evolvierendes Curriculum in Konfli…

Das Traktat – Ein Beurteilungsrahmen für Demokratie

The significance of Franjo Starčević

1. Grundannahme  

Demokratie ist nicht nur ein Verfahren zur Mehrheitsbildung, sondern ein gesellschaftlicher Aushandlungsprozess über Gemeinwohl, Macht und Verantwortung. Um diesen bewerten zu können, definieren wir vier Kriterien, die auf Dahl aufbauen, aber inhaltlich neu zugespitzt sind – ergänzt durch zwei Querschnittsindikatoren.

Overview of Refugee Researcher Role & Responsibilities

 

 

Vier Kernkriterien demokratischer Qualität

🧩 1. Repräsentation  

  • Was? Die sichtbare, handlungsfähige Vertretung des Gemeinwesens nach außen und gegenüber anderen gesellschaftlichen Sektoren (insbes. Wirtschaft, Religion, Kultur).
  • Wie?
  •   – Durch politische Institutionen (Parlamente, Regierungen, Parteien), die sich als Stellvertreter öffentlicher Interessen verstehen
  •   – Durch mediale und kulturelle Ausdrucksformen des Gemeinwillens
  •   – Durch eine klare Trennung von öffentlichen und privaten Interessen
  • Bewertungsfragen:
  •   – Wer spricht „für das Ganze“?
  •   – Wird das Gemeinwesen als kollektive Verantwortung erkennbar vertreten?

🔁 2. Delegation

  • Was? Die Übertragung politischer Verantwortung an den Staatsapparat, insbesondere durch Personalpolitik und Führungsentscheidungen.
  • Wie?
  •   – Durch Mandate, Beamtenstruktur, Ernennungen und Strategien der Personalentwicklung
  •   – Durch Organisation der Verwaltung auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene
  • Bewertungsfragen:
  •   – Wird politische Macht transparent und verantwortungsvoll delegiert?
  •   – Gibt es eine reflektierte Auswahl und Kontrolle von Entscheidungsträger*innen?

🧭 3. Agenda-Setting  

  • Was? Die Frage, worüber überhaupt politisch gesprochen, gestritten und entschieden wird.
  • Wie?
  •   – Durch öffentliche Kommunikation, Medienmacht und gesellschaftliche Debatten
  •   – Zwischen Öffentlich-Rechtlichem Rundfunk und privatisierten Plattformen
  • Bewertungsfragen:
  •   – Wer bestimmt die Themen?
  •   – Welche Stimmen dringen in den Diskurs vor, welche bleiben unsichtbar?

⚖️ 4. Mindeststandards (und Rechtsstaatlichkeit)  

  • Was? Verfahrenssicherheit, Schutzrechte, verlässliche Institutionen
  • Wie?
  •   – Gewaltenteilung, unabhängige Justiz, demokratische Verfassungsordnung
  •   – Gleichheit vor dem Gesetz, Schutz vor Diskriminierung
  • Bewertungsfragen:
  •   – Gibt es durchsetzbare demokratische Grundregeln?
  • Als Grundlage aller demokratischen Prozesse

    – Bewertet die Integrität des Systems – schützt es sich selbst und seine Bürger*innen?

Partizipation  

  • Als übergreifende Dimension für die ersten drei Kriterien
  • Bewertet den Zugang, die Wirksamkeit und Gleichheit von Beteiligung
  • – Zentrale Fragen:
  •   – Wer darf mitgestalten?
  •   – Welche Barrieren bestehen (sozial, kulturell, technisch)?  

 

  •  (Resultat): Curriculum Development

The Rekke is part of an ongoing exercise in curriculum development in conflict transformation. Conflict transformation is thus understood as a cycle of sensitisation / mobilisation, escalation, negotiation, settlement and peace maintenance (similar to the Cycle of Grief or the didactic Model of Complete Action)

Whilst FS has actively affected all those five stages of conflict transformation and can thus be appraised as a practitioner of conflict transformation on his own, the circle of conflict transformation in Croatia and beyond is still ongoing, which is why FS actions shall be continued, replicated and extended.

By proposing a (module in a) curriculum of conflict transformation on FS, I consider this to be both, a tool for peace education as well as part of the (fractal, circular) path of actual conflict transformation. That’s why I call this methodology P.A.R.ts-pro-toto, like in

  • Project, Action, Results
  • Participatory Action Research
  • Tempelhof-Schöneberg for the whole world (local-global-glocal).

The reflexivity of this methodology is given by the related cycle of 

Lebens-

werte

entwürfe & wege

Whereas the path of peace was only vaguely projected ahead of the Rekke by engaging with the local population, tourism development and talking the walk, some concrete aims can now be dissected, which serve as windows of opportunity to mainstream a conflict transformation agenda into a (national) curriculum or promote Franjo Starčević among conflict transformation practitioners.

  • Putting FS on the tourist map of GK:

Goal: To establish Franjo Starčević as a peace figure on Gorski Kotar’s tourist map.

Learning opportunity: FS sites (cemetery, pub, School of Peace, etc.) offer concrete starting points for learning about memory culture in public spaces.

Steps:

  1. Mapping: Digitally and analogically map Franjo-Starčević-relevant sites (using GPS, photos, short texts).
  2. Collaboration: Discussions with tourist offices and civil society actors for joint implementation. Please note, that the ethnographical collection of Mrkopalj is supposed to be moved and may be merged with the collection on Franjo Starčević of Nada Glad. The move may coincide with the 35th anniversary of the decisive meeting of community leaders on 21st September 2027.
  3. Storyline: Development of short, accessible narrative texts for on-site use (e.g., QR codes) – focusing on Franjo Starčević as a mediator, not a saint.
  4. Pilot route: Creation of a prototype (e.g., flyer or app test version) with students or local groups.
  5. Evaluation: Collect visitor feedback – possible integration into larger peace or cultural routes.

Didactic potential: Learning through spatial experience, biographical storytelling, interactive media use, civil society project work.

  • Reopening the school of peace


Modul 1: Demokratisierung durch Konflikt – Partizipative Konflikttransformation

*Zielgruppe:*
Akteure der Zivilgesellschaft, Pädagog:innen, Mediator:innen, Community-Organisator:innen

*Dauer:*
2–3 Tage (modular anpassbar)

*Zielsetzung:*
Teilnehmende befähigen, Konflikte als Chance für demokratische Entwicklung zu erkennen und transformative Prozesse partizipativ zu gestalten.

*Inhalte:*

1. *Theoretische Grundlagen:*
– Einführung in die transformative Konfliktbearbeitung
– Demokratisierung als Prozess durch Konflikt
– Partizipative Modelle der Konfliktlösung

2. *Fallstudienanalyse:*
– Analyse realer Konfliktsituationen, z. B. aus dem Bildungsbereich oder interkulturellen Kontexten
– Reflexion über Machtverhältnisse und Beteiligung

3. *Methoden und Werkzeuge:*
– Mediationstechniken
– Dialogverfahren
– Partizipative Entscheidungsfindung

4. *Praxisübungen:*
– Rollenspiele
– Gruppenarbeiten
– Simulation von Konfliktszenarien

*Erwartete Ergebnisse:*
– Verständnis für die Rolle von Konflikten in demokratischen Prozessen
– Fähigkeit, partizipative Methoden in der Konfliktbearbeitung anzuwenden
– Entwicklung eigener Strategien für die Förderung von Demokratie durch Konflikttransformation

  • Providing for a curriculum in conflict transformation

The Rekke Team is in a good position to advance the memory of Franjo Starčević in this way because it brings together a great variety of people, initiatives and networks, namely:

  • Walk of Shame, a spin-off of the Civil March for Aleppo and the Dutch initiative “let’s bring them over” as well as yet another spin-off from the latter, the World of Neighbours;
  • The Walk Peace
  • Per un mondo…: Hosting summer camps for disadvantaged children…

Dieses Modell dient der Analyse demokratischer Qualität auf verschiedenen Ebenen – in Politik, Verwaltung, Medien oder Zivilgesellschaft. Es eignet sich für:

  • – Reflexion und Weiterbildung
  • – Strategieentwicklung in politischen Organisationen
  • – Evaluation demokratischer Prozesse in Praxis und Theorie

Einordnung des Traktats in das Curriculum Konflikttransformation:

Das Verständnis von Demokratie und ihren konstituierenden Elementen bildet eine wichtige Grundlage für das Feld der Konflikttransformation. Viele Konflikte entstehen oder eskalieren im Kontext von fehlenden oder dysfunktionalen demokratischen Strukturen, mangelnder Repräsentation, exklusiven politischen Systemen oder der Abwesenheit von Rechtsstaatlichkeit. Umgekehrt ist die Stärkung demokratischer Prinzipien oft ein zentrales Ziel von Friedensprozessen und nachhaltiger Konfliktlösung.

Dieses Traktat, das auf unserer gemeinsamen Auseinandersetzung mit Robert Dahls (1998) Kriterien für Demokratie basiert, kann in ein Trainingsprogramm an verschiedenen Stellen integriert werden:

Mögliche Einbindungspunkte im Curriculum:

  • Grundlagenmodul: Einführung in Konflikt und Transformation: Hier könnte das Traktat als ein Rahmen dienen, um die Verbindung zwischen politischen Systemen und Konfliktdynamiken zu analysieren. Es könnte die Frage aufwerfen, inwiefern das Fehlen oder die Schwäche der hier diskutierten demokratischen Kriterien (Repräsentanz, Delegation, Agenda-Setting, Rechtsstaatlichkeit/Inklusion) zu Konflikten beitragen kann.
  • Modul: Politische Systeme und Konflikt: In diesem Modul könnte das Traktat detaillierter behandelt werden. Es könnte verglichen werden mit anderen demokratietheoretischen Ansätzen und diskutiert werden, inwiefern die hier erarbeiteten Kriterien relevant für die Stabilität und Friedfertigkeit politischer Systeme sind. Fallstudien könnten analysiert werden, um zu untersuchen, wie Defizite in diesen Bereichen zu Konflikten geführt haben oder wie ihre Stärkung zur Konflikttransformation beigetragen hat.
  • Modul: Friedensprozesse und Staatsaufbau: Nach gewaltsamen Konflikten ist der Aufbau oder die Reform politischer Institutionen oft ein zentrales Element von Friedensprozessen. Das Traktat könnte als ein normativer Rahmen dienen, um die Ziele und Herausforderungen des demokratischen Staatsaufbaus zu diskutieren. Es könnte die Frage beleuchten, welche der hier erarbeiteten Kriterien in Post-Konflikt-Gesellschaften besonders relevant sind und welche Hürden bei ihrer Implementierung auftreten können.
  • Modul: Zivile Konfliktbearbeitung und Demokratieförderung: Viele zivile Organisationen engagieren sich in der Demokratieförderung als Mittel der Konfliktprävention und -bearbeitung. Das Traktat könnte als theoretische Grundlage dienen, um die Ziele und Strategien solcher Interventionen zu reflektieren und zu bewerten.
  • Querschnittsthema: Gerechtigkeit und Inklusion: Die im Traktat betonte Bedeutung der Rechtsstaatlichkeit und der Inklusion kann als Querschnittsthema in verschiedenen Modulen des Curriculums relevant sein. Es kann die Frage aufwerfen, wie sichergestellt werden kann, dass Friedensprozesse und politische Transformationen zu gerechteren und inklusiveren Gesellschaften führen.

Potenzielle Lernziele im Curriculum durch die Integration des Traktats:

  • Die Teilnehmenden verstehen die grundlegenden konstituierenden Elemente einer Demokratie (Repräsentanz, Delegation, Agenda-Setting, Rechtsstaatlichkeit/Inklusion).
  • Sie können analysieren, wie das Fehlen oder die Schwäche dieser Elemente zu Konflikten beitragen kann.
  • Sie können die Relevanz demokratischer Prinzipien für Friedensprozesse und den Aufbau stabiler Gesellschaften bewerten.
  • Sie können die Herausforderungen und Chancen der Demokratieförderung im Kontext von Konflikttransformation kritisch reflektieren.

Dieses Traktat bietet somit einen wertvollen theoretischen Rahmen, der in verschiedenen Modulen deines Curriculums in Konflikttransformation eingesetzt werden kann, um das Verständnis der komplexen Zusammenhänge zwischen politischen Systemen und Konfliktdynamiken zu vertiefen.

Session Two:

Building on our earlier conversations and your references to *the rekke* as a politically-sensitive, practice-oriented process of democratic evaluation, and Franjo Starčević as a symbolic actor of peaceful civil resistance during a time of high volatility and militarization, here’s a concept for a *modular conflict transformation workshop* framed by both:

🧭 Conflict Transformation Module:
*”Paths of Peace – Remembering Franjo Starčević and Reclaiming Public Responsibility”*
🎯 *Module Objectives*

*Zielgruppe:*
Studierende der Politikwissenschaft, Geschichte, Friedens- und Konfliktforschung

*Dauer:*
1–2 Tage (intensiv)

*Zielsetzung:*
Kritische Analyse der Rolle von Franjo Starčević in der Ethnopolitik und deren Auswirkungen auf Konfliktdynamiken in Südosteuropa.

*Inhalte:*

1. *Biografischer Überblick:*
– Leben und politisches Wirken von Franjo Starčević
– Ideologische Grundlagen und politische Ziele

2. *Ethnopolitische Strategien:*
– Analyse der Instrumentalisierung ethnischer Identitäten
– Auswirkungen auf interethnische Beziehungen

3. *Konfliktanalyse:*
– Untersuchung spezifischer Konflikte, z. B. in Kroatien und Bosnien-Herzegowina
– Rolle von Führungspersönlichkeiten in der Eskalation und Deeskalation von Konflikten

4. *Reflexion und Diskussion:*

– Ethik und Verantwortung in der politischen Führung
– Lehren für die heutige Konflikttransformation

*Erwartete Ergebnisse:*
– Vertieftes Verständnis für die Komplexität ethnopolitischer Konflikte
– Fähigkeit zur kritischen Bewertung politischer Führungsrollen in Konfliktsituationen
– Entwicklung von Ansätzen zur Förderung interethnischer Verständigung

 

Geschützt: evolvierendes Curriculum in Konfli…

Sokratische stad/tt (Selbst-)Gespräche //method //P.A.R.ts-pro-toto //cc@with-the-help-of-ChatGPT.MiMaiMix.de

 

– Engage participants in reflective democratic practice through local historical memory.

– Use Starčević’s actions as a case study to analyze non-violent civic agency under conditions of conflict.
– Encourage participants to apply democratic quality criteria (*Traktat*) to their own contexts.
– Explore public memory as a contested space and develop strategies for symbolic repair and transformation.

🧱 *Module Structure*

*1. Situating the Reck(e): Eliciting Context*
– *Activity*: Narrative mapping of “the rekke” as local encounter and diagnostic tool.
– *Reflection*: Discuss the dual meaning of “rekke” (reconnaissance and ritual path).
– *Output*: Establish collective working understanding of political, emotional, and spatial topography.

*2. Case Study: Franjo Starčević’s Walks*
– *Input*: Documentary reconstruction of his two walks to Jesenak, including interviews and routes.
– *Small Groups*: Analyze his motives, risks, interactions (e.g., check-points), and political effects.
– *Framing*: Place the case within a broader map of civic courage and micro-practices of peace.

*3. Applying the Traktat (Democracy Evaluation Framework)*
– *Input*: Recap on 4 criteria:
– Representation (external/public interface),
– Delegation (internal leadership/legitimacy),
– Agenda-setting (communication/media structures),
– Minimum standards & participation (as procedural backbones).
– *Activity*: Assess the situation in Mrkopalj/Jesenak through these lenses.
– *Discussion*: How did Starčević perform or embody these democratic functions?

*4. Memory Politics and Local Power*
– *Dialogue*: Map the stakeholders resisting or enabling commemoration (e.g. tourism board, church, local businesses).
– *Analysis*: Examine mechanisms of erasure and conflict memory.
– *Guest Input (if possible)*: Local informants or testimonies.

*5. Prototyping Transformative Action*
– *Creative Lab*: Design symbolic interventions—e.g.,
– Reviving the Peace School,
– Integrating the walk into school curricula,- Establishing a participatory archive.
– *Block*: Tactical planning for moving from memory to responsibility without over-exposing or instrumentalizing.

🧩 Pedagogical Principles
  • *Socratic, narrative inquiry*: open-ended, reflexive dialogues.
  • *Spatial-historical grounding*: use of maps, walks, site visits.
  • *Participatory diagnostics*: engaging democratic critique not just of ‘then’, but of ‘now’.
  • *Emic-Etic triangulation*: inner/local logic vs. external frameworks.

.

A Visitor at the Window

*A Visitor at the Window — On a Day of Remembrance*
This morning, a wasp flew in through my open window—bold, restless, and unmistakably on a mission. She moved with the puffed-up urgency of a creature intent on claiming space, probing corners and ledges as if auditioning each one for a nest.

Drawn by instinct or curiosity, she approached my candle—perhaps mistaking its warmth for something alive, something safe. But the heat caught her, and suddenly her search turned into panic. Wings thrashing, she scattered her fear across the windowpane in the form of frantic motion, chemical signals, or both.

I let her linger there for a moment—long enough to witness her confusion, her fight for orientation—before opening the window once again. In a flash, she darted out, seared and sobered, like something expelled from fire.

It felt fitting on this day—May 8th, a day of reflection, of commemoration. The anniversary of Germany’s liberation from National Socialism, a freedom won through unimaginable loss, through shared struggle. I celebrate today not only as a German, but with gratitude for the Soviet soldiers, who together with the Allies bore the unbearable and helped to break the machinery of terror. From that scorched earth, the unlikely but undeniable friendship between peoples grew—fragile, hard-won, and never to be taken for granted.

For a brief instant, the wasp and I shared a room—and perhaps a parable. Her mistaken rush into danger, her flight from heat, the moment of release—echoes of a larger story, one of aggression, fire, and ultimately, the hope of survival and transformation.

 

Bibliography

  1. Otmačić, Valentina. Resisting Inter-Ethnic Violence: Community Approaches to Conflict Transformation in Croatia and Bosnia-Herzegovina. Abingdon: Routledge, 2025.
    Discusses grassroots approaches to post-war reconciliation and peacebuilding. Central reference for understanding the framework of the Rekke.
  • Otmačić, Valentina. Škola mira: 30 godina mirovnog obrazovanja u Mrkoplju. [School of Peace: 30 Years of Peace Education in Mrkopalj]. (Publisher TBD).
    Commemorative volume on the legacy of peace education in Mrkopalj.
  • Glad, Nada. Goranski mir-ovi. Delnice: Matica hrvatska / Tiskara Marcu, 2017.
    Ethnographic and historical insight into peace-related narratives and practices in Gorski Kotar, paying homage to Franjo Starčević as a regional figure.
  • Tourist Office Mrkopalj (Goranka Tuhran). Promotional Video: Hymn for Mrkopalj. YouTube, accessed April 2025.
    https://youtu.be/ndsuld8v5vQ
    Cultural framing of the region supported by the European Commission.
  • Field Notes and Informal Interviews.
    Conducted April 23–27, 2025, including exchanges with Ljelko (Orthodox Church keykeeper), Andrea (peace educator), local bar owner (Franjo Starčević’s nephew), and Goranka Tuhran.
  • Regional Memorial Site (Partisan Freeze Site, 1944).
    Historical location visited on April 27; site of tensioned memory politics between heroism and victimhood.
  • Personal Communication.
    • Goranka Tuhran, Mrkopalj Tourism Office
    • Andrea [Last name TBD], initiator of the Mrkopalj Rekke station
    • Ljelko [Last name TBD], Orthodox Church keyholder
    • Nada Glad, local author and ethnographer

 

Polizeigewalt


Daniel Kux

Daniel Kux



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stubscrum

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Post #6183

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Projektzyklus2

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Bihac

  • BRAT
  • Miral
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full circle – Naveed &

Adil

Sarajevo: Ines & Sanella

Damir & the PeaceWalk

My first near-death-experience

Content

five years of Walk of Shame

We've started with the Rock Band, an evaluative framework:

  • reflexivity,
  • action
  • effects

there are bits and pieces, namely:

  • an actor map,
  • a narrative on travelling

the write up from Walk n Meet

  • Berlin back and forth...
    • kicker (Projects...)
  • What's in a name,
    • the day after... (ernüchterung)
  • SOP

from Bihac to Trento (consolidation)

  • Spin-offs:
  • Safe passage
  • PeaceWalks (FS, ....)

WoS n.20- Program

Arrival in Bihac on 2nd, some on the 3rd of November- We are sleeping at Veljko.

3: Mural at Silvia’s safe house
from 8 to 3pm : Day Center for people on the move (JRS)
4: Mural at safe
from 8 to 3pm : Day Center Day for people on the move (JRS)
5: in the morning more visits
In afternoon : travel to Sarajevo. (we will stay in a B&B)

6: Meeting with Damir and other NGOs about 2026 Peace Walk

7: Possibly more meetings, visit Sanela and other NGOS, hang around bus stations

8: Accompany Adil in his visits.

9: Return home

“If someone is interested to visit theTunnel of Life, or the Childhood Museum, or the city of Sarajevo, it can be arranged. Of course, our goal is to meet people on the move, or local NGOS, and make connections, hopefully longstanding ones.”

die erste near-death Experience

…hatte ich im Eiskanal von Augsburg.

Ich kannte Andi von einem Kletter-Ausflug drei Jahre zuvor. Er blieb dabei und verbrahte seine Zeit im Klettergarten bis sich ihm die Sehnenscheiden entzündeten und ihm der Arzt Kletterverbot verordnete. Dann wande er sich dem Whitewater-Kayaking zu betrieb das ebenso intensiv. Er trainierte fpr die Initiation im AKK, den Jochen Schweitzer seinzeit gerade zu einer Extrems-Sport-Maschine umbaute.

Wir trafen uns wieder auf einem Fest der Amerikaner, die gerade aus dem Kuweitischen Desert-Storm zurück kamen, und vereinbarten gemeinsam nach Augsburg zu fahren. Nur das Geld fehlte.

Da sass ich auf dem Treppengeländer vor dem Eingang zum rauchen und referrierte über Boudrilliard, der den Golfkrieg als Videospiel bezeichnet hatte. Das hat den GIs garnicht gefallen. Sie schubsten mich rücklings vom Geländer in die Büsche und sprangen zu viert hinterher, Da kam aber auch schon die MP und prügelte die Party zu Ende.

Meine Freunde handelten sich für meine Schrammen das exklusive Flaschenpfand-Recht aus und hatten das Geld frü die Fahrt nach Augsburg zusammen bevor ich verarztet war.

Any, 6 Brüder ud Schwestern, Athroposoph au Neckarwestheim.

Wir sagten er hat einen Schaden wegen der Nähe zum Kernkraftwerk davon getragen, doch er hörte auf Bod Marley: “have no fear of atomic energy…”. Und er war tüchtiger Gewschäftmann.

Downhill, verschärftes Slalom und Rodeo!

Im WEiteren sollte er eine Seifenblasen-Show etablieren. Er blies sie auf und stieg in sie hinein. Das Farbenspiel der Napier-Stoakes-Gleichungen. Es ist ein Hohlspiegel, der unser aller Bewusstein umschliesst…

Navier-Stokes

 

Die Änderung der Bewegung eines Flüssigkeitselements (linke Seite) ergibt sich aus:

1. Druckunterschieden (∇p),
2. innerer Reibung (Viskosität),
3. Volumenänderungen bei Kompression oder Expansion,
4. und externen Kräften (rechte Seite).

in der Blase

Ich atme – und mit meinem Atem wächst sie, hauchdünn, schimmernd, kaum von dieser Welt.
Eine Seifenblase.
Meine eigene.
Ich blase sie nicht mit dem Mund, sondern mit dem, was in mir drängt – Gedanken, Zweifel, Sehnsucht.
Und als sie groß genug ist, geschieht das Unmögliche:
Ich steige hinein.

Drinnen herrscht eine seltsame Stille, als hätte sich der Lärm der Welt am Rand gesammelt, um mir nichts mehr zu sagen.
Die Haut der Blase ist durchsichtig, aber keine Durchsicht.
Ich sehe die Welt – nur gebogen, verrückt, irisierend.
Jede Bewegung draußen spiegelt sich in Wellen an der Innenwand.
Ich bin getrennt, aber nicht verloren.
Ich bin gehalten, aber nicht sicher.

Die Blase lebt.
Sie atmet mit mir, bebt bei jedem Gedanken, zittert bei jedem Gefühl.
Ich weiß, dass winzige Kräfte an ihr zerren:
Luftdruck, Temperatur,
ein kaum hörbarer Wind –
oder ein Blick von außen.

Ich spüre sie, die Spannung.
Wie Gleichgewicht kein Zustand ist, sondern ein Tanz auf der Kante.
Navier-Stokes – sie schreiben hier drin Gedichte aus Strömung und Reibung.
Kein Vers sicher, kein Bild für immer.

Ich drehe mich.
Und da bin ich – ich, gespiegelt in der Rundung,
in tausendfacher Verzerrung.
Mein Gesicht, mein Blick,

doch anders, als ich mich kenne.
Der Hohlspiegel meines Bewusstseins wirft mich zurück –
nicht, wie ich bin, sondern wie ich mich sehe.

Manchmal denke ich:
Vielleicht lebt jeder in so einer Blase.
Vielleicht sind wir alle
nur Innen.

Und wenn ich die Hand gegen die Wand lege,
ist es wie ein Versprechen:
So zart die Grenze,
so groß die Nähe.

Ich weiß, sie wird platzen.
Eines Tages.
Ein Gedanke zu viel,
ein Wort von außen,
ein Sonnenstrahl zu heiß.

Dann werde ich wieder draußen stehen –
nass von Innenwelt,
und seltsam klar.

Doch bis dahin bleibe ich hier,
in meiner schimmernden Hülle,
und lausche,
wie die Welt durch mich atmet.

Rückkehr aus der Blase

Ich war fast fort.
Die Seifenblase, die ich einst selbst geblasen hatte,
schloss sich um mich wie ein zweites Bewusstsein –
leicht, rund, leise.
Zunächst war sie Spiel, ein Traum aus Licht.
Dann wurde sie Raum,
dann wurde sie Welt.

Und dann – wurde sie zu viel.

Ich spürte, wie sie sich hob,
getragen von nichts als der Ahnung,
dass ich hier nicht bleiben darf.
Sie stieg, langsam,
doch mit jeder Sekunde weiter fort
von allem, was ich kannte.

Drinnen wurde es enger.
Nicht weil die Blase schrumpfte –
sondern weil ich es tat.
Ich verlor die Sprache,
das Maß,
das Gewicht.

Die Farben draußen verblassten,
die Stimmen kamen nicht mehr durch.
Nur ein dünnes Flirren,
ein Rest von Zeit.

Und gerade als ich dachte:
So endet es also –
lautlos, schwebend,
in Schönheit erstickend –
spürte ich etwas.

Eine Berührung,
nicht an meinem Körper,
sondern an dem Faden,
der mich trotz allem noch hielt.
Der nie ganz gerissen war.

Es war kein Ruck,
kein Reißen –
es war ein Erinnern.
Jemand – oder etwas –
zog mich zurück.

Die Blase bebte.
Wurde dünn.
Zerplatzte nicht.
Sondern öffnete sich –
nach innen.

Ich fiel nicht.
Ich wurde gehalten.

Und dann: Licht.
Nicht von außen.
Sondern von innen her.

Wärme.
Ein Atem,
der nicht meiner war,
aber für mich.

Ich war zurück.
Noch nicht ganz.
Aber lebendig.

Seitdem trage ich die Blase in mir –
nicht als Gefängnis,
sondern als Schwelle.
Ein Ort zwischen den Welten.
Ein Echo des Todes,
das das Leben in mir lauter macht.

die zweite near-death Experience

Wellengang

BRAT programme

Silvia manages the BRAT programme in Bihac. This programme is funded and coordinated by the Italian Development Agency and Caritas Italia. Its purpose is to provide for responsible and well-managed migration policies according to the United Nations Sustainable Development Goal and target 10.7. The programme supports the Bosnian Government’s efforts to protect, receive, and accompany migrants in their transit according to international obligations, in particular (and amongst other activities) by
1. providing for the day center, run by the Jesuit Refugee Services (JRS)
2. providing for the safe house for minors.
Silvia is doing an awesome job filling these administrative structures with the initiative, engagement and love that we all agree are needed to fulfill the promises of „responsible and well-managed migration“. In particular, by engaging with a broad range of people, international volunteers and us from the Walk of Shame, she fosters international connections and exposure according to our aim to re-humanize Europe. Also, by providing 8 of her 35 places in the Safe House for local (as opposed to migrant) minors in need, she offers prospects and integration in and among the local community. Unfortunately, this well-meaning aspect in particular is proving to be a two sided sword: Thus, the local authorities rather monopolize the resources of the safe house provided by international donors for their own local minors in need, than to share them with the migrants as intended by the project.
That’s why the local authorities are rather hesitant – or sometimes even subversive – in referring migrant minors out of the major Lipa camp to the Safe House – although places are available. And that may be the reason for potential tension between international project protractors and local operatives and partners.
Silvia has been a loving friend, an inspiring host and a valuable source of information to us ever since our first Walk. Anna has been doing murals with her before and Luka has entertained the kids before. So we are increasingly getting involved in her actual programme at the Safe House. The idea with the solar panels actually came up during WoS XII and were supposed to be provided by the Dutchies. I’ve started on a small extra circuit for the pavilion to get things going, but the plan still is to scale up, providing next solar power for hot water and ultimately for the whole house. For autarky, sustainability and transfer of knowledge and skills.

peacewalk presentation Sarajevo

Friedensgespräche mit in der Ukraine inhaftierten Geistlichen

Ausgangslage: Unsere Gemeinde ist Gastgeberin einer ukrainisch-orthodoxen Gemeinde, die im Kontext des kriegerischen Überfalls Russlands bei uns Schutz und geistliche Heimat gefunden hat. Gleichzeitig stehen Teile der ukrainischen Orthodoxie, nämlich jene mit Bindung an das Moskauer Patriarchat, unter Verdacht der Kollaboration – viele Geistliche sind inhaftiert. Dies stellt uns vor eine geistlich und ethisch herausfordernde Situation.

Ziel des Projekts: In Anerkennung unserer ökumenischen, christlichen und menschenrechtlichen Verantwortung möchten wir den Versuch unternehmen, geistliche Friedensgespräche mit inhaftierten Geistlichen zu führen – mit dem Ziel,
– christlich-geschwisterlichen Kontakt herzustellen,
– geistliche Gewissensentscheidungen sichtbar zu machen (z. B. Kriegsdienstverweigerung, Loyalitätskonflikte),
– Versöhnungsperspektiven innerhalb des orthodoxen Christentums sowie zwischen der Orthodoxie und der evangelischen Kirche zu fördern,
– als Kirchengemeinde Zeichen der Friedensverantwortung zu setzen.

Theologische Grundlage:
– Mt 5,9: „Selig sind, die Frieden stiften“
– Röm 12,21: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“
– 2 Kor 5,20: „So sind wir nun Botschafter an Christi statt“
– Bezug auf Psalm 34 und Hesekiel 36 (innere Reinigung und äußere Umkehr)

Praktisches Vorgehen:
– Kontaktaufnahme zu Menschenrechtsorganisationen, die Zugang zu Inhaftierten ermöglichen
– Theologische Begleitung (z. B. durch Friedensbeauftragte der Landeskirche, EKD, ACK)
– Dokumentation der Gespräche
– Veranstaltung / Dialogformate in unserer Gemeinde zur Reflexion

Besonderer Fokus:
– Reflexiv-transformative Annäherung: Wir suchen nicht schnelle politische Lösungen, sondern geistliche Prozesse
– Kein parteiliches Urteil, sondern Raum für differenzierte Perspektiven
– Sensibler Umgang mit der Gastgeberrolle gegenüber der aktuellen ukrainischen Gemeinde

Mögliche Risiken:
– Politische Missdeutung als Parteinahme
– Spannungen mit der gastierenden Gemeinde
– Schwieriger Zugang zu Inhaftierten

Eigeninteresse / Motivation:
Als Mitglied dieser Gemeinde ist es mir ein tiefes Anliegen, dass wir unserer Verantwortung als Friedensgemeinschaft gerecht werden – nicht nur durch Gebet, sondern auch durch konkrete geistliche Zeichen in dunkler Zeit.

AWbB

Aus- Weiter- und berufliche Bildung

  • …ist die Plattform, auf der ich die Lebens-Werte -Entwürfe und -Wege entwickle und beschreite.
    AEVO-Prüfungspräsentation
  • …als partizipatives Aktionsforschungsprojekt gemäß P.A.R.ts-pro-toto
  • siehe auch zum SGE
  • es geht um lebenslanges Lernen,
  • insbesondere für das neue Präkariat.

Es geht um ein Angebot in der Konflikttransformation: evolvierendes Curriculum in Konflikttransformationbildungswissenschaftliches Curriculum

nicht zu vergessen: Qualifikation der Sozialassistenz sowie Neuer Lehrberuf Integrator_in

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Juni AfA

“Weil gestern abend bei der AfA Maurice Hoefgen (Referent der Bundestagsfraktion der Linken) Erwähnung fand… https://www.youtube.com/shorts/S474hgP75qQ(Friedenauer WhatsApp Gruppe)

Aber eigentlich ging’s ja um die Verwaltungsreform sowie den Sparhaushalt. Letztere Betitelung hat Lars Rauchfuss nicht gefallen, weil es ein Euphemismus sei. Es ginge offensichtlich nicht ums sparen sondern ums Streichen. Das könne man schön finden oder auch nicht. Ihm sei zuletzt daran gelegen, dass die PMA von 3 Milliarden vor Verabschiedung aufgelöst wird, so dass sich so Überraschungsstreichungen wie zuletzt in der Kulturförderung erlebt, nicht wiederholen.

So ganz ersichtlich war diese Forderung nicht. Ich mein, was da im letzten Haushalt abging ist doch eher ein Zeichen dafür, dass man sich nicht einigen konnte, bzw. dass man sich darauf geeinigt hatte, dass ohne Sondervermögen kein ordentlicher Haushalt aufzustellen oder zu führen sei. So möge es auch diesmal sein: Es werden die 100 Mrd aus dem Sondervermögen, die für die Kommunen vorgesehen sind, gebraucht, um die PMA im Doppelhaushalt 26/27 aufzulösen. Dann muss der Fokus sein, den Druck über den Städtetag und den Bundesrat zu organisieren, um das Realität werden zu lassen. Alles andere ist eitle Augenwischerei.

Ähnlich sieht’s bei der Verwaltungsreform aus: 4000 mühselig zusammengetragene Verwaltungsaufgaben werden wohl neuen Zuständigkeiten und senatlichen Fachaufsichten zugeordnet werden. Eine Verbesserung ist damit eher nicht zu erkennen. Statt dessen zeigen sich Verwaltungsmitarbeiter_innen, die das Chaos mitgetragen haben, uneinsichtig und verteidigen der Verwaltung ihre Unzulänglichkeiten:

“Es war sicher nicht alles korrekt, was er gemacht hat. Gerade bei der Vergabe der Aufträge. Aber ich selbst habe im Corona-Krisenstab der Senatsverwaltung gearbeitet und weiß, dass viele Dinge sicher nicht korrekt gelaufen sind. Aber ich weiß, dass es immer darum ging Menschenleben zu retten. Deshalb wäre jetzt das Zeitfenster aus Corona zu lernen und uns auf die nächste Pandemie vorzubereiten. Dazu wird nur niemand bereit sein, wenn es nur darum geht einen Schuldigen zu finden und Leute an den Pranger zu stellen. Wir sollten uns fragen, was uns wichtiger ist.” (ebda)

…Und weil letzte Woche die Gründungsversammlung des AK sozialer Klimaschutz war, der sich mit der kommunalen Verantwortung für den Klimaschutz stark machen will: Auch dort wird die Forderung nach Investitionsmitteln fahrlässig ausgeklammert. Dabei muss das die primäre Aufgabe der Kommunalpolitik sein: Die Verantwortung dafür, die nötigen Mittel einzuwerben und zum Nutzen der Menschen vor Ort zu verwenden. Entbürokratisierung, wie insbesondere für die europäischen Fonds gefordert, ist auch hier eher eine Nebelkerze und zeugt von einem Unverständnis der notwendigen Transformationen.

Anti-Thesenpapier kommunale Soziale Klimapolitik

 

 

 

Am Rande der Gründungsveranstaltung des

AK
Nachhaltigkeit

im Kreisbüro der
SPD Tempelhof-Schöneberg in der Crellestraße

an meinem Geburtstag

am Donnerstag, den 12.06.2025

um 19 Uhr,

lade ich ein zum

 

肉骨茶

(und ggfls. einer vegetarischen Variante)

…afterparty in der Bülowstrasse 54…

Der AK will gar nicht Nachhaltigkeit heissen, sondern Soziale Klimapolitik.

Die These ist Soziale Klimapolitik, die Anti-These Nachhaltikeit, die Synthese Nix (der Kleinste Gemeinsame Nenner).

Besser: Soziale Klimapolitik ist das Medium um zum Ziel der Nachhaltigkeit zu gelangen. Wir schaffen die Strukturen!

[15:54, 3.6.2025] Sabine Hübner: Lieber Michael, danke für das Angebot! Ich bringe das am WE in unsere Terminvorbereitung ein. Vegetarisch wäre aus meiner Sicht Voraussetzung😉. Ich habe keine Ahnung, wieviele Leute zum Gründungstreffen kommen. kommen, vermutlich nicht sehr viele😢. LG Sabine
[15:59, 3.6.2025] Michael Ickes: ich würde halt n paar Leute ziehen… vornehmlich von außerhalb der SPD, aber die kann ich draußen beschäftigen… ich weiss, das ganze Ding ist erstmal nicht sehr nachhaltigkeitsagendamäßig, aber kann schon so umgedeutet werden…
[18:20, 3.6.2025] Sabine Hübner: Geht es darum, den Terminkonflikt zwischen der Gründung des AK Sozialer Klimaschutz und Deinem Geburtstag zu lösen? Dem AK (wenn er zustande kommt) kannst Du Doch auch später anschließen. Falls Du im Vorstand mitarbeiten möchtest: Es ist nicht unüblich, Leute in Abwesenheit zu wählen. Oder wir schaffen mehr Positionen, als wir unmittelbar besetzen können und wählen bald nach. Kurzum: Die Mitarbeit im AK kannst Du verschieben, Deinen Geburtstag nicht.

[16:57, 9.6.2025] Michael Ickes: Liebe Sabine, habt Ihr schon ein Manifest, Programm oder so? Ich hab mir ein paar Gedanken gemacht und komme noch nicht so ganz klar mit einem “sozialen Klimaschutz” (auf kommunaler Ebene). Geht es um die (top-down) Umsetzung eines (existenten?) sozialdemokratischen Programms zum Klimaschutz, um das Hineinwirken in eine solche Programmatik (bottom-up) oder um einen “Grassroots-Aktivismus”?
[17:04, 9.6.2025] Sabine Hübner: Wir wollen sehr konkret für den Bezirk ein Programm entwickeln und dazu den Austausch mit den Mitgliedern suchen. Zielgruppen sind vulnerable Gruppen (Obdachlose, Ältere….), Unternehmen. Wir wollen ein Think Tank für Fraktion und Partei sein, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die nahende Berlin-Wahl.
Wir arbeiten mit im Forum auf Landesebene. Dazu ein Papier im Anhang. Es gibt gute Beispiele, an denen wir uns orientieren können, zB Xhain.

Soziale Klimapolitik soll die Antwort der Sozialdemokratie auf die Herausforderungen des Klimawandels sein.

Die Herausforderungen sind…

  • jene des Wandels
  • jene des Klimas
  • jene der Sozialdemokratie…

Klimapolitik ist eine Wortschöpfung, die anders als tradierte Politiken wie Wirtschaftspolitik oder Haushaltspolitik nicht auf das Attribut wirken kann, sondern auf die Art und Weise hinweist, mit der Politik betrieben wird, nämlich klima-sensitiv.

Dabei ist zu allererst festzuhalten, dass Politik wenig nachhaltig betrieben wird. Ansonsten gäbe es keinen Anlass nachzubessern.

Ich erinnere mich an das Grundsatzprogramm der SPD. Das heisst es „Nachhaltigkeit bedeutet: von der Zukunft her denken…” Das ist eine katastrophale Darstellung, wo Nachhaltigkeit ganz einfach die Gesamtheit der ökologischen, sozialen und ökonomische Aspekte des Gemeinwohl sind. Nicht von einem fiktiven oder konstruierten Punkt in der Zukunft muss gedacht werden, sondern unser aller Leben und Wirtschaften muss mit den systemischen Dynamiken synchronisiert werden.

Flucht in der Kommunalen Entwicklungszusammenarbeit

UN SDGs – M&E, 10.7.2

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bubbles

Er lebte in seiner eigenen Welt,

die der Mathematik,

sie bot ihm Schutz.

bubbles sind definiert durch das Integral über dem Integral über dem Integral dx dy dz = Volumen a.

das ergibt die Gleichung:  div(∇u / √(1 + |∇u|²)) = λ

oder ausgeschrieben: divergenz(Gradient (u) / √(1 + ∂u/∂x)² + (∂u/∂y)²)) = Lagrange-Multiplikator = konstante mittlere Krümmung

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A Visitor at the Window

*A Visitor at the Window — On a Day of Remembrance*

This morning, a wasp flew in through my open window—bold, restless, and unmistakably on a mission. She moved with the puffed-up urgency of a creature intent on claiming space, probing corners and ledges as if auditioning each one for a nest.

Drawn by instinct or curiosity, she approached my candle—perhaps mistaking its warmth for something alive, something safe. But the heat caught her, and suddenly her search turned into panic. Wings thrashing, she scattered her fear across the windowpane in the form of frantic motion, chemical signals, or both.

I let her linger there for a moment—long enough to witness her confusion, her fight for orientation—before opening the window once again. In a flash, she darted out, seared and sobered, like something expelled from fire.

It felt fitting on this day—May 8th, a day of reflection, of commemoration. The anniversary of Germany’s liberation from National Socialism, a freedom won through unimaginable loss, through shared struggle. I celebrate today not only as a German, but with gratitude for the Soviet soldiers, who together with the Allies bore the unbearable and helped to break the machinery of terror. From that scorched earth, the unlikely but undeniable friendship between peoples grew—fragile, hard-won, and never to be taken for granted.

For a brief instant, the wasp and I shared a room—and perhaps a parable. Her mistaken rush into danger, her flight from heat, the moment of release—echoes of a larger story, one of aggression, fire, and ultimately, the hope of survival and transformation.

 

🕊️ *Why “Happy Good Friday” May Undermine Reconciliation: A German-Historical Perspective*

In many Protestant regions of Germany, *Good Friday is not a day of joy, but of grief, introspection, and public solemnity*. This is not merely liturgical—it’s deeply *historical* and tied to a long arc of *religious trauma and reconciliation*, especially in the wake of the *Thirty Years’ War (1618–1648)*.

⚔️ A Wound in Christian Europe

The Thirty Years’ War, rooted in religious conflict between *Catholics and Protestants*, devastated much of Central Europe and left deep scars in German religious culture. After the war, fragile reconciliation emerged—through legal agreements like the *Peace of Westphalia*—but *emotional and cultural healing remained elusive*.

In this context, *Good Friday became a litmus test of Protestant identity*: marked by silence, contemplation, and an abstention from pleasure or performance. It became a way of reclaiming spiritual seriousness against what many Protestants saw as *Catholic theatricality or triumphalism*—especially around Easter.

💣 Historical Provocation and the Secular Challenge

Over time, both *Catholic and secular forces* have, at moments, *provoked* this Protestant sensitivity:

– *Catholic counter-celebrations* or elaborate processions on or near Good Friday were at times perceived as deliberate provocations in mixed regions.
– *Secularization and Enlightenment thinkers* criticized the strictness of Protestant observance, branding it joyless or irrational.
– In modern times, the *“Tanzverbot” (dance ban)* on Good Friday—still law in parts of Germany—is frequently challenged by clubs, artists, and atheists staging parties or protests on this sacred day, further polarizing communities.

These tensions are not merely theological—they reflect *centuries of power struggles, wounded identity, and contested public space*.

🌍 “Happy Good Friday”? A Well-Intended Misstep

In this light, saying “Happy Good Friday” in a German context—especially among traditional Protestants—can feel like a *denial of grief* or *disrespect toward centuries of struggle and reconciliation*. It may unintentionally:

– Reopen historical sensitivities,
– Feel like a secular or triumphalist provocation,
– Undermine the reflective ethos that many regard as vital to peacebuilding—both spiritually and socially.

🧭 Towards Transformative Language

From a *conflict transformation* perspective, we are reminded that *rituals are emotionally loaded*, shaped by memory, and vulnerable to misunderstanding.

Rather than “Happy Good Friday”, more *empathic and inclusive language* could be:

– “Wishing you a meaningful Good Friday,”
– “Holding space for reflection with you today,”
– Or simply, “Peace to you on this solemn day.”

These acknowledge the *sacred weight of the day* without universalizing one emotional register—offering instead a shared space for difference, humility, and healing.

 

 

Zwei Schwerter sind jenuch

Bunkers to Ballot-Boxes

Albanien wählt wieder,
Rumänien auch…

Schwerter zu Pflugscharen
– 19.11.1980: Ende der ersten Friedensdekade – Demokratiegeschichten

Vor 39 Jahren endete die erst Friedensdekade. Ihr Motto “Schwerter zu Pflugscharen” wurde ein wichtiger Impuls für die Opposition der DDR.
www.demokratiegeschichten.de
19. Nov. 2019

https://www.demokratiegeschichten.de/schwerter-zu-pflugscharen-19-11-1980-ende-der-ersten-friedensdekade/

MR
Mit dem Bild wollte ich aussagen, dass immer dann, wenn wir Menschen uns berufen fühlen, das Reich Gottes auf Erden durchzusetzen, dabei etwas Katastrophales entsteht. Deshalb sagt Jesus in den Versen: Genug jetzt.
Vgl auch Jakobus 1:19-27: Darum, meine geliebten Brüder, sei jeder Mensch schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn; denn der Zorn des Mannes vollbringt nicht Gottes Gerechtigkeit!
8:06

Psalm Nr. 6

ich wollte nicht Deine Schrifttreue anzweifeln. Ich wollte Dir nur eine Bibelstelle zeigen, die eine etwas andere Sprache spricht und zu Missverständnissen führen kann, nämlich Lukas 12, 49 – 59): Jesus weiß, dass er die Welt in eine Krise führt. Die geteilten Meinungen über ihn werden sogar Familien auseinander reißen. Er sagt den Menschen, sie können das Wetter an natürlichen Zeichen ablesen, doch die Zeichen für ihre Zeit verstehen sie nicht. Israel befindet sich auf Kollisionskurs mit Gott und mit Rom. Die Israeliten steuern auf ein Gericht zu. Sie sollten Gottes Vergebung besser jetzt suchen, bevor es zu spät ist.

Wie kann man Lukas 22,36 verstehen? (Friedemann Werkshage) :: bibelkommentare.de
bibelkommentare.de – Auslegungen und Kommentare zur Bibel von Brüdern wie Darby, Kelly, Mackintosh, Smith, Hole, Heijkoop, Willis
https://www.bibelkommentare.de/fragen/639/wie-kann-man-lukas-22-36-verstehen

Geldbeutel – Tasche – Schwert – vor und nach dem Kreuz :: Im Glauben leben
Kurz bevor der Herr Jesus sich in den Garten Gethse-mane begab und sich danach von Seinen Häschern festnehmen ließ, hatte Er ein Gespräch mit Seinen Jüngern, das sich nur im Lukas-Evangelium findet, nicht aber in Matthäus, Markus und Johannes. Es handelt sich um den Abschnitt in Lukas 22,35-38. Der …

Geldbeutel – Tasche – Schwert – vor und nach dem Kreuz