Interfraktionelle Zusammenarbeit

Nachdem wir uns innehalb der Piratenfraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg nun auf einen quartalsmäßig rotierenden Vorsitz geeinigt haben, streiten wir uns nur noch darüber, ob „Körbchenvergleich“ ebenso wie „Schwanzvergleich“ ins Protokoll der letzten BVV Sitzung vom 14. Dezember aufgenommen werden soll. Mit letzterem kommentierte ich nämlich die Begründung des Antrags zur Vergrößerung von Ausschüssen. Sabines geschlechter-gleichstellender Zuruf ging in tosendem Gelächter der Sitzung unter.

Spaß beiseite – ebenso ging leider auch die inhaltliche Ausführung meines Kommentars unter, weshalb ich ihn hier nachliefern möchte: Der Antrag zur Vergrößerung des Hauptausschuss, des Bildungausschuss und des Ausschuss für Stadtentwicklung (http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=3837&options=4) war damit begründet, dass „ihre aktuelle politische Gewichtung eine genauere Abbildung der Stärkeverhältnisse [innerhalb der BVV] unerlässlich“ machen würde. Das Argument ist fadenscheinig und steht im Gegensatz zu der regelmäßigen Beteuerung der etablierten Parteien, sachdienlich und interfraktionell zusammen arbeiten zu wollen.

Denn selbstverständlich ist es nie möglich das Stärkeverhältnis der Parteien in dem 55 Sitze Plenum, in dem die CDU 18, die SPD 16 und die Grünen 15 Sitze haben, in den sehr viel kleineren Ausschüssen genau so wider zu spiegeln. Auch das Argument, dass die verschiedenen Fachbereiche dieser Ausschüsse eine Mehrzahl an Experten aus den Parteien nötig machen würde, ist im Hinblick auf die klamme Haushaltslage mehr als fragwürdig. In unserem Gegenantrag (http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=3840&options=4) schlugen wir deshalb stattdessen vor, den Mehrbedarf mit geladenen Experten und Besuchern zu decken, wie wir es mit unseren 4 Verordneten insgesamt sowieso machen werden müssen.

Als „Fraktionsgedöns“ prangerten wir schon das politische Kräftemessen anin der BVV Sitzung vom 23.November. Denn Fraktionen in der BVV sind verfassungsmäßig nicht vorgesehen. Als Teil der Verwaltung haben Verordnete erst einmal kein politisches Mandat. Nur das Bezirksverwaltungsgesetz suggeriert den Verordneten eine politische Bedeutung, gesteht ihnen Fraktionsgelder zu und schafft damit Abhängigkeiten, die einer sachlichen, zielgerichteten Zusammenarbeit im Wege stehen.

Wie die Piraten im Abgeordnetenhaus darauf hin arbeiten, die Rechte einzelner Abgeordneter gegenüber den Fraktionen zu stärken, gilt es für uns Verordnete in der BVV Tempelhof-Schöneberg auch, die sachliche Zusammenarbeit zu fördern sowie die Widersprüche auf zu decken. Gerade in Ausschüssen hat politisches Machtgehabe deshalb nichts zu suchen. So zeigten wir mit unserem Gegenantrag einen Weg auf, wie letzterem entgegen zu wirken und ersteres zu bewerkstelligen ist. Darüber hinaus haben wir angestoßen, einen interfraktionellen Arbeitskreis zu Rechtsextremismus ins Leben zu rufen, denn ein Anfang ist gemacht, wenn wir uns zu Themen zusammen setzten, die uns einen.

Sitzungsgelder wird es für diesen Arbeitskreis übrigens nicht geben.

Kinderkreuzzug

so nannte ich meine Evaluation des Civil March for Aleppo und meine weitere Beschäftigung mit dem Walk of Shame.

 

normative Geschichtshermeneutik

Der Kinderkreuzzug war ein legendärer, historisch umstrittener Kreuzzugsversuch, der 1212 stattfand. Tausende Kinder und Jugendliche aus Frankreich und dem heutigen Deutschland machten sich auf, um das Heilige Land zu befreien – nicht mit Waffen, sondern mit unschuldigem Glauben, der Wunder bewirken sollte.

Zwei Hauptzüge sind überliefert:

– In Frankreich führte ein Hirtenjunge namens Étienne von Cloyes angeblich 30.000 Kinder Richtung Süden. Er behauptete, Christus sei ihm erschienen.
– In Deutschland zog ein Junge namens Nikolaus von Köln mit ebenfalls tausenden Kindern Richtung Italien.

Die Bewegungen endeten tragisch: Viele Kinder starben unterwegs an Hunger, Krankheit oder Erschöpfung. Einige sollen von skrupellosen Händlern versklavt worden sein, statt ins Heilige Land gebracht zu werden. Keiner erreichte Palästina.

Obwohl viele Details umstritten oder legendarisch überhöht sind, steht der Kinderkreuzzug symbolisch für naiven Glaubenseifer, religiösen Fanatismus und Ausbeutung. Historiker vermuten heute, dass es sich eher um Gruppen armer Pilger handelte, nicht nur Kinder.

Spackeria

———— Original Message ————

Subject: Session VorschlagDate: Thu, 01 Dec 2011 13:20:13 +0100From: Michael Ickes <michael_ickes@hotmail.com>To: spackeria@googlegroups.com

Title: Personal Security in the Programmes of the Pirate Parties

Abstract: Personality is just as heavily debated within the Pirate 
Parties as Security. The latter revolves around military, economic, 
human, civil and personal security. What does the former? - Programmes 
is just as a misunderstood term within the Pirate Parties. As nerds, 
they think about it as iterative algorithms instead of evolving 
patterns. - We want to develop a theoretical framework for thinking 
about personal security among pirate parties and post-pirates.

LG, Mi

Aussenpolitisches Programm der Berliner Piraten

Aussenpolitisches Programm der Berliner Piraten

Die Berliner Piraten sind grundsätzlich eingeschränkt in der Gestaltung von Aussenpolitik aus folgenden Gründen:

  • Aussenpolitik, mehr noch als andere Politikzweige, wurde und wird betrieben von einer exklusiven Elite, weitestgehend am Bürger vorbei. Historisch-kulturell bedingt hat der deutsche Bürger ausserdem ein vergleichbar geringes Interesse an Aussenpolitik.

    Beides werden die Piraten ändern. Der Bürger wird ein größeres Interesse an Aussenpolitik entwickeln, indem er in die Varantwortung genommen wird, diese zu gestalten.

  • Das Modell des europäischen Föderalismus, dem sich die Berliner Piraten prinzipiell verschreiben, sieht vor, dass Aussenpolitik zusammen mit Verteidigungspolitik eines der wenigen Politikfelder ist, das auf europäischer Ebene betrieben wird. Damit wäre die Beschäftigung mit Aussenpolitik auf Landes- und selbst Bundesebene hinfällig.

    Der Gestaltungsspielraum für Aussenpolitik auf Landesebene ist tatsächlich gering, und beschränkt sich auf die Arbeit durch den Bundesrat sowie im Ausschuss Ausschuss für Europa- und Bundesangelegenheiten, Medien, Berlin-Brandenburg (u.a.)

    Die gegebenen Wege gilt es zu nutzen, Aussenpolitik im Sinne der Piraten und zur Erbauung des Menschen zu gestalten. Das Verharren und die Verweigerung bis ideale Strukturen geschaffen sind, lehnen wir ab, weil es unweigerlich daszu führt, dass diese Strukturen vom Establishment für ihre konventionelle, anachronistische und statische Zwecke missbraucht werden.

    Aus dem selbigen Grund sagen wir: „Keine Fortentwicklung der EU ohne gemeinsame Wirtschaftspolitik; keine gemeinsame Wirtschaftspolitik ohne eine starke Sozialcharta.“

  • Die Berliner Piraten verschreiben sich dem globalen Gedanken der piratischen Bewegung. Politik soll gemeinsam betrieben werden; es gibt in diesem Sinne kein Innen und Aussen.

    Das Internet und Soziale Netzwerke, welche die Herkunft der Piraten sind, kennen keine Grenzen. Wo sie existieren, in der Sprache und nationalstaatlich bedingt, sind sie abzubauen und zu überwinden. Dabei verschreiben sich die Berliner Piraten der kommunalen Eigenständigkeit und Selbstbestimmung. Den Berliner Piraten schwebt dementsprechend ein kooperatives Netzwerk von selbstbestimmten Kommunen vor.

Die Berliner Piraten sind in der glücklichen Lage, diese Vorstellungen pragmatisch und zielführend zu verfolgen und umzusetzen.

  • In den jeweiligen Ausschüssen werden sie sich dafür einsetzen, Städtepartnerschaften und Städteverbindungen zu stärken.
  • Ein Anfang wird mit Reykjavik gemacht, welches mit Jon Gnarr als Bürgermeister einen Gleichgesinnten hat und wo sehr gute Gründe und überparteiliche Interessen für eine Städtepartnerschaft existieren.
  • Des weiteren werden sich die berliner Piraten in Netzwerken, wie BaltMet und dem UN Global Compact Cities Programm engagieren. Ersteres, welches primär wirtschaftliche Interessen verfolgt, muss das Soziale diesen Interessen voran stellen und sich für einen größeren Raum öffnen.

    Das Global Compact Cities Programm ist das Vehikel, um uns mit Menschen zu solidarisieren, die unter autokratischen Regimen leiden, bzw. sich im Wiederaufbau befinden. Es ist ausserdem unser Fuß in der Tür der Vereinten Nationen, die wir uns ebenso als Netzwerk vorstellen.

    Zentralistische Bürokratien lehnen wir ab, sind uns aber bewußt, dass gewisse Mechanismen nötig sind um Standards der Gewaltlosigkeit und der Menschenrechte einzufordern, zu entwickeln und zu wahren. Damit kommen wir unserem Ideal einer demokratisch legitimierten Weltregierung näher.

Treffen des Squads Kommunale Vernetzung auf globaler Ebene (in Gründung)

[C. L, MdA, läd ein zum Treffen des Squads Kommunale Vernetzung auf globaler Ebene (in Gründung)

Montag, 7.November 14:00 AGH

Liebe Leute,

Das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen haben sich konstituiert, der Andrang von Neumitgleidern findet langsam zur Ruhe. In der AGH und den BVV Fraktionen der Piraten machen sich die Ab- und Verordnete vermehrt Gedanken, welche Ausschüsse sie belegen wollen, und wie die Arbeit dafür zu bewältigen ist.

Wir wollen dabei nicht zurück stehen, uns die Politik von eingefahrenen Strukturen diktieren lassen, sondern pro-aktiv Politk gestalten. Continue reading

Warum machen wir den Scheiss eigentlich

RT @SysteM1x: #rum s bums, bebi

RealDeuterium G.F.Brunner

Wir lagen vor Abfahrt Goslar und hatten ein Fest im Bus….

MiMaiMix Michael Ickes

Das alles und noch viel mehr, würd ich machen, wenn ich Bürgermeister von #Friedenau wär

RT @mykke_: i’ve been trolling for your freedom

ese sich dran arbeiten da liRT @simonszu: Um mal Memes mit Memes zu kombinieren: Rammstein feat. Krümelmonste… (cont) deck.ly/~h4uy6

auf alle fälle der bessere claudia RT @andiheimann: “Der Troll, der hat ‘nen Schäferhund, und den hat er nicht ohne Grund..”

Uhl, RT @forschungstorte: Daddy Uhl #piratenpartycd Uhl, Daddy Uhhhl

RT @nati0n: Lady in Pad #piratenpartycd war besser

“Pack die Schinkenstulle ein, schnapp dein Antragsbüchelein und dann fahrn wir zum Parteitag”

RT @Andyhesse: Völlig losgelöst, von der Basis, fliegt der BUFO, völlig maa-aaaaaachtlo-oooooooooooooooooo-ooooooooo-ooooos

nowrap Ralf Praschak Und es hat PAV gemacht

deBaer Simon Kowalewski Rattata-tong, rattata-tong, wech mit dem Balkon, dong!

Jagstpirat Matthias Czernin “wake me up before you GO GO”

tarzun Klaus Peukert “Last night a pirate saved my life”

And she’s buyin the… RT @padu: Gateway to heaven

nur mit zugehörigem Rumgehample RT @DaK1lla: L.Q.F.B. #piratenpartycd #ymca

FrauGalaktika mira dejaanoor Bot River wider than a mile

Senficon Senficon

I want your bag – Bagstreet Boys

RT @laprintemps: It’s the final trollcount

RT @Andyhesse: RT @nowrap: So sehen Trolle aus! Schalalala

dirkomatik ϷiɍkΏmΔͲik trollojumbo

kevusch K. C. “Show me the way to the next Mate-Bar”

RT @andiheimann: “Marmor, Stein und Eisen bricht, aber diese Satzung nicht!”

sumosu █████ ████████ Born in the USB

laprintemps Julia Schramm Son of a trolling man

alexbrueckel Alexander Brückel “Du wolltest dir nur den Parteitag vertreiben, und nicht grad allein wähln und twitterst mich an…”

Was ist IMMI?

Download (PDF, 413KB)

Was ist IMMI?
Die Islandic Modern Media Initiative ist erwachsen aus den Ideen von John Barlow und einer Gruppe von Informationsaktivisten zur Zeit der Finanzkrise. Diese Leute sahen in der Notwendigkeit von Kommunikation und Information der abgeschiedenen Bevölkerung in Island einerseits, andererseits in der strategischen Lage der Insel, die Chance ein Gesetzespacket zu schnüren, das den Anforderungen des 21. Jahrhunderts entspricht.
Konkret geht es um ein Bündel von 13 oder 14 Gesetzen, das Island einen attraktiven Rahmen für die Registrierung und das Betreiben von internationalen Presse Organisationen, Neuen Medien Start-Ups Menschenrechtsgruppen, und Internet Datenzentren gibt. Es verspricht, Demokratie durch Transparenz zu stärken und sich wirtschafltich auszuzahlen. Schliesslich soll es Aufmerksamkeit auf diesen Wandel ziehen, durch die Schaffung des Isländischen Preis für Redefreiheit.
Birgitta Jonsdottir ist die parlamentarische Sprecherin des Projekts. Sie sagt: “Island wird das gegenteil eines Steuerparadises werden; indem wir Journalisten und Publizisten den weltweit stärksten Schutz für Redefreiheit und investigativen Journalismus geben. Steuerparadise verdunkeln alles. Unser Ziel ist alles transparent zu machen.“
Die Anforderungen an das Paket:

IMMI

GDE Error: Unsupported File Type (odt)

Im Juni 2010 beauftragte das Parlament die Regierung mit der Umsetzung dieses Projektes. Seitdem arbeiten vier Ministerien daran, unter Federführung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Die verschiedenen Gesetze sollen nicht alle etwas vollkommen Neues sein, sondern basieren vielmehr auf den jeweils besten existierenden Gesetzen in anderen Ländern bzw. werden auf den neuesten Stand der Dinge gebracht.
Das Quellenschutzgesetz beispielsweise, das im April diesen Jahres als erstes verabschiedet wurde, basiert auf dem Belgiens.
Im folgenden eine kleine Übersicht über den Stand der Dinge:
Datenschutz
Quellenschutz
Whistleblowerschutz
Informationsfreiheit
Netzneutralität
Informationshaftbarkeitslimitationen
ACTA
Kommunikationsschutz
Vorläufige Verfügungen
Prozessschutz
Geschichtlicher Schutz

50.00%
Angenommen, Auf Belgischem Gesetz basierend
75.00%
Estonia, schottland, UK, Schweden. Übersetzungsarbeit nötig
ok
ok

Auf Belgischem

75.00%
Auf Französischem Recht

In vielen Fällen, sind die Gesetze soweit fertig, sie müssen nur noch verabschiedet werden. In anderen Fällen bedarf es noch größeren Verhandlungen (Process Protection), aber auch Übersetzungsarbeit, Zeit und Geld in den Ministerien, das fehlt.

Eine weitere Frage ist die wirtschaftliche Tragfähigkeit. Die wirtschaftlichen Eliten vertrauen auf die Regierung die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Die drei Unterseekabelverbindungen von Island gehören alle einem einzigen Unternehmen, das das für den Datenverkehr mit Island das 9-fache verlangt von dem, was auf der Europa-Amerika-Achse üblich ist, obwohl die Kapazitätenauslastung bei nahe null liegen.

Was möchte die Berliner Piratenfraktion damit erreichen?
Die Piraten teilen die Vision von IMMI, dass eine gesamtheitliche Informationsfreiheitspolitik und ein gesetzlicher Rahmen geschaffen wird, um das Bürger- und Menschenrecht der freie Meinungsäusserung zu schützen und um Raum zu schaffen für investigativen Journalismus und andere politisch wichtige Öffentlichkeitsarbeit.
Wie weit Deutschland davon entfernt ist zeigte sich in der illegalen Beschlagnahmung unserer Server in der Endphase des Brehmer Walkampfes und zuletzt in dem Skandal um den Bundestrojaner.
Wir arbeiten daran, dass der Erfolg von IMMI in Island auch ein Umdenken in Deutschland nach sich zieht und einen politischen und rechtlichen Wandel ermöglicht. Diesen Prozess werden wir mit unserer parlamentarischen Arbeit im Berliner Abgeordnetenhaus begünstigen.

Ich schütze meine Daten mit Erbeergeschmack

Wie Kondome vermarktet werden, den Spaß am Sex zu vergrößern – und es für mich einfach nicht leisten, so soll auch Datenschutz der Informationsfreiheit dienen – und tut es nicht.
Mit der Schutzverantwortung, der “Responsibility to Protect”, verhält es sich ebenso. Sie soll die Zivilbevölkerung in Konfliktsituationen schützen, bietet jedoch zu leichtfertig eine Grundlage für militärische Intervention.
Ein echt piratisches Thema aus Wünschdirwasiztan.
Doch morgen mach ich das auch mit dem Wünschen. Dann ist in Syrien wieder Ruhe.
Denn Jute bringt auch nicht mehr Spaß.