Torgauer Str aktuelle Impressionen #statt #infofrei Euref

Neuigkeiten vom EUREF:
“… ist, seit 2009 der B-Plan aufgestellt wurde, in einem Festsetzungsverfahren,” erinnerte Stattrat Oltmann im letzten #Statt Ausschuss. Seitdem wurden drei Baugenehmigungen erteilt. Die erste vom Bezirksamt, die letzten beiden im Widerspruchsverfahren von SenStatt. Im Gegensatz zum Bezirksamt ist SenStatt der Ansicht, dass die Verkehrskapazität bis 75000qm Bruttogeschossfläche Gewähr leistet sei. Mit der Fertigstellung des aktuellen Gebäudes ist eine Bruttogeschossfläche von 85000qm erreicht.

Für weitere Baugenehmigungen bedarf es eines neuen Verkehrsgutachtens. Das wird nun vom Bezirksamt in Auftrag gegeben.

Zu erstellen ist ein Anforderungsprofil und eine user-story.

Analyse

systEMISCHe

Prozess

Phänomen

Gestaltung (design)

ViKtorI!

virtuelle Verwaltung

struktur – funktion – vorgang

normativismus – Empirie

(Rationalität, Ethik/Moral, Ästhetik)

Gewaltenteilung

kollektive Kommunikation

sender –> transmission –> receiver

objekt 1. differenziert

2. attributiv (in subjekt)

3. funktional (operativ)

intelligente Information

darstellen & beobachten

funktion

programm

input & output

Programm

Aktionen

Methodik

Die emisch-systemische Methode der Prozesssteuerung.

Das universalschema zur VEREINheitlichten DARSTELLUNG von Phänomenen und Prozessen

Struktur: Wirkungsmächtigkeitsradien des Cornu-Torus… ein Körper… eine Welt in…

funktion: 3+1=>5+2 d-Rotation

Vorgang/output/Darstellung

Rahmenbedingungen: Strudel, Meer

Organisation

BrIck´s
Die #statt zeit-, plan-& entwicklung ist #infofrei, die Freiheit…

…der Name ist Programm.

Sie ist die Alternative zur Zeitung, zur Zeitplanung, zum Plan und Planung, sowie zur Entwicklung der Zeit, der Zeit und der Entwicklung; der Ausschluss von 7 Objekten des Widerstandes.

Denn die Freiheit ist der Widerstand.

§42BezVG, die Antwort auf Bürgerbeteiligung, Bürgerhaushalt und den ganzen Rest
ViKtorI!
hobos glocales

functional cooperation in peacekeeping

conflict transformation: articulate, position, mobilise: turning the vicious into the virtuous cycle

SystEMIK auf dem Weg vom Ist zum Soll

Integration & Rehabilitation

Wirkung

persönlich, privat, öffentlich

Staatsselbstverständnisse

Die persönliche Freiheit zum Widerstand

…unterstreicht Kunst & Kultur (Ästhetik) und Wissenschaft (Rationalität) vis-a-vis die demokratische Ethik des Handelns. Bsp.: “Mit dem Essen wird nicht gespielt” (kulturelle Transmission, nicht ethisches Handeln… kulturelle Erziehung zum ethischen Handeln, nee, )

Das Freifunkglöckner Kollektiv in-Residenz vom Rathaus Schöneberg
Der Freifunkglöckner propagiert:

französisch: liberté, egalité, fraternité

amerikanisch: life, liberty and the pursuit of happiness

deutsch: Einigkeit und Recht und Freiheit

1. Ich nenn sie mal Staats-Selbstverständnisse

2. Freiheit taucht in allen diesen Idealen auf, wobei verschiedene Dinge gemeint sind (bzw. verstanden werden): das amerikanische liberty bezieht sich vornehmlich auf eine privatwirtschaftlich Freiheit – die Freiheit, sich zu organisieren und Geschäfte zu machen ohne vom Staat gegängelt zu werden. Ähnlich sah das die bürgerliche französische Revolution, wobei die persönliche Freiheit, gegen Leibeigenschaft und Sklaverei, sowie eine Selbstbestimmung der Völker, wohl eine größere Rolle spielt. Auf letzterem liegt wohl auch das angelehnte deutsche Verständnis, vermischt mit mythisch ur-germanischer Romantik.

3. Fraternité ist die französische Begründung der Gemeinschaft, wie sie sich in der deutschen Einigkeit wiederfindet. Bedeutsamer Weise begründet sich die Gemeinschaft der Franzosen aus der persönlichen (familiären) Verbindung der Menschen, wohingegen sie im Deutschen von Staats wegen verordnet ist.

4. Egalité wird einerseits verstanden als gleiches Recht für Alle, andererseits in der sozialistischen Tradition als soziale und wirtschaftliche Gleichheit – im Widerspruch zu verschiedenen Aspekten der Freiheit. Ersteres spiegelt sich im deutschen Recht wider, das aber auch für eine Verfassungsmäßigkeit und Verschriftlichung im Gegensatz zu positivem und Richterrecht steht.

5. Das Ideal von life wurde instrumentalisiert von Abtreibungs- und Sterbehilfegegner.

6. The pursuit of happiness ist die staatliche / gemeinschaftliche Facilitation der Diversität von individuellen Lebensentwürfen.

Die drei Dinge, die ich auf die galaktische Insel mitnehmen wollte: Liberté, Recht and the pursuit of happiness

Eidechsen sind die besseren Hobos. Sie migrieren von Südtirol nach Stuttgart, wo sie, wie seinerzeit der Juchtenkäfer, zu kostenintensiven Bauverzögerungen von Stuttgart 21 führte. Es ist einerlei, dass die besagte Eidechse, die in Südtirol ihre letzte europäische Population unterhält, zumindest einmal schon in den schwäbischen Raum migrierte. Das passierte 1868, als die erste durchgängige Eisenbahnverbindung über die Alpen in Betrieb genommen wurde. Bis 1956 konnten die Eidechsen fast ununterbrochen hin und her reisen. Dann wurde die Hochdruckreinigung eingeführt, mit Seifenbeigabe, und die Eidechsen konnten sich nicht mehr auf den Eisenbahnwagen halten.

Facilitation der Verwaltung; Diversifikation, Rehabilitation; Kommunalisieren, Integration der Gesellschaft.

Das Bühnenbild: Lego-Stonehenge, fraktalisiert, Immergenz.

Widerstand

… gegen die Gleichmacherei

… gegen die Übergrifflichkeit des Staats und der Allgemeinheit

… gegen die Privatisierung und Kommodifizieren des öffentlichen Raums und der individuellen menschlichen Persönlichkeit!

geLEBtER Widerstand

sie schütten einen Kohlenhaufen auf. In Protest für eine Würdigung des Widerstands. Dort brüteten sie über den Widerstand. Graffiti & Deaddrops, reverse graffiti
Annedore Leber war eine der wenigen ersten gewesen, die den Widerstand gegen die Nazis dokumentierte. Sie war nach dem Einheitskuss der SPD mit der KPD der West-SPD beigetreten und bestimmte die Nachkriegspolitik.

die Verteidigung der Roten Insel
die Polizei am Südkreuz: Gesichtserkennung
die Manstein (SSB) im Norden:
das Militär wo? – im Gasometer: die Rationalisierung, Optimierung… der grüne Neoliberalismus, Datensammelwut, Kontrolle

Heute in #statt

Da scheint sich ja n Dummer gefunden zu haben, der die disintegrierten Unterlagen zum Stadtentwicklungsausschuss zusammen trägt. Die TO & Allris Aktenmappe:

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TOP Betreff Drucksache

Ö 1 Festlegung der Tagesordnung
Ö 2 Genehmigung vorliegender Protokolle
Ö 3 Bericht aus der Verwaltung

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Ö 4 Auf Wunsch BV Liesener – ISEK – Marketingkonzept für die Bahnhofstraße, sowie die Jahresplanung für das Aktive Zentrum
Ö 5 Auf Wunsch BV Kühne – Freiraumplanung Bautzener Straße
Ö 6 Sachstand Güterbahnhof Wilmersdorf

dazu ungeheuerlicher Weise:

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff: WG: B-Plan 7-68 Anlagen zu TOP 6 der Tagesordnung
Datum: Mon, 6 Jun 2016 10:43:28 +0000
Von: bvv-buero <bvv-buero@ba-ts.berlin.de>
An:

Sehr geehrte Damen und Herren,

 anbei die Unterlagen zu TOP 6 der Tagesordnung. Siehe auch Drucksache 1920/XIX der BVV am 15.06.16 (bereits in Allris online).

 Mit freundlichen Grüßen

Von: R…
Gesendet: Dienstag, 31. Mai 2016 13:44
An: bvv-buero
Betreff: B-Plan 7-68

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Ö 7 Drucksachenberatung
Ö 7.1 Städtebauliche Entwicklung Ortskern Mariendorf

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1795/XIX
Ö 7.1.1 Auf Wunsch von BV Götz: Sachstandsbericht zur Verkehrsplanung im Bereich Ortskern Alt-Mariendorf
Ö 7.2 Unerledigte Drucksachen der Bezirksverordnetenversammlung
Tempelhof-Schöneberg von Berlin -XIX. Wahlperiode
1829/XIX
Ö 7.2.1 Beratung Unerledigte Drucksachen
– Die Liste ging den Ausschussmitgliedern am 10. Mai 2016 per Mail zu
– Bitte des stellv. Ausschussvorsitzenden am 30.05.2016 an die Ausschussmitglieder diese Liste zu überarbeitenHier die K**k-Liste:
0267/XIX Kompromiss zum Werbekonzept Hellweg verhandeln (durch MzK erledigt)0338/XIX Handlungsraum ‚An der Urania / Lietzenburger Straße’ des Planwerks Innere Stadt0353/XIX Vorplatz Nord am Bahnhof Südkreuz (durch MzK erledigt)0530/XIX Vorhabenträger muss Lärmschutzmaßnahmen aktiv angehen!0615/XIX Wohnungsbau und neue Wege an der Bautzener Brache -Chancen für einen ökologischen und sozialen Ausgleich nutzen!

0770/XIX Baugenehmigung für das Bauvorhaben Crellestr. 22a dringend überprüfen!

0895/XIX Stadtentwicklung und Quartiersgestaltung:Demografischen Wandel berücksichtigen

0938/XIX Bebauungsplan 7-38 – Geplanter Waldorf-Campus Monumentenstraße/ Hohenfriedbergstraße/ GeßlerstraßeAnwohner-Bedürfnisse berücksichtigen

1032/XIX Gewerbefläche südlich des Nahmitzer Damms

1142/XIX Nachverdichtung „Am Mühlenberg“ als sozial geprägtes Gesamtkonzept im Sinne einer Fortführung des städtebaulichen Ensembles vornehmen

1156/XIX Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes mit Exkursion zum Innsbrucker Platz

1108/XIX Städtebauliche Entwicklung Innsbrucker Platz

1247/XIX Wohnbaupotential an der Reißeckstraße

1440/XIX Vorkaufsrecht für ehemalige BIMA-Häuser energisch verfolgen

1499/XIX Wohnbaupotential Hohenstaufenstraße 9-30 schrittweise erschließen

1533/XIX EUREF-Campus

1531/XIX Prioritäten im “Plätzeprogramm”

1312/XIX Hauptstraße 28-29

1590/XIX Eckpunkte der Weiterentwicklung des Bebauungsplans 7-65ve (“Wohnquartier Alboinpark”)

1592/XIX Freifläche Marienfelder Allee 222-244

1540/XIX Von der Bankiers-Bahn zum Multifunktionsweg

1582/XIX Eckpunkte Bauvorhaben Lichtenrader Damm 229-241

1644/XIX Marienfelder Allee 222-244

1712/XIX Ankauffonds für die Wahrnehmung des Vorkaufsrechts schaffen

1760/XIX Potentialanalyse Reißeckstraße und Umgebung

1761/XIX Bauvorhaben Lichtenrader Damm 229-241

1528/XIX Neue Mitte Tempelhof II

1665/XIX Gewerbegebiete für Handwerk sichern

1767/XIX Wohnungsbau und Seniorenfreizeitstätte Am Mühlenberg müssen miteinander gut vereinbar sein

Ö 7.3 Aktive Informationspolitik zur Kiezentwicklung Belziger Straße

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1834/XIX
Ö 8 Verschiedenes

 

 

DGNB-Collignon-Semer-Kroll+Lütke-Daltrup

Anfang Dezember 2015 ließ sich vordergründig das Architekturbüro Collignon den Entwurf (!) eines Immobilienvorhabens von 294 Wohneinheiten an der Bautzener Straße zertifizieren. Vordergründig deshalb, weil dahinter ein Vorhabenträger steht, die Dr. Wolfgang Schroeder Immobilien GmbH & Co. KG. Deren Adresse in Dortmund ist identisch mit der der HELLWEG-Baumärkte. Vor einem Jahr wurde schräg gegenüber der beplanten Fläche, auf dem sog. Yorkdreieck, ein HELLWEG-Baumarkt eröffnet. Deren Geschäftsführer, ein Herr Reinhold Semer, zieht an allen Fäden um das Projekt mit 294 Wohnungen in sieben Blöcken, auf dem bisher nach § 35 restriktiv als Außenbereich ausgewiesenen Areal, Bautzener- / Yorckstraße zu realisieren. „Erst durch einen politischen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung würde das Baurecht geschaffen und damit eine nachhaltige Wertsteigerung des Grundstücks bewirkt“.[1] Eine Wertsteigerung, die allerdings nicht der Allgemeinheit des Bezirks zugute kommt. (mehr …)

Tempelhof-Schöneberg – Streit im Bezirk um Ausbau des Euref-Campus – Tempelhof-Schöneberg – Berliner Morgenpost

Quelle: Tempelhof-Schöneberg – Streit im Bezirk um Ausbau des Euref-Campus – Tempelhof-Schöneberg – Berliner Morgenpost

Schöneberg, 20.09.2015, 07:40, Tempelhof-Schöneberg, Streit im Bezirk um Ausbau des Euref-Campus

Foto: Ricarda Spiegel
Die Parteien in Tempelhof-Schöneberg streiten über Baugenehmigungen auf dem Euref-Campus, dessen markantes Zeichen das Gasometer ist

Von Jens Anker

Die SPD in Tempelhof-Schöneberg verbündet sich mit der CDU und stellt die Grünen kalt, weil diese den Ausbau des Euref-Campus blockieren.

(mehr …)

Mittwoch: BVV

Meine Anträge noch einmal im Folgenden.

Die TO beginnt mit einer Vorlage der Vorsteherin: Einwohnerantrag zum Umzug der Gerhard-Hauptmann-Bibliothek. Otmar Fischer von der Friedenauer SPD und der Stadtteilzeitung des Schöneberger Nachbarschaftsverein, wird ihn wohl vortellen, obwohl er sich durch den all-Parteien Antrag von Marejike Höppner zum Verbleib der Bibliothek im Rathaus Friedenau erübrigt hat. Ich liebe es, dass die Bibliothek im Rathaus Friedenau verbleiben und in Kohabitanz mit der Flüchtlingsunterbringung treten wird. Vorreiter ist die Wiedereröffnung der Kantine, das theaterpädagogische Programm des Theater Morgernstern und die dezentrale Erstaufnahme. Das Drugstore wird in die kommunale Flüchtlingsarbeit eingebunden, indem es die Gruppenräume der Flüchtlingsappartements in der Potsdamer Str 165 betreut. Der entsprechende Antrag von mir wurde am Donnerstag im Jugendhilfeausschuss schon einstimmig beschlossen:

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Eine mündliche Antrage möchte ich stellen:

“In Antwort auf eine letzte müdliche Anfrage, anwortete das BA, dass die anfallenden Bau- und Bauvorberitungsmaßnahmen im Wannseebahngraben vorbehaltlich eines abweisendenden Bescheids der BUND-Verwaltungsklage sei. Ist ein solcher zwischenzeitlich erteilt, so dass die Pläne ab 1.Oktober ausgeführt und noch dieses Jahr €535.000 verbraten werden können?”

Zur Flüchtlingsproblematik habe ich dann drei Anträge.

Der erste it eine Willensbekundung, die sich ggfls. durch die ausführlicherer von LinxPoP erledigt hat. Andererseits kann nicht alles inkorporiert werden. Vielleicht werden sie ja beide in den Ausschuss überwieen, um da zusammengeschustert zu werden.
Der zweite geht um’s Rathaus Friedenau und kann an Mareijkes Bibliotheksantrag angehängt werden oder auch nicht. Was es dazu an dieser Stelle zu sagen gibt, hab ich oben schon gesagt.
Der dritte ist ein Antrag zu einer Koordinationsstelle der kommunalen Willkommenskultur. Na ja, eigentlich braucht’ dafür nen ganzen Stab.

Am interessantesten wird allerdings in diesem Zusammenhang die Behandlung des Grünen-Antrag auf Basis meines Antragstitels, “die Situation G87 lösungsorientiert angehen.” Dazu liegt nämlich ein Ergänzungsantrag meinerseits vor, der eine Einwohnerversammlung zur kommunalen Flüchtlingsunterbringung im ehemaligen Gesundheitsamt vorsieht. Dort sind zwischenzeitlich rund 150 Flüchtlinge untergekommen. Diese von den anvisierten 500 Friedenauer Flüchtlinge abziehen. Ebenso 100, die im Rathaus Friedenau selbst unterkommen werden. Es verbleiben 250 Flüchtlinge, die dezentral (privat) untergebracht werden, dank einer “Inegrationsprämie” von €160.- auf die Miete des EVFs von €220.- hinzu.

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Schließlich gibt’s noch einen Einwohnerversammlungsantrag zum Lassen-Park von mir, der hoffentlich in den Ausschuss überwiesen werden wird. Ebenso, wie mein Antrag zum B7-29 (EUREF), zu dem ein Gegenantrag der großen Koalition vorliegt.

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Hausboote für den Mariendorfer Hafen

Die liebe Petra hat mich mal wieder dazu veranlasst, das soweit zusammen zu tragen

Unbenannt

Das rund 40ha große, ehemalige GASAG Gelände wurde 2012 an ein Projektentwicklungsunternehmen abgetreten, das von EUREF-Zöglingen dominiert wird. Die haben den Tengelmann und eine Photovoltaik-Anlage geerbt, seitdem die Stone-Brewery als Investitionsmotor an Land gezogen und halten sich ansonsten mit Zwischennutzungen über Wasser. Der Entwicklungsplan sieht vor, zunächst die denkmalgechützten Gebäude und Ensemble zu belegen und in einer zweiten Phase die übrigen Flächen zu bebauen, bis zu einer realistisch-vorsichtigen Schätzung von einer Belegschaft von 3000 Mitarbeitern. Inwiefern diese Abfolge – Denkmalschutz vs Neubau – wirtschaftlich sein kann, belegt vielleicht höchstens die Stone-Brewery.

Die Kerngebietsausweisung und die B-Pläne [link zu SenStatt] läßt ihnen bei der Entwicklung viele Möglichkeiten offen, aber keine Wohnbebauung – wie die Grünen schon wieder liebäugeln. Die CDU hat den Tempelhofer Hafen und ein entsprechendes Marina – urgh – Konzept im Sinn, wenn sie Mariendorfer Hafen hören. Insgesamt kann das GASAG-altbelastete Gelände schlecht mit Adlershof oder der Zentralität von EUREF konkurieren.

An der Ecke des Mariendorfer Hafens ist eine U-Bahn-Station (“Kamenzer Damm”) angedacht. Außerdem Überlegungen zu den “Knotenpunkten” der geöffneten Privatstrasse jeweils mit der Lankwitzer Strasse und der Ringstrasse. Und die Reaktivierung des “Schwarzen Wegs”, der Fußgängerüberbrückung des Teltow Kanals. Ansonsten, insbesondere im Hinblick auf die schon jetzt katastrophale Verkehrssituation auf jenen beiden direkten Zufahrtsstraßen, herzlich wenig.

Eine Reaktivierung des Teltow-Kanals als Zulieferungsweg wäre durchaus und explizit im Interesse der Projektentwickler. Da müsste man halt mal ans Bundeswasserstrassenamt ran treten. Aus grünen möchte-gern Fundi-Kreisen heißt es, der Kanal bestünde zu 90% aus Berliner Abwasser. Die 80 Hektoliter Wasser, die die Stone-Brauerei hier verbrauen möchte, kommt im Übrigen aus der Leitung, also ebenso aus dem geschlossenen Berliner Wasserkreislauf. Das Grundwasser-Altlasten hätten sich hingegen der verschiedentlichen Bodenverseuchung erledigt.

Noch zwei weitere Übrigens: Schafe weiden schon auf dem Gelände der Photovoltaik-Anlage. Und ich kenn da zufälliger Weise ein Projekt, mit Trüffel-Wühlschweinen, White-Belted Galloways und Hanf kontaminierte Bodenschichten abzutragen.

Statt Plan- heute: Strasse

Auch wenn weder ich noch die Verwaltung mit dem Abwägungsergebnis soweit bin, als dass es am Mittwoch im Stadtentwicklungsausschuss besprochen werden könnte, so hat sich zwischenzeitlich ja immerhin herum gesprochen, dass der Investor Müller einen Teilfeststellungsbeschluss haben möchte, damit er auf dem EUREF-Gelände zunächst weiter bauen kann ohne die “Planstrasse” finanzieren zu müssen.

Dafür liefern ihm nun die SPD und InnoZ die Vorlage. Im folgenden der Antrag und der “Ideeentwurf”, die am Mittwoch zur Beratung anstehen:

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Von der unverhältnismäßig blenderischen Aufmachung dieser Idee, die ich mit Götz schon in sehr viel größerem Detail besprochen hab, abgesehen, kann ich mich zunächst einmal durchaus für den Plan erwärmen; insbesondere, weil er vorsieht, den Werdauer Weg zur Rubenstrasse hin fahrradtechnisch zu erschliessen.

Ein kleiner Realitätscheck jedoch entlarft den Plan als weitere Windung Müllers, seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nach kommen zu müssen. So liess er auf der Stadtentwicklungsauschusssitzung im Mai seinen Architekten noch sagen, eine Verständigung mit der Bahn sei kein Problem.

  • Dabei wissen wir nur zu gut aus der Crelle-Strasse, mit was für Problemen die Bahn auffährt bei jeder Anfrage auf Gestattung. Der Bauabschnitt des Multifunktionswegs zwischen Julius-Leber-Brücke und Yorck-Strasse ist mit drei Millionen Euro veranschlagt. Wie Müller für die Anbindung vom S-Bahnhof über die Dominicustrasse zum EUREF-Gelände mit 450.000€ auskommen will ist sein Geheimnis;
  • Zwar ist es wohl richtig, dass das ungenutzte S-Bahn-Gleis südlich des Cheruskerparks auf der Ostseite der S1-Trasse verläuft, Müller also keine Überquerung zum EUREF-Gelände hin bekommen muss, aber dafür müsste er sich die Brücke teilen mit dem nordwärtigen S1-Gleis. Das Fahrradbrückenbild über die Yorckstrasse auf Seite 13 ist eine Wunschvorstellung. Tatsächlich soll die Verbindung aus Sicherheitsgründen dort über zwei Brücken verlaufen, so dass Müller über die Dominikusstrasse auf die selben Problematik stoßen wird, wie die Gegener der überdimensionierten Planung an den Westbrücken.
  • Eine Gestattung der Bahn im Hinblick auf die Vorhaltefläche für die S21 ist ebenso fraglich.
  • In den Kosten sind Barrierefreiheit und ähnliches noch in keiner Weise berücksichtigt.
  • Schließlich ist auf Seite 8 der Kabelkanal zu sehen, der wie ein rotes Tuch aus den Erfahrungen in der Crelle Strasse wirkt.

Stammbahn

Andererseits…

wenn Müller es schafft, das Gleis, ohne Eingriff in die Natur am Rande, als Verkehrsverbindung zu nutzen, dann wollen wir das auch für die Crelle-Strasse und die Yorckbrücken. Dafür einen “Teilfeststellungsbeschluss” für eine Bebauung bis 80.000qm Bruttogeschossfläche… darauf könnte ich mich durchaus einlassen. Zumal er die Planstrasse ja letztlich doch bauen muss, wenn er denn planmäßig über die 80.000qm hinaus bauen möchte. Oder es bleibt halt bei dieser halben Kerngebietsausnutzung. Wär doch auch schön, oder?