Mein Beitrag zum Weg nach Utopia

Auf dem Weg nach Utopia

… gab es viele Einwände. Wie diesen:

Lieber Lorenz,

ich bin tief beeindruckt und schätze Dein Buchmanuskript sehr.

Ich werde versuche, mich an Deinem Projekt produktiv und konstruktiv zu beteiligen, dazu:

(a) ist es in Deinem Interesse, dass ich den Link weiter verbreite und Mitstreiter gewinne?

(b) ich habe tatsächlich (zwischenzeitlich) tiefsitzende Vorbehalte und Resentiments gegen das Streben nach Utopia. Utopia ist gerade mal eine andere “wahre Welt” (Nietsche – ich schaue mir gerade die “Academy of Ideas, “Nietzche und Nihilism” an), Religionsersatz, “Opium für’s Volk”, post-moderne Beschäftigungtherapie, die von Notopisten, dem real exitierenden System des Großkapitals und dem militärisch-industriellen Komplex vereinnahmt und übervorteilt wird. So geschehen gerade wieder mit dem Beschluss zum Bundewehreinsatz in Syrien, aber auch ablesbar an der Geschichte von INSM…
(c) insbesondere (ungelesen, überkritisch)… ist Geld nichts anderes als ein Maßstab für Wirtschaft, wieimmer Du die definieren möchtest (“Bruttonationalglück”, freier Zugang zu einer wie auch immer gearteten öffentlichen Daseinversorgung, Gemeinschaftsarbeit, “Lebenszeit”…)… Die Lebenszeit über einen Kamm zu scheren, führt zu einer Monotonie des Daseins (HG Wells Zeitmaschine).

  • Utopie bezieht sich auf eine Gesellschaftsform: Platos Staat, Owens Sozialexperiment…
  • Eine Utopie entwickeln ist vorzuziehen gegenüber sie zu verfolgen
  • Horst ist Schwabe. Da haben sie noch Geld. In Berlin schon lange nicht mehr. Hier ist Utopia. Hartz IV und ein bisschen ehrenamtliches Engagement, dann kann man sich so durch die Stadt schnorren.
  • Musiktower, Kaffeemaschine auf Zuruf… – die Automatisierung des Lebens. Wer sich das wünscht, wünscht sich die Privatwirtschaft, nur die, keine öffentliche, schafft diese Bedarfe.
  • Herr Lehmann arbeitet noch mit 100 Jahren? – Ich denke, wir müssen hier mal einen Schnitt machen. 100 Jahre ist Herr Lehmann alt? – Wer will denn bitte so alt werden und warum? Das Leben lebt vom Tod.

SumAL

– “Im Prinzip ist es ein einziges Klagelied: Die Angst um die Rente, die steigende Kriminalität, die Unsicherheit um die Arbeitsplätze der Kinder, die Angst, die medizinische Versorgung nicht mehr bezahlen zu können, der Drogenkonsum der Enkel, die Angst ins Seniorenheim abgeschoben zu werden, die ständig steigenden Mieten und…und… und… ” – was willst du denn, dass die Menschen sonst miteinander bereden?
– Du sehnst dich nach einem Rentenalter, in dem die Welt so ist, wie du dir das vorstellst…

Arbeitszeit als Handelsware? Zum Tauschen und für Gefälligkeiten? Ja, wo leben wir denn? Zuerst willst du das Geld abschaffen, um dann auf Tauschbasis zurückzufallen?
– Die Sozialdemokratie kommodifiziert Wasser, CO2, Glückseeligkeit… um Märkte zu schaffen – in der Hoffnung, dass diese sich regulieren (lassen) und Gerechtigkeit schaffen…

Norma-Laden, Spaghetti und Spezi-Laden? Halt wie in der DDR….

Alex meinte:

Eine neue politische Sachkunde

… ist klar im Normativimus verortet. In seiner Gesamtheit besteht er aus den ästhetischen, ethisch(-moralischen) und rationalen Aspekten.

worum geht’s? – die Geisteswissenschaften sind in erster Linie eine Dokumentation des Zeitgeschehens. Politik ist entsprechend ein bedeutsamer Zeitzeuge.

Die politische Aufgabe in der G87 ist die Forderung “wohnen bleiben,” im Gegensatz zu “die Mieter fragen.”

Das Projekt “den Orient-Express für die Kurden” sowie das Brauerreiprogramm in den ehemaligen Kolonien der deutschen Entwicklungshilfe sind weitere Beispiele für diesen normativen Politikanspruch.

Was ist Politik?
– wir haben Max Webers Klassiker “Politik als Beruf”
– im Englischen unterscheiden wir zwischen

  1. politics –
    das habituelle Verhandeln von Interessen zwischen Individuen oder sozialen Gruppen.
  2. policy –
    ein normatives Regelwerk
  3. polity –
    die Gesamtheit (System) von Institutionen, Mechanismen, Strukturen, Operationen und Funktionen einer Gesellschaft

– im Deutschen beschränken wir uns, innerhalb der abgegrenzten Sphäre von legitimierten Vertretern, meistens auf ersteres, wobei…

Bei den Grünen in Berlin wird viel über Politikfähigkeit gesprochen, was verstanden wird als die Fähigkeit, einen individuellen Standpunkt durchzusetzen. Diese Fokus auf die Person des Politikers geht zu Lasten der Inhalte. Es geht nicht mehr darum, was man politisch möchte, nicht einmal mehr darum, Recht zu behalten – was als persönliche Schwäche verstanden wird -, sondern alleine um die Mittel, über die man verfügt, sich durchzusetzen. Es ist das Gegenteil des emanzipatorischen Projekts und bekräftigt die Inhaltslosigkeit von Politikern.

Politiker haben keine Interessen.Interessen1

Die emisch-systemische Analyse

Freiwilligendienst im Ruhestand

Platzhalter:

Brainstrom:

  • ruheständische Beschäftigung / Ehrenamt “kommodifizieren” (im Sinne von kooperativem Arbeitsmarkt
  • niemand hat die Absicht, den Militärdienst wieder einzuführen
  • neuerlicher Bezug: Integrationsbericht (Platzhalter)
  • “Grundwehrdient” = “Basis”-Freiwilligendienst in Schulpflicht integriert (die sollte doch für Geflüchtete auf 25 angehoben werden)
    • => jährliche “Wehrübung” (“Freiwilligenübung”?)
    • => Freiwilligendienst im Ruhestand
  • soll zur Integration der Gesellschaft beitragen
  • soll die Pflegekassen entlasten
  • erweitertes Verständnis von Freiwilligendienst
  • der Rentenkasse zugeordnet?

narzisstische Gesellschaft

Narzissten, nach Prof. Dr. Claas-Hinrich Lammers, Chefarzt für Psychiatrie an der Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll

(Veröffentlicht am 06.01.2015, abgerufen 15.05.2016), …
teilen sich in solche, die

  • erfolgreich sind,
  • als Politiker, Manager, Führungspersönlichkeiten etc.
  • weil sie hart an ihrer Anerkennung arbeiten, sich hineinknieen,
  • damit ihrer Rolle und Funktion in der Gesellschaft gerecht werden, und
  • als solche eher unproblematisch (ich möchte sagen, weil integriert) sind,
  • höchstens vielleicht als egoistische Arschlöcher erkannt werden.

und jene,

  • die es nicht schaffen, ihren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden,
  • scheitern und
  • in Depressionen verfallen
  • nur diese dürfen als Narzissten diagnostiziert werden.

Narzissten machen etwa 1% der Geellchaft aus und weisen die größte genetische Korrelation von allen Persönlichkeitsstörungen auf.

Es sei nicht so, dass die Proportion neuerlich oder aktuell steigen würde. Ist es also falsch zu konstatieren, dass diese post-Gesellschaft eine besonders narzisstische ist. Woher kommt dann diese Annahme?

Zunächt einmal haben wir die Beobachtung des Mitteilungs- und Darstellungsbedürfnis, wie es Kulturkritiker in dem Phänomen Facebook erkennen, wo Menschen ungehemmt ihre ganzen Belanglosigkeiten zur Schau tragen und sich dafür feiern lassen. Die Fragen, die sich dazu jedoch stellen sind:

  • Inwieweit sind die Sozialen Netzwerke hier nicht nur eine Erweiterung der Seichtheit der gemeinen Kommunikation? Oder auch: Inwieweit ist nicht eine Abflachung der Kommunikationskultur zu Gunsten einer Diversifizierung und einer interkulturellen oder anonymen Breite der Kommunikationsträger zu erwarten? Fällt die Kritik nicht vielmehr auf den voyeristischen Betrachter und elitistischen Kritiker zurück?
  • Inwieweit ist dieses vermeintlich peinliche Mitteilungs- und Darstellungsbedürfnis überhaupt ein Symptom für eine narzisstische Gesellschaft? Kann eine Gesellschaft oder überhaupt eine Gruppe oder Kathegorie von Menschen – eine Menge (mathematisch set) – der Diagnose einer Persönlichkeitsstörung unterzogen werden; ist eine solche Menge also als Person zu betrachten? – Die Jurisprudenz kennt diesbezüglich die Unterscheidung von natürlicher und juristicher Person.
  • Und: Ist die Heimserei nach Klicks und Likes nicht vielmehr ebeno eine Erweiterung des stereotypischen pubertären “Er mag mich aber mehr als dich” Gehabe, ein Peter-Pan-Phänomen, das vielmehr auf eine (transformative) Dissonanz im Dualismus von virtueller und realer Welt zurückzuführen ist, als auf einen Narzissmus? Was ist der Zusammenhang von kognitiver Dissonanz und Narzissmus?

Daten- / Informationshunger der Gesellschaft

Dorfgeschwätz gab’s auch schon immer und die urbane Anonymität mag da durchaus erholsam scheinen. Sie wird jedoch überrollt von einer massiven Datensammelwut – einfach weil’s möglich ist. Von der Vorratsdatenspeicherung wissen wir, dass sie für eine Zielfahndung völlig unbrauchbar ist. Trotzdem lassen die Enthüllungen von Snowden die große Mehrheit der Menschen kalt. Im Gegenteil, jedes neu identifizierte Politikfeld bedarf erst einmal einer Erfassung der Daten. Die Auswertung bzw. das Verständnis für die Daten hinkt weit hinterher.

Es sind also nicht die Narzissten, die mehr werden, sondern die Forderung aus der Gesellschaft nach Narzissten, die lauter und bestimmter wird. Der Narzisst absorbiert nicht, sondern resoniert. Er lernt entsprechend nicht, sondern bietet ein Beispiel – gut oder schlecht (-es Vorbild). Er erfüllt damit den Informationshunger der Gesellschaft.

 

Katharsis & Hybris

Rückseite

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1_Version_vom_03_05_2016

Download (PDF, 72KB)

Resonanz nach Rosa,
ich resoniere

UTOPIA ist machbar

    in Schöneberg…

  • die Serie…
    070

    060

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    047

    040

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  • “für die Katz”

  • Verteidigung der Roten Insel” /
    geLEBtER Widerstand

    geLEBtER Widerstand

  • UTOPIA ist machbar_html_342fd8de
    Bei allem Respekt vor Künstler ist die Vorauswahl des bkk an Beliebigkeit kaum zu übertreffen.
    Das Problem liegt in der Ausschreibung, der Aufgabenstellung.
    Authentische Künstler bewerben sich nicht.

    Danksagung

    Bei
    folgenden Personen, die mir auf die eine oder andere Art bei der Erstellung des Buches geholfen haben, möchte ich mich hier mit ganz herzlich bedanken:
    Barbara, Connie, Derek, Dieter, Jürgen, Laila, Moritz, Robert, Senem, Stephan

    Verlag
    Auflage

    Inhaltsverzeichnis
    Prolog
    Einleitung

    Teil

    I Utopia – Die Idee

    Die Teske-Schule hiess früher mal anders. Dann haben sie ein Schülerproekt daraus gemacht, der Schule einen neuen Namen zu geben. Bei den Rescherchen, stießen die Schüler_innen auf das Ehepaar Teske, das selbstlos Juden vor den Nazis versteckte. Ihr Projekt wurde auf mit einer Einladung zur Steinlegung in Jerusalem gewürdigt.

https://prezi.com/support/article/creating/keyboard-shortcuts/?lang=en

Editing Shortcuts

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Space – Enter Present Mode
Space then 0 – Enter Present Mode in fullscreen

http://prezi.com/q_1czt1yndem/?utm_campaign=share&utm_medium=copy

Bilder (c) Gedenkstätte…

view-source:http://www.berliner-mauer-gedenkstaette.de/de/uploads/veranstaltungen_2016/tagung_integration.jpg

Integration… bezeichnet
als… Integration als Funktion
fraktales… die Selbstähnlichkeit auf verschiedenen Ebenen (Iterationen der Konstruktion); bezieht sich möglicher Weise auf die Gesellschaft, welche allerdings mit Attributen voll belegt ist.
Symptom… eine charakteristische Indikation
einer narzistisch-masochistischen… ein funktionales Subsystem aus der selbstverliebten Lust am eigenen Leid (brainwanking)
Gesellschaft… eine Ebene der Betrachtung / Iteration der Konstruktion.

 

(mehr …)

ESI newsletter 4/2016

European Stability Initiative - ESI

ESI newsletter 4/2016
17 March 2016
How the Merkel Plan could fail –
and why this would be terrible for human rights
Dear friends,In recent days ESI continued to make the case for the Merkel-Samsom plan as a response to the current refugee crisis across Europe, from Athens to Vienna, from Rome to Istanbul.Perhaps the most important recent presentation took place on 26 February in Ankara. There, we argued why the success of the Merkel-Samsom plan was also in the interest of Turkey. In February 2016 some Turkish analysts, including Kemal Kirisci, a leading expert on asylum, refugees and Turkey-EU relations, backed these ideas (Kirisci published a paper on this for the European Policy Center).

Slides – ESI Ankara presentation – February 2016

Two weeks later, in the evening of 6 March 2016 in the Turkish Embassy in Brussels, Turkish prime minister Ahmet Davutoglu presented a proposal to Angela Merkel and Mark Rutte. Turkey offered to take back everyone who reached Greece, asked for accelerated visa liberalisation in return, and insisted on resettlement of Syrian refugees from Turkey to the EU.

The next day, 7 March, some EU leaders were wondering where these new Turkish ideas came from. In fact, the Merkel Plan had been known for many months to Turkish diplomats and had been widely discussed in Turkish media. All the relevant ESI reports had been translated into Turkish.

Slides – ESI Ankara presentation – February 2016

Now, on the eve of another decisive EU-Turkey meeting this week, the European Commission published a communication which “warmly welcomed the additional proposals made by Turkey.” It set out core principles, including on readmission:

“The return of all irregular migrants and asylum seekers from Greece to Turkey is an essential component in breaking the pattern of refugees and migrants paying smugglers and risking their lives. It is self-evident that the arrangements for such returns … can only be carried out in line with the refugee protection safeguards that have been put in place in international and EU law.”

The Commission stressed, with arguments similar to those made by ESI in October 2015 (“Turkey as a Safe Third Country for Greece”), that there is “no question of applying a ‘blanket’ return policy, as this would run contrary to these legal requirements.” Many human rights organisations had rightly warned that this would be illegal, but wrongly assumed that this was foreseen. As Nils Muiznieks, Council of Europe commissioner for human rights, put it this week:

“International law does not call into question a country’s right, in principle, to repatriate people who do not need international protection. But it does prohibit actions that are incompatible with states’ obligations under those conventions.”

The Commission also proposed to resettle Syrians from Turkey in order to

“replace, quickly, irregular flows of migrants travelling in dangerous conditions across the Aegean by an orderly and legal resettlement process.”

The Commission added that:

“On the understanding that Turkey takes the necessary measures to fulfil the remaining requirements, the Commission will make the legislative proposal to lift the visa requirements for Turkish citizens at the end of April 2016.”

And it concluded that “whilst some important steps are still needed, the means both legal and practical exist to initiate the new arrangements as a matter of urgency.”

 

If there is a deal, what can go wrong? – A lot

Assume for a moment that the EU and Turkey agree on such a plan this week in Brussels; would this constitute a breakthrough? On paper, certainly. However, major problems remain concerning two key components of this plan: readmission and resettlement.

First, readmission. Even if Turkey agrees to accept the rapid return of those crossing from Turkey into Greece, the single biggest practical problem remains one which the EU was familiar with for a long time, but did not address yet seriously: the state of the Greek asylum system.

It is crucial to stress, again and again, that any readmission must happen in accordance with EU and international law on the rights of refugees. As Kenneth Roth from Human Rights Watch put it, each claim should be “given careful consideration.”

The problem with this is that this is in fact a meaningless commitment unless it is accompanied by a dramatic strengthening of the ability of the Greek Asylum Service to implement it. In a recent paper (published by Forced Migration Review) in January 2016 Maria Stavropoulou, its director, wrote that:

“case workers can reasonably be expected to issue no more than a few dozen decisions a month … in a situation, however, where thousands of people arrive every day in a country … these requirements are simply impossible to meet. For instance, the Greek Asylum Service can currently process at most 1,500 applications a month if it wishes to respect all of these requirements – which is less than half of the average daily inflow of refugees on the Greek islands at the time of writing this article.”

Some human rights organisations argued that the inability for a full review of all individual applications makes any deal with Turkey impossible. In fact, the situation for individual asylum seekers in Greece is even worse if there is no deal at all.

The current dramatic shortage of resources means that for all practical purposes the right to an individual review of asylum applications has already vanished for the vast majority of those who arrive in Greece today. In the three winter months (December-February 2016) some 230,000 people arrived in Greece from Turkey. At a rate of processing 1,500 applications a month such a number would take more than twelve years to process – twelve years during which, given current EU legislation (Dublin) and the EU’s new emphasis on closing the Balkan route to keep all asylum seekers trapped in Greece, all of these potential asylum seekers would remain there, their future uncertain, almost certainly under bad conditions. And this would only be the intake of three months.

Some in the EU speculate openly that such a humanitarian crisis might then act as a deterrence and stop the flow into the European Union. There are also some who hope that eventually Greece might be forced to go back to the closed detention facilities for illegal migrants it had before the current government closed them in 2015. This is what conditions were like in Greece in 2014, before the current wave of arrivals, when Greece hosted comparatively very few people:

“Migrants and asylum-seekers detained in Greece are being forced to endure deplorable conditions, often with devastating effects on their health, according to a report from aid agency Médecins Sans Frontières (MSF). Doctors who have attended internment camps, police stations and coastguard facilities around the country described ‘a living hell’ for thousands of immigrants denied fresh air, natural light and basic sanitation. In one detention camp in Komotini, not far from the Turkish border, medics saw human excrement seeping through cracked pipes between the building’s floors. ‘I did not think that such conditions were possible on European soil,’ said Marietta Provopoulou, who spent more than a decade working in Africa before returning to Athens to head MSF in Greece. ‘The main complaint of migrants is that they are not being treated like human beings, that they are being subjected to a living hell,’ she told the Guardian. ‘And they are right.'” (Guardian)

It is a strategy hard to beat for its cynicism: while promising to send “humanitarian aid” to Greece, it relies on conditions there becoming worse than they are in the countries where refugees are at present (if they would be better the strategy would make no sense).

This is also not a new strategy. It is familiar from the (infinitely smaller) refugee settlement in Calais that France and the UK have struggled to close for years. It is the Nauru strategy of the Australian government, which pays a small island nation to keep those who reach Australia under bad conditions (media are not allowed to report on) in order to deter future arrivals. This “Greece as a giant Calais/European Nauru” is the default option if there is no deal with Turkey. Among European leaders few agree with Angela Merkel that it would be acceptable, although many worry, rightly, that without Greek cooperation Macedonia would in fact be unable to control its border for long.

In other words: the real human rights challenge today is not to prevent a good European system from being abused, but having a functioning system at all; it is to reflect whether a deal with Turkey (which gives the EU an incentive to help Turkey improve conditions for millions of refugees) or no deal (which gives the EU an incentive to see conditions in Greece for refugees become sufficiently bad as to deter others) is better for rights. It is above all about building a system to replace chaos, and to do so in a matter of weeks.

So what is to be done most urgently? Two issues stand out:

First, the EU and Greek authorities should focus on building up the administrative capacity for determining asylum cases and readmission in accordance with applicable European law. As recently as 24 February the executive director of the European Asylum Support Office, Jose Carreira, stated that “supporting the EU Relocation Scheme is the key priority for EASO operations in Greece.” And as late as 10 March he told EU interior ministers about the need for more personnel to be sent to Greece to work on relocation.

The EU relocation scheme has seen less than 100 people relocated from Greece to the EU per month since last autumn. It should be suspended without further delay. Greece currently has some 260 employees in its Asylum Service. As ESI learned in Athens recently, one quarter of them work on relocation, busy with a program that at best resettles a few hundred people a month. This is, in fact, an irresponsible waste of scarce administrative resources.

The European Commission should put all of its energy into devising ways how Greece can be helped by integrating asylum case workers from other EU member states into its system without delay. If the Turkey deal is to work, this is a precondition. It may require changes in Greek legislation. It is vastly more important for reasserting the rule of law (including the promise of review of asylum applications) and controlling movements in the Aegean than building up a European Border service, which would – even if it had existed in recent months – make no difference to either the erosion of the right to asylum or to the number of refugees crossing the Aegean.

Finding ways to help frontline states in such situations would in any case be a very important precedent for the EU also in the future. EU member states should second – rapidly and in significant numbers – asylum case workers, interpretaors and other necessary personnel to Greece.

Second, EU countries accepting resettlement of refugees directly from Turkey should announce this now. Yes, the current draft deal foresees resettlement of Syrian refugees from Turkey, but the way it does so is insufficient. There are two different proposals how resettlement might work:

  • The “1:1 resettlement scheme” links the number of Syrians returned to Turkey and the number of Syrians resettled from Turkey
  • A Voluntary Humanitarian Admission Scheme to be implemented in a second phase by a coalition of willing states.

However, without the humanitarian admission scheme the 1:1 scheme makes no sense. The 1:1 scheme is a clumsy attempt to preserve some sense of a “European” solution; but this comes at a high price and risks backfiring if this is not clearly recognised now. A voluntary resettlement exercise is not an add-on to the Merkel-Samsom Plan – it is at its heart, essential for its success for a number of reasons.

First, in order to end a strong signal to Syrian refugees not to cross the Aegean, they need to believe that there is another, credible chance. Under the 1:1 scheme alone this is not the case. Note that the short-term goal of the 1:1 scheme is to reduce numbers crossing to zero. Note also that the moment this is achieved there would be no further resettlement under this scheme.

Since the EU and Turkey clearly plan to initiate a process that actually works, the signal this sends to Syrian refugees is that – in a few weeks, if things go according to plan – there will be no need for further resettlement. Paradoxically, the more the plan fails, and the more Syrians continue to reach Greece, the more (other) Syrians have a chance to get to Europe. For Syrian refugees, the 1:1 scheme works by failing.

It only makes sense if it is clear from the outset when and how the voluntary resettlement effort will begin. It is vital to announce this. It is even more important to see the first Syrians board planes for European states, as soon as possible. This moment, when few people arrive at the Slovenian Schengen border, is the moment to announce this.

It is also vital to help Greece. The more people can be persuaded that it makes sense to wait, the less pressure there is on Greek (and other EU) asylum case workers. It is the promise of a substantial, unprecedented voluntary resettlement alone which makes the Merkel-Samsom plan a moral deal, and a step forward for global refugee policy.

Angela Merkel and other German and Dutch leaders have talked about voluntary resettlement for many months. But the current policy to wait before announcing any details about voluntary resettlement “until irregular crossings between Turkey and the EU have come to an end” is incoherent and almost certain to doom any agreement.

Not having a deal this week with Turkey would be a disaster, for Greece above all, but also for those in the EU who oppose the Balkan fence solution as either immoral or unworkable; it would be very bad for Turkey (which would then be left without serious EU support). It would be terrible for refugees, who would remain subject to a European experiment that involves deterrence on a huge scale, Nauru-style, through bad conditions in an EU member state. For Europe it would be a shameful failure. The EU has lost too much time over fake solutions since last summer. It has wasted hours in meaningless conferences, has devised plans which were never going to make any difference, and has failed to pay sufficient attention to crucial details.

Having a deal, however, is only a step forward if there is also serious thinking without illusions about its implementation – including setting up the right administrative structures to make it work. In EU institutions and in human rights organisations the current search for solutions continues to be dominated by lawyers, arguing how to best preserve rights which become meaningless without administrative resources to implement and enforce them. Too many politicians talk about “messages” and communication, ignoring that in the end it is actions, not words, that convince desperate people.

The choice before the EU is whether its actions – not words on paper – will strengthen or destroy the European commitment to human rights and the Refugee Convention. The EU needs a deal with Turkey. But agreeing a deal with Turkey this week is not the end of the process of finding a solution. It is the start of a process to make a solution work. Unless European leaders are aware of this, this summit too will end up as another footnote in a sad story of illusions.

Best wishes,

Gerald Knaus

Gerald Knaus

 

Further presentations of Merkel-Samsom plan


Debate on refugees in the Vienna Burgtheater

 

ESI newsletters and papers

Johannes Hahn Gerald Knaus   Vienna debate on refugees – Austria, Greece and Turkey

 

Further reading
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Sachbeschädigung in der BVV Sitzung

Eine Gruppe von 20 Vermummten sollten eine Sachbeschädigung verübt haben, so das Einsatzkommando, das mich und eine Gruppe von vier Jugendlichen am Freitag “vorübergehend festsetzte”. Hier meine Zeugenaussage:

Nach Beendigung der BVV gegen 20:30, machte sich ein Jugendlicher mit der Unterstützung von zwei weiteren des Drugtore Kollektiv, die drei Stunden lang artig der haushaltsdebatte gefolgt waren, an der Deutschlandflagge im BVV Saal zu schaffen. Während ich meine Unterlagen zusammen packte, konnte ich erkennen, wie sie unmittelbar von Herrn Lindner und Herrn Dittmeyer davon abgebracht werden konnten. Als ich den Saal verlies, wurde ich von Herrn Lindner angesprochen, ob ich nicht auf die Jugendlichen einwirken könne. Aus der Gruppe der Beistehenden, unter denen auch die Bürgermeisterin war, hiess es, ich wäre der einzige, auf den sie hören würden, aber auch: “Sie haben sie ja schließlich aufgewiegelt.” (mehr …)

Das Crelle Horn

Am 22.02.2015 um 13:49 schrieb lianaluna@freenet.de:

Hallo Alle,

es ist wieder soweit – die Kettensäge droht.

Und wir wollen nicht tatenlos zuschauen, wenn im Wannseebahngraben fast die gesamte Natur vernichtet wird!!!

  • 91 Bäume sollen gefällt werden, zudem das gesamte Unterholz gerodet.
  • Die Crellestr. 22a soll endlich die angepriesene “Weitsicht” bekommen, pünktlich zum Einzug der freudig erwarteten neuen Mitbürger.

Wir haben uns gestern mit etlichen Leuten getroffen und beschlossen, Präsenz zu zeigen und die Fällarbeiten zu behindern, wenn möglich, sogar zu verhindern. Mit im Boot war auch eine Aktivistin von Robin Wood, die auch noch versuchen wird, ein paar Leute an den Start zu bringen. Mit Micha und mir dazu hätten wir dann auch ein paar Kletterer. Andere Leute könnten Fällfahrzeugen den Weg blockieren und sich um die Bäume gruppieren, die gerade dran sein sollen.

Wir müssen ab morgen – bis nächsten Samstag mit dem Beginn der Arbeiten auf der “Arbeitsfläche” (Zitat Grüne) rechnen. Also 6 Tage. Danach beginnt die Vegetationsperiode. Eventuell können die Absäger noch juristisch gestoppt werden, aber das ist eben nicht sicher.

Ab morgen früh um 6.00 Uhr brauchen wir vor allem eins: Menschen!!!

Wir wissen, dass es kalt ist, dass es verdammt früh und sehr ungemütlich ist, dass meist alles umsonst ist, weil die Naturzerstörungs-Combo sich am Ende fast immer rücksichtslos durchsetzt… aber wollen wir uns wirklich friedlich in unseren Betten drehen, während draußen die Kettensägen loslegen???

Wer noch Freunde, Nachbarn etc. mobilisieren kann, bitte tut es!

Ansonsten können wir noch vieles weitere mehr gebrauchen:

  • Spenden – wir starten einen Rechtsstreit gegen das Bezirksamt.
  • Wer noch ein Transparent oder Plakate malen kann, bitte mitbringen, wir hängen sie auf!!!
  • Des weiteren: Alte Zelte, Schlafsäcke, Decken, Seile, Klettergurte, Planen, Wärmflaschen.
    (Wer kennt den Typen aus der Crellestr. 19/20, der uns damals Kletter-Utensilien geliehen hatte, weiß noch, wie er hieß, in welchem Stockwerk er wohnt, hat vielleicht Kontakt??)
  • Tische, Klappstühle, Bierbänke
  • Thermoskannen, gefüllt mit Tee/Kaffee
  • Frühstück, vegetarische Suppen, Schokolade etc.

Bitte schreibt, wenn Ihr morgen dabei seid.
Und wer noch Materialen für uns zur Verfügung hat, bitte heute – am besten telefonisch – melden, unter. 0172-3977701

Ist – Soll – Brauchen

Was hamma?

Was woll’n ma?

Was brauch’n ma?

Die Verwaltungs-/Techniker der open-Soße Piraten fangen ja gerne damit an. Wir machen was, weil wir’s können; zu irgendwas wird’s schon nützlich sein. Vorbehaltlich der impliziten Kritik, dass somit Bedarfe geschaffen werden, was den Neoliberalismus stützt, mach ich’s mal ebenso:

Wir brauchen die live-liquid Fischbowl Agora!

(mehr …)