gespannt *fggg* Grüße Michael
    >

    > Gesendet: Montag, 14. August 2017 um 14:11 Uhr
    > Von: “Jessica Zinn”
    > An: “Georg von Boroviczeny”
    > Cc: berlin@lists.piratenpartei.de
    > Betreff: Re: [Piraten Berlin] und, wo sind wir?
    >
    > Hallo Georg,
    >
    > danke dir.
    >
    > Es ist schon deprimierend, wenn solch Mailverkehr hier auf der ML steht. Vielleicht solltest du doch anders provozieren? 😀
    >
    >
    > Was mir in der Mail zuvor auffiel:
    >
    > Der Bevölkerung und den Mitgliedern fehlt politische Bildung, wenn jemand ankommt und so im Kontrast zu “sozial-liberal” gegen “links” hetzt. Es ist schlimm zu links oder zu grün zu sein? Echt? Wie definiert ihr das denn? In der Definition und unterschiedlichem Verständnis liegt oft das Problem.
    >
    >
    > Zitat: “Niemand braucht eine Partei, die die LINKE im linkssein und die Grünen im grünsein zu überflügeln versucht. Durch diverse Honks aus der radikalen Szene haben die Piraten aber genau dass versucht, anstatt das ursprüngliche sozialliberale Angebot zu leben und an die BürgerInnen heranzutragen. Dass macht jetzt immer mehr die FDP.”
    >
    >
    > Wir sind es! Wir versuchen nicht erst noch die Linke und die Grünen zu überflügeln. Nein, wir können uns als sozialliberal definieren, dass heißt aber nicht, dass wir nicht nach rechts-links-Schema weit links stehen, auch wenn dieses Schema veraltet ist. Und sry, diese radikale Szene hatten wir nicht. Einzelne langjährige Mitglieder haben sich in ihren Einstellungen teilweise unterschieden oder verändert, aber es gab keine linksextreme Unterwanderung im Jahre 2010, die dann erst 2013 durch ca. 3 Leute auffällt. Das war und das ist Unsinn. Durch solches Gerede wurden Fronten verhärtet und Gegner erst geschaffen, weil irgendwelche gegnerischen Gruppen aufgrund von Fehlern Einzelner herbeigedichtet wurden.
    >
    >
    > Die FDP hat wohl kaum irgendwas mit “sozial” zu tun, “wirtschaftsliberal” ist sie wohl eher. Wir sind da immernoch eine im Gegensatz dazu gemeinwohlorientierte Partei und die Wirtschaft hat dem Staat schon viel zuviel an Ausgaben mit Kontrollverlust über Qualität und Höhe aufgedrückt. Wir sind da eher das Gegenteil der FDP in unserem Verständnis von Liberalität.
    >
    >
    > Grüße JeZ
    >
    >
    >
    > PS:
    >
    > Ich bin selbst überrascht, dass ein Mitglied welches man 2 Mal im Jahr überhaupt irgendwo sieht unterstellt es wäre Anderen wichtig genug sich über ihn überhaupt Gedanken zu machen. Nein, das heißt nicht, dass diese Person nichts macht, ich sehe es nur nicht und es ist mir auch egal. Eigentlich sollte ich mich geehrt fühlen, dass ich ständig so wichtig bin, dass mir unterstellt wird mich für irgendwen zu interessieren. Hallo, warum sollte ich?
    >
    > Genau so ein Unsinn ist das Problem. Warum glaubt ihr, dass ihr irgendwem so wichtig seid, dass man euch persönlich aus der Partei werfen, schaden etc. will oder warum sollten Mitglieder so blöd sein so etwas zu versuchen, wo das nie klappt und nur dem Gesamten schadet? Na? Ja, ok, wir haben beide Arten von Fehlern in Crews erlebt und ich habe bei beiden Seiten nur kopfschüttelnd daneben gestanden. Ich halte sowas für Zeitverschwendung. Lasst es! Wer versucht Andere loszuwerden oder Persönliches so wichtig nimmt, der braucht Freunde oder nen Verein, aber in einer Partei geht es um Inhalte und nicht um Persönliches und Unterstellungen hierzu.
    >
    > Tss. Zeitverschwendung, lieber weiterarbeiten.
    >
    >
    > On Monday, August 14, 2017 12:06 CEST, Georg von Boroviczeny wrote:
    >
    >
    > > ein freundliche ‘Hi’ an alle:
    >
    > > aber: ich distanziere mich ganz entschieden von den vorangegangenen (nicht von mir geschriebenen) Post. Mein Anliegen (1. Post) war, Aktivität zu provozieren, denn die vermisse ich schon. Wir sind -noch- nicht präsent auf den Straßen, leider wohl auch nicht in den Köpfen der WählerInnen, und das ist schade. Was sich ganz sicher nicht will: Unfrieden in der Partei, persönliche Grabenkämpfe. Ich hoffe auf den ‘Ruck’
    >
    > > Georg

  86. LIeber Thomas, lieber MIchael, liebe Jez und liebe Alle,

    ich möchte, dass Ihr alle aufhört auf dieser Liste persönliche Befindlichkeiten und persönliche Unterstellungen auszutauschen, dieser Thread bringt die Piratenpartei in keinster Weise im Wahlkampf weiter, damit überzeugen wir keine Wählerin und parteiintern befördert er in keiner Weise eine konstruktive und motivierte Zusammenarbeit.

    Es gibt die Möglichkeit Abonnenten dieser Liste auch zeitweise auszusperren. daher bitte ich Euch alle auch auf meine Ansage nicht zu reagieren, sondern über die Mailingliste der PiratenBerlin Aktionen und Informationen zu Politik und Wahlkampf und auch Orga auszutauschen. Diese LIste ist abbonniert von Parteimitgliedern und Interessierten, es wäre schlecht wenn diese durch die Art und Epik der gegenseitigen Diffamierung den Eindruck gewinnen würden, dass die Piraten Berlin sich hauptsächlich damit beschäftigen würden sich gegenseitig persönlich anzugreifen.

    entschuldigende Grüße
    Therese

    Am Wed, 16 Aug 2017 13:35:35 +0200, “Thomas Matzka” (piratmatzka@gmail.com via berlin Mailing List) schrieb:

    Hallo Micha,

    auch wenn wir beide in einigen Sachen unterschiedlicher Ansichten sind denke ich, dass du es dir nicht gefallen lassen musst, dass Jez solchen paranoiden Unsinn über dich verbreitet. Du warst immer einer der Fleißigsten im Berliner LV. Und dafür habe ich dich auch immer geschätzt.

    Aber ICH bin ja auch schuld daran, dass die Piraten als rechts angesehen werden weil nämlich Jez die Partei ist. Oder so ähnlich. 😀

    Liebe Grüße

    Thomas Matzka

    Am 16.08.2017 um 11:58 schrieb Michael Konrad:
    Ich gehe davon aus, das diese Mail natürlich nicht an mir alleine gehen sollte, da die Diskussion ja auf einer öffentlichen Mailingliste geschehen ist.

    Ich stelle nur fest: Diskussionsstyle einer Jessica Zinn.

    Ich überlasse es euch, wie ihr darüber denkt und was ihr damit anfängt.

    Eure Reaktionen werde ich entsprechend zur Kenntnis nehmen.

    Auch die des Vorstandes, der hier mit im Verteiler ist (kann das auch *Fg*)
    Auch werde ich daraus meine Gedanken ableiten, wenn wiederholt der Vorstand hier bei solchen internen Anfeindungen gegen seine letzten Mandatsträger und aktiven nicht bereit ist gegen vorzugehen.

    Grüße
    Michael
    Twitter: @ickeAIDA
    —————————-
    Bezirksbeauftragter PIRATEN Berlin-Mitte
    —————————-

    Gesendet:Mittwoch, 16. August 2017 um 11:24 Uhr
    Von:”Jessica Zinn”
    An:”Michael Konrad”
    Betreff:Re: Aw: [Piraten Berlin] und, wo sind wir?
    Heya,
    ich habe gerade einen Antifa-Account dazu gebracht seinen Tweet über “DIE PIRATEN” zu löschen.
    Es ging um Matzka, der mal wieder Antifa als Linksextreme beschimpft hat und uns damit in die rechte Ecke rückte. Wenn der immer wieder gegen Linke und Antifaschisten hetzt, wie wirkt das bitte auf Aussenstehende? Welchen Eindruck der Partei vermittelt er? Hier konnte ich zum Glück den Eindruck, dass wir Piraten rechts sind beheben, indem ich mich von Matzka distanzierte. Und? Willst du wegen Matzka als rechts gelten?

    Sry, Matzka ist schuld daran, wenn die Piraten als rechts angesehen werden. Wenn du das toll findest, bitte.
    Oder ist es dir eigentlich egal?

    Ich verstehe sowieso nicht, was du bei den Piraten willst, wenn du immer und immer wieder versuchst der Partei zu schaden. Warum machst du das und arbeitest gegen die Interessen der Partei?
    Geht es dir wirklich nur um dein Ego, scheiß drauf wie du damit auch deinen eigenen politischen Zielen schadest?

    Echt, ich habe vor Jahren aufgegeben zu verstehen warum du immer und immer wieder gegen die Piratenpartei arbeitest, aber dennoch Mitglied bleibst. Bezahlt der Verfassungsschutz dich echt so gut? Oder welchen Grund hast du wiederholt gegen die Piraten vorzugehen und gegen Parteiinteressen zu arbeiten? Es ist wirklich nicht erklärbar warum du dich so benimmst.

    Grüße JeZ

    On Monday, August 14, 2017 14:33 CEST, “Michael Konrad” wrote:

    > Das mit “andere Meinungen” zu hören ist sicher eine Fähigkeit, die hier einige auf dieser Mailingliste wohl noch weiterhin erlernen müssen.
    >
    > Eine Diskussion besteht nicht darin, eine BASTA-Meinung (Thomas) eine andere BASTA-Meinung (Jez) gegen überzusetzen.
    >
    > Wenn das Thomas seine Wahrnehmung ist, ist es seine Wahrnehmung. Kann man teilen, muss man aber nicht.
    >
    > Letztendlich beschreibt nun nachgelegt was Georg seine Intention war: Es passiert sichtbar für die potentiellen Wähler*innen (aus eben seiner Sicht) kaum etwas (dieser Einschätzung schließe ich mich durchaus an).
    >
    > Allerdings, in der “heißen” Wahlkampfphase zu sagen, man hat ja noch Zeit ist spannend, wenn man berücksichtigt, das die Wahlergebnisse 2016 vor allem zeigten:
    >
    > * Unsere Briefwahlergebnis war deutlich besser als das Ergebnis an der Wahlurne am Wahlabend.
    >
    > Ich bin auf die Erwiderung gespannt *fggg*
    >
    > Grüße
    >
    > Michael
    >
    > Twitter: @ickeAIDA
    >
    > Bezirksbeauftragter PIRATEN Berlin-Mitte
    >
    > Gesendet:Montag, 14. August 2017 um 14:11 Uhr
    > Von:”Jessica Zinn”
    > An:”Georg von Boroviczeny”
    > Cc:berlin@lists.piratenpartei.de
    > Betreff:Re: [Piraten Berlin] und, wo sind wir?
    >
    > Hallo Georg,
    >
    > danke dir.
    >
    > Es ist schon deprimierend, wenn solch Mailverkehr hier auf der ML steht. Vielleicht solltest du doch anders provozieren? 😀
    >
    > Was mir in der Mail zuvor auffiel:
    >
    > Der Bevölkerung und den Mitgliedern fehlt politische Bildung, wenn jemand ankommt und so im Kontrast zu “sozial-liberal” gegen “links” hetzt. Es ist schlimm zu links oder zu grün zu sein? Echt? Wie definiert ihr das denn? In der Definition und unterschiedlichem Verständnis liegt oft das Problem.
    >
    > Zitat: “Niemand braucht eine Partei, die die LINKE im linkssein und die Grünen im grünsein zu überflügeln versucht. Durch diverse Honks aus der radikalen Szene haben die Piraten aber genau dass versucht, anstatt das ursprüngliche sozialliberale Angebot zu leben und an die BürgerInnen heranzutragen. Dass macht jetzt immer mehr die FDP.”
    > Wir sind es! Wir versuchen nicht erst noch die Linke und die Grünen zu überflügeln. Nein, wir können uns als sozialliberal definieren, dass heißt aber nicht, dass wir nicht nach rechts-links-Schema weit links stehen, auch wenn dieses Schema veraltet ist. Und sry, diese radikale Szene hatten wir nicht. Einzelne langjährige Mitglieder haben sich in ihren Einstellungen teilweise unterschieden oder verändert, aber es gab keine linksextreme Unterwanderung im Jahre 2010, die dann erst 2013 durch ca. 3 Leute auffällt. Das war und das ist Unsinn. Durch solches Gerede wurden Fronten verhärtet und Gegner erst geschaffen, weil irgendwelche gegnerischen Gruppen aufgrund von Fehlern Einzelner herbeigedichtet wurden.
    >
    > Die FDP hat wohl kaum irgendwas mit “sozial” zu tun, “wirtschaftsliberal” ist sie wohl eher. Wir sind da immernoch eine im Gegensatz dazu gemeinwohlorientierte Partei und die Wirtschaft hat dem Staat schon viel zuviel an Ausgaben mit Kontrollverlust über Qualität und Höhe aufgedrückt. Wir sind da eher das Gegenteil der FDP in unserem Verständnis von Liberalität.
    >
    > Grüße JeZ
    > PS:
    >
    > Ich bin selbst überrascht, dass ein Mitglied welches man 2 Mal im Jahr überhaupt irgendwo sieht unterstellt es wäre Anderen wichtig genug sich über ihn überhaupt Gedanken zu machen. Nein, das heißt nicht, dass diese Person nichts macht, ich sehe es nur nicht und es ist mir auch egal. Eigentlich sollte ich mich geehrt fühlen, dass ich ständig so wichtig bin, dass mir unterstellt wird mich für irgendwen zu interessieren. Hallo, warum sollte ich?
    >
    > Genau so ein Unsinn ist das Problem. Warum glaubt ihr, dass ihr irgendwem so wichtig seid, dass man euch persönlich aus der Partei werfen, schaden etc. will oder warum sollten Mitglieder so blöd sein so etwas zu versuchen, wo das nie klappt und nur dem Gesamten schadet? Na? Ja, ok, wir haben beide Arten von Fehlern in Crews erlebt und ich habe bei beiden Seiten nur kopfschüttelnd daneben gestanden. Ich halte sowas für Zeitverschwendung. Lasst es! Wer versucht Andere loszuwerden oder Persönliches so wichtig nimmt, der braucht Freunde oder nen Verein, aber in einer Partei geht es um Inhalte und nicht um Persönliches und Unterstellungen hierzu.
    >
    > Tss. Zeitverschwendung, lieber weiterarbeiten.
    >
    >
    > On Monday, August 14, 2017 12:06 CEST, Georg von Boroviczeny wrote:
    >
    > > ein freundliche ‘Hi’ an alle:
    > > aber:
    > > ich distanziere mich ganz entschieden von den vorangegangenen (nicht von mir geschriebenen) Post.
    > > Mein Anliegen (1. Post) war, Aktivität zu provozieren, denn die vermisse
    > > ich schon. Wir sind -noch- nicht präsent auf den Straßen, leider wohl
    > > auch nicht in den Köpfen der WählerInnen, und das ist schade.
    > > Was sich ganz sicher nicht will: Unfrieden in der Partei, persönliche
    > > Grabenkämpfe.
    > >
    > > Ich hoffe auf den ‘Ruck’
    > > Georg
    >
    Jessica Miriam Zinn

  87. Danke Therese,

    es ist wirklich unerträglich ständig von einigen Kindsköppen ihre Privatdiskussionen erleben zu müssen.

    Es ist nicht allein diese letzte Kettenmail die mich persönlich und bestimmt auch andere aufregt, mal abgesehn von dem Eindruck den politisch Interessierte mitten im Wahlkampf via dieser mailingliste von unserer Partei bekommen. Einige scheinen trotz unseres Abrutschens immer noch nicht verstanden zu haben, was eine politische Partei eigentlich ist oder sein sollte: Es gibt da draußen Menschen, politisch mehr oder weniger politisch interessiert, die suchen einfach nach einer Interessenvetretung für die ihrer Meinig wichtigen Anliegen unsere Gesellschaft betreffend – die wollen nicht wissen, wer von uns der schönste Antifaschist oder was auch immer ist (liebe JeZ und lieber Thomas, solch Schwachsinn habe ich seit meiner letzten FDJ-Versammlung nicht mehr erlebt!!!!),….
    die wollen wissen, was unsere Antworten auf die Fragen der Zeit sind.

    Euch allen die Ihr dies lest, Ahoi.
    Gesendet: Mittwoch, 16. August 2017 um 13:57 Uhr
    Von: “Therese Lehnen”
    An: piratmatzka@gmail.com, berlin@lists.piratenpartei.de
    Betreff: Re: [Piraten Berlin] Fw: Re: Aw: und, wo sind wir?
    LIeber Thomas, lieber MIchael, liebe Jez und liebe Alle,

    ich möchte, dass Ihr alle aufhört auf dieser Liste persönliche Befindlichkeiten und persönliche Unterstellungen auszutauschen, dieser Thread bringt die Piratenpartei in keinster Weise im Wahlkampf weiter, damit überzeugen wir keine Wählerin und parteiintern befördert er in keiner Weise eine konstruktive und motivierte Zusammenarbeit.

    Es gibt die Möglichkeit Abonnenten dieser Liste auch zeitweise auszusperren. daher bitte ich Euch alle auch auf meine Ansage nicht zu reagieren, sondern über die Mailingliste der PiratenBerlin Aktionen und Informationen zu Politik und Wahlkampf und auch Orga auszutauschen. Diese LIste ist abbonniert von Parteimitgliedern und Interessierten, es wäre schlecht wenn diese durch die Art und Epik der gegenseitigen Diffamierung den Eindruck gewinnen würden, dass die Piraten Berlin sich hauptsächlich damit beschäftigen würden sich gegenseitig persönlich anzugreifen.

    entschuldigende Grüße
    Therese

    Am Wed, 16 Aug 2017 13:35:35 +0200, “Thomas Matzka” (piratmatzka@gmail.com via berlin Mailing List) schrieb:

    Hallo Micha,

    auch wenn wir beide in einigen Sachen unterschiedlicher Ansichten sind denke ich, dass du es dir nicht gefallen lassen musst, dass Jez solchen paranoiden Unsinn über dich verbreitet. Du warst immer einer der Fleißigsten im Berliner LV. Und dafür habe ich dich auch immer geschätzt.

    Aber ICH bin ja auch schuld daran, dass die Piraten als rechts angesehen werden weil nämlich Jez die Partei ist. Oder so ähnlich. 😀

    Liebe Grüße

    Thomas Matzka

    Am 16.08.2017 um 11:58 schrieb Michael Konrad:
    Ich gehe davon aus, das diese Mail natürlich nicht an mir alleine gehen sollte, da die Diskussion ja auf einer öffentlichen Mailingliste geschehen ist.

    Ich stelle nur fest: Diskussionsstyle einer Jessica Zinn.

    Ich überlasse es euch, wie ihr darüber denkt und was ihr damit anfängt.

    Eure Reaktionen werde ich entsprechend zur Kenntnis nehmen.

    Auch die des Vorstandes, der hier mit im Verteiler ist (kann das auch *Fg*)
    Auch werde ich daraus meine Gedanken ableiten, wenn wiederholt der Vorstand hier bei solchen internen Anfeindungen gegen seine letzten Mandatsträger und aktiven nicht bereit ist gegen vorzugehen.

    Grüße
    Michael
    Twitter: @ickeAIDA
    —————————-
    Bezirksbeauftragter PIRATEN Berlin-Mitte
    —————————-
    Wollt ihr immer aktuell über die aktuellen Themen der Mittepiraten informiert sein???
    Dann Facebook: https://www.facebook.com/piratenberlinmitte/
    Oder Twitter: https://twitter.com/Mittepiraten
    Oder Mitteblog: http://piraten-mitte.de
    Oder: abonniert die Mailingliste Mitte!
    https://service.piratenpartei.de/listinfo/berlin-mitte
    Gesendet:Mittwoch, 16. August 2017 um 11:24 Uhr
    Von:”Jessica Zinn”
    An:”Michael Konrad”
    Betreff:Re: Aw: [Piraten Berlin] und, wo sind wir?
    Heya,
    ich habe gerade einen Antifa-Account dazu gebracht seinen Tweet über “DIE PIRATEN” zu löschen.
    Es ging um Matzka, der mal wieder Antifa als Linksextreme beschimpft hat und uns damit in die rechte Ecke rückte. Wenn der immer wieder gegen Linke und Antifaschisten hetzt, wie wirkt das bitte auf Aussenstehende? Welchen Eindruck der Partei vermittelt er? Hier konnte ich zum Glück den Eindruck, dass wir Piraten rechts sind beheben, indem ich mich von Matzka distanzierte. Und? Willst du wegen Matzka als rechts gelten?

    Sry, Matzka ist schuld daran, wenn die Piraten als rechts angesehen werden. Wenn du das toll findest, bitte.
    Oder ist es dir eigentlich egal?

    Ich verstehe sowieso nicht, was du bei den Piraten willst, wenn du immer und immer wieder versuchst der Partei zu schaden. Warum machst du das und arbeitest gegen die Interessen der Partei?
    Geht es dir wirklich nur um dein Ego, scheiß drauf wie du damit auch deinen eigenen politischen Zielen schadest?

    Echt, ich habe vor Jahren aufgegeben zu verstehen warum du immer und immer wieder gegen die Piratenpartei arbeitest, aber dennoch Mitglied bleibst. Bezahlt der Verfassungsschutz dich echt so gut? Oder welchen Grund hast du wiederholt gegen die Piraten vorzugehen und gegen Parteiinteressen zu arbeiten? Es ist wirklich nicht erklärbar warum du dich so benimmst.

    Grüße JeZ

    On Monday, August 14, 2017 14:33 CEST, “Michael Konrad” wrote:

    > Das mit “andere Meinungen” zu hören ist sicher eine Fähigkeit, die hier einige auf dieser Mailingliste wohl noch weiterhin erlernen müssen.
    >
    > Eine Diskussion besteht nicht darin, eine BASTA-Meinung (Thomas) eine andere BASTA-Meinung (Jez) gegen berzusetzen.
    >
    > Wenn das Thomas seine Wahrnehmung ist, ist es seine Wahrnehmung. Kann man teilen, muss man aber nicht.
    >
    > Letztendlich beschreibt nun nachgelegt was Georg seine Intention war: Es passiert sichtbar für die potentiellen Wähler*innen (aus eben seiner Sicht) kaum etwas (dieser Einschätzung schließe ich mich durchaus an).
    >
    > Allerdings, in der “heißen” Wahlkampfphase zu sagen, man hat ja noch Zeit ist spannend, wenn man berücksichtigt, das die Wahlergebnisse 2016 vor allem zeigten:
    >
    > * Unsere Briefwahlergebnis war deutlich besser als das Ergebnis an der Wahlurne am Wahlabend.
    >
    > Ich bin auf die Erwiderung gespannt *fggg*
    >
    > Grüße
    >
    > Michael

    …ndet:Montag, 14. August 2017 um 14:11 Uhr
    > Von:”Jessica Zinn”
    > An:”Georg von Boroviczeny”
    > Cc:berlin@lists.piratenpartei.de
    > Betreff:Re: [Piraten Berlin] und, wo sind wir?
    >
    > Hallo Georg,
    >
    > danke dir.
    >
    > Es ist schon deprimierend, wenn solch Mailverkehr hier auf der ML steht. Vielleicht solltest du doch anders provozieren? 😀
    >
    > Was mir in der Mail zuvor auffiel:
    >
    > Der Bevölkerung und den Mitgliedern fehlt politische Bildung, wenn jemand ankommt und so im Kontrast zu “sozial-liberal” gegen “links” hetzt. Es ist schlimm zu links oder zu grün zu sein? Echt? Wie definiert ihr das denn? In der Definition und unterschiedlichem Verständnis liegt oft das Problem.
    >
    > Zitat: “Niemand braucht eine Partei, die die LINKE im linkssein und die Grünen im grünsein zu überflügeln versucht. Durch diverse Honks aus der radikalen Szene haben die Piraten aber genau dass versucht, anstatt das ursprüngliche sozialliberale Angebot zu leben und an die BürgerInnen heranzutragen. Dass macht jetzt immer mehr die FDP.”
    >
    > Wir sind es! Wir versuchen nicht erst noch die Linke und die Grünen zu überflügeln. Nein, wir können uns als sozialliberal definieren, dass heißt aber nicht, dass wir nicht nach rechts-links-Schema weit links stehen, auch wenn dieses Schema veraltet ist. Und sry, diese radikale Szene hatten wir nicht. Einzelne langjährige Mitglieder haben sich in ihren Einstellungen teilweise unterschieden oder verändert, aber es gab keine linksextreme Unterwanderung im Jahre 2010, die dann erst 2013 durch ca. 3 Leute auffällt. Das war und das ist Unsinn. Durch solches Gerede wurden Fronten verhärtet und Gegner erst geschaffen, weil irgendwelche gegnerischen Gruppen aufgrund von Fehlern Einzelner herbeigedichtet wurden.
    >
    > Die FDP hat wohl kaum irgendwas mit “sozial” zu tun, “wirtschaftsliberal” ist sie wohl eher. Wir sind da immernoch eine im Gegensatz dazu gemeinwohlorientierte Partei und die Wirtschaft hat dem Staat schon viel zuviel an Ausgaben mit Kontrollverlust über Qualität und Höhe aufgedrückt. Wir sind da eher das Gegenteil der FDP in unserem Verständnis von Liberalität.
    >
    > Grüße JeZ
    >
    > PS:
    >
    > Ich bin selbst überrascht, dass ein Mitglied welches man 2 Mal im Jahr überhaupt irgendwo sieht unterstellt es wäre Anderen wichtig genug sich über ihn überhaupt Gedanken zu machen. Nein, das heißt nicht, dass diese Person nichts macht, ich sehe es nur nicht und es ist mir auch egal. Eigentlich sollte ich mich geehrt fühlen, dass ich ständig so wichtig bin, dass mir unterstellt wird mich für irgendwen zu interessieren. Hallo, warum sollte ich?
    >
    > Genau so ein Unsinn ist das Problem. Warum glaubt ihr, dass ihr irgendwem so wichtig seid, dass man euch persönlich aus der Partei werfen, schaden etc. will oder warum sollten Mitglieder so blöd sein so etwas zu versuchen, wo das nie klappt und nur dem Gesamten schadet? Na? Ja, ok, wir haben beide Arten von Fehlern in Crews erlebt und ich habe bei beiden Seiten nur kopfschüttelnd daneben gestanden. Ich halte sowas für Zeitverschwendung. Lasst es! Wer versucht Andere loszuwerden oder Persönliches so wichtig nimmt, der braucht Freunde oder nen Verein, aber in einer Partei geht es um Inhalte und nicht um Persönliches und Unterstellungen hierzu.
    >
    > Tss. Zeitverschwendung, lieber weiterarbeiten.

    > On Monday, August 14, 2017 12:06 CEST, Georg von Boroviczeny wrote:
    >
    >
    > > ein freundliche ‘Hi’ an alle: aber: ich distanziere mich ganz entschieden von den vorangegangenen (nicht von mir geschriebenen) Post. Mein Anliegen (1. Post) war, Aktivität zu provozieren, denn die vermisse ich schon. Wir sind -noch- nicht präsent auf den Straßen, leider wohl auch nicht in den Köpfen der WählerInnen, und das ist schade. Was sich ganz sicher nicht will: Unfrieden in der Partei, persönliche Grabenkämpfe. Ich hoffe auf den ‘Ruck’
    >
    > > Georg

  88. mal schauen, ob dieses Plugin auch in Kommentaren funtioniert

    Gedenkort Leber

    Bei einer Feierstunde im Goldenen Saal des Schöneberger Rathauses verlieh Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler den Förderpreis des Bezirks an den Arbeitskreis Lern- und Gedenkort Annedore und Julius Leber. Mehr lesen…

    Source: gedenkort-leber.de

    Es ist ja nicht meine Ideal, das mir on hover eine dynamische floating Vorschau von Hyperlinks gibt.

  89. Es fand Erwähnung, dass Matthias Bauer auf seinem Gleisdreieckblog gepostet hat, dass die Bezirksverwaltung die Einwohnerversammlung zur Ponte Rosa verschleppt. In keinem ihrer Medien erwähnt es diese – oder auch jene zum Milieuschutzgebiet Grazer Gärten. Das hat Methode, schreibt Matthias Bauer, Einwohnerversammlungen werden von der Bezirksverwaltung vermieden. Das soll dem Instrument monopolistische Irrelevanz zumessen, wo keine ist. Einwohnerversammungen nach Paragraph 42 des Bezirksverwaltungsgesetzes gibt es schon seit 2006, aber erst ab 2012 und nur in Tempelhof-Schöneberg kamen sie zur Umsetzung. Sie haben sich als kostengünstiges Instrument der Partizipation in der Bauleitplanung erwiesen und leisten einen wichtigen Beitrag zur städtebaulichen Bereichsentwicklungsplanung. “Das Establishment” sieht darin einen Angriff auf ihre Souveraignität; der Einzelne ist privatinteressengeleitet.

  90. Die Diktatur des Proletariats, der arbeitenden Bevölkerung, die die Mehrheit gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen, stellt, war lange genug an der Macht. Jetzt können wir auch die nächste von Marx vorgezeichnete Phase, den Kommunismus, angehen und mit den Anarchisten wiedervereinen.

    (Frei nach:

    )

  91. Was bisher geschah:
    • Eigentümergemeinschaft kaufte Gelände als implizites Bauerwartungsland,
    • Betrieb Biergarten ohne Wirtschaftlichkeit
    • Stellte Bauantrag für siebenstöckige Bebauung,
    • Der runtergewürdigt wurde auf viergeschossige.

    Problemlage:
    • Dem Allgemeinwohl entgegensätzlich, da
    • Ungünstiges Verhältnis von Versiegelung und Wohnbau
    • Exklusive Bebauung treibt die Mietenspirale an
    • Präzedenzfall für weitere Bebauung Versiegelung.

    Was ist gewollt:
    • Das Recht der Eigentümerin wird anerkannt. Sie ist mal nicht eine Heuschrecke, sondern hat mit dem Betrieb des Biergarten gezeigt, dass sie durchaus bereit ist, eine soziale Verantwortung als dort lebender Teil der Einwohnerschaft zu tragen.
    • Keine weitere Versieglung oder Bebauung von Flächen.
    • Die Eigentümerin unterwirft sich der kooperativen Baulandgewinnung, insofern als dass es ein demokratisch ausgehandeltes Instrument zum Allgemeinwohl, i.e. dem Wohnungsengpass und der steigenden Mieten entgegen zu treten, ist.
    • Insbesondere schafft die Eigentümerin, auf der zur Bebauung genehmigten Fläche
    1. soziale Infrastruktur (soziale Einrichtung) gemäß den zu identifizierenden Bedarfen (Kindergarten, Grundschule, Nachbarschaftstreff…), die insbesondere “sozial Schwachen” zu Gute kommt, (1. Aufstockung, 5. Geschoss)
    2. “sozial verträgliche” Wohnungen, 30% Mietswohnungen für Menschen mit Wohnberechtigungsschein (2. Aufstockung, 6. Geschoss),
    3. Wohnungen für Geflüchtete gemäß §1(6.13)BauGB (3. Aufstockung, 7.Geschoss).
    4. Dachbegrünung mit öffentlichem Zugang und niederschwelligem Biergarten.

    Was wird gebraucht:
    • Einwohnerantrag zur Einwohnerversammlung (um Momentum zu nutzen) mit Spezifizierungen
    • Wirtschaftlichkeitsprüfung, um sicher zu stellen, dass der Bauherr sich keine übersteigerten Renditeerwartungen auf Kosten der kooperativen Baulandentwicklung finanzieren lässt,
    • Prüfung der Zielgruppenorientierung: z.B. Gemeinsamer Eingang für besseres Integrationspotential vis-a-vis Verzicht auf Aufzug zur Kostensenkung (weil seperater Eingang von Strasse in 3.Stock führt)….

  92. was Erdogan mit dem Flüchtlingsabkommen betreibt, ist die Opposition auszusiedeln und dafür die in der EU Integrationsfähig-/unwilligen zu sich zu holen. Wer danach ruft, das dortige Mitspracherecht der hier lebenden Türken einzuschränken, spielt diesem Ansinnen der “mentalen Säuberung” in die Hände.

  93. Ihr Lieben,

    zur späten Erinnerung: heute 18Uhr Einwohnerversammlung im Rathaus Schöneberg.

    Anlass ist die Baugenehmigung für die Ponte Rosa, den Osthang des Flaschenhalses zu bebauen. Er soll dort exklusive Eigentumswohnungen bauen. Die Genehmigung des Stadtplanungsamts wurde insgeheim vergeben und steht dem Allgemeinwohl entgegen.

    Es möge endlich in die Bereichsentwicklungsplanung (BEP) eingestiegen werden, um die Bebauung öffentlich zu gestalten und weitere Versiegelung zu verhindern.

    Ich würde mich freuen, Euch dort zu sehen.

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  95. In dem gegenwärtigen Hype um das Ringen von zwei Idioten – der eine wohlgemerkt legitimiert durch eine so gefeierte demokratische Wahl einer vermeindlich führenden Nation der Weltgemeinschaft, der andere im Grunde nur ein zufälliger Schwachkopf mit Flugangst – um den atomaren Krieg, gehen die Nuancen bedauerlicher Weise verlohren. Dies ist die Geschichte von Alexander Krushnew, einem russischen Unternehmer, der die Eisenbahnfahrten für Kim Jong Un organisiert. Als Sohn des letzten Funktionärs der Eisenbahn der Sowjetunion, ist er hinein gewachsen in das stalinistische Diktum von Sowjetmacht ist Elektrifizierung und Eisenbahn. Und wahrlich, die Eisenbahn war das Rückgrat der Entwicklungspolitik des Zeitalters der Industialisierung, nicht nur in Sibirien sondern bis nach Amerika. Dort wetteiferten zwei privte Unternehmen und schafften es gerade noch, das Skelett einer Schienenverbindung her zu stellen, bevor sie ihre Aktien in den privatwirtschaftlich lukrativeren Strassenausbau steckten. In Russland und später in der Sowjetunion blieb der Neuland-erschließende Verkehrsausbau der öffentlichkeitsfreundlichem Schiene erhalten.

    Frank gibt es zweimal. Zum einen als Fahrradkurier, der an der Promotion der FAO in Berlin maßgeblich beteiligt war, zum anderen als Torpedo.

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    Was ich inzwischen sehe ist, dass es eine weiterer Ebene in der Medienladnschaft bedarf.

    Wohingegen es im klassischen Journalismus den (objektivierten) Bericht und den Kommentar gibt, ist der Blog angesicht der Informationswelle dazwischen anzusiedeln: Er interpretiert,….

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    Ich fahre mich fest, hab mich schon lange festgefahren, in meiner Abscheu für die Welt. Es spielt keine Rolle, was ich oder du willst, oder was sollte, i.S. von müsste, passieren, sondern einzig, was ist und was passiert.

    Die private Medienwirtschaft kann das gar nicht leisten. – Die öffentliche, im Wettbewerb mit der privaten aber? – Bedingt: Rundfunk, im Gegensatz zu Printmedien, entwickelte sich anfänglich sehr staatlich…

    Anders #rum: Nicht alle anderen sollen… in die Sozialkassen der Arbeiter_innen einzahlen, sondern alle in den Genuß der Leistungen der Privaten kommen.

    Es hängt nicht, sondern es geht nicht.

    Anarchie ist weniger Staat, beschränkt auf die Öffentlichkeit (Gemeinwesen), und eine herrschafts- und hirachielose Gesellschaft.

    Wir haben Vollbeschäftigung: Der eine ist beschäftigt mit Malochen und Geldscheffeln für andere, die andere mit der Pflege des (abstrakten) öffentlichen Raums, und das dritte wiederum mit Fernsehn oder Tagträumen.

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