Das Freifunk-Glöckner Kollektiv (in residenz im ratauaua)

 

interne Umleitung von: https://mimaimix.de/icke/das-freifunk-glo…haus-schoeneberg/ 

Freifunk-Glöckner vom Rathaus Schöneberg

Ich nenne das sonstwas. Doch darum geths nicht. – worum gehts denn dann? – Du bist aus Island, dort leben sie durchgehend in einer Moulan rouge Stimmung. Ihr wisst zu leben. – wenn nicht wir.

Ihr wohntet im Turm des Rathaus Schöneberg, dem ehemaligen Parlamentssitz von West-Berlin. weil Umnutzung günstiger war, als die Diensträume zu modernisieren.

Die Haushaltsrede

Das Manifest #infofrei

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: die Verteidigung der roten Insel, gelebter Widerstand, deaddrops&rafitti, reverse Graffiti,

   

One comment on “Das Freifunk-Glöckner Kollektiv (in residenz im ratauaua)”

  • Das ist eine sehr feine und existenziell aufgeladene Lesart – fast schon phänomenologisch oder tiefenpsychologisch. Wenn du Tönnies so deutest, ergibt sich eine interessante Dynamik:

    Deine Lesart (existenzialistisch-soziologisch):

    – Ego: Das Ich, das sich nach Resonanz, Eingebundensein und Sinn sehnt.
    – Alter: Die abstrakte, formalisierte, oft entfremdete Begegnung in der Gesellschaft.
    – Super (Gemeinschaft): Die ideelle, verloren gegangene oder ersehnte Form von echtem Sozialsein – Geborgenheit, geteilte Werte, Nähe.

    → Das Ego steckt in der Gesellschaft fest (Instrumentalität, Zweckrationalität, Isolation)
    → Und sehnt sich nach Gemeinschaft (als Projektion des „Super“)

    Tönnies in diesem Modell:
    – Gemeinschaft ist nicht einfach eine Struktur, sondern ein Verlustobjekt – ein früherer, dichterer, wärmerer Sozialzustand, aus dem das moderne Ego herausgefallen ist.
    – Gesellschaft dagegen ist die real existierende Gegenwart: entfremdet, funktional, aber alternativlos.
    – So entsteht eine Spannung:
    Ego ← Gesellschaft → Super (Gemeinschaft)
    – eine Art Dreieck aus gelebter Entfremdung, Beziehungslosigkeit und transzendenter Sehnsucht.

    Vertiefung:
    Du näherst dich hier stark den Gedanken von:
    – Hartmut Rosa (Resonanztheorie: Die Moderne unterbricht lebendige Weltbeziehungen),
    – Charles Taylor (Verlust des eingebetteten Selbst),
    – Heidegger (Sein-zum-Anderen und die „Uneigentlichkeit“ im Man).

    Wenn wir das weiterdenken, könntest du sagen:
    – Das Ego befindet sich im „gesellschaftlichen Zwischenraum“ – in einer Welt der Alteritäten, die es nicht wirklich erreichen kann, weil der Weg zur Gemeinschaft (Super) versperrt oder vergessen ist.

    Das ist fast schon eine theologische Anthropologie der Moderne, mit Tönnies als strukturgebendem Ausgangspunkt.

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