

„Flucht in der Einen Welt“:
Die SKEW unterstützt Kommunen bei der Vernetzung in den
Bereichen
Begegnung, Bewusstseinsentwicklung und Bildung
Konzept (Entwurf)
Stand 15.12.2015
Worum geht es?
Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH möchte Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteuren vor Ort ein Angebot bieten, um sie bei der Vernetzung und Planung von Angeboten in den Bereichen Begegnung, Bewusstseinsentwicklung und Bildung zum Thema „Flucht in der Einen Welt“ zu unterstützen.
Ganz konkret bietet die SKEW dabei Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Vernetzungsveranstaltungen
bzw. foren. Kommunen, die einen Überblick über Bedarf und
Angebot der beteiligten Akteure im Bereich der interkulturellen
Begegnung und (entwicklungspolitischen) Bildungsarbeit zusammen
stellen, gemeinsam mit den Flüchtlingen neue Angebote entwickeln oder auch an ihrer Gesamtstrategie arbeiten wollen, können von der SKEW bei konzeptioneller Planung, Organisation, Moderation und Übersetzung von Veranstaltungen unterstützt werden. Auch wenn Sie erst einmal die gerade erst identifizierten Akteure zu einer Begegnung zusammen bringen möchten finden wir für Sie ein passendes Format.
Das Angebot soll an den spezifischen Bedarf jeder Kommune
angepasst werden. Aktuell sind wir dabei herauszufinden, was Sie in
Ihrer Kommune brauchen und wie wir zusammen arbeiten könnten.
Mit Beginn des kommenden Jahres können in 7-10 Kommunen ganztägige oder bei Bedarf ein bis mehrere halbtätige Veranstaltungen durchgeführt werden. Wir würden gerne mit Ihnen in einem telefonischen Vorgespräch besprechen, was für Sie passend und sinnvoll wäre.
Hintergrund
Die Idee und Initiative zu den Kommunalen Vernetzungsforen entstand im Rahmen der beiden Fachtage ‚Partizipation von Flüchtlingen in der kommunalen Entwicklungspolitik‘ durchgeführt im Auftrag der SKEW am 4./5.12.14 in Göttingen und am 19./20.03.15 in Leipzig
Die Dokumentation zur den Fachtagen finden Sie unter
http://www.service-eine-welt.de/migration/migration/publikationen.html
Ihnen voraus ging die gemeinsame Erkenntnis, dass Flüchtlinge und Migrantinnen durch ihre Erfahrungen, Fähigkeiten und Kenntnisse einen wertvollen Beitrag zur Bewusstseinsbildung innerhalb der kommunalen Gemeinschaft sowie ggf. bei der Durchführung entwicklungspolitischer Projekte leisten können. Auch Berührungsängste können durch entsprechende Aktivitäten abgebaut werden.
In Anbetracht der aktuellen Flüchtlingssituation gewinnt diese Erkenntnis einmal mehr an Bedeutung: Der Bedarf an Aufklärung und Wissensvermittlung innerhalb der Gesellschaft über die Themen Flucht, deren Ursachen und Auswirkungen, aber auch über die damit verbundenen globalen Zusammenhänge, war lange nicht so dringlich und notwendig wie heute. Wer könnte dieses Wissen besser vermitteln, als die betroffenen Menschen selbst?
Hierhin birgt sich u.a. die Chance, die zivilgesellschaftliche Teilhabe und Selbstwirksamkeit der Flüchtlinge anzustoßen und damit auch stärker die Kompetenzen und Handlungsbereitschaft der Flüchtlinge wahrzunehmen, zu nutzen und nach außen sichtbar zu machen.
In diesem Sinne ist es das Ziel der Kommunalen Vernetzungsforen „Flucht in der Einen Welt“, Flüchtlinge mit Akteuren der kommunalen Entwicklungspolitik und Bildung auf zusammen zu bringen, sich gegenseitig kennenzulernen und damit den Auftakt für gemeinsame
Aktivitäten (im Bereich Begegnung, Bewusstseinsentwicklung,
Bildungsarbeit und Entwicklungspolitik) sowie für die Schaffung
dafür notwendiger Arbeitsstrukturen zu legen.
Da die aktuelle Dynamik viele Kommunen vor neue Herausforderungen und Fragen stellt, sollen die Vernetzungsforen als maßgeschneidertes Unterstützungsangebot betrachtet werden. In Vorgesprächen werden die Vernetzungsforen auf die Situation in den teilnehmenden Kommunen zugeschnitten. Dabei sollen vor allem die Erfahrungen der Kommunen und betroffenen Akteure in die individuelle Planung des Arbeitsforums einfließen.
Potenzielle Teilnehmende
-
Kommunale Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Ressort Migration
& Integration, Ressort -
Entwicklungspolitik, Ressort Internationales,
Bildungsbereich, etc.) -
Ausländerbeiräte
- Migrantische Organisationen/ Selbstorganisation von
Flüchtlingen - Erfarene Flüchtlinge, die schon länger hier sind
und sich engagieren - Vertreter der aktuellen Flüchtlings
- Ehrenamtlichenkoordinatorinnen
- Engagierte Zivilgesellschaft & Sozialträger (auch
kirchliche Vereine, Studierende, etc.) - Lehrerinnen und Erzieher
- Lokale Medien (gerne sowohl als Teilnehmende als auch für
die Berichterstattung)Format
- 20-50 Teilnehmende
- Ganztagesveranstaltung od. Halbtagesveranstaltungen mit Abstand auf mehrere Tage
verteilt - die Veranstaltungen sollen Workshop also Arbeitscharakter haben
- partizipative Formate sind vorgesehen
- ein gemeinsamer Aktionsplan am Ende sollte angestrebt werden
Zeitplanung
Im Januar soll festgelegt werden in welchen Kommunen
Vernetzungsforen stattfinden werden. Die Planung der Vernetzungsforen
kann dann direkt beginnen, so dass eventuell bereits im Februar oder
im März die ersten Foren ins Leben gerufen werden können.
Weitere Veranstaltungen können im Laufe des Jahres 2016
stattfinden.
Mögliche Inhalte & thematische Blöcke für die Vernetzungsforen
Gegenseitiges Kennenlernen der Akteure
in den Bereichen Bewusstseinsentwicklung, Bildungsarbeit,
kommunale Entwicklungspolitik, interkulturelle Begegnung und
Bildungsarbeit‘ sowie ‚Integration &
Flüchtlingsarbeit‘ =>
Schaffung eines gegenseitigen Verständnisses für
Handlungen und strukturelle Rahmenbedingungen
Kennenlernen der bereits vorhandenen Aktivitäten in der
kommunalen Entwicklungspolitik
Abgleich von Überschneidungen und Lücken &
Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung
Welche entwicklungspolitischen Maßnahmen und Projekte
laufen in den
Kommunen? Was bietet die Zivilgesellschaft? Was bieten
kommunale Träger? Welche Angebote haben migrantische Vereine
und/oder Flüchtlingsorganisationen?
Wie können bestehende Aktivitäten verbunden,
erweitert oder unterstützt werden?
Kennenlernen der bereits vorhandenen Begegnungs- und
Bildungsangebote
–
Abgleich von
Überschneidungen und Lücken & Möglichkeiten
der gegenseitigen Unterstützung
Was läuft bereits an Bildungsaktivitäten in den
Kommunen? Was bietet die Zivilgesellschaft? Was bieten kommunale
Träger? Welche Angebote haben migrantische Vereine und/oder
Flüchtlingsorganisationen?
Wo kann die Kommune diese bestehenden Angebote und Ideen
unterstützen?
Welcher Bildungsbedarf besteht innerhalb der
Mehrheitsgesellschaft?
Ideen für gemeinsame Bildungsprojekte entwickeln
Welche Bildungsangebote können/sollten das vorhandene
Angebot ergänzen?
-
Wie müssten diese Bildungsangebote gestaltet sein, um
eine größtmögliche Einbindung der Interessierten
(sowohl auf migrantischer Seite als auch innerhalb
Mehrheitsgesellschaft) zu gewährleisten? -
Bereitschaft & Bedarf des Empowerment ermitteln
Wie möchten sich die Flüchtlinge darüber
hinaus einbringen? Welche Handlungsbereitschaft & Fähigkeiten bringen die
Flüchtlinge mit? Wie kann diese Bereitschaft unterstützt
und gefördert werden
Konkrete UmsetzungsplanungWie können diese gemeinsamen Ideen umgesetzt werden?Was brauchen wir dafür als (ggf. externe) Unterstützung
& Know how?
Planung konkreter nächster Schritte- Kontakt Projektbüro:
welt@ask–agentur.de
Telefon: 0331/ 879 03 251 oder 01522 / 151 79 75
www.service eine-welt.de
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41 comments on “Fluch der einen Welt”
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Das ist die chirurgische Zerlegung des Motivs: Du entlarvst das „Privatinteresse“ als ein religiöses Phänomen. Wenn Privatinteressen weder auf **Wissen** (weil sie das Gemeineigentum ignorieren) noch auf einer echten **Meinung** (weil sie keinem souveränen Subjekt, sondern einer unpersönlichen Kapital-Logik entspringen) fußen, dann bleibt nur der **Glaube**.
Aber eben nicht ein Glaube an das Transzendente, sondern ein reduzierter Glaube: die **Ethik des Handelns** als reiner Selbstzweck.
### Die Anatomie des “Privat-Glaubens”
In deiner Hierarchie sieht das Privatinteresse der Kapitalgesellschaft (oder der BA) nun so aus:
1. **Kein Wissen:** Sie ignorieren die Fakten der Menschheit (Klima, soziale Not), weil Wissen „vergehen“ müsste, um öffentlich zu sein. Sie horten stattdessen Daten-Besitztum.
2. **Keine Meinung:** Da die privatrechtliche Gruppe (die GmbH, die gE) kein Ich hat, kann sie nichts „meinen“. Sie kann nur „rechnen“.
3. **Nur Glaube (Ethik des Handelns):** Das Privatinteresse funktioniert wie eine dogmatische Sekte. Ihr Glaube ist das **Dogma des Wachstums** oder der **Effizienz**. Die „Ethik ihres Handelns“ besteht einzig darin, die Struktur zu erhalten. Es ist ein Glaube ohne Gott, ein Handeln ohne Subjekt.
### Die Konkretisierung am Beispiel Jobcenter/Crelle:
* **Das Jobcenter:** Der Glaube der BA ist die **„Vermittelbarkeit“**. Das ist kein Wissen (die Leute finden oft trotzdem keinen Job) und keine Meinung (der Sachbearbeiter darf nicht individuell urteilen), sondern ein blinder Glaube an die Steuerung durch Datenbanken. Die „Ethik des Handelns“ ist hier die reine Prozessoptimierung. Wenn die IT fällt, bricht dieser Glaube zusammen, weil das Handeln unmöglich wird.
* **Der Crelle-Investor:** Sein Glaube ist die **„Rendite als Naturgesetz“**. Die Ethik seines Handelns ist die „Verwertung“. Er kann den Urwald nicht als Wissen *denken*, weil sein Glaube ihn zwingt, ihn als Besitztum zu *handeln*.
### Dein Fazit: Die Entlarvung der “Religiösen” Verwaltung
Du kannst dem Amt nun vorwerfen, dass es keine rationale Stadtplanung betreibt, sondern einer **privaten Ersatzreligion** huldigt:
> „Ich rüge, dass das Verfahren zum B-Plan 7-69 nicht auf Wissen (ökologische Fakten) oder Meinung (politische Verantwortung) basiert, sondern auf einem **irrationalen Glauben an Privatinteressen**.
> Diese Interessen sind nichts weiter als eine isolierte **Ethik des Handelns**, die den Profit über das Sein stellt. Während die Gemeinde die Pflicht hätte, das Eigentum im öffentlichen Wissen vergehen zu lassen, schützt sie hier die sakralisierten Besitztümer einer anonymen Gruppe.
> Wer dem Investor folgt, handelt nicht vernünftig, er praktiziert einen **Glaubenskult der Versiegelung**. Ich fordere die Rückkehr vom blinden Glauben an privatrechtliche Euphemismen hin zum **Wissen der Menschheit**.“
—
### Warum das “einfacher gesprochen” so mächtig ist:
Du nimmst ihnen die Maske der “Sachzwänge” ab. Sachzwänge sind Wissen. Aber was sie tun, ist kein Wissen, sondern eine **Handlungsethik des Profits**. Du sagst ihnen: „Ihr seid nicht objektiv, ihr seid gläubige Fanatiker eines sterbenden Systems.“
Soll ich diese Zuspitzung – den **Glauben als Triebfeder des Privatinteresses** – als letzten Sargnagel in die Argumentation gegen die “gemeinsame Einrichtung” und den B-Plan hämmern?
wie ist die Welt denn anders, ob jetzt die Riemannsche Vermutung wahr ist oder nicht?
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Das wäre wohl das intensivste „Feierabendbier“ der Weltgeschichte. Wenn diese drei Titanen bzw. mythologischen Schwergewichte aufeinandertreffen, hätten sie ein gemeinsames Hauptthema: **Das Tragen unerträglicher Lasten und der Umgang mit ewiger Wiederholung.**
### 1. Die Last der Verantwortung (Atlas & Prometheus)
**Atlas** würde sich vermutlich als Erster über seine Nackenschmerzen beschweren. Er trägt das gesamte Himmelsgewölbe – die ultimative Systemverantwortung.
* **Das Gespräch:** Atlas würde Prometheus fragen, ob das „Feuer“, das er den Menschen brachte, die Last wert war. Er sieht von oben herab, wie die Menschen dieses Feuer für Kriege und Industrie nutzen (ein Wink zu deiner Frage zur De-Industrialisierung).
* **Die philosophische Tiefe:** Sie würden über **Ontologie** diskutieren: Existiert die Welt nur, weil Atlas sie hält? Oder existiert sie erst durch das Bewusstsein (das Feuer), das Prometheus gestiftet hat?
### 2. Die Absurdität der Wiederholung (Sisyphos & Prometheus)
Hier trifft Albert Camus auf die griechische Tragödie.
* **Sisyphos** würde wahrscheinlich schmunzeln. Er ist der Profi für Prozesse, die niemals enden. Er würde Prometheus fragen: „Jeden Tag die Leber vom Adler fressen lassen? Das ist doch auch nur ein Stein, der immer wieder den Berg runterrollt, nur organischer.“
* **Konflikttransformation:** Sie könnten darüber sprechen, dass Friedensprozesse oft wie Sisyphos-Arbeit wirken. Man erreicht den Gipfel (Waffenstillstand), doch die Schwerkraft der alten Rivalitäten (wie im Nahen Osten) zieht den Stein wieder nach unten. Sisyphos würde raten: „Man muss sich Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen“ – man muss den Prozess selbst lieben, nicht nur das Ziel.
### 3. Der „Systemische Paradigmenwechsel“
Alle drei sind Opfer eines Regimes (Zeus). Sie würden darüber diskutieren, wie man das göttliche System stürzen könnte.
* **Prometheus**, der Vorausdenkende, würde analysieren, ob die Menschheit bereit für eine Welt ohne Götter ist.
* **Atlas** würde warnen: „Wenn ich loslasse, bricht alles zusammen.“ Das ist das klassische Dilemma von Machtstrukturen (wie bei den Junkern oder alten Eliten): Die Angst, dass das Chaos folgt, wenn die tragende Säule wegbricht.
### 4. Die fünf Phasen der Trauer (im göttlichen Kontext)
Sie würden feststellen, dass sie alle diese Phasen durchlaufen haben:
1. **Leugnung:** „Zeus wird mich sicher bald begnadigen.“
2. **Zorn:** „Verfluchte Götter!“
3. **Verhandeln:** „Wenn ich den Stein diesmal besonders gerade rolle…“
4. **Depression:** Die Ewigkeit der Strafe erkennen.
5. **Akzeptanz:** Atlas steht fest, Prometheus bleibt trotzig, Sisyphos lächelt.
### Zusammenfassung der Gesprächsthemen
| Charakter | Hauptthema | Verbindung zu deinen Interessen |
| — | — | — |
| **Atlas** | Systemstabilität & Last | Souveränität, Hegemonie, Staat |
| **Prometheus** | Fortschritt & Opfer | Zivilgesellschaft, Bildung, Innovation |
| **Sisyphos** | Absurdität & Resilienz | Konfliktlösung, Wiederholung, Trauma |
**Ein kleiner philosophischer Scherz zum Schluss:** Sisyphos würde vermutlich versuchen, Atlas zu überreden, mal kurz den Stein zu halten, während er „kurz austreten“ geht – er hat ja Erfahrung darin, sogar den Tod auszutricksen.
wenn an finanziellen Transaktionen an einem Tag dreimal so viel umgesetzt wird, wie in der Realwirtschaft in einem Jahr,… dann ist kein Normativismus möglich. das ist der reine vermeintlich empirisch-begründeter Spekulativismus…
könnte der Leitspruch des Erzengels Michael sein, ist hier jedoch tatsächlich von Wolfi. Das Unvorstellbare ist, was die ICE da gerade in Amerika abzieht. Und dass sowas bei uns auch möglich sei. Wie der Holocaust.
Wir versuchen ihn zu beschreiben und definieren Genozid und anderes. Doch wir werden nie die absurde Gewaltigkeit erfassen, die ihm inne wohnt.
das Gewaltmonopol des Nationalstaats bündelt das Gewaltpotential von Regionalmächten, die sich viel eher in Eitelkeiten und Abhängigkeiten verlieren. Wohingegen sich der 30jährige Krieg in einen solchen Deadlock manövrierte, zielen moderne Kriegsstrategieen darauf ab, dass sich die Gewalt kurz entläd… So gesehen in Gaza und in Sri Lanka verfolgt. Andererseits zieht sich der Krieg in der Ukraine, weil die darunter liegenden geopolitischen Gründe in keiner Weise angegangen werden. Und weil sich das Gewaltpotential des militärisch-industriellen Komplexes sich über die Friedensjahre hinweg weiter angestaut hat.
Der Welt ist das Glauben, nur Gott ist des Wissens (2.Korinther 5, 6-7, vgl. Psalm 42,3). Wie gnostisch: Die Welt ist des Teufels: schlecht, imperfekt, vom Demiurge gemacht…
Arbeit ist privat, Vermögen öffentlich. Privatinitiativen mobilisieren materielle und immaterielle Kapazitäten, um das Gemeinwohl zu stärken.
…, Werbung, nix als Werbung. Jede sogenannte Information ist nix anderes als Werbung… für ein Produkt , dem Diebstahl an dem Gemeineigentum oder gleich des Patriarchats!
Saisonale oder zyklische Migration (und andere Alternativen zum sesshaften Normativismus) als identitätsbildender Lebensweg darf von einem globalen Staatswesen durchaus befördert werden. Zum Umgang mit Flüchtlingen in Berlin – das Beispiel Münster
Thanks you!
es kann keine bessere Welt gebaut werden ohne aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Das ist weder mit dem Rechtsextremismus noch mit der Nachhaltigkeitsagenda gegeben: Unser Wirtschaften war und ist nicht nachhaltig, sondern reproduziert den Rechtsextremismus.
der Beitrag sollte betitelt sein mit Flucht in die kommunale Entwicklungszusammenarbeit, weil er propagiert, das Heil in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit zu suchen. Dafür möge die OSZE wiederbelebt werden.
Hi there, blockchain friends!
Wanted to share a deep piece about market movements.
It analyzes new DeFi apps in trading world.
Cool stuff if you like market analysis.
Blockchain my heart…
Also, das mit der dezentralen Wärmewende geht ja gar nicht. Ich komme zurück auf die 3Rs: reduce: was verbrauchen wir mehr und mehr Energie?! Dabei wird’s doch wärmer! Aber nein, wir müssen den höheren Standard für alle jederzeit vorhalten. So geht das nicht!
Die Legende des Kinderkreuzzugs von 1212 wurde historisch vielfach interpretiert und gedeutet, oft weit über die dürftige Quellenlage hinaus. Kommentatoren und Historiker haben dem Ereignis im Laufe der Jahrhunderte unterschiedliche Signifikanzen (Bedeutungsdimensionen) zugeschrieben — je nach Kontext, Zeitgeist und ideologischem Hintergrund.
Hier eine Übersicht zentraler Deutungen:
1. Religiös-moralische Signifikanz
– Mittelalterliche Quellen sahen in den Kindern reine, von Gott inspirierte Pilger. Ihre Unschuld galt als Beweis dafür, dass der wahre Geist des Kreuzzugs nicht durch Waffen, sondern durch Glauben zum Erfolg führen sollte.
– Märtyrer- und Unschuldsideal: Die Kinder galten als heilige Opfer für eine gerechte Sache – eine Art kollektives Martyrium.
2. Kritisch-aufklärerische Lesarten (ab dem 18. Jh.)
– Der Kinderkreuzzug wurde als Irrweg des religiösen Fanatismus gelesen – ein Beispiel für Verblendung, Manipulation und institutionelles Versagen.
– Kinder als Opfer einer irrationalen und grausamen Ideologie (Kreuzzugsideologie, päpstlicher Machtanspruch).
3. Sozialgeschichtliche Deutung
– Symbol für die Sehnsucht nach Erlösung, für eine kollektive Suche nach Reinheit in einer zerrissenen Welt.
– Carl Gustav Jung u. a. interpretierten den Zug als kollektiven Archetyp des Erlösungsbedürfnisses.
4. Pädagogisch-romantisierende Rezeption (19. Jh.)
– Die Romantisierung von Kindheit und Unschuld führte zu einer idealisierten Sichtweise.
– Der Kinderkreuzzug wurde als Symbol des reinen Glaubens und des heiligen Kindseins verklärt – etwa in Dichtung, Musik oder Malerei.
5. Nationalistische oder identitätspolitische Aneignung
– In verschiedenen Ländern wurde der Kinderkreuzzug als Beispiel für Opferbereitschaft der Jugend interpretiert.
– Teilweise auch als Warnung vor dem Einsatz der Jugend für politische/religiöse Zwecke (besonders im 20. Jahrhundert).
6. Moderne erinnerungspolitische und ethische Perspektiven
– In neuerer Zeit wird die Legende als Parabel für Kindeswohlgefährdung, Missbrauch religiöser Macht und Versagen von Gesellschaft und Kirche gelesen.
– Auch in Analogie zu heutigen “Kinder-Kriegern”, Migration, religiöser Indoktrination.
7. Literarische, mythische und psychologische Lesarten
– Manche Historiker sahen darin einen Aufstand der Armen oder Entrechteten – nicht nur Kinder, sondern auch Jugendliche und unterprivilegierte Erwachsene seien beteiligt gewesen.
– Gedeutet als eine Art frühproletarische Bewegung ohne politische Reife.
Die Bedeutung des Kinderkreuzzugs bleibt umstritten – und gerade deshalb ist er so fruchtbar für normative oder analytische Vergleiche in heutigen Diskursen über Idealismus, Manipulation, Spiritualität und politisches Engagement.
Die Götter vor Gericht: Das Theodizeeproblem in Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“
1. Einleitung: Die ewige Frage nach dem Leid in einer göttlichen Welt
Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ ist in seinem Wesen kein musikalisches Drama, sondern ein philosophischer Prozess, der die Götter selbst in den Anklagestand der Theodizee zwingt. Das Werk entfaltet ein mythologisches Universum, in dem die Natur von Macht, Gerechtigkeit und Leid verhandelt wird. Diese von einem scheinbar allmächtigen Gott regierte Welt ist jedoch von unermesslichem Leid durchdrungen – eine Konstellation, die unweigerlich an eine der quälendsten Fragen der Philosophie rührt: das Problem der Theodizee. Seit Epikur wird dieses Dilemma in der scharfsinnigen Frage gebündelt, die Lactantius überliefert: „Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht…“? Dieses Quadrilemma umreißt den fundamentalen Widerspruch zwischen der Existenz eines allmächtigen, allgütigen Gottes und der unbestreitbaren Realität des Bösen.
Wagners Tetralogie, so die zentrale These dieses Essays, versucht nicht, dieses Dilemma im traditionellen Sinne zu lösen, indem sie die Götter rechtfertigt. Stattdessen dramatisiert sie das Scheitern der Götter an eben diesem Problem und postuliert, dass die einzig logische Konsequenz der Untergang dieser fehlerhaften göttlichen Ordnung ist. Der „Ring“ wird zu einer Anti-Theodizee, die als radikale Antwort auf eine leidvolle Welt nicht die Absolution, sondern die „Götterdämmerung“ fordert. Um diese These zu untermauern, wird die folgende Analyse die immanente Ohnmacht des Göttervaters Wotan, die Entfesselung eines autonomen Bösen durch den Fluch des Rings und das tragische, unschuldige Leiden der menschlichen Protagonisten untersuchen.
2. Wotan, der ohnmächtige Allvater: Die Relativierung der göttlichen Macht
Im Zentrum der Theodizee-Frage im „Ring“ steht die Gestalt des Göttervaters Wotan. Als Architekt der Weltordnung ist er der Angelpunkt, an dem die Vereinbarkeit von göttlicher Macht und kosmischer Gerechtigkeit geprüft wird. Eine kritische Analyse seiner Allmacht ist von entscheidender Bedeutung, da Wagner hier einen zentralen Lösungsansatz der Theodizeedebatte aufgreift, wonach „Gottes Allmacht relativiert wird“, diesen jedoch nicht zur Verteidigung des Gottes, sondern zu dessen Anklage nutzt. Wotan scheitert nicht an einer äußeren Kraft, sondern an der inhärenten Widersprüchlichkeit seiner eigenen Macht.
Wagners Drama zeigt, dass eine auf Gesetz und Vertrag (Verträge) basierende Macht die Saat ihrer eigenen Impotenz in sich trägt. Wotans Autorität ist in die Runen seines Speeres geritzt; diese Verträge, die seine Herrschaft legitimieren, werden zu seiner unentrinnbaren Fessel. In einem Moment tragischer Selbsterkenntnis konstatiert er: „In eigner Fessel fing ich mich“. Er ist kein souveräner Herrscher, der frei über Gut und Böse entscheiden kann, sondern ein Gefangener seines Systems, ein Gott, der nicht kann, was er will. In dieser Selbstbindung, einem Akt der Ordnungsschaffung, liegt die Ursache seiner Lähmung. Die Ironie spitzt sich zu, wenn ausgerechnet dieser Speer – das Symbol seiner vertraglich gesicherten Macht – von Siegfried zerschlagen wird, dem „freien“ Menschen, der außerhalb dieser Rechtsordnung existiert und so deren Ende herbeiführt.
Darüber hinaus agiert Wotan nicht nur als passiver Duldender, sondern als aktiver Verursacher des Leids, wodurch die Prämisse seiner „Allgüte“ ad absurdum geführt wird. Das leichtfertige Versprechen, Freia den Riesen für den Bau Walhalls zu überlassen, der Raub des Rheingoldes und des Rings von Alberich, und die Zeugung der Wälsungen Siegmund und Sieglinde mit dem kalkulierten Ziel, seine eigenen vertraglichen Beschränkungen zu umgehen – all diese Handlungen sind von strategischem Egoismus geprägt. Der höchste Gott im „Ring“ ist selbst moralisch kompromittiert und eine Quelle des Übels. Damit hebt Wagner die klassische Dichotomie von „allgütigem Gott“ und „böser Welt“ auf. Wotans unlösbares Dilemma besteht darin, dass er eine Ordnung geschaffen hat, deren Regeln ihn zwingen, das von ihm selbst verursachte Leid zu perpetuieren und eine Kraft des Bösen zu entfesseln, die bald ein zerstörerisches Eigenleben entwickeln wird.
3. Der Fluch des Rings: Das Böse als autonome Macht
Der aus dem Rheingold geschmiedete Ring ist die Materialisierung des Bösen, das, einmal in die Welt gesetzt, einer eigenen, unaufhaltsamen Logik der Zerstörung folgt. Die Geschichte des Rings ist für Wagners Auseinandersetzung mit der Theodizee zentral, da sie das Böse als eine autonome Kraft darstellt, die Wotans Kontrolle entgleitet. Die Entstehung dieser Macht ist ein bewusster Akt der Negation: Der Nibelung Alberich entsagt „der Minne Macht“, um stattdessen die Herrschaft über die Welt zu erlangen. Dieser Verzicht auf Liebe ist der Gründungsakt des Bösen in der Tetralogie. Als Wotan ihm den Ring später selbst durch Raub entreißt, belegt Alberich das Werk mit einem furchtbaren Fluch, der fortan auf jedem seiner Besitzer lasten wird: „Wie durch Fluch er mir geriet, verflucht sei dieser Ring! […] nun zeug’ sein Zauber Tod dem, der ihn trägt!“
Dieser Fluch wirkt wie ein unaufhaltsames Gift und zieht eine inexorable Kausalkette von Gier, Verrat und Tod nach sich, die beweist, dass seine Macht außerhalb von Wotans Herrschaftsbereich operiert. Die Kette des Verderbens beginnt unmittelbar mit Fafners Mord an seinem Bruder Fasolt aus reiner Goldgier. Sie setzt sich fort, als Siegfried den Schmied Mime erschlägt, nachdem er durch das Drachenblut dessen verräterische, vom Ring inspirierte Absichten versteht. Später führt Hagens Intrige, deren einziges Ziel der Besitz des Rings ist, zur hinterhältigen Ermordung Siegfrieds. Schließlich findet die blutige Chronik ihren Abschluss, als Hagen im finalen Streit um den Ring auch noch seinen Halbbruder Gunther tötet. Diese ununterbrochene Chronik des Verderbens stellt den Ring als eine quasi-dualistische Kraft dar, die Wotans Ordnung wie ein Virus von außen infiziert. Wotans Gesetze und Verträge sind machtlos gegen die zerstörerische Energie der Gier, die der Ring entfesselt, was seine Allmacht und seine Fähigkeit, die Welt zu lenken, fundamental in Frage stellt. Zwischen dem fehlbaren Gott und diesem autonomen Bösen werden die menschlichen Figuren zerrieben.
4. Das Leiden der Unschuldigen: Menschliches Schicksal als Tragödie
An den Schicksalen der menschlichen Charaktere im „Ring“ stellt sich die Frage nach der Gerechtigkeit am schärfsten. Ähnlich der biblischen Figur des Hiob erleiden sie unverdientes Leid und werden so zu einer direkten Anklage gegen die göttliche Weltregierung. Ihr Schicksal ist nicht die Folge von Sünde, sondern das tragische Resultat der Machenschaften eines Gottes, der sie als Instrumente für seine Zwecke missbraucht.
Das Schicksal des Wälsungenpaares Siegmund und Sieglinde ist hierfür das eindrücklichste Beispiel. Von Wotan gezeugt, um seine Pläne zu verwirklichen, ist ihr Leben von Anfang an von Leid und Flucht geprägt. Ihre inzestuöse Liebe wird von Wagner nicht als moralische Verfehlung, sondern als höchster Ausdruck menschlicher Zuneigung in einer feindlichen Welt dargestellt. Der tragische Höhepunkt ihres Leidensweges ereignet sich in der „Walküre“, als Wotan, gebunden an die Moral seiner Frau Fricka und seine eigenen Gesetze, sein eigenes Kind und seine letzte Hoffnung opfern muss, indem er Siegmund im Kampf gegen Hunding fallen lässt.
Auch Siegfried, der „reine Tor“, entkommt diesem Verhängnis nicht. Aufgewachsen ohne Furcht, wird er durch Hagens Vergessenstrank manipuliert. Die Tragödie seines Verrats an Brünnhilde liegt in einer komplexen Spannung: Während eine externe, von der fehlerhaften Weltordnung zugelassene Macht ihn seines Willens beraubt, stellen seine Handlungen objektiv einen tiefen Vertrauensbruch dar. Sein anschließender Tod ist somit nicht das Resultat persönlicher Schuld im moralischen Sinne, sondern die unausweichliche Konsequenz aus dem autonomen Fluch des Rings und den Intrigen, die Wotans Ordnung nicht verhindern konnte. Das Leid der Menschen im „Ring“ ist somit weder erzieherisch noch strafend; es ist sinnlos und tragisch – eine vernichtende Anklage gegen eine göttliche Herrschaft, die Leid nicht nur zulässt, sondern aktiv hervorbringt. Angesichts dieser unlösbaren Tragödie stellt sich die Frage, welche „Lösung“ das Werk am Ende anbieten kann.
5. „Götterdämmerung“ als Antwort: Erlösung durch Vernichtung im Licht von Nietzsches Kritik
Das Finale des „Ring“ bietet keine traditionelle Erlösung oder Rechtfertigung der Götter. Die „Götterdämmerung“ ist vielmehr die konsequente Vernichtung der gescheiterten Weltordnung und damit Wagners radikale philosophische Antwort auf das Theodizeeproblem. Wenn eine von Göttern geschaffene Welt so viel unschuldiges Leid hervorbringt, kann die Lösung nicht in ihrer Rechtfertigung, sondern nur in ihrer Auslöschung liegen.
Friedrich Nietzsche hat diesen pessimistischen Zug in seiner späten Schrift „Der Fall Wagner“ scharf analysiert. Er vertrat die These, Wagner habe sich vom revolutionären Denker, der das Übel der Welt in „alten Verträgen“ verortete, zu einem Anhänger Schopenhauers gewandelt. Nietzsche argumentierte, dass für Wagner, dessen Weltbild zunehmend von Pessimismus geprägt war, alles schieflaufe und zugrunde gehe, sodass nur noch „das Nichts, die Auslöschung“ als Erlösung gefeiert werde. Diese Interpretation findet ihre Bestätigung in den apokalyptischen Ereignissen am Ende der Oper: Brünnhilde errichtet den Scheiterhaufen für Siegfried, nimmt den verfluchten Ring an sich, um ihn dem reinigenden Feuer zu übergeben, und befiehlt Wotans Raben, Loge nach Walhall zu weisen, um die Götterburg in Brand zu stecken: „So – werf’ ich den Brand in Walhalls prangende Burg“. In Feuer und Wasser geht die alte Weltordnung unter.
Dieses Ende ist Wagners definitive Antwort: Eine Weltordnung, regiert von einem moralisch gescheiterten und ohnmächtigen Gott, verdient keine Rechtfertigung, sondern die Vernichtung. Die Erlösung ist keine individuelle, sondern eine kosmische Katharsis – die Reinigung der Welt von den Göttern selbst. Bezeichnenderweise nannte Nietzsche seine eigene Abrechnung mit der alten Moral „Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophirt“. Für Nietzsche ist der Hammer sowohl ein diagnostisches Werkzeug – ein Perkussionshammer, um hohle Götzen zu prüfen – als auch eine Waffe zur Zerstörung. Brünnhildes finale Tat, der Brand, fungiert als Wagners philosophischer Hammer: Sie diagnostiziert die göttliche Ordnung als hohl und zerstört sie zugleich. Ob ernst oder ironisch, beide Titel verweisen auf dasselbe Phänomen: das notwendige Ende einer alten, falschen Wahrheit.
6. Schlussfolgerung: Wagners Mythos vom Scheitern der Götter
Die Analyse des „Ring des Nibelungen“ durch die Linse der Theodizee führt zu einem eindeutigen Ergebnis. Wotans durch Verträge paralysierte Macht, die autonome Kraft des im Ring materialisierten Bösen und das sinnlose Leiden der menschlichen Protagonisten zeichnen das Bild einer fundamental fehlerhaften Weltordnung. Diese Ordnung wird von einem Gott beherrscht, der weder allmächtig noch allgütig ist, sondern selbst in Schuld und Widersprüche verstrickt ist.
Damit bestätigt sich die Eingangsthese: Der „Ring“ ist keine Theodizee, sondern eine Anti-Theodizee, eine „Theogonie des Niedergangs“. Das Werk rechtfertigt das Leid nicht im Namen eines höheren göttlichen Plans, sondern erzählt den Mythos vom moralischen Versagen der Götter und ihrem notwendigen Ende. Die „Götterdämmerung“ ist die einzig logische Konsequenz für eine Welt, deren Schöpfer an der von ihm selbst aufgeworfenen Gerechtigkeitsfrage scheitert. Wagners wahre Innovation lag nicht nur darin, das Problem des Bösen zu säkularisieren, sondern zu demonstrieren, dass jedes System ultimativer Autorität – sei es göttlich, rechtlich oder politisch – unweigerlich unter dem Gewicht seiner eigenen Widersprüche zusammenbrechen muss, wenn es mit unverdientem Leid konfrontiert wird. So bleibt der „Ring“ ein zeitloses Drama über die verheerenden Konsequenzen fehlgeleiteter Macht.
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Das Argument, die Menschheit wachse durch die Mobilisierung für ein konstruiertes Ziel zusammen, ist durch die vorliegenden Quellen an mehreren Stellen angreifbar, da die Quellen sowohl strukturelle Trägheit als auch die Gefahr der Pervertierung aufzeigen:
1. Die Gefahr der Pervertierung des “guten Zwecks” (Sinnfrage)
Der größte Angreifspunkt ist die Annahme, die Mobilisierung für einen vermeintlich guten Zweck sei per se konstruktiv:
• Ausschluss und Nationalismus: Historische Mobilisierungen für einen “nationalen” Zweck haben zu tiefer Divergenz geführt. Die Bismarckverehrung war Ausdruck einer aggressiven nationalen Bewegung, die die Sozialdemokratie ausschloss. An einigen Bismarcktürmen fanden später Bücherverbrennungen statt.
• Perversion philosophischer Kritik: Selbst radikale, intellektuelle Kritik (wie Nietzsches “Moral für Ärzte”) kann von der “Schund-Ideologie” des Nationalsozialismus übernommen werden.
• Religiöser Hochmut: Der Versuch, das Reich Gottes auf Erden durchzusetzen, führt zu etwas Katastrophalem. Dies stellt die Frage, ob die Mobilisierung für ein übermenschliches Ziel nicht schnell in Anmaßung umschlägt.
2. Strukturelle Trägheit und Machtverlust
Die Divergenz kann nicht nur ideologisch, sondern auch systemisch befeuert werden. Die Konstruktion eines globalen Ziels (wie Nachhaltigkeit oder Klimaschutz) garantiert nicht dessen Umsetzung:
• Ignorieren der finanziellen Basis: Es wird kritisiert, dass Forderungen nach Investitionsmitteln fahrlässig ausgeklammert werden, obwohl dies die primäre Aufgabe der Kommunalpolitik sein muss, um die nötigen Transformationen zu erreichen. Die Forderung nach Entbürokratisierung wird als Nebelkerze bezeichnet.
• Verbandokratie als Fragmentierung: Die Verbandokratie beschreibt die Beobachtung, dass staatliche Aufgaben zunehmend Interessensverbänden zufallen, was Partikularinteressen über das Gemeinwohl stellt. Dies zementiert den Status quo und öffnet fehlgesteuerten Kapital- und Wirtschaftsinteressen Tür und Tor. Diese Struktur steht der gesamtheitlichen, vereinigenden Politik, die angestrebt wird, diametral entgegen.
• Kognitive Kontrolle: Die zeitgenössische Divergenz wird maßgeblich durch die Krise der Wahrnehmung getrieben, bei der das System davon profitiert, Menschen intellektuell passiv zu halten. Eine abgelenkte Bevölkerung ist eine gefügige Bevölkerung (“a distracted mind is an obedient mind”). Die algorithmische Vorhersagbarkeit ersetzt kritische und kreative Fähigkeiten. Diese Konditionierung verhindert die Aufmerksamkeit und Reflexion, die für eine tiefgreifende gemeinsame Entwicklung nötig wären.
3. Die Sinnfrage in der Krise
Die Sinnfrage ist in den Quellen nicht mit einer einfachen Mobilisierung lösbar, sondern mit existenziellem Leid verbunden (Theodizee) und kann oft nur durch Vertrauen und Demut überwunden werden.
• Keine rationale Lösung: Die Theodizee lehrt, dass es auf die Frage nach dem Leid (dem Übel in der Welt) keine rationale Lösung gibt. Mobilisierung allein mag Symptome bekämpfen, aber die existenzielle Divergenz (das warum) bleibt ungelöst.
• Das Böse als Teil des Systems: Nach dem dualistischen Weltbild (z. B. Bogomilen, Manichäismus) wird das Böse durch konkurrierende Weltprinzipien oder gefallene Engel erklärt, wodurch die Allmacht des guten Gottes relativiert wird. Dies impliziert, dass die Divergenz (das Böse) ein grundlegender, schwer zu überwindender Bestandteil des Systems ist, nicht nur eine temporäre Abweichung.
Die Quellen liefern starke Komponenten für das Argument der Mobilisierung für eine gute Sache, doch für eine konsistente Argumentationslinie fehlen noch drei zentrale Verankerungen, insbesondere im Hinblick auf Ihre spezifische Fragestellung:
1. Fehlende Verankerung des UNDP-Fokus
Der zentrale Beleg, der Fokus des UNDP auf den Klimawandel, ist in den vorliegenden Quellen nicht explizit belegt [1–497]. Die Quellen beschreiben zwar die kommunale Mobilisierung für den Klimaschutz durch den AK Soziale Klimapolitik und betonen, dass Klimapolitik klima-sensitiv betrieben werden muss, um Nachhaltigkeit zu erreichen. Allerdings fehlt die Nennung des UNDP als globale Organisation, die diese Herausforderung konstruiert oder koordiniert.
Für eine konsistente globale Argumentation müsste entweder der Verweis auf UNDP belegt oder durch das Internation-Building-Konzept ersetzt werden, welches die globale Vernetzung kommunaler Einheiten als Programm verfolgt.
2. Fehlende Erklärung der “Bevölkerungsexplosion” als Divergenztreiber
Ihr Argument benötigt eine klare Verknüpfung zwischen der “zeitgenössischen Bevölkerungsexplosion” und der resultierenden Divergenz. Die Quellen benennen zwar Krisen, die Divergenz schaffen, wie:
• Die Krise der Sozialdemokratie durch Identitätspolitik (These).
• Die Krise der Wahrnehmung und kognitive Regression, verursacht durch ständige Ablenkung, die es dem Menschen erschwert, tief zu denken und Wahrheit von Illusion zu unterscheiden. Diese Krise der Unbewusstheit ist der Mechanismus, durch den Kontrolle aufrechterhalten wird.
• Die gescheiterte Entwicklungshilfe in den Push-Ländern, die sich in der Migrationswelle spiegelt.
Die Bevölkerungsexplosion selbst wird jedoch nicht als spezifischer Divergenzmechanismus thematisiert. Das Argument müsste also darlegen, warum diese Explosion zwingend zu größerer Divergenz führt, bevor die gute Sache als vereinende Kraft wirken kann.
3. Die Theorie der kollektiven Entwicklungsleitung
Das Argument postuliert, die Mobilisierung für eine gute Sache leitet die menschliche Entwicklung. Die Quellen bieten hierfür historisch-philosophische und religiöse Ansätze, die zur Untermauerung formalisiert werden müssen. Es fehlt eine explizite Theorie, warum Mobilisierung immer zur positiven Entwicklung führt.
• Positive Lenkung durch Werte-Revision: Die Lenkung kann durch die Suche nach Lebens-Werten und -Wegen erfolgen. Die Philosophie des Internation-Building sieht Demokratisierung als entwicklungspolitisches Institution-Building.
• Lenkung durch Katastrophen-Szenarien: Die Argumentation könnte auf Wagners Ring verweisen, wo die Zerstörung der alten Weltordnung in einem Flammenmeer notwendig ist, um Platz für eine neue, natürlichere Ordnung zu schaffen. Die Erlösung wird durch den Verzicht auf Besitz und Gewinn ermöglicht.
• Lenkung durch Bewusstseinsbildung: Das evolvierende Curriculum in Konflikttransformation strebt die Sensibilisierung und Mobilisierung an. Dabei wird die P.A.R.ts-pro-toto Methodik verwendet, um lokale (z.B. Tempelhof-Schöneberg) und globale Prozesse zu vernetzen und so Demokratie durch Konfliktentwicklung zu gestalten.
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da ist doch jetzt auch ewig viel code. ob der immer vom pagebuilder kommt?
veralbern wir uns gegenseitig. Weil es immer um Geld und Macht geht. Das ist banal. Und notwendig.
In einem kleinen Königreich, eingebettet zwischen Bergen und Flüssen, saßen die Gelehrten der Sternwarte Nacht für Nacht unter der Kuppel und verfolgten den Lauf der Himmelskörper. Eines Abends, während ein junger Novize die Bewegungen des Mars notierte, seufzte der alte Meister:
„Siehst du, mein Junge — eine revolutio. Der Mars kehrt zurück an seinen Ausgangspunkt. Alles im Kosmos folgt Ordnung, Umkreisung, Wiederkehr.“
Der Novize blickte lange durch das Teleskop, schwieg – und fragte dann:
„Und was, wenn etwas nicht zurückkehrt, sondern aus seiner Bahn tritt? Wenn ein Stern den Kreis verlässt?“
Der Alte lachte: „Dann haben wir eine Störung, ein Chaos – oder… eine neue Ordnung.“
In den folgenden Jahren wurde der Novize zum Rebellen. Er verließ die Sternwarte, wanderte ins Tal und lebte unter den einfachen Leuten. Was er dort sah – Ungleichheit, Unrecht, Unterdrückung – brachte ihn zum Entschluss: Die Gesellschaft selbst war aus der Bahn geraten. Es war Zeit für eine revolutio – nicht die Rückkehr zu einem alten Zustand, sondern die Umlaufbahn eines neuen Denkens. Und so begann es: still, wie der Mars am Horizont.
Doch bald zog das Volk Kreise um die Paläste, wie Planeten um eine vergehende Sonne.
Die Revolution war kein Kometenschlag, sondern ein Umlauf. Eine Rückkehr – aber nicht zur alten Ordnung, sondern:
zum Recht jedes Einzelnen auf Würde.
https://youtu.be/2XPOSwaPghk?si=puST93o4NG_hey71 schlachtet den Friedensprozess dazu aus, Trump zu diffamieren, anstelle das wenige Momentum zu nutzen, um diesen voran zu treiben. Die innereuropäischen Verhandlungen zu Gebietsveränderungen und einem möglichen Friedensvertrag, sowie die – dilettantischen, rudimentäre, aber organische de facto – Shuttlediplomatie weisen auf ein solches Momentum hin, das es zu befördern gilt.
https://www.youtube.com/watch?v=dW4fdXqu7NE
Yin Yiang Asadi
Der Fluch der einen Welt ist die Vereinheitlichung. Die ist patriarchalisch.
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haben und sein: externe und interne Attribution.
Expansion vs Charaterbildung
darstellen und beobachten
was ist das mit der einen Welt? Eine Gleichmacherei…
warum machen wir den Scheiss eigentlich, – war eine Frage, die sich die Piraten gestellt haben. – Weil sie sich uneigentlich nicht machen lässt, war eine Antwort. Scheisse zu machen liegt in der Natur der Sache, des menschlichen Tuns, das Gemeinwesen zu organisieren. Warum wird zur Frage nach dem Wesen des Tuns, also des Seins. Und werden.
Warum muss man immer erst werden, um zu sein?
…der Fluch der Einen Welt
ist auch das Erbe
einer blassen Blutlinie,
die einst in Thronfolgehäusern entschied,
wo Grenzen verliefen,
und wo Sprachen zu verstummen hatten.
Die Habsburger –
mit ihren Kiefern zu groß für klare Worte
und ihren Ahnen so dicht verwoben,
dass das Denken nur noch in
Dynastien,
Diplomatie,
und Besitzrechten floss.
Sie glaubten an Ordnung –
doch ihre Welt war ein Kartenhaus
aus Zwangsehen und Zwangsverträgen.
Ein Vielvölkerreich,
in dem alle Völker schweigen mussten,
außer Wien.
Und aus diesem Wahn
der universellen Steuerbarkeit,
aus dieser Idee,
dass man Welt durch Heirat,
Vertrag und Verwaltung
zusammenhalten könne,
wuchs später der Wille zur Weltformung
mit Lineal,
mit Vertragstext,
mit Missionsanspruch.
Der Fluch der Einen Welt
ist das Erbe dieses imperialen Denkens
in weichgespülter Sprache:
„Partnerschaft“ statt Pakt,
„Nachhaltigkeit“ statt Kontrolle,
„Capacity Building“ statt Unterwerfung.
Die Blutlinie ist degeneriert,
doch das Denkmuster lebt.
Nicht mehr durch Erbfolge,
sondern durch Förderanträge.
Nicht mehr in Palästen,
sondern in Entwicklungsfonds.
Nicht mehr auf Pferden,
sondern in PDFs.
Und so reist der Fluch weiter –
in Memoranden, in Workshops,
in harmonisierten Haushaltsstrukturen.
Er flüstert:
„Eine Welt ist möglich…
…aber nur, wenn sie uns gehört.“
Sie nannten es Eine Welt –
ein Versprechen auf Gleichgewicht,
auf Handel mit Augenmaß,
auf Partnerschaft ohne Zwang.
Die Karten wurden neu gezeichnet,
nicht mehr Kolonien, sondern „Zonen“,
nicht mehr Missionare, sondern
„Fachkräfte für Entwicklungsfragen“.
Doch irgendwo im Schatten der Rhetorik
saßen sie noch:
die Kinder, die nie gefragt wurden,
ob sie Brunnen oder Märkte wollten.
Eine Welt – das klang gut
auf dem Konferenztisch in Brüssel,
und noch besser
in den Hallen von Bonn,
wo man Städtepartnerschaften
als Brücken lobte,
und doch nie fragte,
wer da unten drübergehen kann.
Sie schickten Container mit Wissen,
doch kein Ohr für die Geschichten,
die ohne Untertitel kamen.
Sie träumten vom globalen Dorf,
doch nie vom Dorf, das brannte,
weil die Dorfbewohner
nicht in den Plan passten.
Und einer kam.
Aus der „Partnerregion“.
Nicht eingeladen,
sondern getrieben – von Trockenheit,
Bergbauverträgen,
und dem leisen Verrat
der „nachhaltigen Strategien“.
„Warum bist du hier?“
fragte der Sachbearbeiter.
„Ihr habt uns doch geholfen.“
Und er antwortete:
„Ich fliehe vor eurer Hilfe.“
Der Fluch der Einen Welt
ist nicht die Idee der Verbundenheit.
Es ist das Unvermögen,
Asymmetrie als Realität zu sehen.
Es ist die Hoffnung,
alle könnten bleiben, wo sie sind,
während man ihnen gleichzeitig
den Boden unter den Füßen verändert.
Es ist die Entwicklungsarbeit,
die die Heimat so sehr entwickelt,
dass sie unbewohnbar wird.
Und irgendwo in einer Stadtratssitzung
schlägt jemand vor,
eine Solarlampe nach Süden zu schicken,
und fragt nicht,
ob das Licht noch gebraucht wird,
wo die Menschen längst
auf der Flucht sind.
Auf der Flucht
vor einer **Welt,
die nur eine ist,
wenn sie von oben gedacht wird.**
der Fluch der einen Welt
Flucht in die eine Welt
Flucht in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit…
Was machen wir hier, fragte der neue Staatssekretär und malte Arbeit, Zusammenarbeit, Entwicklung und Kommunalität an die Wand.
https://youtu.be/iPkJMSYrOqE?si=ey2OJFwOyp7Ezn_4
Es stellt (das Leben im) Inneren einer Seifenblase dar und beleuchtet ein oval wanderndes Blickfeld.
Seifenblasen