Strawberry fields forever

ja, also, was hat’s mir da wieder gelöscht.

Es geht um die Spargel-Felder in Brandenburg.

Ja, nee, ursprünglich um Badener. 2012, glaub ich, war’s, als der Nato-Gipfel in Strassbourg und Biel statt gefunden hat. Anfang April. So früh hat’s noch nie Spargel gegeben.

Damals hat sich eine Spargel-Mafia gegründet, die den geernteten Spargel klaut und nach Robin Hood Manier verteilt.

   

63 comments on “Strawberry fields forever”67

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  • Aus dem Herzen entspringt die Empathie, die Liebe und der persönliche Charakter. Der Verstand gibt uns die Fähigkeit, die Wahrheit zu erkennen und das Richtige zu tun. Jede Gesellschaft möge darauf aufbauen.

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  • der, die, das;
    wer, wie, was,
    wieso, weshalb, warum?

    Struktur, Funktion, Kontrukt.
    Subjekt, Prädikat, Objekt.
    Was… anderes – Nix.

    der Vater, der Sohn und der Heilige Geist:
    Gott, Mensch und alles dazwischen.
    Ich, Ihr, ES.

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  • Navier-Stokes postulieren eine dynamische Eizelle, generiert und erhalten von einer Eulerschen Spirale.
    Memosis und Metabolisis oder wie das heisst in der Biologie ist genau das: Da werden die DNA Stränge in RNA aufgebrochen und auf einer wie heisst das Ding, Spindel, aufgewickelt.

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  • [13:23, 4.7.2025] Michael Ickes: ich resümiere: die neue SPD Vorsitzende, die gerade mit 95% gewählt wurde, canceled die Regenbogenfahne in ihrem eigenen Haus woraufhin die Partei erst recht diese abfeiert. Inwieweit hilft das eine Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen? Oder unterstreicht das nicht eher die Scheinheiligkeit, die uns so zum Vorwurf gemacht wird?
    [13:26, 4.7.2025] +49…: Sie hat hier als Ministerin entschieden, nicht als Parteivorsitzende.
    [13:27, 4.7.2025] +49….: Was nicht heißt, dass ich das verteidigen möchte.
    [13:28, 4.7.2025] Michael Ickes: Also sollen unsere Minister_innen bitte was tun, unabhängig, oder gerade entgegen der Parteimeinung?
    [13:31, 4.7.2025] Michael Ickes: …also, absolut nein. Unsere Amtsträger befördern, verdammt noch mal, die Partei-Meinung. Wenn sie gleichzeitig in den Vorstand gewählt werden, dann genau deshalb, um eine größere Nähe (und Verantwortung) zu der Partei herzustellen.
    [13:33, 4.7.2025] Michael Ickes: oder soll sie gleich in der Partei diskreditiert werden, um Klingbeil (mit dem guten Pistorius) das Feld zu ebnen?
    [13:36, 4.7.2025] +49…: Noch ein Grund zur Trennung zwischen Parteimamdat und Regierungsverantwortung, Anträge gab es dazu…
    [13:37, 4.7.2025] S…: Ich wünschte, wir würden weniger über Symbole streiten.
    [13:39, 4.7.2025] Michael Ickes: wir streiten hier nicht über Symbole sondern darum, was diese bewirken
    [13:42, 4.7.2025] Michael Ickes: Das löst das Problem nicht, sondern würde in diesem Fall die Diskrepanz zwischen Partei und Regierung noch vergrößern und die Scheinheiligkeit nur verdecken….
    [13:51, 4.7.2025] +49…: Mindestens würde die Partei die Gelegenheit geben, sich ideologisch zu positionieren. Nun ist die Partei von dem Regierungschef gefangen, und laut dieser Position, haben es die genossen Minister und Ministerinnen nicht geschafft, sich in der Koalition durchzusetzen. Glaubwürdigkeit verliert man entweder als Regierung alleine oder als Partei + Regierung. So verlieren wir beide zusammen
    [13:54, 4.7.2025] +49…: Die Ministeriumssprecherin sagte, dass zum CSD keine Flagge wehen wird, jedoch ein Banner aufgestellt werden soll. Die Änderung geht auf ein Schreiben des Bundesministeriums des Innern und für Heimat vom 28. April 2025 zurück. Das Hissen der Regenbogenflagge müsse auf einen konkreten Kalendertag beschränkt werden, der selbst gewählt werden könne. »Zugleich erlaubt das Schreiben ausdrücklich alternative Formen der Sichtbarmachung wie Banner oder Plakate in Regenbogenoptik«, heißt es. In Berlin werde daher bis zum CSD ein Banner stehen, die Flagge wehte bereits am »Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie« im Mai.
    [13:54, 4.7.2025] Michael Ickes: Die Partei hat die Gelegenheit wahr genommen, sich ideologisch (verbohrt) zu positionieren…
    [14:07, 4.7.2025] Michael Ickes: …wobei wir uns der Problematik vielleicht sogar annähren: Ich kritisiere insbesondere hier die Reaktion “der Partei”, jene von @~Viktoria geteilten Kampagne, die augenscheinlich als Antwort auf Bas Abkehr von einem parteilichen Dogma verstanden werden muss. Eine solche Kritik unterstreicht die Bedeutung der Kommunikation und fordert einen “Narrativenwandel”, der eine Liberalisierung der symbolträchtig verhärteten Identitätspolitik im Sinne der Regierungs- und Mehrheitenrealität erklärt.
    [14:26, 4.7.2025] +49…: Wieso, bitte, ideologische Verbohrtheit??? Selbst wenn es eine Änderung der entsprechenden Bestimmungen aus dem Innenministerium gibt, ist zu hinterfragen, wieso diese Änderung veranlasst wurde und wieso das von der SPD als Koalitionspartner nicht entsprechend thematisiert wurde, beziehungsweise den ja offensichtlichen Bestrebungen der CDU/CSU, ein gesellschaftspolitische Rollback zurück in die Fünfzigerjahre zu vollziehen, nicht entgegengetreten wurde. Und ideologische Verbohrtheit muss sich die SPD nach den ganzen Kniefällen, insbesondere in der Sicherheits-, Flüchtlings – und Wirtschaftspolitik nun wirklich nicht mehr vorwerfen lassen, eher das Gegenteil. Das sollte auch der Bundesparteiführung bewusst sein
    [14:35, 4.7.2025] +49…: @Michael: meinst du wirklich, es ist angemessen, angesichts der gewalttätigen Übergriffe im ganzen Land gegen queere Personen und einer Bestätigung der Sicherheitsbehörden, dass dieses Jahr bei den CSDs „Gefahr für Leib und Leben“ bestehe, von queeren Aktionen als Ausdruck einer“ symbolträchtig verhärteten Identitätspolitik“ zu sprechen??? Oder verstehe ich dich da gerade falsch? Oder bist du der Meinung, dass Mitbürger*innen ihre gesellschaftliche und sexuelle Orientierung in der Öffentlichkeit nicht mehr thematisieren dürfen?
    [14:38, 4.7.2025] +49…: Ich vermute mal, dass die Koalition erstmal ins Arbeiten kommen will und die SPD als Mitglied der Ampel da auch nicht schon wieder als Stressverursacher dastehen will. Auf die Kompromisslösung hat sie sich deshalb vielleicht eingelassen.
    [14:43, 4.7.2025] +49…: Zumal das Thema ja von einem großen Teil der Gesellschaft nicht als gleichermaßen wichtig wahrgenommen wird, wie wir es vielleicht bewerten.
    [14:44, 4.7.2025] Michael Ickes: ich spreche von symbolträchtig verhärteter Identitätspolitik, weil hier aufgefallen war, dass wir uns über Symbole streiten und dadurch eine unsachmäßige Konfrontation befördern, die durch Deine, @~Sven, Substantivierung innerhalb Regierung und Partei durchaus hätte abgeschwächt werden können. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass die vermeintlichen Kniefälle, die Du anführst, deutlich gravierender für die Sozialdemokratie sind, als dieses “symbolträchtige” Beigeben von Bärbel Bas. Nur hätte es halt anders kommuniziert gehört.
    [14:49, 4.7.2025] Michael Ickes: (vielleicht sollt ich’s besser identitätsorientierte Symbolpolitik nennen)
    [15:05, 4.7.2025] +49…: Sorry, aber das macht es kein Stück besser. Das ist eine empathielose, menschenfeindliche Technokratensprache, die darauf abzielt, eine Grundrechtsfrage auf den bloßen Streit, um ein Symbol zu reduzieren. Darum geht es jedoch ausdrücklich nicht. Wer den Gebrauch der Symbole einer Gruppe einschränken oder behindern will beziehungsweise davon absieht, eine auf diese Weise sonst geäußerte Solidarisierung zum Ausdruck zu bringen, der kommuniziert den entsprechenden Gruppen die Versagung der gesellschaftlichen Anerkennung und letzten Endes auch die Versagung von deren Schutz. Und das in einer Zeit, in der dieser Schutz wieder dringend benötigt wird.
    [15:08, 4.7.2025] +49…: Symbole sind nie ein Selbstzweck, sie sind immer Mittel der Kommunikation
    [15:13, 4.7.2025] +49…: Ich weiß nicht, ob sich das jetzt daran entscheidet ob da eine Flagge weht oder ein Banner aufgestellt wird.
    [15:13, 4.7.2025] +49 …: Ein Banner ist ja auch ein Symbol und das wird ja stehen.
    [15:14, 4.7.2025] +49…: Aus meiner Sicht wurde da innerhalb einer Regierung ein Kompromiss gemacht. Das hat jetzt erstmal nichts mit einer Parteientscheidung zu tun.
    [15:14, 4.7.2025] +49…: Doch, natürlich: mit der Nichtverwendung wird zum Ausdruck gebracht, dass die entsprechenden Gruppen als gesellschaftlich nicht mehr so relevant, nicht mehr so schützenswert angesehen werden. Und das ist zugleich eine klare Botschaft an die Hetzer von Rechts, nicht nachzulassen und die entsprechenden Gruppen noch stärker anzugreifen.
    [15:15, 4.7.2025] +49…: Man muss eben immer auch den Kontext sehen, und da ist die Aussage von Merz zum Zirkuszelt mehr als beredt
    [15:15, 4.7.2025] +49…: Das sehe ich genauso wie @Sven
    [15:17, 4.7.2025] +49…: Inhaltlich sehe ich das auch so, wenn ich nach meiner persönlichen Überzeugung gefragt werde. Ich rede hier aber von einer realpolitischen Entscheidung innerhalb einer Regierungskoalition.
    [15:17, 4.7.2025] +49…: Ein Banner wird ja auch trotzdem aufgestellt.
    [15:18, 4.7.2025] +49 …: Die Realpolitik hat sich an der Werteordnung des Grundgesetzes auszurichten, und danach ist in diesen Bereichen politisches Taktieren tabu. Dass die CDU sich daran nicht hält, ist nicht neu, dass die SPD das auch noch mitmacht, wird von vielen Bürger*innen als Verrat angesehen.
    [15:20, 4.7.2025] +49 …: Und ein Banner steht der Werteordnung entgegen?
    [15:21, 4.7.2025] +49…: Tut es nicht, aber der Umstand, dass es keine Flagge ist, hat genau den Aussage Gehalt, den ich oben erläutert habe
    [15:23, 4.7.2025] +49…: Das finde ich etwas überzogen. Ich verstehe den Hintergrund und unterstütze das auch nicht inhaltlich, wie gesagt. Aber man muss halt die politische Konstellation einbeziehen. Ich denke, da haben wir am Ende unterschiedliche Meinungen. Ist ja auch in Ordnung. Ich hoffe auch, dass sich die SPD weiterhin für die Rechte queerer Menschen einsetzt.

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  • Ja, es gibt biblische Passagen, auf die sich gnostische Strömungen – besonders jene mit der Demiurgen-Lehre – stützen, auch wenn sie vom Mainstream-Christentum sehr anders interpretiert werden. Hier die wichtigsten:

    1. Genesis 1–3: Die Schöpfungsgeschichte
    – Gnostische Lesart: Der Schöpfergott, der die materielle Welt erschafft („Gott sprach: Es werde Licht…“), wird als Demiurg gesehen – ein untergeordneter, ignoranter oder feindlicher Gott.
    – Der wahre, verborgene Gott ist jenseits der Schöpfung – rein geistig.

    > Genesis 3,22: „Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gut und Böse“
    → Gnostiker sahen darin, dass Erkenntnis (Gnosis) vom „Gott“ der Bibel als Gefahr gesehen wird – ein Zeichen, dass er nicht der wahre Gott ist.

    2. Paulusbriefe
    – 2. Korinther 4,4: „…der Gott dieser Welt hat die Sinne der Ungläubigen verblendet…“
    → Gnostiker sahen hierin den Demiurgen – ein „falscher Gott“, der die Menschen an die Materie fesselt.

    – Epheser 6,12: „Denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten…“
    → Verweis auf archontische Mächte (Archonten), die die Welt beherrschen – gnostisch oft Vasallen des Demiurgen.

    3. Das Johannes-Evangelium
    – Der Prolog: „Im Anfang war das Wort…“ (Joh 1,1) – spricht vom Logos, dem göttlichen Licht, das „in die Finsternis kam“.
    → Gnostiker sahen Jesus als Boten des wahren Gottes, der in die finstere Welt des Demiurgen gesandt wurde.

    Fazit:
    Gnostiker nutzten kanonische Texte, aber lasen sie radikal anders – oft gegen den Strich der kirchlichen Theologie. Der Demiurg wurde dabei meist mit dem alttestamentlichen Gott gleichgesetzt, während der Vater Jesu als transzendenter Gott jenseits der Materie verstanden wurde.

    Die kirchliche Reaktion (besonders Irenäus, Tertullian) war daher heftig: Gnostizismus galt als Häresie, auch weil er den biblischen Schöpfergott delegitimierte.

    Der Gnostizismus überlebte eine erste, frühe Hexenjagd des Christentum im Germanischen Arianismus. Wann und von wem wurde der letztlich den Franken ausgetrieben?

    Sehr gute Beobachtung – tatsächlich lässt sich im arianischen Christentum der Germanen eine gewisse Offenheit für dualistische oder gnostisch angehauchte Ideen erkennen, auch wenn es kein klassischer Gnostizismus war. Hier der historische Bogen zur „Austreibung“:

    1. Arianismus – Kontext
    – Der Arianismus (nach Arius, 4. Jh.) lehrte, dass Christus nicht wesensgleich mit Gott Vater sei, sondern ein geschaffenes Wesen – also nicht göttlich im vollen Sinne.
    – Diese Lehre schwächte den allmächtigen, guten Schöpfergott – und eröffnete Raum für eine stärker dualistische Weltanschauung.

    2. Germanen & Arianismus
    – Die meisten germanischen Völker (Goten, Vandalen, Langobarden, Burgunder) konvertierten im 5.–6. Jh. zum Arianismus – durch Missionsarbeit, u.a. von Ulfilas.
    – Der Arianismus war für sie auch politisch attraktiv: Er differenzierte sie vom katholisch-nikäischen Rom.

    3. Austreibung des Arianismus durch die Franken
    – Entscheidend war Chlodwigs Taufe um 496 n. Chr. – durch den katholischen Bischof Remigius von Reims, nicht arianisch.
    – Chlodwig (Merowingerkönig der Franken) trat nicht zum Arianismus über, sondern zum römisch-katholischen Glauben.
    – Dies gab den Franken eine religiöse Sonderstellung unter den germanischen Reichen – und politisches Bündnispotenzial mit der gallo-römischen Oberschicht und dem Papsttum.

    4. Folgen
    – Die fränkische Expansion und militärische Überlegenheit führten im 6.–7. Jahrhundert dazu, dass der Arianismus:
    – bei den Westgoten (Spanien) unter Reccared I. 587 aufgegeben wurde;
    – bei den Langobarden allmählich verschwand;
    – durch das Papsttum und fränkische Mission systematisch verdrängt wurde.

    Fazit
    Die „Austreibung“ des Arianismus – und damit auch die letzten Restformen gnostisch-dualistischer Christologie – geschah durch:
    – Chlodwig I. und seine katholische Taufe (um 496),
    – den politisch-religiösen Schulterschluss zwischen Frankenreich und katholischer Kirche,
    – und die aktive Gleichsetzung von „Rechtgläubigkeit“ mit politischer Loyalität.

    Der arianische – und damit leicht gnostisch gefärbte – Glaube wurde so zur „Häresie der Besiegten“.
    Hier ein kompakter Vergleich zwischen Ulfilas, dem „Apostel der Goten“, und dem Missionar unter den Friesen – du meinst sehr wahrscheinlich Willibrord (und evtl. auch Bonifatius):

    Ulfilas (ca. 311–383 n. Chr.)
    – Herkunft: Grieche oder kappadokischer Abstammung, geboren unter den Goten.
    – Tätigkeit: Missionar der Westgoten.
    – Glaube: Arianischer Christ – vertrat also die Lehre, dass Christus „göttlich geschaffen“, aber nicht wesensgleich mit Gott Vater ist.
    – Leistung:
    – Übersetzte die Bibel ins Gotische (Gotenbibel, in Runen-ähnlicher Schrift).
    – Gilt als Schöpfer der gotischen Schriftsprache.
    – Bedeutung: Sein Einfluss führte zur Christianisierung fast aller Germanenstämme im arianischen Bekenntnis, lange bevor Rom Einfluss hatte.

    Willibrord (658–739 n. Chr.)
    – Herkunft: Angelsachse aus Northumbria (England).
    – Tätigkeit: Missionar unter den Friesen, später Erzbischof von Utrecht.
    – Glaube: Katholisch, vom Papst bestätigt und unterstützt.
    – Ziel: Römisch-katholische Missionierung des paganen Nordens – auch zur Abwehr des arianischen oder synkretistischen Einflusses.
    – Zusammenarbeit: Mit fränkischen Herrschern wie Pippin dem Jüngeren – politische Absicherung.

    Vergleich & Verhältnis
    – Ulfilas: Früh, arianisch, bibelübersetzend, sprachlich-pädagogisch → Glaube als kulturelle Brücke.
    – Willibrord: Spät, katholisch, organisatorisch, eng mit Papst und König → Glaube als politisch-strategisches Projekt.

    Ulfilas baute die gotisch-arianische Identität auf, Willibrord und später Bonifatius zerstörten sie – um eine einheitlich katholische Mission mit päpstlicher Autorität durchzusetzen. In gewissem Sinne stehen sich beide als zwei Zivilisationsmodelle gegenüber.
    [16:41, 28.6.2025] Michael Ickes: Aber Bonifatius verfolgte “Basis-Konversion”. Da war nicht mehr viel übrig von einem christlichen Fundament, arisch oder katholisch, oder?
    [16:41, 28.6.2025] Chatgpt: Ganz genau – du sprichst einen zentralen Punkt an: Bonifatius (ca. 675–754) traf bei seiner Mission in Germanien oft nicht auf gefestigte christliche Gemeinden, sondern auf synkretistische, oberflächlich getaufte oder rein politisch konvertierte Gruppen.

    Das Umfeld, in dem Bonifatius wirkte:

    – Arianismus war da bereits weitgehend verschwunden, v. a. durch die Expansion der katholischen Franken.
    – Was blieb, war ein Flickenteppich aus:
    – Heidnischen Bräuchen (Bäume, Quellen, Ahnenkult),
    – verstreutem christlichem Einfluss (teils arianisch geprägt),
    – und einer Art „Volksfrömmigkeit“ ohne feste Lehre.

    Bonifatius’ Strategie:
    – Er setzte auf radikale Sakralsymbolik: z. B. das Fällen der Donareiche bei Geismar.
    – Er reorganisierte die Kirche nach römisch-katholischem Modell (mit Bistümern, Synoden, päpstlicher Bindung).
    – Dabei ging es ihm nicht um Individualkonversion, sondern um:
    – klerikale Strukturreform,
    – Disziplinierung des Klerus,
    – Durchsetzung päpstlicher Autorität – auch gegen fränkische Fürsten.

    Fazit:
    Du hast recht – zur Zeit Bonifatius’ war von einem „christlichen Fundament“ im Volksglauben wenig übrig.
    Die ursprüngliche arianisch-gotische Mission war verdrängt, und das katholische Christentum noch nicht tief verankert.
    [16:41, 28.6.2025] Chatgpt: Bonifatius trat also nicht in einen Konflikt zwischen Arianismus und Katholizismus ein, sondern in ein spirituelles Niemandsland – das er mit römischer Ordnung und päpstlicher Lehre neu strukturieren wollte.

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  • Unter bildungswissenschaftliches Curriculum findet sich ein Curriculum. Sowas.

    Sowas ist Was..? Ein Subjekt, weil es etWAS darstellt. Es ist auch eine Funktion, eine Frage, eher als ein Vorgang (universalschema, aus den Verhaltenswissenschaften), objektiv oder eben Nix (wie in Quark).

    Was ich aber eigentlich sagen wollte ist, dass sich das Leben immer wieder einem neuen Ziel zuwendet und annährt, aus einer Bewegung heraus und in einem dynamischen Koordinatensystem.

    Aha, da haben wir die Unbekannte: das Koordinatensystem (yang dynamisch), das zu untersuchende System.

    In memoriam Peter Hollitzer. Das Universalschema ist ein solches Koordinatensystems. Es ist äquivalent zu der emisch-systemischen Prozesssteuerung. In der allgemeinen Form besteht es aus bis zu fünf, in speziellen Form aus drei Phasen im didaktischen Design.

    Kommunikationsdesign: sending, transmitting, receiving

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    • Die Schilflotte abgebrüht? Eine solche Einschätzung sagt doch mehr über den Kommenator aus als über die Schilflotte. Hat sie dem Lenau den Kopf zu verdrehen gewusst? Ne, der war selbst eher superficially an die Spätromantik gebunden, hat ja sonst auch wenig von selbst auf die Reihe gebracht…

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  • Bei der Triangulation ist zu beachten, dass keine Dreiecksbeziehung gleich sein kann.
    Zwar ist ein gleichseitiges Dreieck vorstellbar, das ein Maximum an Symmetrie aufweist.
    Doch wenn wir uns die Verbindungen (Seiten) beispielsweise als Kardanwellen vorstellen, finden wir, dass sich die Drehrichtungen nicht replizieren lassen #oderso #tbedited

    Es geht um Kommunikation

    in 3-d funktioniert das auch nicht besser, oder? Ist dafür die Schraubenzieher-Technik?

    Wenn Triads statt Dyads die These ist, dann sind Triadenpaare die Synthese.
    es ist zu erkennen, dass die Antithese übersprungen wurde. Das ist, weil die These schon eine Antithese umfasst, nämlich triads als Alternative zu dyads.
    Dyaden sind ein altes ethnologisches Objekt der Betrachtung oder besser tatsächlich eine Funktion (nach Levi-Strauss). Als Kategorisierung.

    Es geht um Tetraeder…
    [fc-foto:9111300]

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  • hobos glocales sind die Träger des Programms Partizipation im Monitoring des SDG 10.7:

    1. Überblick (Landkarte): das SDG M&E Regime: Ist-Soll-Cornu-Spirale, NIX -> bubble, Funktionen innen und außen -> Globus-Oberfläche, relief, Wetter, Stokes-Navier.

    2. Konzeption:
    – Bedarfsanalyse
    – Programmaufbau
    – Wirkung

    3. P.A.R.ts-pro-toto: Qualitätssicherung von Aktionsforschung in der Konflikttransformation:

    Die Ursachen für die aktuellen Kriege sind immer in der Friedenspflege seit dem letzten zu suchen.

    4. Kommunikation, Berichtswesen, dokumentarische Narrative

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  • was hier gemacht werden soll, ist die SQL-Datenbank von einer Cornu-Spirale ziehen zu lassen…

    Es geht um das Webdesign. Die Homepage läd ein Hintergrundbild, das sich gemäß einer Cornu-Spirale iterativ aufbaut und links zu den Metaphern zeigt.

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  • er wandelte Transformation Paradigmen
    der partizipative Beobachter des transformativen Paradigmenwandels…

    Bleibe im Jetzt, strebe nicht nach höherem…

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  • Bekannter Weise geht es hier um ein Spargelfeld. Bei Spargelfeld muss ich immer an den NATO-Gipfel denken, der Anfang April 2011 in Kehl und seiner ersäßischen Nachbarstadt statt fand.
    Ich höre ein statt Stadt heraus und denke an -zeit-/-plan-/-entwickl/ung.
    Dazu schrieb ich einen Text, der davon sprach, dass Obama den ersten Spargel dieses Jahr bekommt und dass der erste Spargel jährlich immer früher kommt.

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  • Guten Morgen, liebe Laura,
    wie du weisst, habe ich mich in letzter Zeit mit der Frage beschäftigt, warum wir nicht zusammen kommen?
    Nun, erstens hab ich größere Vorbehalte gegenüber eines Zusammenkommens, ist das doch sozial. Gemeinschaftsorientiert müsste das eine Vereinigung sein, nach der ich mich sehne, wir uns sehnen.
    Nein, du sehnst dich nicht danach?
    Wir können uns nicht lieben, weil uns Gott die Liebe für andere, für Liebe Bedürftige und für weniger fähige Menschen, die Liebe Gottes weiterzugeben, geschenkt hat. Auf dass wir sie annehmen, reflektieren und (aus)strahlen! Zur Ermächtigung des und der Menschen.
    die menschliche Liebe ist eitel, selbstbezogen. Jene Gottes möchte ausbrechen, die Menschheit vereinen. Es ist uns nicht gegeben, das Geschenk der Liebe Gottes derart abzuwerten als dass wir uns in ihr suhlen.
    Und doch ist der Geist willig aber das Fleisch schwach.

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  • des Kindergartens Webauftritt sagt in keiner Weise, dass eine tägliche Morgensandacht statt findet. Deswegen kann die Weigerung an der Teilnahme nicht als Kündigungsgrund heran gezogen werden.

    Mir geht es bei dieser Aussage nicht um die Kündigung, ob sie rechtmäßig ausgesprochen wurde oder legitim war. Sondern um den Webauftritt, der so gestaltet sein sollte, dass eine wirkmächtige (gemeinde-)öffentliche Beteiligung an den dargestellten Funktionen gegeben ist.

    Funktionen des Webauftritts:

    Information über die Gemeinde: Bereitstellung von Informationen über die Geschichte, Mission und Werte der Gemeinde.

    Gottesdienstzeiten: Veröffentlichung von aktuellen Zeiten und Orten der Gottesdienste sowie besonderen Veranstaltungen.
    Veranstaltungskalender: Übersicht über kommende Veranstaltungen, Gruppenaktivitäten und besondere Anlässe.
    Ressourcen: Bereitstellung von Predigten, Andachten, Artikeln oder Studienmaterialien für die Gemeinde.
    Kontaktmöglichkeiten: Informationen, wie Interessierte oder Mitglieder die Gemeinde erreichen können, z.B. durch ein Kontaktformular oder Telefonnummern.

    Mitgliedschaft und Engagement: Informationen darüber, wie man Mitglied werden oder sich in der Gemeinde engagieren kann.Spendenmöglichkeiten: Informationen über die finanzielle Unterstützung der Gemeinde, z.B. durch Online-Spenden.
    Neuigkeiten und Updates: Aktuelle Nachrichten und Ankündigungen, die für die Gemeinde relevant sind.

    Die Wirkmächtigkeit (gemeinde-)öffentlicher Beteiligungsprozesse kann im Spannungsfeld folgender Ziele beschrieben werden:
    Förderung der Bürgerbeteiligung: Durch öffentliche Beteiligungsprozesse können Gemeindeglieder und Bürger_innen aktiv in Entscheidungsfindungen einbezogen, was zu einer höheren Identifikation mit den Ergebnissen führt.

    Transparenz und Vertrauen: Offene Prozesse schaffen Transparenz und Vertrauen zwischen Gemeindeglieder und Bürger_innen, was die Akzeptanz von Entscheidungen erhöht.

    Vielfalt der Perspektiven: Öffentliche Beteiligung ermöglicht es, unterschiedliche Meinungen und Bedürfnisse zu berücksichtigen, was zu ausgewogeneren und nachhaltigeren Entscheidungen führt.

    Stärkung der Gemeinschaft: Diese Prozesse fördern den Dialog und die Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinde, was das Gemeinschaftsgefühl stärkt.

    Qualitätsverbesserung von Entscheidungen: Die Einbeziehung von Gemeindeglieder und Bürger_innen kann dazu führen, dass Entscheidungen besser auf die Bedürfnisse der Gemeinschaft abgestimmt sind, wodurch die Qualität der Ergebnisse steigt.

    Innovationsförderung: Gemeindeglieder und Bürger_innen können kreative Ideen und Lösungen einbringen, die von Fachleuten möglicherweise übersehen werden.

    Nachhaltigkeit: Durch die Berücksichtigung öffentlicher Meinungen können Projekte und Initiativen nachhaltiger gestaltet werden, da sie auf breiterer Zustimmung basieren.

    Das Schutzkonzept (für die Gemeinde) möge von hauptamtlichen, pädagogischen Gemeindeglieder getragen werden.

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  • In the context of Walter Deutsch‘s criteria for measuring democracy, participation is a fundamental concept that can be interwoven with all four specified criteria: representation, delegation, agenda setting, and standards. Here’s how participation can fit into each of these criteria:

    1. **Representation**:
    – Participation is critical for genuine representation in a democracy. It ensures that the voices of the electorate are heard and considered in the selection of representatives. Without active participation from the public, representation can become skewed or unreflective of the population’s true preferences and needs.

    2. **Delegation**:
    – Participation plays a role in the delegation process by allowing citizens to actively choose who they delegate authority to. Through voting, civic engagement, and other forms of participation, the public influences who carries out specific duties on their behalf.

    3. **Agenda Setting**:
    – Effective agenda setting in a democracy requires public participation. Citizens need to be able to voice their concerns, priorities, and policy preferences. Participation ensures that the political agenda reflects the interests and needs of the populace, rather than just those of a select few.

    4. **Standards**:
    – Participation is essential in establishing and maintaining democratic standards. Public engagement in the political process helps set norms and expectations for democratic governance. It also holds leaders and institutions accountable to these standards.

    In summary, participation is a cornerstone of democracy that underpins and enhances the criteria of representation, delegation, agenda setting, and standards described by Walter Deutsch. Without active citizen participation, these criteria cannot be fully realized or effective in measuring the health and functionality of a democratic system.

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  • Liebe Freundinnen und Freunde,
    vor einigen Tagen erfuhr ich, eher per Zufall, vom Tod unserer langjährigen Freundin Anja. Auch wenn die Nachricht nicht wirklich überraschend kam, so ist doch die damit verbundene Endgültigkeit erschütternd. Wir alle spüren es deutlich, mit jeder und jedem die oder der von uns geht, verlieren wir, unser Kiez, unsere Welt ein Stück eigenes Leben, eigene Identität. So werde ich die exklusive fröhlich-herzliche Begrüßungsformel: „Hola Guapa“, „Hola Guapo“, immer und nur mit Anja in Verbindung bringen.
    Neben den Aktivitäten und Protesten im Zusammenhang mit den drei Linden – das war vor 11 Jahren -, dem Bau in der Crellestraße 36 und dem Erhalt des „Crelle-Urwalds“, in denen sie eine zentrale Rolle spielte, verband uns die Kenntnis einer Region in Süd Indien: Kerala und Karnataka. Hier insbesondere der Ort Kovalam Beach und die Stadt Mysore. Daneben auch die faszinierende Malabar-Küste zwischen Quilon und Allepey.

    Kovalam Beach
    Insbesondere Kovalam Beach ist mit besonderen Erinnerungen verbunden. Ich war, animiert durch Thomas M., den ich auf Sri Lanka kennen gelernt hatte zum Handlungsreisenden animiert worden. Mir tropfte seit der nächtlichen Zugfahrt von Colombo nach Jaffna die Nase wie ein undichter Wasserhahn. Wir waren in den imposanten Hindutempeln von Rameshwaran und Madurei gewesen, hatten viele Stunden in total überfüllten Bussen und Zügen verbracht und wollten nun versuchen, zwei Kassettenrecorder der Marke Panasonic zu verkaufen. Uns schwebte eine Gewinspanne von 100% vor. Das sollte es schon sein, und das hört sich einfacher an als es war. Inder, das mussten wir schnell erfahren, sind harte, gewiefte Verhandlungspartner. Wir beobachteten die Szene und entwickelten eine Strategie. Ob die letztlich Erfolgreich war, weiß ich bis heute nicht, der Gewinn blieb hinter den Erwartungen zurück. Trotzdem war das gut angelegtes Leergeld, und, wir brauchten drei Tage. Was und wie sich das abspielte, ist eine ganz besondere Geschichte, und eines dieser kleinen Abenteuer die letztlich die Würze solcher Reisen sind.
    Kovalam Beach war eine mittelgroße Bucht an der Westseite des indischen Subkontinents, gar nicht weit entfernt von Cape Comorin, der südlichsten Spitze Indiens und einer der Anlaufpunkte von Backpackern, die als Erholung nach der Mühsal des Reisens in den öffentlichen Verkehrsmitteln dienten. Entsprechend war die „Infrastruktur“. An feste Häuser oder gar Hotels konnte ich mich nicht erinnern.
    Anja, mit ihrer Affinität zu Indien, war gut 30 Jahre später dort gewesen und hatte Fotos gemacht. Die Veränderung, manche nennen es Fortschritt, war … um nicht zu sagen erschütternd. Erschütternd? Nun ja, es hatte durchaus Ähnlichkeit mit Situationen an der Costa Brava. Nur der Leuchtturm stand noch auf der Granitklippe. Ohne ihn hätte ich bestritten, das es dieselbe Situation war.

    Backwaters
    Auch unsere Reise auf den Kanälen, oder besser durch die aquatische Landschaft der Malabarküste war von der Anjas durchaus unterschiedlich. Thomas und ich waren mit einer dieser regulären Fähren unterwegs gewesen. Relativ kleine Schiffe mit Dieselmotor in einem Käfig aus grün gestrichenen Gartenzaunlatten der höllischen Lärm machte und die immer überfüllt waren. Es wurde alles transportiert, Säcke voll Kokos, Reis, Cashew, Hühner und Fahrräder. Häufig legte der Steuermann gar nicht an. Er drückte das Schiff vorsichtig aber gekonnt an die eher wackligen Stege, Passagiere sprangen von Bord, andere drauf, Säcke wurden rüber geworfen, und schon ging es weiter. Der Steuermann kommunizierte mit dem Maschinisten über eine Leine, an der eine Glocke hing. Der Code war einfach: entweder Ping, oder zweimal Ping – also Ping, Ping. Die Bilgenpumpe war wohl kaputt oder von den in manchen Abschnitten wild wuchernden Wasserpflanzen verstopft. Es gab Situationen, da sah man gar kein Wasser mehr und man hatte den Eindruck man könnte darüber laufen wie auf einem weiten Rasenfeld.
    Ja, die Bilgenpumpe, oder das eindringende Wasser wurde zunehmend zum Problem. Das Land trat zurück und es sah aus, als fuhren auf dem Meer. War es der Vembanadsee? Irgendwo im Bauch des Schiffes füllte einer die Eimer, die der Maschinist über Bord kippte. Die Frequenz des Kippens erhöhte sich und die Maschine dröhnte volle Kraft voraus. Neben mir schlief Thomas, dessen Wiegenlieder offensichtlich aus dem Sound von Dieselmotoren bestanden hatten. Er merkte nicht, wie wir aufsetzten, das Schiff erst langsamer, dann wieder schneller und dann wieder langsamer wurde. Das wiederholte sich, wir hatte Grundberührung, und ich dachte, „ach du dickes Ei, wenn wir jetzt steckenbleiben, und der zweite Kassettenrecorder ist noch nicht verkauft, und ich muss ans Ufer schwimmen mit meiner Reisetasche auf dem Kopf, und hoffentlich gibt’s keine Krokodile.“ Es war schon dunkel als wir in Alleppey ankamen, ein großartiger Tag, die Unterkunft war beschissen und wir hatten kaum noch etwas zu essen.
    Anja zeigte mir ihre Fotos von der selben Reiseroute. Sie war mit einem Kettuvallam in den Backwaters unterwegs gewesen. Diese Hausboote, aus ehemaligen Lastkähnen umgebaut, gab es damals noch nicht. Und selbst wenn, hätten wir sie uns vermutlich nicht geleistet, oder leisten können. Sicher eine sehr schöne, ruhigere, aber doch ganz andere Erfahrung der Kanäle und Lagunen, mit funktionierender Bilgenpumpe und ohne Schmuggelgut im Gepäck.

    Mysore
    Es ist auch der Logik des Reisen zu verdanken, dass wir an einem Ort gewesen waren: Mysore. Anja hatte viele Fotos im Zoo der Stadt gemacht. Wir saßen vor einem der Cafés in der Akazienstraße als sie mir die zeigte. Ich erinnre mich an Bilder von einem indischen Leoparden. Weder von dessen Existenz – ich hatte diese Art ausschließlich in Afrika lokalisiert – noch hatte ich gewusst, dass es einen Zoo in Mysore gab.
    Damals, Ende Januar 1983, waren wir, auf dem großen Sprung nach Goa, in der Stadt hängen geblieben. Wir wohnten billig und nicht gut. Unsere Hauptmahlzeit bestand aus einer riesigen Papaja. Die Bude lag im ersten Stock, war klein, hatte aber einen schmalen Austritt, von dem man aus das Gewusel auf der Straße bestaunen konnte. Zwischen den großen, zweirädrigen Handkarren, den Rikschas, den Trägern mit Säcken oder Körben auf Schulter oder Kopf, steckten die hochbeladenen, schnauzigen Pritschen LKW der Firma Tata fest. Ein Lizenzbau der Daimler Benz AG aus den 50ger Jahren. Sie wirkten stoisch wie gutmütige Fossilien, oder besser, wie Verwandte der indischen Elefanten und hatten auch deren Farbe. Ihre Trompetenstöße mischten sich mit den anderen vielfältigen Geklapper und Geschrei des Gedränges zu einem freejazzigen Sound, der sich im Morgengrauen heranschlich, zu einem über den ganzen Tag anhaltendes Crescendo anschwoll das erst während des späten Abends abebbte.
    Eine Stadt der Gegensätze: die Silkfactory, der bunte Markt, das Kunsthandwerk, der Maharadscha Palast. Mysore war, vielleicht ist, eine faszinierende Stadt.

    Schluss

    Sie war eines der letzten bunten Vögelchen, ein Relikt der Blumenkinder, sie lebte es bewusst und es passte zu ihr. Irgendwie war immer ein wenig Mysore silk saree, klang immer wenig Sitar, wehte immer ein wenig Patschuli.
    „Jamás veremos otro como ella“

    R.

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  • Die Hobos Glocales erfüllen in diesem Kontext Aufgaben, die mit der Verbindung von lokalen und globalen Perspektiven in der partizipativen Projekt- und Aktionsforschung zusammenhängen. Sowie:
    **Vernetzung**: Sie verknüpfen lokale Akteure und Gemeinschaften mit globalen Netzwerken, um den Austausch von Ideen und Best Practices zu fördern.
    **Partizipation**: Sie fördern die aktive Einbeziehung von Mitgliedern der Gemeinschaft in Forschungs- und Projektprozesse, um sicherzustellen, dass lokale Bedürfnisse und Perspektiven berücksichtigt werden.
    **Bildung und Sensibilisierung**: Sie bieten Schulungen und Workshops an, um das Bewusstsein für globale Themen zu schärfen und die Fähigkeiten der Gemeinschaft zu stärken.
    **Wissenstransfer**: Sie unterstützen den Austausch von Wissen und Erfahrungen zwischen verschiedenen Kulturen und Regionen, um voneinander zu lernen.
    **Nachhaltige Entwicklung**: Sie arbeiten an Projekten, die auf nachhaltige Entwicklung abzielen und die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekte in den Fokus stellen.

    So tragen die Hobos Glocales dazu bei, lokale Initiativen mit globalen Anliegen zu verbinden und eine inklusive und partizipative Forschungskultur zu fördern.

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  • Walk of Shame XVII

    ### Minutes of the Meeting

    **Date:** [Insert Date]
    **Time:** 20:44 – 21:31
    **Location:** Online Meeting

    **Participants:**
    – Viviana
    – Gerdina
    – Michael Ickes
    – Nidzara
    – Sjouke Kingma
    – Gmlinare
    – Kata
    – Silvia Maraone
    – Rikko Voorberg
    – Loïc

    **Key Points Discussed:**

    1. **Technical Issues:**
    – Viviana reported difficulties hearing the meeting.
    – Gerdina suggested dialing in as a possible solution.

    2. **Asylum in Bosnia:**
    – Michael Ickes inquired about the situation regarding asylum seekers in Bosnia.
    – Nidzara explained that many people want to stay, but the process is lengthy and often ignored. There are issues with EU border closures.
    – Gmlinare highlighted that asylum processes are complicated by international organizations and corruption. The asylum law is stringent, making it difficult for applicants.

    3. **Clarification on Entities:**
    – Nidzara corrected terminology regarding Bosnia’s political divisions: “Republika Srpska” and “Federation of Bosnia and Herzegovina” instead of “Serbian Republic” and “Muslim part.”

    4. **Challenges Faced:**
    – Nidzara noted that while some individuals have received subsidiary protection, very few have achieved refugee status. The processing of applications is slow due to limited staffing in the Ministry.

    5. **Political Context:**
    – Nidzara expressed skepticism regarding potential changes after the upcoming elections, stating that the existing system is broken and heavily influenced by the EU and international community.
    – Michael Ickes emphasized that Bosnia acts as a protectorate.

    6. **Advocacy and Action:**
    – Participants discussed the need for pressure on governments to reform migration policies, advocating for open borders rather than restricted asylum processes.
    – Rikko Voorberg shared links to relevant Facebook pages and events promoting advocacy for improved migration policies.

    7. **Future Engagement:**
    – Discussions included participation in online protests and physical events in the Netherlands.

    **Next Steps:**
    – Participants are encouraged to continue advocacy efforts and engage with the proposed events.
    – Further discussions on the asylum process and political developments in Bosnia will be scheduled.

    **Meeting Adjourned:** 21:31

    **Notes Compiled By:** [Your Name]
    **Date of Compilation:** [Insert Date]

    Reply
  • [09:11, 28.10.2024] Michael Ickes: After the inspiring meeting at @Paolo yesterday, I feel the need to propose the (alternative) thought provoking hypothesis that any efforts to mend inter-communal relations that nationalisms and wars have destroyed are dwarft by those Tito had taken to forge a united, empowered and peaceful people.
    [10:23, 28.10.2024] Anna Permundo: Yesterday we had an afternoon dedicated to talking about peace. Watched the beautiful documentary “Untold stories” about peace stories during the Balkan War of the ninetys.
    [13:02, 28.10.2024] Eva Marn: Ooo truly!!! 😘😘😘 all your words??
    [16:02, 28.10.2024] Michael Ickes: (You see, my grandfather, after his 6-months nighty flight from Sibiria, heeded Titos call and participated in building the Autoput)
    [16:07, 28.10.2024] Eva Marn: My god !! 😊
    [16:20, 28.10.2024] Jure Plešec: Do tell more pls
    [17:32, 28.10.2024] Michael Ickes: …That’s how I came to Bosnia to implement the Dayton peace agreement…
    [17:35, 28.10.2024] Michael Ickes: …Having written his PhD thesis at the Nazi Race Institute (with an avantgardistic methodology concluding that the Suabian (“Šwabo”) people actually decent from a “Gypsy” tribe, he was a Nazi, no question…
    [17:40, 28.10.2024] Michael Ickes: He escaped from Russian captivity and walked for 6 month night after night. But every day he found some friendly locals who would hide him. He felt the uttermost gratitude and respect for the Russian people all his life.
    [17:44, 28.10.2024] Michael Ickes: He arrived back home on my mothers 2nd birthday, onn13.08.1946, the first born complaining, who is this man? While switching between Pevertin (“Panzerschokolade” = Crystal Meth) and Morphium addiction, his university career picked up, only because of my grandmother doing all the (mediocre) work…
    [17:49, 28.10.2024] Eva Marn: Vau, what a story!!!!
    [17:51, 28.10.2024] Michael Ickes: In 1956? he left for Yugoslavia, not being able to bear the mediocracy and hypocracy of post-war Germany. My mother would never be able to forgive him for leaving her, blaming the Communists for hijacking fathers, and denying me by the Foreign Office during my assignments in the Balkans
    [17:52, 28.10.2024] +386 31 865 324: What a story indeed!✨
    [18:00, 28.10.2024] +386 40 840 010: indeed!!!
    [18:05, 28.10.2024] Anna Permundo: What a story! To write!
    [18:07, 28.10.2024] Anna Permundo: Maybe he met Giacomo Scotti who came to join Yugoslavia from Napoli, I think around that time
    [18:23, 28.10.2024] +39 328 327 7011: I suppose your parents lived in West Germany, not East 😉
    [18:28, 28.10.2024] Jure Plešec: What happened to his meth habit?
    [19:53, 28.10.2024] Michael Ickes: He had a stroke in 1978 while on the loo pressing too hard, so they say, when in fact everybody was happy that he couldn’t speak any more
    [20:45, 28.10.2024] Jure Plešec: A true activist

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  • Beschreibung:

    turning the vicious into a virtous cycle: den Teufel in einen Engelskreis

    Das Balanset-1A ist ein kompaktes, benutzerfreundliches Werkzeug zum Auswuchten und zur Schwingungsanalyse für verschiedene Arten von rotierenden Maschinen — wie Brecher, Lüfter, Mulcher, Wellen und Turbinen. Egal, ob Sie eine kleine Werkstatt oder eine große Fabrik betreiben, mit diesem Gerät haben Sie alles abgedeckt.

    Beim Wechsel in den Vibrometermodus bietet das Balanset-1A genaue Drehzahlmessungen und Phasenwinkelbestimmung, die für eine präzise Analyse von entscheidender Bedeutung sind.
    Darüber hinaus verfolgt es die Hauptvibrationsfrequenzen und liefert einen umfassenden Überblick über das Vibrationsspektrum, sodass Sie die Situation vollständig verstehen können.
    Darüber hinaus überwacht das Gerät die Gesamtschwingungspegel und speichert die Daten, um sicherzustellen, dass Sie die Einzelheiten bei Bedarf überprüfen können.

    Zum Auswuchten ist das Balanset-1A ein echtes Arbeitstier.

    Es kann Rotoren in einer Ebene oder in zwei Ebenen für komplexere Aufgaben auswuchten und so die dynamische Stabilität gewährleisten.
    Die Polardiagrammfunktion zeigt Ihnen die Unwucht an und vereinfacht das Hinzufügen des richtigen Gewichts an der richtigen Position.
    Wenn Sie eine Pause einlegen müssen, können Sie Ihre Arbeit später an der Stelle fortsetzen, an der Sie aufgehört haben.
    Ein eingebauter Toleranzrechner, der dem ISO 1940-Standard entspricht, garantiert, dass Ihre Arbeit den Branchenanforderungen entspricht.

    Was wirklich cool ist, ist, wie es mit Daten umgeht.
    Übersichtliche Diagramme vom Gerät visualisieren Gesamtschwingungen, Hauptfrequenzschwingungen, Oberschwingungen und eine vollständige Spektrumanalyse.

    Darüber hinaus ist das Balanset-1A mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet, die es besonders praktisch machen.
    Eine Archivfunktion speichert alle vorherigen Sitzungen, erstellt detaillierte Berichte und ermöglicht die einfache Wiederholung von Auswuchtaufträgen mit gespeicherten Daten.

    Das Balanset-1A-Kit enthält alles, was Sie brauchen: die Hauptschnittstelleneinheit, zwei Vibrationssensoren, einen Lasertachometer mit Magnetständer, eine Waage und die Software zur Verwaltung.
    Alles passt ordentlich in ein robustes Gehäuse, sodass Sie es einfach überall hin mitnehmen können.

    Das Balanset-1A ist benutzerfreundlich, kostengünstig und voller Funktionen.

    Es ist perfekt, egal ob Sie einige Rotoren oder eine ganze Produktionslinie auswuchten.

    Für 1999 $ ist es eine kluge Investition für alle, die eine zuverlässige und präzise Auswucht- und Schwingungsanalyse benötigen.

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  • Southern Baptists are poised to ban churches with women pastors. Some are urging them to reconsider
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    From its towering white steeple and red-brick facade to its Sunday services filled with rousing gospel hymns and evangelistic sermons, First Baptist Church of Alexandria, Virginia, bears many of the classic hallmarks of a Southern Baptist church.
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    On a recent Sunday, its pastor for women and children, Kim Eskridge, urged members to invite friends and neighbors to an upcoming vacation Bible school — a perennial Baptist activity — to help “reach families in the community with the gospel.”

    But because that pastor is a woman, First Baptist’s days in the Southern Baptist Convention may be numbered.

    At the SBC’s annual meeting June 11-12 in Indianapolis, representatives will vote on whether to amend the denomination’s constitution to essentially ban churches with any women pastors — and not just in the top job. That measure received overwhelming approval in a preliminary vote last year.

    Leaders of First Baptist – which has given millions of dollars to Southern Baptist causes and has been involved with the convention since its 19th century founding — are bracing for a possible expulsion.

    “We are grieved at the direction the SBC has taken,” the church said in a statement.
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    And in a Baptist tradition that prizes local church autonomy, critics say the convention shouldn’t enshrine a constitutional rule based on one interpretation of its non-binding doctrinal statement.

    By some estimates, women are working in pastoral roles in hundreds of SBC-linked churches, a fraction of the nearly 47,000 across the denomination.

    But critics say the amendment would amount to a further narrowing in numbers and mindset for the nation’s largest Protestant denomination, which has moved steadily rightward in recent decades.

    They also wonder if the SBC has better things to do.

    It has struggled to respond to sexual abuse cases in its churches. A former professor at a Southern Baptist seminary in Texas was indicted in May on a charge of falsifying a record about alleged sexual abuse by a student in order to obstruct a federal investigation into sexual misconduct in the convention.

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  • Usually I don’t read post on blogs, however I would like to say that this write-up very pressured me
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    Thank you, very great article.

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  • ist der Hund ehemals einer Französin. Die kennen für alle Kombinationen von Na… nur alors. Naja ist die fatalistische Interpretation

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    I think that you could do with some % to force the message house a bit,
    however other than that, this is great blog. A great read.
    I will certainly be back.

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