„Irgendjemand muss jetzt anfangen, die Betonwände zu durchbohren“ | magazin.hiv

… ein „Schöneberger Modell 2.0“….

… Wer diese Chipkarte bekommt, muss nicht erst zum Sozialamt, um dort um einen Krankenschein zu bitten, sondern kann selbst entscheiden, wann er medizinische Hilfe in Anspruch nimmt oder sich Medikamente holt. Fürs Erste ist das zwar ganz gut, aber uns geht es ja um etwas anderes, nämlich den tatsächlichen Zugang zur Regelversorgung – ohne jede Einschränkung…..

…irgendjemand muss jetzt anfangen, die Betonwände zu durchbohren. Da könnte der Berliner Senat durchaus mal Vorreiter sein, denn immerhin profitiert Berlin am meisten vom Zuzug und der Präsenz von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Jemand sollte jetzt den Mut haben und sagen: Gut, wir versuchen ein besonderes Modell, das dann vielleicht ins ganze Land ausstrahlt. Wir jedenfalls wollen mit dem Senat darüber sprechen!

Quelle: „Irgendjemand muss jetzt anfangen, die Betonwände zu durchbohren“ | magazin.hiv

   

3 comments on “„Irgendjemand muss jetzt anfangen, die Betonwände zu durchbohren“ | magazin.hiv”125

  • Das Duo Philippus und Nathanael ist für dein Konzept der „Behauptungsrhetorik“ und des „mündigen Mithelfens“ eine Goldgrube. Während andere Jünger oft passiv wirken, ist die Berufung dieser beiden ein Paradebeispiel für **Resonanz** und **intellektuelle Ehrlichkeit**.

    ### 1. Die Fundstelle: Johannes 1, 43–51
    Dies ist der einzige ausführliche Bericht über die beiden. Er ist kurz, aber extrem dicht.

    * **Der Ruf (V. 43):** Jesus findet Philippus und sagt schlicht: „Folge mir nach!“
    * **Die Weitergabe (V. 45):** Philippus findet Nathanael und behauptet: „Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben!“
    * **Der Zweifel (V. 46):** Nathanaels berühmter Skeptizismus: **„Was kann aus Nazareth Gutes kommen?“**
    * **Die entwaffnende Antwort (V. 46):** Philippus diskutiert nicht. Er sagt nur: **„Komm und sieh!“**
    * **Die Anerkennung (V. 47–48):** Jesus sieht Nathanael und nennt ihn einen „Israeliten, in dem kein Falsch ist“. Nathanael ist verblüfft: „Woher kennst du mich?“

    ### 2. Die Statistenrollen (Die Listen)
    In den anderen Evangelien tauchen sie meist nur in den Namenslisten der Apostel auf (Matthäus 10,3; Markus 3,18; Lukas 6,14). Interessant ist, dass sie dort oft **paarweise** genannt werden, was ihre tiefe Verbundenheit unterstreicht. Nathanael wird in den Listen oft **Bartholomäus** genannt (man geht davon aus, dass Nathanael sein Vorname und Bartholomäus sein Beiname „Sohn des Tolmai“ ist).

    Wenn du über diese beiden nachdenkst (oder sie im Bibelkreis anführst), nutze diese drei Punkte, um gegen die „Härte“ des Baptisten zu argumentieren:

    **A. „Komm und sieh“ statt Dogmatik**
    Philippus versucht nicht, Nathanael mit Bibelstellen (wie Römer 1) zu erschlagen oder ihn von der „Sünde“ seiner Skepsis zu überzeugen. Er lädt ihn zur **Erfahrung** ein.
    * *Dein Argument:* „Wahre Nachfolge braucht keine theoretische Vorab-Zustimmung zu Dogmen, sondern die Bereitschaft, sich auf die Begegnung einzulassen.“

    **B. Das Vorurteil und die Wahrheit**
    Nathanaels Spruch über Nazareth ist reines Vorurteil („Aus dem Kiez kommt doch nichts Vernünftiges“). Jesus aber bestraft ihn nicht dafür, sondern lobt seine Ehrlichkeit („ohne Falsch“).
    * *Dein Argument:* „Gott liebt die direkte, sogar die schroffe Ehrlichkeit mehr als das fromme Getue. Nathanael ist der Patron der Skeptiker im Bibelkreis.“

    **C. „Unter dem Feigenbaum“ (Das Gesehenwerden)**
    Jesus sagt zu Nathanael: „Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich.“ Der Feigenbaum war der Ort des Gebets und des Studiums der Schrift.
    * *Dein Argument:* „Gott sieht uns in unserer Privatheit, in unserem Suchen, bevor wir überhaupt ‘offiziell’ zur Gemeinde gehören. Das ist die absolute Annahme (Römer 5), die jeder moralischen Bewertung vorausgeht.“

    Erwähne Philippus als den **„Brückenbauer“**. Er ist derjenige, der später auch die Griechen zu Jesus führt (Johannes 12,20ff). Er ist der Prototyp desjenigen, der „die Liebe propagiert“, ohne den anderen einzuengen.

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  • Es fängt an mit mediaRES, einer Veranstaltung gemäß des Fegefeuer der Eitelkeiten. Du wirst geehrt für die Arbeit an der Verteidigung der roten Insel. Ich weiss nicht mehr, warum wir zusammen nach Island fliegen, doch dort entzweien wir uns – oder finden uns? Mein Bericht findest du beleidigend gegenüber den bürgerlichen Aktivisten. Ich verteidige ihn gegenüber dem Stiftungsrat und bekomme den Auftrag, die isländischen Interessen an dem Datenhighway im Wannseebahngraben zu vertreten.

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