Das Individuum ist das Maß aller Vergänglichkeit

…hat ein neues Buch geschrieben und Deutschland Radio hat’s sehr gut rezensiert:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/richard-david-prechts-digitale-vision-irrweg-zum-paradies.1270.de.html?dram:article_id=423896

Mehr noch: RD Precht entwirft eine kurz gedachte Utopie, um das Grundeinkommen zu rechtfertigen, das auf diesem Pfad kommen muss. Die Digitalisierung ist eine folgerichtige Station auf der globalen Gleichschaltung und Entpersonalisierung – bis sich die Privatwirtschaft längst in’s All verabschiedet hat und wir alle an der Matrix hängen ist Widerstand die letzte Freiheit des Menschen.

LG, Mi

under / beyond
de/construction

3 thoughts on “Das Individuum ist das Maß aller Vergänglichkeit

  1. seine seinerzeitigen Auseinandersetzung mit Lindner über Gerechtigkeit fand ich ja noch gut. Mit Butterwegge lässt er nun das Argument fallen. [youtube https://www.youtube.com/watch?v=r5pSau4FbFc&w=560&h=315%5D

    Selbstverständlich ist eine Vorstellung von Gerechtigkeit grundlegend für das (bedingungslose) Grundeinkommen, entweder aus (post-)kommunistischer Sicht oder eben auch aus liberal-humanistischer: Die Würde des Menschen ist in dieser Geldwert-orientierter Welt nur durch eine universelle Versorgung mit Geld zu Gewähr leisten.

    Ich bin kein Verfechter des BGEs…

  2. In Fortsetzung des Häschtägs #liegenbleiben, hier nun ein Kommentar:
    #liegenbleiben ist genausogut wie #aufstehen. Die Vorteile sind, man muss sich nicht mit der Frage quälen, wofür? Die meisten Dinge im Leben sind sinnlos, trotzdem schätzen wir es. Oder nicht doch etwa dafür?
    Wer aufsteht, sitzt. Eine linke Sammelbewegung bewegt sich um die Linke zu sammeln. Da bewegt sich gar nix. Ebensowenig wie bei #liegenbleiben.
    #liegenbleiben nervt, ich weiss. Die Menschen schnarchen. Toleranz ist eine Übung.

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