Aus- Weiter- und berufliche Bildung
- …ist die Plattform, auf der ich die Lebens-Werte -Entwürfe und -Wege entwickle und beschreite.

AEVO-Prüfungspräsentation - …als partizipatives Aktionsforschungsprojekt gemäß P.A.R.ts-pro-toto
- siehe auch zum SGE
- es geht um lebenslanges Lernen,
- insbesondere für das neue Präkariat.
Es geht um ein Angebot in der Konflikttransformation: evolvierendes Curriculum in Konflikttransformation, bildungswissenschaftliches Curriculum
nicht zu vergessen: Qualifikation der Sozialassistenz sowie Neuer Lehrberuf Integrator_in
Die nachfolgenden Quellen beschreiben konsistent die Konzeption und Struktur eines betrieblichen Projektarbeitsplans im Rahmen einer beruflichen Qualifikation in Deutschland, basierend auf der Leittextmethode und einem Logical Framework (Logframe). Der Text dient als Darlegung der Ausbildungssituation vor dem Prüfungsausschuss der IHK AEVO Berlin.
1. Ausgangssituation und Bildungsauftrag
Die Präsentation basiert auf der Annahme eines Auszubildenden im 3. Lehrjahr zum Kaufmann für Büromanagement bzw. zur Kauffrau für Büromanagement. Dieser Auszubildende hat die Wahlqualifikation „Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement“ gewählt und soll diese Fertigkeiten durch die Mitwirkung an einem konkreten Projekt erlernen, insbesondere nach dem Grundsatz learning by doing.
Das übergeordnete Ziel des Ausbildungsprojekts besteht darin, Koordinations- und Organisationsaufgaben bei der Planung, Durchführung und Kontrolle von Projekten einzuüben. Der Auszubildende soll so in der Lage sein, an Projekten, insbesondere im Veranstaltungsmanagement, selbstständig mitzuwirken.
2. Projektinhalt und Unternehmensziele
Das Projekt, das als erster konkreter Projektzyklus dient, umfasst drei Wochen (plus nachgelagerte Prozesse). Der konkrete Auftrag an die Projektabteilung ist die Gestaltung eines Wagens für einen Karnevalsumzug im Auftrag der Initiative „Karneval der Alternativen“.
Dieser Auftrag dient der Diversifikation des Betriebs und wird als „window of opportunity“ betrachtet. Die Geschäftsleitung verspricht sich von dem Auftrag Folgeaufträge und eine Profilierung, während sie den Auszubildenden in die Verantwortung für das neue Aufgabenfeld hineinwachsen sehen möchte. Das Projekt wird zudem zur Unterstützung einer Initiative gemäß Kategorie I.6. der IHK-Positivliste genutzt.
Die Übergeordneten Ziele des gesamten Prozesses sind:
- Schaffung eines Beschäftigungs- und Übungsfelds.
- Aus- (Weiter-)bildung von Projektmitarbeitern (Managers), wobei Fachkompetenz, Sozialkompetenz und Methodenkompetenz vermittelt werden sollen.
3. Methodik und Zielformulierung
Die Lösung der Herausforderung in der Projektarbeit ist die Projektarbeit selbst, die dem Auszubildenden die größtmögliche Freiheit gibt, seine individuellen Fähigkeiten einzubringen. Methodisch wird eine Synthese aus Leittext und Projektarbeit verwendet.
Die Interventionsplanung identifiziert die Herausforderung darin, dem Auszubildenden die Diversität in der Lebenswirklichkeit und die eigenen kreativen Kapazitäten bewusst zu machen, diese kreativ, produktiv und öffentlichkeitswirksam zu nutzen und einen Lernerfolg zu vermitteln.
Der Lernerfolg wird als dauerhafte Veränderung des Verhaltens des Auszubildenden durch Erfahrung und Erkenntnis definiert. Ein zentrales methodisches Ziel ist es, dass der Auszubildende zur Erkenntnis gelangt, von hinten, also von der Deadline her, zu planen.
4. Aktivitäten und Zeitplanung (Aktionsplan)
Der Projektzyklus ist in drei Hauptphasen unterteilt:
1. Planen (Woche 1)
Die Planungsphase umfasst die Erstellung der Projektlogik (1.1.), der Aktivitätsplanung (1.2.), der Rollenverteilung (1.3.), der Materialliste (1.4.), der Finanzplanung (1.5.) sowie des Aktionsplans (1.6.).
2. Umsetzen (Woche 2)
Diese Phase beinhaltet die praktische Durchführung:
- Stakeholder Konsens-Bildung (2.1.)
- Material beschaffen (2.2.)
- Vorlagen erstellen (2.3.)
- Skizzieren / Schablonen erstellen (2.4.)
- Malen (2.5., geplant für drei Tage in Woche 2)
- Arrangieren (2.6.)
- Übergabe (2.7.)
3. Monitoring & Evaluierung (M & E)
Die dritte Phase begleitet das gesamte Projekt und stellt die Zirkularität von Planung, Durchführung und Dokumentation sicher. Sie beinhaltet Track-Keeping (3.1.), Wirkungsanalyse (3.2.), Kosten-Nutzen-Analyse (3.3.), Dokumentation (3.4.) und Follow-up (3.5.).
5. Kontrolle, Risiken und Indikatoren
Die Kontrolle des Projekterfolgs wird durch das stufen- und zyklische Vorgehen ermöglicht und formalisiert.
Beurteilung: Die Beurteilung der Ergebnisse erfolgt über:
- Selbsteinschätzung
- Peer-review
- Erfolgskontrolle
Indikatoren: Als Messgrößen für die Aus- und Weiterbildung dienen das Ausbildungsbuch, die performance appraisal im Verhältnis zur Ausbildungsordnung, sowie der Arbeitsnachweis. Der Erfolg der Auftragsdurchführung wird anhand des Stakeholder Konsens und der Abnahme und dem Feedback des Auftraggebers und der Öffentlichkeit gemessen.
Risiken und mitigierende Aktionen:
- Risiko: Projekt fällt nicht unter die Positivliste der IHK / Kategorie. Mitigation: Lobbyarbeit, um die Positivliste zu erweitern bzw. Stakeholder (oder Auftrag) zu reinterpretieren.
- Risiko: Demotivation oder Verlust des Arbeitsnachweises. Mitigation: Motivationsübungen (Anreize schaffen) und die Verbesserung der Dokumentation.
Die Dokumentation ist besonders wichtig, da eine schlechte Dokumentation (Risiko) oder deren Fehlen im Logframe als Herausforderung identifiziert wird, die den informierten Fluss des Projekts gefährdet..



2 comments on “AWbB”
– English for Runnaways
– Further Maths (international OSZ curriculum)
– Conflict Transformation: Gib ihnen was zu tun…
– BGE, SGE
– Integrator_inQualifikation der Sozialassistenz