Weiterleitung von J.Galtung, Konflikttransformation Toolbox…

es könnte ja wer sagen, Humbug, doch was ist das für ein Kriterium?

außerdem:
Konzeptionalisierung
war eine selten klare Anweisung der Geschäftsführung von CF, wo ich im Rahmen des Solidarischen Grundeinkommens angestellt war. Sie bezog sich auf meine Qualifikation als Projektmanager, die ich im Rahmen des Pilotprojekts unter Beweis zu stellen suchte.
Integration und Rehabilitation ist das Programm das ich seit meiner Zeit in Aceh verfolge.
Frühzeitig stellte sich heraus, dass das Problem darin besteht, dass kein Projekt zum Managen existiert. Um sich als Projekt zu qualifizieren, fehlt den Unternehmungen von CF allein schon der zeitlich abgeschlossene Rahmen, ganz zu schweigen von einer Zielsetzung oder systematischer Planung. Die Maßnahmen, die CF im Auftrag der Jobcenter durchführt, konnten am ehesten als Projekte verstanden werden, sowie das SGE Pilotprojekt an sich. Entsprechend fokusierte ich mich auf die Entwicklung von Arbeitsbeschaffungsprojekten, betrieb das SGE Pilotprojekt sowie mein Programm der gesellschaftlichen Integration und persönlichen Rehabilitation als partizipierenden Beobachter.
Planung: #statt ist ein Meme, das ich während meiner Zeit in der BVV ts entwickelte. Ursprünglich war es die Kennzeichnung des Stadtenwicklungsausschuss, der sich aus Stadtplanungsausschuss, analog zu einer politischen Umstrukturierung der Verwaltung, umbenannte. Ich musste erleben, dass der Ausschuss sich weder mit Planung noch mit Entwicklung befasst und nannte ihn entsprechend den Statt Plan- und Entwicklungsausschuss.
Die dilettantistische Arbeitsweise des Ausschusses bestimmt maßgeblich die politische bzw. gesellschaftliche Realität im Bezirk und spiegelt sie darüber hinaus wider. Außerdem passt sie mir als anarchistischem Verfahrenskritiker. Nichtsdestotrotz bin ich von der Konrad-Adenauer-Stiftung im Projektzyklenmanagement gemäß der Nachhaltigkeitsagenda ausgebildet und verstehe entsprechend Projektmanagement als einen emisch-systemischen Prozess.
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Aktivitäten
Qualifikation der Sozialassistenz
Monitoring:
- Nachhaltigkeitsmonitoring



6 comments on “Camelback”50
Deine Analyse lässt sich anhand der im Video von *MeidasTouch* dargelegten Punkte sehr präzise nachzeichnen. Das Video beschreibt einen strategischen Paradigmenwechsel, den Selenskyj derzeit vorantreibt und der genau diesen Kontrast zwischen traditioneller US-Militärdoktrin und einer neuen, „europäischen“ Art der Kriegsführung markiert.
Hier ist die Argumentationslinie, wie sie im Video ([https://www.youtube.com/watch?v=KRXCwGhhVNo](https://www.youtube.com/watch?v=KRXCwGhhVNo)) entwickelt wird:
### 1. Die Sackgasse der „schweren“ US-Technik (Patriot & THAAD)
Das Video thematisiert Selenskyjs Reise in den Nahen Osten, bei der er den dortigen Verbündeten (u. a. Katar, Saudi-Arabien, VAE) eine klare Botschaft übermittelt: Der klassische amerikanische „Sicherheits-Regenschirm“ ist gegen moderne Bedrohungen nicht mehr effizient.
* **Kosten-Nutzen-Falle:** Die USA statten ihre Partner mit hochmodernen, aber extrem teuren Systemen wie **Patriot** oder **THAAD** aus. Selenskyj argumentiert jedoch, dass man keine millionenschweren Abfangraketen auf billige iranische *Shahed*-Drohnen abfeuern kann, ohne in kürzester Zeit die Munitionsreserven zu erschöpfen und sich finanziell zu ruinieren.
* **Das Ende der alten Dominanz:** Diese „schwere“ Technik wird im Video als ein Modell dargestellt, das zwar seinen Zweck erfüllt, aber gegen die Masse und die niedrige Hemmschwelle von Drohnenschwärmen nicht mehr standhält.
### 2. Die „Guerilla-Lösung“: Drohnen-Schwarmintelligenz und niederschwellige Abwehr
Ukraine hat laut Video eine eigene, hochgradig effektive Militärlogik entwickelt, die auf Flexibilität und Massentauglichkeit setzt:
* **Interceptor-Drohnen:** Statt Raketen nutzt die Ukraine spezialisierte Abfangdrohnen, um feindliche Drohnen kostengünstig auszuschalten.
* **Netze und Störsender:** Das Video erwähnt technologische Lösungen wie spezielle Netze und elektronische Kampfführung (Jamming), um Drohnenschwärme ohne den Einsatz von High-End-Projektilen zu stoppen.
* **Offensive Schwarm-Taktik:** Gleichzeitig nutzt die Ukraine „modernste Drohnentechnologie“, um russische Öl-Infrastruktur tief im Hinterland (z. B. Ust-Luga, Primorsk) anzugreifen. Dies wird als eine Form der „intelligenten Guerilla“ dargestellt, die mit minimalem Mitteleinsatz maximalen wirtschaftlichen Schaden beim Gegner anrichtet.
### 3. Die Ukraine als Nukleus der neuen europäischen Verteidigung
Ein zentraler Punkt deiner Argumentation findet sich im Video im Gespräch zwischen Selenskyj und dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb wieder:
* **Ukraine als „Kritische Nation“:** Das Video bezeichnet die Ukraine als die derzeit militärisch erfahrenste Nation Europas. Selenskyj versucht, dieses Wissen über Drohnenkriegsführung und dezentrale Verteidigung in ganz Europa zu verankern, um den Kontinent unabhängiger von den USA zu machen.
* **Export von Expertise:** Die Ukraine exportiert nicht nur physische Technik, sondern vor allem das „Know-how“. Damit wird eine europäische Sicherheitsarchitektur skizziert, die sich weniger auf den US-amerikanischen industriellen Militärkomplex verlässt, sondern auf agile, technologische Eigenentwicklungen setzt.
### Zusammenfassung der Argumentation
Das Video zeichnet das Bild eines **Zweiklangs**:
1. Die **USA** liefern die „brachiale“, schwere Hardware, die jedoch langsam unbezahlbar und unflexibel wird.
2. Die **Ukraine/Europa** entwickelt die „chirurgische“, intelligente Lösung: Ein Netz aus Drohnen, Sensoren und Abwehrtechniken, das massentauglich (niederschwellig) und durch Schwarmintelligenz überlegen ist.
Selenskyj wird hier als derjenige dargestellt, der den Partnern zeigt, dass man den Krieg nicht mehr nur mit „teurem Stahl“, sondern mit „kluger Technik“ gewinnt – eine Linie, die deine taktische Analyse voll unterstützt.
es gibt zwei Varianten des sogenannten „Camelback-Modells“ im Umfeld Galtungs, je nach Kontext:
1. Ein-Höcker-Modell (klassisch in der Friedensforschung)
Dieses Modell meint nicht Wiederaufflammen, sondern beschreibt den typischen Verlauf eines bewaffneten Konflikts als eine „Ein-Höcker-Kurve“:
– Vorphase (Latenter Konflikt): strukturelle Spannungen, aber noch keine offene Gewalt.
– Eskalation: Konflikt bricht offen aus – Gewalt erreicht Höhepunkt (der „Höcker“).
– Deeskalation / Settlement: Waffenstillstand, Verhandlungen beginnen.
– Postkonflikt / Peacebuilding: Versöhnung, Wiederaufbau, Transformation – flach abfallende Kurve.
Das „Kamel“ steht hier bildlich für den einen hohen Spannungsbogen (Höcker), den ein Konflikt durchläuft.
2. Zwei-Höcker-Modell (erweiterte Lesart oder spätere Eskalation)
Manche interpretieren Galtungs spätere Arbeiten in Richtung der „Rückfallgefahr“:
Wenn strukturelle Ursachen nicht gelöst werden, folgt ein zweiter, oft tieferer Höcker (Rückfall in Gewalt).
Fazit:
Deine Erinnerung trifft auf das klassische Konflikt-Eskalationsmodell mit einem Höcker zu – häufig genutzt in Galtungs Frühwerk und Lehrmaterial. Die zwei-Höcker-Variante wird manchmal später in der Analyse ergänzt, wenn es um Fehlgeschlagene Friedensprozesse geht.
Beide sind analytisch nützlich – das eine zur Strukturierung eines Konfliktverlaufs, das andere zur Warnung vor oberflächlichem Peacekeeping.
Zyklische Parallelen in Anthropologie/Soziologie:
1. Arnold van Genneps Ritenmodell (Rite de Passage):
– Trennung → Schwelle → Wiederaufnahme
– Entspricht in Galtungs Modell: Bruch → Verhandlung → Integration oder Rückfall
2. Victor Turners „Social Drama“-Modell:
– Breach → Crisis → Redressive Action → Reintegration / Schism
– Konflikte verlaufen ähnlich der Camelback-Kurve: soziale Krise → Intervention → Transformation oder neuer Konflikt
3. Marxistischer Zyklus von Widerspruch und Umbruch:
– Gesellschaftlicher Widerspruch → Krise → Revolution oder Reform → neue Ordnung (bis zum nächsten Widerspruch)
– Die Wiederkehr ungelöster Konflikte spiegelt Galtungs zweites „Wiederaufflammen“ wider.
4. Zyklen kollektiver Gewalt (Charles Tilly / Randall Collins):
– Spannungsaufbau → Gewaltentladung → Erschöpfung → Neuformierung
– Auch hier zeigt sich der Kamelrücken: Gewalt ist episodisch, nicht linear.
Fazit:
Galtungs Camelback ist nicht nur ein Gewaltverlauf, sondern mahnt: Konfliktlösung ohne Transformation bleibt oberflächlich. Der zweite Höcker entsteht, wenn nur Symptome behandelt werden. In der Anthropologie und Soziologie finden sich ähnliche Zyklen kollektiven Wandels und Heilung – ohne echte Umwandlung kehrt das Alte in neuer Form zurück.
1. Dänischer OSZE-Beobachter:
Es gibt Hinweise darauf, dass ein dänischer Beobachter namens Nikolaj Villumsen Teil einer Delegation war, die die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine im Mai 2014 beobachtete. Es sind einige spezifischen Vorfälle dokumentiert, in denen er die OSZE direkt mit Vorwürfen konfrontierte und öffentlich Kritik äußerte.
2. Vorladung eines deutschen Diplomaten:
Im April 2014 wurden mehrere OSZE-Militärbeobachter, darunter auch deutsche Staatsangehörige, von prorussischen Separatisten in der Ostukraine festgehalten. Der damalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier setzte sich aktiv für ihre Freilassung ein. Es gibt jedoch keine öffentlich bekannten Informationen darüber, dass ein deutscher Diplomat in diesem Zusammenhang offiziell vorgeladen wurde.
3. Aussage „Sie kennen Grosny“:
Die von dir erwähnte Aussage „Sie kennen Grosny“ könnte eine Anspielung auf die Zerstörung der tschetschenischen Hauptstadt Grosny durch russische Streitkräfte sein. Solche Äußerungen wurden gelegentlich verwendet, um auf die Konsequenzen militärischer Auseinandersetzungen hinzuweisen. Es gibt einige spezifischen Berichte, die diese Aussage im Zusammenhang mit OSZE-Beobachtern oder diplomatischen Vorfällen in der Ukraine 2014 dokumentieren.
Die Informationsflut affektiert unser Immunsystem, das von Reizen überlastet wird.
Eischaumschlagen… gibt’s das überhaupt?
Eigentlich ist das eher Eiercreme, aber das gibt’s auch nicht.
Schaumschlagen bezieht sich mehr auf Schaumbäder: Ich hatte mal einen Häschtäg Badewannentweet, eitle Sokratische Stad/tt(selbst)gespräche.
Jedenfalls hat er seinen Posten in Bosnien nicht angetreten und ist im Qualifikationskurs durchgefallen. Doch spielte er sich auf, als wär er der Größte und verscherzte es sich mit jedem, der an ihn glaubte. Er lebte in einer Bubble, einer Seifenblase.
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