geLEBtER Widerstand update

Irgendwo war da ne ganze Timeline voll. Jetzt finde ich aber erst einmal nur:

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Der Stadtteilverein versucht seit Jahren Lottomittel zu aquirieren, um daraus ein Kulturcafe nach dem Model des Haberland-Cafes zu machen.

Meinereiner hält eine derartige Protzerei für weniger angemessen. Die heruntergekommene Kohlenhandlung steht wie ein Stein in der Brandung der überstylten Grünanlage, kommt in diesem Widerpruch zur Geltung und symbolisiert damit einen Widerstand gegen den Mainstream, den zu ihrer Zeit und mit ihren Mitteln die Lebers gelebt haben.

Die Kontroverse um die Gedenktätte, wie dokumentiert in dem Büchlein des Bezirksamts, hat mehr zum Gedenken an Annedore und Julius Leber beigetragen als die Pläne mit den Lottomitteln ergeben könnten. Was es dafür nämlich braucht ist ein bis in’s letzte Detail vorbereiteten und geplanten Antrag. Stattdessen möge weiterhin der Weg der niederschwelligen Interventionen gegangen werden. Als dringend nächstes:

    1. Das Ersetzten des Bauzauns durch
      1. entweder den ortsüblichen 1m hohen Einheitszaun
      2. oder eine ebenso hohe Mauer aus kohlenbriketähnlichen schwarzen Ziegelsteinen, die die konspirative Abgeschottetheit des Orts des Widerstands nachempfinden lassen oder auch nur symbolisieren soll.
    2. Überlegungen zum Einrichten einer “Tankstelle” der Stone-Brauerei mit bedarfsgemäßem Biergarten. In Kombination mit:
    3. Einer (privaten) Toilette, deren Gebrauch sich orientiert an dem Prinzip:Drs1640/XIX “Schankterrassen im öffentlichen Land”

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