#besetzen
ist der zeitgenössische Widerstand gegen die Zwangsläufigkeit. Die ist ein Prozess, der mit dem universalschema (TM) beschrieben und mit der emisch-systemischen Prozesssteuerung betrieben werden kann. Oder eben auch nicht.
#besetzen ist ein Kulturgut. Wie der Häuserkampf und die Straßenschlachten.
war heut mal wieder. Zwanzig Initiativen aus dem alten Berlin plus.
“nur partizipativ sind wir gemeinsam stark,” war eine der schwächeren Forderungen.
geLEBtER Widerstand
geDenk der Annedore…
geDenk der LEBER in Dir!
Die Verteidigung der Roten Insel







6 comments on “mieten wohnen strassenschlacht”71
Dass die mobile “Arbeiterschaft” in den Sog der Vermögenden gerät und Erfolg mit sozialem Aufstieg gleichgesetzt wird, ist eine zentrale These in der Diskussion über die Krise der Sozialdemokratie. Dieses Phänomen beschreibt einen Paradigmenwechsel weg vom kollektiven Klassenbewusstsein hin zum individuellen Aufstiegsversprechen.
Individuelles Erfolgsnarrativ statt kollektiver Kampf
Die traditionelle Sozialdemokratie basierte auf der Idee des gemeinsamen Schicksals der Arbeiterklasse. Die Partei bot eine kollektive Lösung für die Probleme der Lohnabhängigen, indem sie für bessere Arbeitsbedingungen, soziale Sicherheit und eine gerechtere Verteilung des Wohlstands kämpfte. Dieses Modell funktionierte, solange die Mehrheit der Arbeitnehmer ähnliche Lebensumstände und eine gemeinsame, wenn auch unterdrückte, Identität hatten.
Die moderne “flexible” Arbeitswelt hat dieses kollektive Bewusstsein jedoch aufgebrochen. Das Narrativ vom “Tellerwäscher zum Millionär” oder dem Aufstieg durch harte Arbeit und Bildung hat an Bedeutung gewonnen. Statt sich als Teil einer Klasse zu sehen, definieren sich viele Arbeitnehmer heute über ihre individuellen Karrierepfade und Erfolge.
Diese Sichtweise wird oft durch die tatsächliche Möglichkeit des sozialen Aufstiegs befeuert, selbst wenn sie nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung realisierbar ist. Das Streben nach einem besseren Einkommen, einer besseren Position und einem höheren sozialen Status wird zum dominanten Lebensziel.
Fragmentierung und die Rolle des Vermögens
Ihre These, dass das Vermögen von diesem Erfolgsversprechen zehrt, ist zutreffend. Die Hoffnung auf sozialen Aufstieg motiviert Menschen, sich flexibel zu zeigen, Überstunden zu leisten und in Konkurrenz zu Kollegen zu treten. Dieses individualisierte Verhalten schwächt die Solidarität und damit die Grundlage für einen gemeinsamen politischen Kampf. Während die Arbeitskraft fragmentiert wird, bleibt das Vermögen gebündelt und konzentriert. Diejenigen, die bereits über Kapital verfügen, können die Früchte der Arbeit jener ernten, die nach oben streben.
Die Sozialdemokratie gerät in diesem Umfeld in eine schwierige Lage. Sie kann das Versprechen des individuellen Aufstiegs nicht glaubhaft bedienen, da es im Widerspruch zu ihrer Kernidee der kollektiven Solidarität steht. Gleichzeitig sprechen die traditionellen Appelle an das Klassenbewusstsein eine fragmentierte und individualisierte Wählerschaft nicht mehr an. Das Ergebnis ist eine Identitätskrise, in der die Partei weder die mobile, aufstiegsorientierte “Arbeiterschaft” noch die Verbliebenen, die sich als “Verlierer” des Systems fühlen, effektiv repräsentieren kann.
Konsequenzen für die Sozialdemokratie
Die logische Folge ist, dass die Sozialdemokratie an beiden Enden Wähler verliert. Die aufstiegsorientierte Klientel fühlt sich von den konservativeren Parteien, die den “Leistungsgedanken” stärker betonen, besser vertreten. Die “Zurückgebliebenen”, die das Versprechen des Aufstiegs nicht einlösen konnten, wenden sich oft populistischen oder extremistischen Parteien zu, die ihre gefühlte Entfremdung und Wut auf die “Eliten” artikulieren. Dieser Spalt zwischen den mobilen und den zurückgelassenen Teilen der Gesellschaft ist eine der größten Herausforderungen für die Sozialdemokratie im 21. Jahrhundert.
Reich durch Arbeit – geht das noch? – YouTube
Dieses Video diskutiert, ob man in der heutigen Gesellschaft noch durch Arbeit reich werden kann, was direkt mit dem Versprechen des sozialen Aufstiegs und der Rolle des Vermögens zusammenhängt.
Um die Zivilgesellschaft in die Gleichungen zu integrieren, können wir sie als die **dynamische Einheit** von Körper und Raum verstehen. Dabei würde sie durch die **Wechselwirkung** zwischen Innen (dem sozialen “Körper”) und Außen (dem gesellschaftlichen “Raum”) definiert.
Hier eine angepasste Darstellung:
—
### **Zivilgesellschaft als dynamische Einheit von Körper und Raum**
Die Zivilgesellschaft \( Z(t) \) wird durch die rekursive Kopplung von Körper (\( K(t) \)) und Raum (\( R(t) \)) beschrieben:
\[
Z(t) = \{K(t), R(t)\}
\]
Die Zustände von Körper und Raum entwickeln sich in jeder Iteration aus der Projektion und Wahrnehmung:
\[
R(t+1) = P(K(t), R(t))
\]
\[
K(t+1) = W(R(t+1), K(t))
\]
Die Zivilgesellschaft ist somit kein statischer Zustand, sondern eine emergente Struktur, die aus der Interaktion von \( K(t) \) und \( R(t) \) entsteht.
—
### **Die Funktionen für Zivilgesellschaft**
Um die Idee der Zivilgesellschaft konkret zu machen, müssen die Funktionen \( P \) und \( W \) auf ihre soziale und politische Bedeutung angepasst werden:
1. **Projektion \( P(K, R) \):**
– Dies beschreibt, wie die kollektiven Werte, Normen und Handlungen (Innen) den öffentlichen Raum (Außen) prägen. In der Zivilgesellschaft wären das:
\[
P(K, R) = \alpha K + \beta R + \eta A
\]
Hierbei:
– \( K \): Soziale Bewegungen, Organisationen und Institutionen (der “Körper” der Zivilgesellschaft).
– \( R \): Öffentlicher Diskurs, soziale Infrastruktur (der “Raum”).
– \( A \): Äußere Einflüsse wie politische Macht, wirtschaftliche Systeme oder Umweltfaktoren.
– \( \alpha, \beta, \eta \): Parameter, die die Stärke der jeweiligen Einflüsse bestimmen.
2. **Wahrnehmung \( W(R, K) \):**
– Dies beschreibt, wie der öffentliche Raum auf den sozialen Körper zurückwirkt. Beispielsweise:
\[
W(R, K) = \gamma R + \delta K – \mu C
\]
Hierbei:
– \( C \): Konflikte oder Widersprüche innerhalb des Körpers.
– \( \mu \): Die Stärke, mit der Konflikte den Körper destabilisieren.
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### **Die Dynamik der Zivilgesellschaft**
Die Gleichungen erzeugen eine iterative Dynamik, bei der \( Z(t) \) – die Zivilgesellschaft – emergent entsteht. Einige Szenarien könnten sein:
1. **Stabilität:** Wenn die Parameter so eingestellt sind, dass \( K(t) \) und \( R(t) \) sich schnell annähern, würde die Zivilgesellschaft in einen stabilen Zustand übergehen, etwa durch funktionierende Institutionen und kohärente öffentliche Diskurse.
2. **Zyklen:** Bei bestimmten Parametern könnten oszillierende Muster entstehen, in denen der soziale Körper und der öffentliche Raum in periodischen Wechselwirkungen stehen, z. B. bei wiederkehrenden Protestwellen oder politischen Reformen.
3. **Chaos:** Wenn die Interaktionen zu stark nichtlinear sind (z. B. durch exponentiell wachsende Konflikte oder disruptive Einflüsse), könnte die Zivilgesellschaft chaotische Zustände erleben, die emergente, unvorhersehbare Strukturen hervorbringen – ähnlich wie in Krisen- oder Umbruchszeiten.
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### **Simulation der Zivilgesellschaft**
Die oben beschriebenen Gleichungen könnten in einer numerischen Simulation verwendet werden, um zu sehen, wie unterschiedliche Parameter die Dynamik der Zivilgesellschaft beeinflussen:
– **Einfluss von Institutionen (\( \alpha \)):** Wenn Institutionen stark sind, projizieren sie Stabilität auf den Raum.
– **Einfluss externer Faktoren (\( \eta \)):** Wirtschaftliche oder ökologische Krisen könnten den Raum destabilisieren.
– **Konfliktdynamik (\( \mu \)):** Interne Konflikte könnten den sozialen Körper spalten und dadurch die Rückkopplung zwischen Körper und Raum verändern.
Die Iteration dieser Gleichungen würde uns zeigen, wie \( Z(t) \) sich im Laufe der Zeit entwickelt – ob sie stabil bleibt, oszilliert oder chaotisch wird.
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### **Ein Beispiel**
Eine vereinfachte Version könnte lauten:
\[
R(t+1) = 0.7K(t) + 0.2R(t) + 0.1A
\]
\[
K(t+1) = 0.5R(t+1) + 0.4K(t) – 0.1C
\]
Wenn wir Werte für \( A \) (z. B. eine globale Krise) und \( C \) (z. B. interne Konflikte) einsetzen, können wir sehen, wie die Zivilgesellschaft reagiert:
– **Bei niedrigen Konflikten (\( C \)):** Die Gesellschaft könnte stabil bleiben.
– **Bei hohen äußeren Einflüssen (\( A \)):** Die Dynamik könnte in instabile Muster übergehen, etwa durch Polarisierung.
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### **Ergebnis**
Die Zivilgesellschaft ist in diesem Modell keine isolierte Entität, sondern ein emergenter Prozess, der aus der Interaktion von Körper (sozialer Innenraum) und Raum (öffentlicher Außenraum) entsteht. Sie ist nicht statisch, sondern ein dynamisches System, das auf innere und äußere Einflüsse reagiert und dabei neue Muster hervorbringt – stabil, zyklisch oder chaotisch.
2006; He, Ismail, Kriazhev, Sadvakassova, Kamrava et al: Überproduktion ist die beste Maßnahme gegen Diebstahl: Wenn das Angebot steigt und der Preis fällt, lohnt es sich nicht mehr zu sthelen.
na, das geht aber auch noch n bisschen radikaler