Walk of Shame II
fand statt
hat die Evaluation zum Ergebnis
und eigentlich auch n Plan. Braucht also noch n Konzept / Programm
T
he Walk of Shame, die begrifflich gewordene Katerstimmung am Morgen danach, haben sich eine Gruppe von Menschen zum Namen gegeben, die sich der Sache von gestrandete oder orientierugslosen Menschen auf dem Balkan und darüber hinaus annehmen. Beschämt seien sie, so sagen sie, der Europapolitik wegen, die der Grund für eine Entmenschlichung an den Außengrenzen sei. Den Menschen muß unumgänglich Freizügigkeit ermöglicht werden. Außerdem transformative Integrationsprogramme, soziale Interaktion und Kommunikation.
Der Walk of Shame will ein Netzwerk sein, ein Netzwerk von trans-migratorischer Kommunikatoren. Es geht darum, Arbeit (und Einkommen) zu schaffen, nicht unter den Beschäftigten (und Vermögenden) zu verteilen. Schießlich wollen wir unabhängig von Lohnarbeit sein, ohne auf deren positive Mitwirkung an Solidarität, Emanzipation und soziale Gerechtigkeit zu verzichten.
Der Walk of Shame ist ein Zusammenschluss einer Alumni-Fraktion des Civil Walk for Alleppo und D
der niederländis hen Initiative “bringt sie rüber”, die 2019 mit einem Charter auf Lesbos landen wollten, um Geflüchtete direkt nach den Niederlande zu evakuiere. Der Civil March for Aleppo bot schon den Nährboden für eine allegorische Assoziation des Marches mit dem Kinderkreuzzug von 1212. (Siehe Laura’s Kinderbuch















36 comments on “Shame II”
bitte nicht die Kirche vergessen! Sie ist tief gespalten in Sozialagnostiker und Spiritualisten. Wie sich der Nationalstaat die soziale Aufgabe angemaßt hat.
wie heisst nachmal das Flüchtlingslager bei Sarajevo, das im Jahr 2000/2001 in den Verdacht der sexuellen Ausbeutung von minderjährigen Flüchtlingen gekommen ist?
“…auf dass das Unvorstellbare unvorstellbar bleibt…”
…schauen wir dein Angesicht…
Römer1,18
wenn ich hier allmorgentlich durch gehe und den ganzen Spam lösche, dann ist das eine gemeinwohlorientierte Aufgabe, die sich aus der Aggressivität der Privatwirtschaft ergibt, die die öffentliche Kommunikation kapert. Es mag gesagt werden, dass die Angriffe aus Russland oder China kommen mögen; doch das täuscht nur darüber hinweg, dass diese Länder Instrumente des privatwirtschaftlichen militärisch-industriellen Komplex sind.
Mir geht’s immer besser, wenn’s anderen schlechter geht
Und dann gehts im kommenden Jahr um eine 5jährige Reunion, idealer Weise um den 1. Juni herum, wenn sich der Peacewalk in Geneva trifft. Ich würde Adil abholen, VinteMilla und Zied in Lille besuchen und Giovannis Study-Group zusammen bringen.
Davor müsste ich noch nach Bosnien, dort das Solarprojekt operativ machen und meine Zähne.
Im September steht dann wohl ein Jubiläum von franjo Starcevic im Rahmen des Peacewalks an.
Und dann wollt ich schon irgendwann, irgendwo Leane treffen…
@Teamwork
effektiv wird Russland von Europa besiegt werden. Es steht zur Wahl, wieviel Unglück die Niederlage kosten wird.
Only the glory of God may explain the irrelevance of your doing. That’s where the value of work lies in a normative sense.
@Ideenspender, hab nie gesagt ich könnte’s besser @Inspirator
Die Di, nicht die dada, die Digamma-Funktion, nicht die Gamma also, ist das Integral über dem Logarithmus der Gamma-Funktion, sowie der Gamma-Funktion geteilt durch deren Integral. bzw. fn'(x)/f(n+1)'(x)
der Post heisst nur so, wegen Jeanny II. Denn WoSII war anders. WoSII mag sich auf den Sommer in Serbia beziehen…
WoS I – the rock band: setup…
WoS II – Serbia: on the road…
M&W – YinYiangAsari…
ToW- Lipa (what’s in a name..?)
SOP
WoSXX
Auch hier nochmal: WoSXX umfasst Planung (PeaceWalk), Aktion (BRAT: Miral, Solar) und Qualitätssicherung (SDG10.7)
1. Einordnung der Phänomene als Spektakel
Nach Guy Debords Gesellschaft des Spektakels kann man CMfA (Civil March for Aleppo), Walk of Shame, und ähnliche Protestmärsche als Teil einer “ästhetisierten Empörungs-Ökonomie” begreifen:
– Das Gehen ersetzt das Handeln, Bewegung wird zur Metapher für Bedeutung.
– Die Reise wird wichtiger als das Ziel, der Prozess bedeutungsvoller als die Wirkung.
– Das Subjekt inszeniert sich im Leiden (Kinderkreuzzug), im moralischen Pathos (CMfA), im performativen Schuldbekenntnis (WoS).
2. Der Kinderkreuzzug als Archetyp
Der Kinderkreuzzug (1212) symbolisiert naive, leidende, machtlose Reinheit, die in politische Gewaltverhältnisse gerät. Du kannst ihn als historischen Referenzrahmen für gefährliche Sinn-Überhöhung einsetzen:
– Kindliche Unschuld trifft auf reale Machtdynamiken.
– Die Bewegung scheitert, weil sie keine politische Substanz hat – nur symbolisches Kapital.
3. Kritik am aktivistischen Moralismus
Diese Märsche bauen auf Emotion, Bildern, Shared Experiences – sie versprechen Transformation, liefern aber oft nur:
– Selbstbestätigung statt politischer Wirkung.
– Zuschreibungen moralischer Überlegenheit an die Teilnehmenden.
– Eine Privatisierung der Politik ins Persönliche: “Ich zeige, dass ich betroffen bin” – aber wem nützt es?
4. Handlungsvakuum & symbolische Stellvertretung
Du kannst herausarbeiten, dass:
– Solche Märsche das Leiden anderer symbolisch “mitgehen”, ohne deren reale Lage zu verändern.
– Sie ohne klaren Adressaten und Hebel operieren.
– Sie Betroffenheit kapitalisieren, aber keine strukturellen Alternativen entwickeln.
5. Fazit: Kritik der Form
Die zentrale Kritik wäre: Diese Formen von Friedensaktivismus sind:
– spektakularisierte Reenactments, nicht politischer Widerstand.
– Ausdruck einer Gesellschaft, die mehr über Repräsentation als über Transformation denkt.
– Sie emotionalisieren ohne strategisch zu agieren.
heute in der Tagesschau, zu COP30.
bin ich der Ausbilder zu.
Neuer Lehrberuf Integrator_in
zwei Jahre steigen sie auf die Leiter, ein Jahr sitzen sie in der Schule /online
Armut:
Der Geist, der nicht verschwinden will
Seit Jahrtausenden leben Menschen in Armut. Wirklich hinterfragt wurde sie nie – mal galt sie als gottgewollt, mal als persönliches Versagen. Soll das so bleiben?
Von Niels Boeing
Aus ZEIT Wissen Nr. 05/2025
14. September 2025, 21:57 Uhr
Armut: Im Mittelalter waren Armenspeisungen wie durch die heilige Elisabeth an der Tagesordnung.
Im Mittelalter waren Armenspeisungen wie durch die heilige Elisabeth an der Tagesordnung. © akg-images/Gustav Heinrich Naecke
Die erste Begegnung mit der Armut ist überaus merkwürdig”, notiert der 26-jährige Engländer Eric im Sommer 1929 in Paris. “Man hat so viel über Armut nachgedacht – sie ist das, was man ein ganzes Leben lang gefürchtet hat.” Mit großen Träumen ist er an die Seine gezogen, hat sich mit Englischunterricht über Wasser gehalten, dessen Honorar gerade genügt, um die Miete in einer wanzenverseuchten Herberge zu bezahlen. Ein paar Francs hat er zusammensparen können, doch die werden ihm aus seinem Zimmer gestohlen. Dann springt der letzte Schüler ab.
Eric hat noch genau 30 Centimes in der Tasche und tritt den Gang zum Pfandhaus an. Er versetzt alle seine Kleidung bis auf das, was er am Leib trägt. “Man dachte, es wäre schrecklich, aber es ist einfach nur schäbig und langweilig. Es ist die eigentümliche Herabsetzung durch Armut, die man als Erstes bemerkt”, schreibt er.
Mit einem aus Russland geflohenen Freund durchstreift Eric die Stadt, um sich als Tellerwäscher zu verdingen, nimmt die abschätzigen Blicke auf ihre schäbige Kleidung wahr. An manchen Tagen essen sie nur Brot und Margarine. Irgendwann ergattern sie einen Job in der Küche eines Hotels, unten im Keller. Nie genügt der Hungerlohn, um etwas zu sparen. 17 Stunden arbeiten sie täglich, sieben Tage die Woche. Keine Zeit, um sich nach etwas anderem umzusehen. Es ist ein elendes Leben, das die beiden nur mit schwarzem Humor aushalten. Nach zehn Wochen sendet Eric einen Hilferuf nach London, ein Freund schickt ihm Geld für die Heimreise.
Die Notizen dieser Zeit erscheinen gut drei Jahre später als Memoir unter dem Titel Down and Out in Paris and London. Es ist das erste Buch von Eric Blair, der sich nun George Orwell nennt. Was Orwells Schilderung so eindrücklich macht, sind die präzisen Beobachtungen. Die Scham, die den in Armut Gestürzten befällt. Die Anstrengungen, bei zufälligen Begegnungen den Anschein einer soliden Existenz aufrechtzuerhalten. Aber auch die Würde, die er und seine Mitstreiter zu bewahren suchen. Wie ein hinterhältiger Geist scheint die Armut in den Straßen der Metropole zu lauern, und hat sie einen einmal in den Klauen, ist es kaum möglich, sich ihr zu entwinden. Und sie kann bei jedem zuschlagen – Orwell hatte die Eliteschule Eton absolviert und als Kolonialbeamter in Burma und als Journalist in England gearbeitet, und doch haben ihn diese Stationen nicht geschützt.
Heute sind sie immer noch nötig: Suppenküche in Berlin mit der damaligen Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. © IMAGO/Berlinfoto
Selbst schuld, könnte man sagen. Wer gibt denn schon einen gut dotierten Posten in der britischen Kolonialverwaltung für eine Träumerei vom Schriftstellerdasein auf? Eine bis heute verbreitete Haltung, die aber dem Phänomen nicht gerecht wird. Armut hat viele Gesichter, und das seit Jahrtausenden. Selbst die modernen Industriegesellschaften mit ihrem Wohlstand, der historisch keine Vorläufer hat, haben es nicht geschafft, sie zu beseitigen. Das könnte daran liegen, dass keine Epoche ernsthaft ihre Ursachen ergründen wollte.
Bereits in der Antike war Armut in den Hochkulturen rund um das Mittelmeer weitverbreitet. Über 500 Jahre hinweg hatte sich die römische Republik zu einer extrem ungleichen Gesellschaft entwickelt. Zu Caesars Zeit war der Landbesitz in seinem Reich bereits in den Händen weniger Großgrundbesitzer konzentriert, die alten Patrizier-Geschlechtern entstammten. Die freien Bürger mussten sich als Tagelöhner verdingen und waren häufig finanziell schlechtergestellt als Sklaven, die zwar kein Bürgerrecht und keine Freiheit hatten, aber deren Herren schon aus Eigeninteresse für sie sorgten.
Viele Freie zog es nach Rom, das damals schon gut eine halbe Million Einwohner hatte. Etwa die Hälfte der Menschen in der Stadt lebte nach heutigen Maßstäben in Armut. “In Rom wie in allen anderen antiken Republiken waren die Armen permanent gegenüber den Reichen und Mächtigen verschuldet”, hat der britische Historiker Neville Morley festgestellt. Die Schulden je zurückzahlen zu können, war den allermeisten Armen unmöglich.
Allerdings brauchten die Reichen und Mächtigen die Armen, denn auch diese hatten als Bürger das Stimmrecht in den Komitien. Diese Bürgerversammlungen wählten die Beamten des römischen Staats. Die Kandidaten, die aus den großen Familien kamen, erließen den Armen ihre Schulden, wenn diese in der Wahl ihre Stimme für sie abgaben. Dann begann der Zyklus von vorne: Die Armen verschuldeten sich erneut, während die Reichen und Mächtigen ihren Ambitionen nachgingen. An der Ungleichheit änderte sich nichts. “Rom verkörperte einen Staat, der zum Nutzen der Reichen gemanagt wurde”, schreibt Morley. “Ergebnis war, dass die Armen in Untätigkeit gehalten wurden und arm blieben.” Eine Sozialpolitik wie heute gab es nicht.
Damit die armen Massen nicht aufmuckten, gewährte man ihnen in der späten Republik Getreidespenden zum Brotbacken. Diese Almosen waren politisch motiviert. Moralischen Erwägungen entsprangen sie nicht. Im Gegenteil: “Arme waren Opfer von Komik, Spott und Verachtung in einem Ausmaß, wie wir uns das heute überhaupt nicht mehr vorstellen können”, sagt der Trierer Historiker Herbert Uerlings. Diese Verachtung ist auch durch ein archäologisches Graffito in Pompeji überliefert, jener Stadt, die im Jahre 79 von der Lava des Vesuvs begraben wurde: “Ich verabscheue arme Menschen, wer etwas möchte, soll dafür Geld zahlen”, steht dort.
Ein halbes Jahrhundert zuvor hatte ein Wanderprediger in der Levante, am östlichen Mittelmeer, andere Töne angeschlagen. “Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen”, hatte er einem vermögenden Mann geraten, der Rat für sein Seelenheil suchte. Mit einer Schar von Anhängern zog er, selbst ohne Besitz, durch die Lande und hielt scharfe Reden gegen die Reichen. “Aber weh euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten.” Das war unerhört und sprach sich herum.
Die reichen zehn Prozent
Der Anteil der Bevölkerung, der weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient, ist als Armutsquote definiert (neue Berechnungsmethode ab 2020). Er stagniert, während die Wirtschaftsleistung pro Kopf steigt. © Carsten Raffel
Damit trat der Wanderprediger Jesus von Nazareth eine Lawine los, die Jahrhunderte später das Römische Reich erfasste. Das auf seinen Lehren begründete Christentum wurde zur Staatsreligion und veränderte den Umgang mit Armut radikal. Die Bischöfe der Spätantike verstanden sich als “pater pauperum”, als Vater der Armen. Sie bauten eigene Häuser, um Arme und Kranke zu versorgen. “Xenodochium” (Herberge für Fremde) wurden sie genannt. Sie waren die Vorläufer des Krankenhauses.
Die Armenfürsorge wurde im Mittelalter prägend für die christliche Welt. Kirchen und Klöster übernahmen die Aufgaben der frühen Xenodochien. Die Armen waren nicht länger stigmatisiert. Warum Menschen arm waren, diese Frage wurde aber nicht gestellt. “Dass es Ungleichheit gibt, nahm man als gottgewolltes Faktum hin”, sagt die Historikerin Siegrid Westphal von der Universität Osnabrück.
Ähnlich wie in Rom entwickelte sich im christlichen Mittelalter ein Deal zwischen Reichen und Armen: Die Reichen gaben den Armen Almosen, und die Armen beteten für das Seelenheil der Reichen. Die antike Denkweise des “do ut des” (ich gebe, damit du gibst) blieb.
Ab 1400 geriet die mittelalterliche Ordnung ins Wanken. Das europäische Bevölkerungswachstum, nur kurz von der Pest unterbrochen, trieb immer mehr Arme, die auf dem Land keine Perspektive mehr sahen, in die Städte. Diese sahen sich gezwungen, mit der neuen Zuwanderung umzugehen. Die Kirchen und Klöster waren hierbei kaum eine Hilfe. “Die Städte mussten nun einen effizienten Umgang mit ihren Ressourcen planen, und so entstanden die ersten Armenordnungen”, sagt Westphal. Weil der Druck auf die Städte nicht nachließ, führten sie Bedürftigkeitsprüfungen ein. Ein wichtiges Kriterium war nun, ob ein armer Migrant arbeitsfähig war. Statt Almosen gegen Gebete hieß es nun: Almosen gegen Arbeit. “Die Reformation hat diese Entwicklung nicht ausgelöst, nur verstärkt”, sagt Siegrid Westphal.
Der Wandel jener Zeit prägt den Umgang mit Armen im Westen bis heute. Hier entsteht das Bild des faulen Armen, der sich ins Fäustchen lacht über die Karitas, die ihm da widerfährt. Die Obrigkeiten unterscheiden nun zwischen unwürdigen Armen, die ihr Elend selbst verschuldet haben, und würdigen Armen, die unverschuldet in Not geraten sind, etwa durch Missernten oder Naturkatastrophen. Dass immer mehr Menschen in Armut fallen, weil sie auf dem Land nicht mehr gebraucht werden oder gar wie in England ihres Landes beraubt worden sind, wird allenthalben ignoriert. Stattdessen verfolgt die Obrigkeit im 18. Jahrhundert eine rigide Politik der Disziplinierung und errichtet Armenhäuser. Mit den Xenodochien der Spätantike haben diese nichts mehr gemein: Es sind eher Einrichtungen zur Zwangsarbeit, Gefängnissen nicht unähnlich. Wer nicht im Armenhaus landet, wird bald in den Fabriken der frühen Industrialisierung diszipliniert. Es entsteht das, was man auf Englisch working poor nennt. Ein Industrieproletariat, das trotz Arbeit bitterarm ist.
Im 20. Jahrhundert haben die beiden Weltkriege große Teile der Bevölkerung verarmen lassen. Diese Zeiten erscheinen vielen in den postindustriellen Gesellschaften wie eine ferne Vergangenheit. Hat nicht Europa, hat nicht der Westen daraus gelernt und einen Sozialstaat aufgebaut? Armut, so scheint es, ist zumindest in den frühindustrialisierten Ländern überwunden. Armut, das ist doch heute die Geißel des Globalen Südens, wo immer noch Hunderte Millionen Menschen unter der sogenannten Armutsgrenze leben. Diese Grenze haben die Vereinten Nationen definiert: Sie liegt derzeit bei einem verfügbaren Einkommen von 2,15 Dollar pro Tag. Eines der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung ist, die Millionen Betroffenen bis 2030 aus ihrer Armut zu holen. Dafür werden Milliarden Dollar an Entwicklungshilfe in den Globalen Süden transferiert. Und doch sieht es nicht danach aus, dass das Ziel im Jahr 2030 erreicht wird. Im Gegenteil: Die Ungleichheit in den frühindustrialisierten Ländern hat nach einer Phase materieller Sicherheit – die Franzosen nennen sie trente glorieuses, die glorreichen dreißig Jahre von 1946 bis 1975 – erschreckende Ausmaße angenommen. Working Poor gibt es längst auch wieder in Berlin, London, Paris oder New York.
Haben wir etwas übersehen?
Ja, eine Menge, wenn man Armutsforscher wie Christoph Butterwegge fragt, Professor für Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Zum einen ist Armut mehr als Einkommensarmut, von der in Deutschland gut 15 Prozent betroffen sind, darunter zunehmend Senioren und Kinder. Sie geht stets mit einer sozialen Abwertung einher. Ausschluss von guter Bildung, geringe Wertschätzung durch die Gesellschaft, keine Teilhabe an Kultur und politischem Geschehen sind weitere Facetten der Armut. Die werden von keiner Statistik erfasst.
Zum anderen müsse endlich die “sozialwissenschaftliche Relativitätstheorie der Armut” berücksichtigt werden, sagt Butterwegge: “Armut existiert nicht ohne Reichtum und Reichtum nicht ohne Armut – man kann sie deshalb nicht unabhängig voneinander, losgelöst von Raum und Zeit betrachten.” Genau das täten jedoch die Armutsberichte, die die Bundesregierungen seit Jahrzehnten einmal pro Legislaturperiode herausgeben, kritisiert er. Sie blenden den vorhandenen Reichtum weitgehend aus. Mehr noch, die Regierungen vertrauen immer noch auf den sogenannten Trickle-down-Effekt (Sickereffekt), dem zufolge vom wachsenden Reichtum mit der Zeit genug Wohlstand zu unteren Einkommensschichten durchsickert. Dieser Effekt hat sich jedoch nie eingestellt, zeigen etwa Studien des Internationalen Währungsfonds. Der größte Teil der Vermögen konzentriert sich auf die oberen fünf bis zehn Prozent der Industriegesellschaften, hat der französische Ökonom Thomas Piketty dokumentiert.
Armut: Wer profitiert am meisten vom Wirtschaftswachstum? Das oberste Zehntel der Bevölkerung verdiente 2021 im Schnitt 58 Prozent mehr als 1994, das unterste nur magere 1,4 Prozent. Die Werte sind inflationsbereinigt.
Wer profitiert am meisten vom Wirtschaftswachstum? Das oberste Zehntel der Bevölkerung verdiente 2021 im Schnitt 58 Prozent mehr als 1994, das unterste nur magere 1,4 Prozent. Die Werte sind inflationsbereinigt. © Carsten Raffel
Bis heute hält sich die Ansicht, dass bittere Armut eine Art Normalzustand der Menschheit gewesen sei, den erst das Industriezeitalter beseitigt habe. Ein Bild, das Kulturanthropologen korrigiert haben. Zwar sind nichtsesshafte Kulturen, Jäger, Sammler, Nomaden, den Unbilden der Natur ausgesetzt gewesen. Aber dass sie permanent gedarbt hätten, davon kann keine Rede sein. Die Khoisan der Kalahari etwa bringen deutlich weniger Zeit als westliche Arbeiter auf, um ihren reichhaltigen Speiseplan zu füllen. Wirklich dauerhafte Armut, so scheint es, entstand erst, als vor 5.000 Jahren die ersten Hochkulturen mit ihren Eliten aus Adel und Priestern entstanden. Sie bestimmten, wie Nahrungsmittel verteilt wurden. Schon im alten Ägypten zeigen Reliefs ausgemergelte Gestalten, deren Rippen durch die Haut hervortreten.
Heute wächst der Reichtum weiter, auch in der Coronapandemie hat er zugenommen. Während die oberen fünf bis zehn Prozent eine weitgehend geschlossene und gut abgesicherte Gesellschaft bilden, sind die unteren Einkommensklassen vor Armutsrisiken schlecht geschützt.
Viele Ideen, wenig Momentum
Armut: Verteilung der Einkommen pro Tag in ausgewählten Ländern. Schwarze Flächen: Anteil der Bevölkerung unterhalb der jeweiligen nationalen Armutsgrenze. Die ist je nach Lebenshaltungskosten unterschiedlich hoch.
Verteilung der Einkommen pro Tag in ausgewählten Ländern. Schwarze Flächen: Anteil der Bevölkerung unterhalb der jeweiligen nationalen Armutsgrenze. Die ist je nach Lebenshaltungskosten unterschiedlich hoch. © Carsten Raffel
Arbeitslosigkeit, Inflation, wirtschaftliche Abschwünge und Finanzmarkt-Crashs bedrohen längst auch die Mittelschicht. Und doch werden Ökonomen und Politiker nicht müde zu betonen, Armut sei ein individuelles Problem, das auf falschen Lebensentscheidungen beruhe oder gar auf der Neigung, es sich in der “sozialen Hängematte” gemütlich zu machen. Ein Vorwurf, den sich zahllose Hartz-IV-Empfänger seit 2005 immer wieder anhören mussten.
Der Mythos von der selbst verschuldeten Armut beleidigt nicht nur Obdachlose, Arbeitslose und Bürgergeld-Empfänger. Er wird auch immer wieder herangezogen, um zu erklären, warum im Globalen Süden immer noch ein bedrückendes Maß an Armut herrscht. Das Beispiel Indien widerlegt den Mythos. 1707 brach das indische Mogul-Reich zusammen, die Briten übernahmen nach und nach den Subkontinent als Kolonie, 1948 wurde Indien wieder unabhängig. Wann war das allgemeine Wohlstandsniveau höher – 1707 oder 1948? Antwort: 1707. Der britische Ökonom Angus Maddison hat nachgezeichnet, warum dies so ist: “Die Briten herrschten in Indien im Großen und Ganzen wie die römischen Konsuln in Nordafrika 2.000 Jahre vorher.” Sie übernahmen das Steuersystem von den Moguln. Zwar senkten sie die Steuern im Laufe der Zeit, aber sie ließen die lokalen einheimischen Steuereintreiber gewähren, weiterhin Landbesitz anzuhäufen. Zugleich verarmten viele Bauern.
“Abgesehen vom Eisenbahn- und Kanalbau taten sie so gut wie nichts, um die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern”, schreibt Maddison. Sie überließen die indische Wirtschaft weitgehend sich selbst, getreu dem britischen Laisser-faire-Liberalismus. Der britische Kolonialapparat lebte wie eine neue eigene Kaste, vermischte sich nicht mit der indischen Bevölkerung, kaufte kaum indische Produkte, schützte indische Produzenten nicht vor der Konkurrenz ausländischer Importe. So sei über fast 200 Jahre viel Kapital aus Indien abgeflossen.
Dieser Prozess hält bis heute an, und zwar weltweit: “Jene 50 Milliarden Dollar, die der Globale Norden dem Globalen Süden an ›Hilfen‹ zukommen lässt, sind nur ein Zehntel des Kapitalflusses in Höhe von 500 Milliarden Dollar, der von Süd nach Nord verläuft”, zürnte die indische Physikerin und Globalisierungskritikerin Vandana Shiva schon vor zwanzig Jahren.
Der US-Soziologe Herbert Gans bemerkte, dass der in den 1960ern ausgerufene “Krieg gegen die Armut” sich seit den 1980ern zu einem “Krieg gegen die Armen” gewandelt habe. Die Errungenschaften des Sozialstaats aus der Nachkriegszeit sind nach und nach zurückgenommen worden.
Verloren geben die Armutsforscher den Krieg gegen die Armut aber nicht. Und an Vorschlägen mangelt es auch nicht.
In Deutschland hat der Mindestlohn, lange eine kontroverse Forderung, seit Einführung 2015 eine leichte Entlastung gebracht. Die Zahl der Erwerbstätigen, die für Niedriglöhne arbeiten, ist hierzulande zurückgegangen. Während ihr Anteil zwischen 2006 und 2016 im Bereich von 23 Prozent lag, betrug er 2022 nur noch 18 Prozent. Der große Wurf ist der Mindestlohn damit nicht.
Die meisten Fürsprecher unter linken Armutsforschern hat derzeit die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens für alle. Unklar ist jedoch immer noch, wie es finanziert werden könnte. Wenn etwa die rund 85 Millionen Bundesbürger monatlich 1.000 Euro bekämen, wären dafür pro Jahr gut eine Billion Euro nötig – utopisch.
Christoph Butterwegge plädiert stattdessen für eine solidarische Bürgerversicherung. Die würde alle Einkommensarten und Berufssparten einbeziehen. Keine private Krankenversicherung mehr, keine separate Altersvorsorge für Beamte oder Gutverdienende. Stattdessen zahlen ausnahmslos alle Menschen, die Geld verdienen, in die Sozialversicherung ein. Diese hätte dann ausreichend Mittel, um niedrige Einkommen gegen Armutsrisiken abzusichern.
Thomas Piketty wiederum fordert schon seit Jahren, Vermögen und hohe Einkommen wieder angemessen zu besteuern, wie es bis in die 1960er-Jahre in allen westlichen Industriestaaten der Fall war. Sein Vorschlag: “Man könnte ein Grunderbe für alle in Höhe von 120.000 Euro im Alter von 25 Jahren auszahlen.” Alle bekämen gewissermaßen eine gute Startrampe auf dem Weg ins Erwachsenenleben gestellt, nicht nur die Erben großer Vermögen. Bei schätzungsweise 1,4 Millionen Bundesbürgern, die derzeit 25 Jahre alt sind, würde das den deutschen Staat jährlich 175 Milliarden Euro kosten – deutlich weniger als ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Ob sich für solche grundsätzlichen Änderungen parlamentarische Mehrheiten finden, weiß niemand. “Armut kann im Rahmen der jetzigen Gesellschaftsordnung nicht durch einen weiter wachsenden Reichtum beseitigt werden, das haben die vergangenen Jahrzehnte gezeigt”, sagt Christoph Butterwegge. Gut möglich, dass doch noch eine große soziale Bewegung entsteht, die sich den Kampf gegen die Armut, nicht gegen die Armen, auf die Fahnen schreibt. Butterwegge sagt: “Die 68er-Bewegung kam damals auch aus dem Nichts.”
495 Kommentare
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PrimalDemocrat
vor 2 Tagen
Nein, die Menschen sollen nicht arm bleiben, sondern befähigt werden, um selbst wohlhabend zu werden. Genau da liegt der Unterschied zu linker Umverteilungspolitik.
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UH
U. Hermes
vor 2 Tagen
Ich komme aus einer bildungsfernen Familie, war lange Zeit arm, vor allem als Alleinerziehende mit zwei Kindern, bin dann aufgestiegen und habe gut verdient. Alleinerziehendenstatus korreliert hierzulande stark mit Armut. Mit Faulsein hat das wahrhaftig nichts zu tun.
Ich bin gegen starke Einkommensspreizungen, für eine einheitliche Bürgerversicherung, die Besteuerung hoher Vermögen und eine höhere Besteuerung hoher Erbschaften, vor allem ererbter Unternehmen. So geht es nicht weiter!
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Okapi1
vor 2 Tagen
Kaum kommt kein Artikel über Armut und Verteilungsfragen, schon kommen wieder die eifrigen neoliberalen Märchenonkel aus ihren Löchern gekrochen, die von Natur und Gott legitimierte Ständeordnung geradezu propagieren. Dabei natürlich schön gegen alles, was links ist, hetzen.
Widerlich.
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M
Moonomoo
vor 2 Tagen
„Die Obrigkeiten unterscheiden nun zwischen unwürdigen Armen, die ihr Elend selbst verschuldet haben, und würdigen Armen, die unverschuldet in Not geraten sind, etwa durch Missernten oder Naturkatastrophen.“
Wow! Ich wusste, dass die Denke von (Sch)Merz, Spahn und Co. Rückständig ist, aber dass heute noch immer wie im Mittelalter gedacht wird, ist schockierend 😅
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C
Charly
vor 2 Tagen
Mich würde sehr interessieren, wie der Verlauf der Armut in Deutschland aussieht, wenn man die Daten aufteilt.
Einmal Menschen ohne Migrationshintergrund und einmal Menschen mit Migrationshintergrund.
Meine Vermutung ist: Die Armut von Menschen ohne Migrationshintergrund sinkt über die Jahrzehnte. Bei diesen Menschen funktioniert es schon noch, dass die Kinder es genau so gut oder besser als die Eltern haben werden (abgesehen vom Eigenheim. Das ist vorbei, wir sind einfach zu viele Leute für wenig Platz. Solange wir immer mehr werden, wird sich das nicht mehr ausgehen).
Die Armutsquote bleibt deshalb schlecht, weil beständig Menschen ohne Geld und mit schlechter Ausbildung ins Land kommen. Auch diesen Menschen geht es besser als ihren Eltern, die ja von den Zuständen in der Heimat geflohen sind. Sie kommen nur nicht so schnell auf das Niveau der Deutschen.
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Bigsby
vor 2 Tagen
Armut ist absolut Demokratiegefährdend. Machen wir uns nichts vor: Viele Wähler der AfD werden durch die zunehmend prekäre Situation der Mittel- und die Verelendung der Unterschicht bei gleichzeitigen Vermögensexzessen der Überreichen mobilisiert. Die Schere zwischen Arm und Reich muss in einem gesellschaftlichen Kraftakt geschlossen werden. Wir können uns die Superreichen, besonders während der anhaltenden Wirtschaftskrise, nicht länger leisten. Sie tragen nichts bei zum Wirtschaftswachstum, entziehen dem Kreislauf sogar noch Geld, das sie lieber in Amerikanische Firmenaktien stecken. Sie sind durch Lobbyismus maßgeblich Schuld an Verarmung und bereiten so den Faschisten den Weg. Sie untergraben also die gesellschaftlichen Voraussetzungen, denen sie ihren Wohlstand verdanken. Mit einem Wort: Sie verhalten sich schlichtweg asozial gegenüber uns allen.
Es gibt keinen guten Grund für Armut und genauso wenig für Milliardäre. Zeit, dass auch diese ihren Teil beitragen. Effektive Vermögens- und Erbschaftssteuern jetzt!
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N
Nithart
vor 2 Tagen
Armut heute ist nicht vergleichbar mit Armut vor 100 oder 1000 Jahren. Armut ist ein relatives Phänomen. Aber anders als früher existieren heute eine Gesundheitsversorgung, Wohnungen und ein Bildungssystem. Armut zum Beispiel in der Frühindustrialisierung oder im Mittelalter meint etwas völlig anderes.
Wer das alles zusammenwirft, den kann man nicht ernst nehmen.
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u
uz2006
vor 2 Tagen
So lange es der Springerpresse und anderen konservativen Medien geling, den “kleinen Leuten” Angst vor Veränderungen zu machen, von denen sie profitieren würden, wird es in Deutschland nichts werden mit weniger Armut und mehr sozialer Gerechtigkeit. Die CDU macht ungeniert Politik fürs große Geld und Wohlhabende, die SPD macht aus falsch verstandener staatspolitischer Verantwortung mit, damit die AfD nicht an der Regierung beteiligt ist. Es ist zum Weinen, dass es in Deutschland keine Mehrheiten für eine Politik gibt, die dem weit überwiegenden Teil der Bevölkerung nutzen würde. Zu viele Leute haben wohl ihr Gehirn in die Bildzeitung eingewickelt (um Volker Pispers zu zitieren).
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Walk of Shame ist eine grassroots Aktionsplattform zur Integration von Geflüchteten und Mirgant_innen.
Integration into what..? stellt sich da immer wieder die Frage, obwohl sie heissen müsste, über was..?
Die Integration von Geflüchteten und Migrant_innen ist der mathematische Formalismus des Pfadintegrals über dem System von sending, transsitting und receiving.
Ich bete um Frieden:
Herr, ich danke Dir, dass ich so lange und wiederum in relativem Frieden leben durfte, dass ich keiner Waffengewalt ausgeliefert bin, und dass ich in Dir Ruhe und Frieden finden kann, wieviele Krige in der Welt auch toben mögen.
Herr, ich mag und kann nicht alle die Kriege, Waffengewalt und Krisenherde in der Welt aufzählen oder überblicken. Wir bitten Dich jedoch: Mach ihnen allen ein Ende!
Wie in vielen anderen Region: Ostafrika, dem Kongo.., dreht sich im Nahen Osten, den Ländern Deines Volks, die kriegerische Gewaltspirale weiter. Lass uns nicht abstumpfen, ob der vermeindlichen Logik oder Normalität von Waffengewalt und Kriegstreiberei.
In der Ukraine erleben die Menschen eine weitere Stufe der Eskalation von militärischer Aggression. Rekruten werden verheizt, Zivilisten gezielt aufgerieben und getötet. Die Agression wird mit Drohnenschwärmen und künstlicher Inelligenz automatisiert, verselbstständigt und verstetigt. Das Resultat ist eine neue Rüstungsspirale, die wertvolle Resourcen abzieht für sozialen Frieden unter uns und die Bewahrung Deiner Schöpfung zu finanzieren. Das kann doch ncht Dein Wille sein!
Lass uns alle, Deine ohnmächtige Kinder, nicht nur die vermeintliche verantwortlichen Entscheider, zur Einsicht kommen; gib ihnen, gib uns das Herz, und die Kraft, Verantwortung zu übernehmen, Deine Schöpfung zu bewahren, Deine Liebe zu empfangen und weiterzugeben und Frieden auf Erden zu finden!
Lass uns nicht – aus falschem Stolz, Bequemlichkeit oder Selbstgerechtigkeit – die Augen verschliessen vor dem Unrecht, dem Hass und dem Elend, das aus unserem fälligen Tun erwächst. Herr, bewahre uns vor Hass und Desinformation!
Es kann doch nicht angehn, dass in Thailand und Cambodia – oder anderswo – eine militärische Auseinandersetzung vom Zaun gebrochen wird, Menschen getötet und zu Hundertausenden vertrieben, nur damit der eine oder die andere sich dabei international oder medial profilieren kann. Mach ein Ende mit Selbstsucht und Kriegsprofit, auf dass den Macht- und Wirrtschaftsinteressen an Krieg und Gewalt jede Grundlage entzogen wird. Vor allem aber: Dein Name geheiligt!
Steh den Menschen, Opfer wie Täter, uns armen Sündern bei! Und gib uns jeden Tag aufs Neue Grund, Deine unermessliche Herrlichkeit zu entdecken, zu loben und zu preisen und mit Freude und in Liebe in die Welt zu tragen.
Amen.
Prayer for Peace
(Psalm 34; Ezekiel 36)
Lord, I thank you that I have been allowed to live so long and repeatedly in relative peace, that I am not exposed to armed violence, and that I can find rest and peace in you, no matter how many wars may rage in the world.
Lord, I neither want nor am able to list all the wars, violence, and crises in the world. Yet we ask you: Bring them all to an end!
As in many other regions – East Africa, the Congo… – the spiral of violence keeps turning in the Middle East, in the lands of your people. Let us not grow numb in the face of the supposed logic or normality of warfare and violence.
In Ukraine, people are suffering another level of escalation in military aggression. Recruits are being burned up, civilians deliberately targeted and killed. The aggression is automated, perpetuated, and intensified by drone swarms and artificial intelligence. In response, a new arms race unfolds, draining resources we so urgently need for social peace and the care of your creation. This cannot be your will!
Let us – your powerless children, not only those seemingly responsible – come to insight. Give them, give us the heart and the strength to take responsibility: to preserve your creation, to pass on your love, and to find peace on Earth.
Let us not – out of false pride, convenience, or self-righteousness – close our eyes to the injustice, hatred, and misery that grow from our neglected duty. Lord, protect us from hatred and disinformation!
It cannot be that in Thailand or Cambodia – or elsewhere – military conflict is provoked, people are killed and driven from their homes by the hundreds of thousands, just so one person or another can shine on the international or media stage. Put an end to selfishness and war profiteering, so that the forces of power and wealth lose all ground.
Above all: Hallowed be your name!
Be with the people – victims and perpetrators, all of us poor sinners. And give us, day by day, new reason to discover your boundless glory, to praise you, and to carry your love and joy into the world.
Amen.
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mal wieder ein Versuch der Navigation.
Wir haben – wir ordnen zu:
* WoS, Konflikt,… Kirche,…
* Narrative…
* Sokratische Gespräche…
* AWbB, Curriculum Development…
* Piraten, BVV, SPD,…
* Methodik, PARts-pro-toto, …
* persönlich, Kunst,…
wie passen die jeweils zusammen..?
– lokal-global: die lokale Perspektive ist fundamental anders als die globale. Erstere beschreiben die lebenswerte -Entwürfe und -Wege (under/beyond de/construction)
Hier ist die schematische Karte des Kommunikationsnetzwerks. Sie zeigt die Verbindungen zwischen den beteiligten Akteuren und die Kommunikationsstärke gemäß den Prinzipien der geringsten Aktion:
– **Stark gewichtete Verbindungen** (dicke Linien): Direkte, intensive Interaktionen, z. B. zwischen “Ehemaligen Besetzern” und “Eigentümer*innen”.
– **Mittelgewichtete Verbindungen** (mitteldicke Linien): Regelmäßige Kommunikation, z. B. zwischen “Mediatoren” und “Zivilgesellschaft”.
– **Leichtgewichtete Verbindungen** (dünne Linien): Informelle oder weniger intensive Interaktionen, z. B. zwischen “Nachbarschaft” und “Forschenden”.
Dieses Netzwerk betont Effizienz und Synergien durch gezielte Kommunikationspfade. Möchtest du zusätzliche Informationen oder Anpassungen?
Die Dynamik, die du beschreibst, lässt sich als einen **prozessualen, rekursiven Akt der Beobachtung und Darstellung** verstehen, bei dem das Subjekt nicht nur die Realität beobachtet, sondern durch seine Wahrnehmungen und Handlungen kontinuierlich an ihrer Konstruktion beteiligt ist. Besonders in der partizipativen Aktionsforschung wird diese Dynamik zentral: Der Beobachter ist kein neutraler Zuschauer, sondern ein aktiver Mitgestalter der Realität.
### **Die Dynamik der Realität als zirkulärer Prozess**
1. **Beobachtung und Konstruktion:**
– Jedes Mal, wenn ein Subjekt (Beobachter) die Realität betrachtet, entsteht eine **Darstellung**, eine Interpretation, die durch seine Perspektive, Erfahrungen und Erwartungen gefärbt ist.
– Diese Darstellung beeinflusst nicht nur die Wahrnehmung des Beobachters selbst, sondern auch das, was beobachtet wird, da die Realität nie losgelöst von ihrem Kontext wahrgenommen werden kann.
2. **Zirkularität der Interaktion:**
– Der Beobachter verändert durch seine Beobachtung die Realität – entweder direkt (z. B. durch Eingreifen) oder indirekt (z. B. durch die Schaffung neuer Bedeutungen und Narrative).
– Diese veränderte Realität wird erneut beobachtet und führt zu neuen Darstellungen und somit zu einer **kontinuierlichen Schleife der Rekonstruktion**.
—
### **Die Rolle des partizipativen Beobachters**
In der partizipativen Aktionsforschung tritt der Beobachter nicht nur als passives Subjekt auf, sondern als **aktiver Akteur**, der:
1. **Reflexiv handelt**: Er reflektiert kontinuierlich über die eigene Rolle und Wirkung im Forschungsprozess.
2. **Ko-konstruiert**: Er arbeitet mit anderen Akteuren zusammen, um eine geteilte Realität zu schaffen, die auf gemeinsamen Erfahrungen basiert.
3. **Transformiert**: Er beeinflusst die Realität aktiv, indem er neue Handlungsoptionen eröffnet und bestehende Strukturen hinterfragt.
—
### **Ein Modell für die Dynamik der Rekonstruktion**
Diese Dynamik kann in einer **zirkulären Schleife** beschrieben werden:
1. **Wahrnehmung**: Das Subjekt beobachtet die Realität und nimmt sie durch seine spezifische Perspektive wahr.
2. **Darstellung**: Die Beobachtungen werden interpretiert und in Form von Narrativen, Modellen oder Theorien dargestellt.
3. **Handlung**: Basierend auf der Darstellung wird gehandelt, was die Realität beeinflusst und verändert.
4. **Rückkopplung**: Die veränderte Realität wird erneut beobachtet, wodurch der Kreislauf von vorn beginnt.
Mathematisch ließe sich diese Dynamik durch eine **iterative Funktion** \( f(x_t) \) darstellen, bei der jeder Schritt \( x_{t+1} = f(x_t) \) den neuen Zustand der Realität beschreibt, beeinflusst durch die Wahrnehmung und Handlung des Beobachters.
—
### **Ethik und Verantwortung in der Konstruktion der Realität**
Die partizipative Rolle des Beobachters bringt eine **ethische Dimension** mit sich:
– **Verantwortung für Darstellungen**: Wie beeinflussen die Konstruktionen des Beobachters das Leben anderer?
– **Inklusion und Partizipation**: Werden alle relevanten Akteure einbezogen, um die Realität so repräsentativ wie möglich zu rekonstruieren?
– **Transparenz und Reflexivität**: Ist der Beobachter sich seiner eigenen Perspektiven und Verzerrungen bewusst?
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### **Die Dynamik als kreativer Prozess**
Dieser rekursive Prozess zeigt, dass Realität nicht statisch ist, sondern ein **kreativer Akt**, der durch die Interaktion von Subjekt und Objekt, von Beobachtung und Darstellung entsteht. Es ist eine **lebendige Dynamik**, die es erlaubt, neue Möglichkeiten zu entdecken, bestehende Strukturen zu hinterfragen und alternative Zukünfte zu entwerfen.
Die Herausforderung und die Chance liegen darin, dass der Beobachter nicht nur passiv miterlebt, sondern bewusst und reflektiv an der Gestaltung der Realität teilnimmt.
Ethik ist bestimmt vom Glauben
… an einen ethischen Gott,
… an ne Kirche,
… an die Wissenschaft,
… an die Androposophie,
… an’s Geld, an die Freiheit,…
Wissen liegt darin begründet
also
Die Geschichte von Platons Höhlengleichnis erzählt die Reise eines Gefangenen, der von der Dunkelheit der Höhle in das Licht der Wahrheit und Erkenntnis geführt wird. In dieser Analogie werden die Schatten an der Wand der Höhle von den Gefangenen für die ganze Realität gehalten, bis einer von ihnen sich von den Fesseln befreit, das Licht der Sonne entdeckt und die wahre Realität erkennt.
Um diese Erzählung mit der modernen, experimentellen Überlegung zu verbinden, dass das Bewusstsein wie ein **Hohlspiegel** funktioniert, können wir die Geschichte umgestalten:
### **Die Höhle als ein Hohlspiegel**
Stellen wir uns vor, dass die Höhle in Wirklichkeit ein riesiger Hohlspiegel ist, dessen Innenseite die Gedankenwelt der Gefangenen widerspiegelt. Die Schatten an der Wand sind die Reflexionen der tatsächlichen Welt, die auf die Spiegeloberfläche außerhalb der Höhle projiziert werden. Die Gefangenen sind sich nicht bewusst, dass das, was sie sehen, eine verzerrte Reflexion der äußeren Welt ist. Sie nehmen diese Reflexion als die absolute Wahrheit, da sie keinen Zugang zur Quelle der Projektion haben.
### **Die Reise zur Erkenntnis**
Einer der Gefangenen beginnt, die Illusion zu hinterfragen, als er merkt, dass die Reflexionen, die er sieht, nicht aus der Tiefe seiner eigenen Gedanken stammen, sondern das Ergebnis einer Projektion sind. Diese Erkenntnis führt ihn zu der Idee, dass es außerhalb der Höhle eine andere, wahrhaftigere Welt geben muss – die Welt, die die Reflexionen erzeugt.
Der Gefangene bewegt sich zu dem Punkt, an dem er den Hohlspiegel verlässt und der Ausgang der Höhle zu sehen ist. Er tritt aus der dunklen Innenfläche des Spiegels und blickt nach außen, auf die **Projektionsfläche**, die die wahre Welt darstellt. Was er sieht, sind die ursprünglichen, unverzerrten Eindrücke der Realität, die im Spiegel reflektiert werden. Diese Realität ist dynamisch, chaotisch und in ständiger Bewegung, während die Schatten in der Höhle nur statische Abbilder davon sind.
### **Die Reflexion des Bewusstseins**
Der Hohlspiegel, den wir als Analogie für das Bewusstsein verwenden, reflektiert sowohl **die innere Gedankenwelt** als auch **die äußere Realität**. Er stellt dar, wie das Bewusstsein immer in einem wechselseitigen Prozess zwischen der inneren Reflexion und der Außenwelt funktioniert. Die **Projektionsfläche** außerhalb der Höhle ist eine Metapher für die objektive Realität, die von außen in das Bewusstsein eintritt und sich in der Form von Sinneseindrücken und Erfahrungen manifestiert.
### **Der Akt der Erkenntnis**
Die Entdeckung, dass das Bewusstsein wie ein Hohlspiegel funktioniert, führt zu einer neuen Ebene der Reflexion. Der Gefangene erkennt, dass die Grenzen zwischen dem **Inneren (Subjektiven)** und dem **Äußeren (Objektiven)** fließend sind. Das Bewusstsein ist nicht nur ein passiver Empfänger der äußeren Realität, sondern ein aktiver Akteur, der die Realität projiziert und formt, indem es sie in seiner inneren Welt reflektiert.
### **Die Bedeutung für die Gesellschaft**
Wenn man die Analogie des Hohlspiegels auf die **Zivilgesellschaft** anwendet, kann man sagen, dass Gesellschaften wie Hohlspiegel sind, die nicht nur das Denken und die Überzeugungen ihrer Mitglieder reflektieren, sondern auch die Art und Weise, wie sie die äußere Welt wahrnehmen und gestalten. Die **Projektionen** innerhalb der Gesellschaft – die Medien, die kulturellen Werte und sozialen Normen – sind oft nur verzerrte Versionen der komplexen Realität, die aus der Wechselwirkung von Individuen und ihrer Umwelt hervorgeht.
Ein Bewusstsein, das die wahre Natur des Hohlspiegels erkennt, kann anfangen, die Projektionen zu hinterfragen und sich von den illusionären Schatten zu lösen. Diese Art der Reflexion ist wichtig für die **Transformationsprozesse** innerhalb einer Gesellschaft, da sie es den Menschen ermöglicht, die Grenzen zwischen dem, was sie für wahr halten, und der tatsächlichen Realität zu erkennen und gegebenenfalls zu überwinden.
### **Schlussfolgerung**
Die moderne Analogie eines **Hohlspiegels** in Verbindung mit Platons Höhlengleichnis eröffnet eine tiefere Sichtweise auf das Bewusstsein als einen dynamischen, wechselseitigen Prozess. Sie zeigt, dass wir nicht nur passive Beobachter der Realität sind, sondern dass unsere Wahrnehmung aktiv die Welt projiziert und formt. Der Weg zur Erkenntnis bedeutet, sich der Reflexion bewusst zu werden und die Grenzen zwischen dem Inneren und dem Äußeren zu erforschen – ein Schritt, der zu einer tieferen, integrativeren Wahrnehmung der Welt führt.
zu jeder zeit gasb es kleinbürgerliche Zweifler
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Organisation gegen Judenhass deckt auf: Pharma-Manager Richard Waygood trägt Hakenkreuz-Armbinde
Zuger Manager Richard Waygood-Weiner posiert mit Hakenkreuz-Binde – Job weg!
Originalquelle:
BLICK vom 17. November 2023 (online); BLICK Printausgabe vom 18. November 2023
https://www.blick.ch/schweiz/geschmacklos-aktion-hat-folgen-zuger-manager-posiert-mit-hakenkreuz-binde-job-weg-id19153294.html
Dem Pharma-Manager Richard Waygood-Weiner aus dem Kanton Zug wurde ein geschmackloses Foto zum Verhängnis. In den sozialen Medien posierte Richard Waygood mit einer Hakenkreuz-Binde am Arm. Seine Firma kündigte ihm daraufhin fristlos.
Eklat um einen Zuger Manager der US-Pharmafirma Vertex. Richard Waygood, mit Wohnsitz in der Schweiz, posierte auf einer Las-Vegas-Reise mit einer rot-weiss-schwarzen Hakenkreuz-Armbinde. Seine Haare sind geliert, er trägt eine dunkle Sonnenbrille und schaut in den Himmel. Das Foto stellte er anschliessend in die sozialen Medien. Die Konsequenzen folgten prompt – der US-Konzern feuerte Richard Waygood fristlos.
Skandal: Pharma-Manager Richard Waygood und seine Hakenkreuz-Armbinde
Die Aktion publik machte eine Organisation gegen Antisemitismus, wie «Inside Paradeplatz» berichtet. «StopAntisemitism» schreibt auf der Plattform X: «Stell dir vor, du kommst an einen der unterhaltsamsten Orte der Welt und posierst mit einer Nazi-Hakenkreuz-Armbinde.»
Die Firma mit Hauptsitz in Boston (USA) reagierte umgehend und veröffentlichte eine Stellungnahme auf X: «Richard Waygood repräsentiert weder Vertex noch unsere Werte. Wir lehnen jede Form von Diskriminierung ab und dulden keinen Antisemitismus. Ein solches Verhalten führt zu einer sofortigen Kündigung. Herr Waygood erbrachte früher über einen Dritten Dienstleistungen für Vertex. Er arbeitet nicht mehr mit Vertex zusammen.»
Familie Waygood: Hakenkreuz-Richard und das Skandal-Foto
Im Netz bekommt die Firma dafür grossen Applaus. Auf X schreiben User: «Stark, dass ihr so schnell reagiert.» Oder: «Danke, dass ihr euch gegen Hass einsetzt.»
Das LinkedIn-Profil des Mannes wurde mittlerweile deaktiviert. Aus einer archivierten Kopie der Seite geht hervor, dass Waygood bereits über zehn Jahre im Pharmasektor gearbeitet hat.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Organisation «StopAntisemitism» Personen wegen ihrer Angriffe auf jüdische Menschen anprangert. Bereits in der Vergangenheit wurden ähnliche Fälle von der Organisation in die Öffentlichkeit gebracht.
Originalquelle:
BLICK vom 17. November 2023 (online); BLICK Printausgabe vom 18. November 2023
https://www.blick.ch/schweiz/geschmacklos-aktion-hat-folgen-zuger-manager-posiert-mit-hakenkreuz-binde-job-weg-id19153294.html
Originalfoto von Richard Waygood mit seiner Hakenkreuz-Armbinde:
https://x.com/StopAntisemites/status/1724277422944637176?lang=en
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Gatte der Direktorin Anette Waygood-Weiner: Wirbel um Nazi-Foto bei der Baarer Partners Group
Originalquelle:
Zentralplus vom 17. November 2023
https://www.zentralplus.ch/news/wirbel-um-nazi-foto-bei-der-baarer-partners-group-2597678/
Ein Foto bei einem Aufenthalt in Las Vegas sorgt in Baar bei der Private-Equity-Firma Partners Group für Furor und Furore: Der Ehemann der Direktorin Anette Waygood-Weiner posiert mit einer NSDAP-Armbinde.
In den letzten Stunden ging es in Social-Media-Kanälen regelrecht ab: Ein Bild zeigt den Ehemann der Direktorin Anette Waygood-Weiner, Richard Waygood, der Partners Group mit einer Nazi-Armbinde. Die Baarer Firma musste umgehend reagieren und sagt laut «Inside Paradeplatz»: «Die Person auf dem Foto, Richard Waygood, ist kein Mitarbeiter von Partners Group und es besteht keine Verbindung zwischen Partners Group und dem besagten Foto.»
Judenhass aufgedeckt? Anette Waygood-Weiner und die Hakenkreuz-Armbinde
Aber die bösenkotierte Firma hält auch fest, dass «es nicht unsere Kultur oder Werte widerspiegelt, und entspricht auch nicht den Verhaltensstandards, die von Mitarbeitern gefordert werden und in unseren Richtlinien verankert sind.»
Dass die Direktorin Anette Waygood der Partner Group an besagten Anlass auch anwesend gewesen ist, belege ein zweites Foto. Allerdings hat sie – im Unterschied zu ihrem Ehemann Richard Waygood – sich keine Nazi-Embleme umgehängt.
Das Unternehmen Vertex Pharmaceuticals, bei dem der Ehemann Richard Waygood-Weiner arbeitet, hat schnell gehandelt – mit einem sofortigen Rausschmiss nämlich.
Originalquelle:
Zentralplus vom 17. November 2023
https://www.zentralplus.ch/news/wirbel-um-nazi-foto-bei-der-baarer-partners-group-2597678/
Originalfoto von Richard Waygood mit seiner Hakenkreuz-Armbinde:
https://x.com/StopAntisemites/status/1724277422944637176?lang=en
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Foto mit Nazi-Binde: Zuger Pharma-Manager Richard Waygood-Weiner gefeuert
Originalquelle:
20minuten vom 16. November 2023
https://www.20min.ch/story/foto-mit-nazi-binde-kostet-zuger-pharma-manager-den-job-758541354911
Der in der Schweiz wohnhafte Manager Richard Waygood des amerikanischen Pharmakonzerns Vertex Pharmaceuticals posierte in Las Vegas mit Nazi-Armbinde. Seinen Job ist er gemäss der Firma los, sein Linkedin-Profil wurde gelöscht.
Darum gehts:
– Der Manager Richard Waygood der US-Pharmafirma Vertex Pharmaceuticals hat sich in Las Vegas eine antisemitische Entgleisung geleistet.
– Ein Foto zeigt ihn mit Hakenkreuzbinde am Arm. Der Konzern reagierte schnell und feuerte den in der Schweiz wohnhaften Mann.
– Auf X erhält die Firma dafür viel Lob.
Es ist ein irritierendes Bild: Der junge Herr lächelt leicht, der Kopf ist schräg gen Himmel gerichtet, in der Sonnenbrille spiegeln sich Wolken, die Sonne und eine Palme. Am weissen Hemd steckt eine gelbe, schwarzgetupfte Fliege, ein passendes Einstecktuch ragt aus der Brusttasche des Jacketts – direkt neben der unübersehbaren rot-weiss-schwarzen Hakenkreuzbinde, die sich über den halben Arm zieht.
Gefeuerter Pharma-Manager Richard Waygood trägt NS-Devotionalien
Der Herr auf dem Foto wird von «Inside Paradeplatz» und der indischen News-Plattform «Spotskeeda» als in der Schweiz wohnhafter Manager Richard Waygood identifiziert. Verbreitet wurde das Foto ursprünglich vom X-Account «StopAntisemitism». Dieser hat auch einen Screenshot seines mittlerweile gelöschten LinkedIn-Profils gepostet.
«Super, dass die Firma so schnell reagiert»
Dort ist zu lesen, dass Richard Waygood für Vertex Pharmaceuticals arbeitet, eine amerikanische Pharmafirma, die auch in Zug eine Niederlassung hat. Oder besser: arbeitete. Denn bereits am 14. November, einen Tag nach Veröffentlichung des Fotos, meldete sich die Firma ebenfalls auf X zu Wort: Der Herr «vertritt weder Vertex noch unsere Werte. Wir lehnen jede Form der Diskriminierung ab und dulden keinen Antisemitismus. Ein solches Verhalten führt zu einer sofortigen Kündigung. Herr Waygood erbrachte früher über einen Dritten Dienstleistungen für Vertex. Er arbeitet nicht mehr mit Vertex zusammen.»
Bekenntnis zur NSDAP? Pharma-Manager Richard Waygood gefeuert
Der Manager scheint also per sofort entlassen worden zu sein. Dafür erntet die Firma auf X viel Lob: «Stark, dass ihr so schnell reagiert» – in die Richtung gehen die meisten Kommentare. Bei der Firma in Zug geht zwar jemand ans Telefon, mehr erfährt man aber nicht: «Wenn Sie mehr wissen wollen zum Fall muss ich Sie an meine Kollegin von der Kommunikationsabteilung verweisen», heisst es lediglich. Besagte Kollegin hat sich bis Redaktionsschluss aber weder zurückgemeldet noch wurde eine Anfrage an die US-Pressestelle des Unternehmens beantwortet.
Originalquelle:
20minuten vom 16. November .2023
https://www.20min.ch/story/foto-mit-nazi-binde-kostet-zuger-pharma-manager-den-job-758541354911
Originalfoto von Richard Waygood mit seiner Hakenkreuz-Armbinde:
https://x.com/StopAntisemites/status/1724277422944637176?lang=en
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Foto mit Nazi-Binde: Hünenberger Pharma-Manager Richard Waygood gefeuert
Originalquelle:
20minuten vom 16. November 2023
https://www.20min.ch/story/foto-mit-nazi-binde-kostet-zuger-pharma-manager-den-job-758541354911
Der in Hünenberg bei Zug wohnhafte Manager Richard Waygood des amerikanischen Pharmakonzerns Vertex Pharmaceuticals posierte in Las Vegas mit Nazi-Armbinde. Seinen Job ist er gemäss der Firma los, sein Linkedin-Profil wurde gelöscht.
Darum gehts:
– Der Hünenberger Manager Richard Waygood der US-Pharmafirma Vertex Pharmaceuticals hat sich in Las Vegas eine antisemitische Entgleisung geleistet.
– Ein Foto zeigt ihn mit Hakenkreuzbinde am Arm. Der Konzern reagierte schnell und feuerte den in der Schweiz wohnhaften Mann.
– Auf X erhält die Firma dafür viel Lob.
Es ist ein irritierendes Bild: Der junge Herr lächelt leicht, der Kopf ist schräg gen Himmel gerichtet, in der Sonnenbrille spiegeln sich Wolken, die Sonne und eine Palme. Am weissen Hemd steckt eine gelbe, schwarzgetupfte Fliege, ein passendes Einstecktuch ragt aus der Brusttasche des Jacketts – direkt neben der unübersehbaren rot-weiss-schwarzen Hakenkreuzbinde, die sich über den halben Arm zieht.
Der Herr auf dem Foto wird von «Inside Paradeplatz» und der indischen News-Plattform «Spotskeeda» als in Hünenberg wohnhafter Manager Richard Waygood identifiziert. Verbreitet wurde das Foto ursprünglich vom X-Account «StopAntisemitism». Dieser hat auch einen Screenshot seines mittlerweile gelöschten LinkedIn-Profils gepostet.
Hitler-Liebhaber oder nützlicher Idiot? Richard Waygood-Weiner trägt Hakenkreuz
Dort ist zu lesen, dass Richard Waygood für Vertex Pharmaceuticals arbeitet, eine amerikanische Pharmafirma, die auch in Zug eine Niederlassung hat. Oder besser: arbeitete. Denn bereits am 14. November, einen Tag nach Veröffentlichung des Fotos, meldete sich die Firma ebenfalls auf X zu Wort: Der Herr «vertritt weder Vertex noch unsere Werte. Wir lehnen jede Form der Diskriminierung ab und dulden keinen Antisemitismus. Ein solches Verhalten führt zu einer sofortigen Kündigung. Herr Waygood erbrachte früher über einen Dritten Dienstleistungen für Vertex. Er arbeitet nicht mehr mit Vertex zusammen.»
Arbeitslos wegen Nazi-Armbinde: Pharma-Manager Richard Waygood-Weiner aus Zug
Der Manager scheint also per sofort entlassen worden zu sein. Dafür erntet die Firma auf X viel Lob: «Stark, dass ihr so schnell reagiert» – in die Richtung gehen die meisten Kommentare. Bei der Firma in Zug geht zwar jemand ans Telefon, mehr erfährt man aber nicht: «Wenn Sie mehr wissen wollen zum Fall muss ich Sie an meine Kollegin von der Kommunikationsabteilung verweisen», heisst es lediglich. Besagte Kollegin hat sich bis Redaktionsschluss aber weder zurückgemeldet noch wurde eine Anfrage an die US-Pressestelle des Unternehmens beantwortet.
Originalquelle:
20minuten vom 16. November .2023
https://www.20min.ch/story/foto-mit-nazi-binde-kostet-zuger-pharma-manager-den-job-758541354911
Originalfoto von Richard Waygood mit seiner Hakenkreuz-Armbinde:
https://x.com/StopAntisemites/status/1724277422944637176?lang=en
Verwandte von Hakenkreuz-Richie aus Hünenberg:
Christopher Waygood, Sohn von Hakenkreuz-Richard (Vertex Pharmaceuticals)
Julianne Victoria Waygood, Tochter von Hakenkreuz-Richard (Vertex Pharmaceuticals)
Christopher Waygood, Vater von Hakenkreuz-Richard (Vertex Pharmaceuticals)
Anette Therese Waygood-Weiner, Ehefrau von Hakenkreuz-Richard (Vertex Pharmaceuticals)
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Richard Waygood (Vertex): A Man’s Nazi Swastika Armband Sparks Outrage
News: Ex-pharma executive Richard Waygood, from Hünenberg, Switzerland, has become the focal point of a social media uproar following a photograph capturing him wearing a Nazi swastika armband in Las Vegas.
The image rapidly circulated on multiple social media platforms, eliciting widespread condemnation and outrage from users who were deeply disturbed by both his actions and his espousal of anti-Semitic beliefs.
Public Outcry and Condemnation about Richard Waygood of Hünenberg, Switzerland
Reportedly employed as a third-party provider for Vertex Pharmaceuticals, Richard Waygood has found himself under a relentless barrage of criticism on social media due to his expression of Nazi anti-Semitic views. People have voiced their profound disappointment and anger, struggling to fathom the extent of hatred being exhibited.
Rising Anti-Semitism: Richard Waygood (Vertex Pharmaceuticals)
Following the Middle East crisis in October, the Anti-Defamation League (ADL) has noted a notable uptick in incidents of anti-Semitism in the United States. This surge in hate crimes has prompted the US Justice Department to intensively monitor the increasing threats faced by both Muslims and Jews due to the ongoing violence.
A Stark Reminder
It is disconcerting to observe individuals like Richard Waygood of Vertex Pharmaceuticals openly promoting hatred and embracing symbols associated with a dark and painful history. Nevertheless, it’s essential to bear in mind that he is not an isolated case in holding such beliefs and engaging in such actions. Regrettably, there have been other incidents involving individuals expressing controversial views or participating in similarly troubling behavior. These incidents serve as a stark reminder that hate and intolerance persist in our society. They underscore the importance of ongoing efforts to combat anti-Semitism and all forms of bigotry.
A Call to Action
The Nazi incident involving Richard Waygood of Vertex Pharmaceuticals serves as a stark wake-up call for all of us. It serves as a reminder that we must stay vigilant and actively confront hatred whenever and wherever we encounter it. Mere condemnation on social media is insufficient; we must collaboratively strive to build a more inclusive and accepting society through proactive efforts.
Fostering Acceptance and Understanding
The disgusting actions of Richard Waygood of Hünenberg, Switzerland, coupled with the increasing incidents of anti-Semitism in the US, underscore the pressing necessity for united efforts to combat hate and bigotry. It is crucial that we firmly oppose anti-Semitism and all types of discrimination, striving to nurture a society where acceptance, understanding, and respect prevail as guiding principles. Only through such collective endeavors can we aspire to eliminate the hatred that still afflicts our world.
Original article:
https://www.sarkariexam.com/who-is-richard-waygood-criticism-arises-as-man-poses-with-nazi-swastika-armband-in-las-vegas/495813
The Case of Richard Waygood from Switzerland: Alarming Jew Hatred
StopAntisemitism refuses to stay silent in the face of the alarming hatred directed at the Jewish people. We are proud to announce our ongoing success in holding accountable who participate in such behavior, ensuring they face the appropriate consequences.
Richard Waygood – Pharma
StopAntisemitism was made aware of a troubling social media post shared by Richard Waygood donning a Nazi armband while vacationing in Las Vegas. Following StopAntisemitism’s report of Wagood’s connection with Vertex Pharmaceuticals, the company swiftly denounced his actions and dissolved all relations with Mr. Waygood.
Ariana Del Rosario – Tech
StopAntisemitism uncovered antisemitic posts by a member of Apple’s Data Operations team, Ariana Del Rosario in which she compared the State of Israel with Nazi Germany. In one photo she posed with a sign that read, “Zionism is Nazism.”
When these allegations were brought to light, Apple quickly parted ways with Del Rosario.
Abeer N. AbouYabis – Physician
Emory Winship Cancer Institute’s Physician, Abeer AbouYabis, chose to endorse Hamas proclaiming, “They got walls we got gliders glory to all resistance fighters.” StopAntisemitism immediately took to X to share AbouYabis’s horrific response. In response, Emory Winship Cancer Institute immediately placed her on leave pending an investigation. The investigation concluded Dr. AbouYabis actions were antisemitic and violated multiple codes of conduct. As a result, she was fired.
Amaury Letort – Consulting
StopAntisemitism was alarmed to discover a social media interaction between Punchcut’s Senior Project Manager, Amaury Letort, and a Jewish individual. In the exchange, Letort stated, “I hope your ancestors died in ovens and it will be the same for you and your family soon during a 2nd Shoah (fingers crossed). When that happens, I’m going to sh*t on Israeli flags while dancing.” StopAntisemitism reported these comments to Punchcut, resulting in the company severing all ties with Letort.
Elom Tettey-Tamaklo – Student
StopAntisemitism obtained footage revealing a troubling incident at Harvard during a pro-Hamas event. Several students could be seen surrounding a Jewish peer and harassing them by impeding the student’s ability to walk freely. Through a meticulous investigation, StopAntisemitism identified one of the individuals involved as Elom Tettey-Tamklo, a second-year divinity student. In response to this disturbing revelation, Harvard promptly evicted Tettey-Tamklo from campus housing and relieved him of proctor duties.
StopAntisemitism reaffirms its unwavering solidarity with the Jewish people and nation. If you have an antisemitic incident to report, please do so here.
Am Israel Chai.
Original article: https://myemail.constantcontact.com/Delivering-Consequences-One-Jew-Hater-At-A-Time.html?soid=1131491229186&aid=p1bWWua7MvY
was hat das jetzt wieder mit Namensgebung
also nochmal: ein Ver-such ist etwas, nennen wir es event, das sich beim Suchen verläuft.
Ich hasse zu suchen und liebe das Finden.
Ihr meint, suchen zu müssen, um zu finden.
Er / sie / ES
Nonetheless, in the heat of the second and provoked by both of them, Opress tried to kill each Tyranus and Ventress earlier than escaping again to Dathomir.
If any course content material can be shared, we might deny you further access to the course and/or the online studying surroundings.
Da muss doch was zu Ordnungspolitk zu. Aufstellung der Utopia-WM?
Mindmap.pdf
Selbstverständlich ist die kommunal verankerte Ordnungspolitik prinzipiell konservativ, im Gegensatz zu der regionalpolitischen Polizei- bzw. Kriminalpolitik.
So selbstverständlich ist das nicht. Landespolitik ist mitunter die konservativste Politk überhaupt, autokratisch, aristokratisch, elitär… wenn da nicht der öffentlich-rechtliche wär…
wofür..?
Karmapunkte
WoS I: The Rockband
-> analytical framework: personal disempowerment
WoS Serbia: People on the Move
-> landscaping
Meet & Walk Berlin: sending, transiting, receiving
Meet & Walk Trento:
-> what’s in a name
-> dynamics of the Balkan route
-> Walk of Shame – wie ich mir die Webseite vorstelleSOP
WoS XVII: Consolidation
There was one haunted home, the event ran seven nights, and admission was S$60.00. I was not afraid.
wie ich jetzt dabei darauf kommen soll kinderkreuzzug
Walk of Shame XVII
Programme:
Fri, 18. Zagreb – Sarajevo
Sat, 19. Tunnel of Hope, Sanella
Sun, 20. Hamza et al.
Mon, 21. CWS, Lipa
Tue, 22. Ipsia, Rahma
Wed, 23. JRC
Thu, 24. Cemetery
Team-building
Issues:
* (dynamic) Map of Engagement (from WoS Serbia)
* changing requirements and responses of the Balkanroute
* cemetery…