Programme
Bihac
- BRAT
- Miral
- SolarPower
full circle – Naveed &
Adil
Sarajevo: Ines & Sanella
Damir & the PeaceWalk
My first near-death-experience
Content
five years of Walk of Shame
We've started with the Rock Band, an evaluative framework:
- reflexivity,
- action
- effects
there are bits and pieces, namely:
- an actor map,
- a narrative on travelling
the write up from Walk n Meet
- Berlin back and forth...
- kicker (Projects...)
- What's in a name,
- the day after... (ernüchterung)
- SOP
from Bihac to Trento (consolidation)
- Spin-offs:
- Safe passage
- PeaceWalks (FS, ....)
WoS n.20- Program

Arrival in Bihac on 2nd, some on the 3rd of November- We are sleeping at Veljko.
3: Mural at Silvia’s safe house
from 8 to 3pm : Day Center for people on the move (JRS)
4: Mural at safe
from 8 to 3pm : Day Center Day for people on the move (JRS)
5: in the morning more visits
In afternoon : travel to Sarajevo. (we will stay in a B&B)
6: Meeting with Damir and other NGOs about 2026 Peace Walk
7: Possibly more meetings, visit Sanela and other NGOS, hang around bus stations
8: Accompany Adil in his visits.
9: Return home
“If someone is interested to visit theTunnel of Life, or the Childhood Museum, or the city of Sarajevo, it can be arranged. Of course, our goal is to meet people on the move, or local NGOS, and make connections, hopefully longstanding ones.”
die erste near-death Experience
…hatte ich im Eiskanal von Augsburg.
Ich kannte Andi von einem Kletter-Ausflug drei Jahre zuvor. Er blieb dabei und verbrahte seine Zeit im Klettergarten bis sich ihm die Sehnenscheiden entzündeten und ihm der Arzt Kletterverbot verordnete. Dann wande er sich dem Whitewater-Kayaking zu betrieb das ebenso intensiv. Er trainierte fpr die Initiation im AKK, den Jochen Schweitzer seinzeit gerade zu einer Extrems-Sport-Maschine umbaute.
Wir trafen uns wieder auf einem Fest der Amerikaner, die gerade aus dem Kuweitischen Desert-Storm zurück kamen, und vereinbarten gemeinsam nach Augsburg zu fahren. Nur das Geld fehlte.
Da sass ich auf dem Treppengeländer vor dem Eingang zum rauchen und referrierte über Boudrilliard, der den Golfkrieg als Videospiel bezeichnet hatte. Das hat den GIs garnicht gefallen. Sie schubsten mich rücklings vom Geländer in die Büsche und sprangen zu viert hinterher, Da kam aber auch schon die MP und prügelte die Party zu Ende.
Meine Freunde handelten sich für meine Schrammen das exklusive Flaschenpfand-Recht aus und hatten das Geld frü die Fahrt nach Augsburg zusammen bevor ich verarztet war.
Any, 6 Brüder ud Schwestern, Athroposoph au Neckarwestheim.
Wir sagten er hat einen Schaden wegen der Nähe zum Kernkraftwerk davon getragen, doch er hörte auf Bod Marley: “have no fear of atomic energy…”. Und er war tüchtiger Gewschäftmann.
Downhill, verschärftes Slalom und Rodeo!
Im WEiteren sollte er eine Seifenblasen-Show etablieren. Er blies sie auf und stieg in sie hinein. Das Farbenspiel der Napier-Stoakes-Gleichungen. Es ist ein Hohlspiegel, der unser aller Bewusstein umschliesst…
Navier-Stokes
Die Änderung der Bewegung eines Flüssigkeitselements (linke Seite) ergibt sich aus:
1. Druckunterschieden (∇p),
2. innerer Reibung (Viskosität),
3. Volumenänderungen bei Kompression oder Expansion,
4. und externen Kräften (rechte Seite).
in der Blase
Ich atme – und mit meinem Atem wächst sie, hauchdünn, schimmernd, kaum von dieser Welt.
Eine Seifenblase.
Meine eigene.
Ich blase sie nicht mit dem Mund, sondern mit dem, was in mir drängt – Gedanken, Zweifel, Sehnsucht.
Und als sie groß genug ist, geschieht das Unmögliche:
Ich steige hinein.
Drinnen herrscht eine seltsame Stille, als hätte sich der Lärm der Welt am Rand gesammelt, um mir nichts mehr zu sagen.
Die Haut der Blase ist durchsichtig, aber keine Durchsicht.
Ich sehe die Welt – nur gebogen, verrückt, irisierend.
Jede Bewegung draußen spiegelt sich in Wellen an der Innenwand.
Ich bin getrennt, aber nicht verloren.
Ich bin gehalten, aber nicht sicher.
Die Blase lebt.
Sie atmet mit mir, bebt bei jedem Gedanken, zittert bei jedem Gefühl.
Ich weiß, dass winzige Kräfte an ihr zerren:
Luftdruck, Temperatur,
ein kaum hörbarer Wind –
oder ein Blick von außen.
Ich spüre sie, die Spannung.
Wie Gleichgewicht kein Zustand ist, sondern ein Tanz auf der Kante.
Navier-Stokes – sie schreiben hier drin Gedichte aus Strömung und Reibung.
Kein Vers sicher, kein Bild für immer.
Ich drehe mich.
Und da bin ich – ich, gespiegelt in der Rundung,
in tausendfacher Verzerrung.
Mein Gesicht, mein Blick,
doch anders, als ich mich kenne.
Der Hohlspiegel meines Bewusstseins wirft mich zurück –
nicht, wie ich bin, sondern wie ich mich sehe.
Manchmal denke ich:
Vielleicht lebt jeder in so einer Blase.
Vielleicht sind wir alle
nur Innen.
Und wenn ich die Hand gegen die Wand lege,
ist es wie ein Versprechen:
So zart die Grenze,
so groß die Nähe.
Ich weiß, sie wird platzen.
Eines Tages.
Ein Gedanke zu viel,
ein Wort von außen,
ein Sonnenstrahl zu heiß.
Dann werde ich wieder draußen stehen –
nass von Innenwelt,
und seltsam klar.
Doch bis dahin bleibe ich hier,
in meiner schimmernden Hülle,
und lausche,
wie die Welt durch mich atmet.
Rückkehr aus der Blase
Ich war fast fort.
Die Seifenblase, die ich einst selbst geblasen hatte,
schloss sich um mich wie ein zweites Bewusstsein –
leicht, rund, leise.
Zunächst war sie Spiel, ein Traum aus Licht.
Dann wurde sie Raum,
dann wurde sie Welt.
Und dann – wurde sie zu viel.
Ich spürte, wie sie sich hob,
getragen von nichts als der Ahnung,
dass ich hier nicht bleiben darf.
Sie stieg, langsam,
doch mit jeder Sekunde weiter fort
von allem, was ich kannte.
Drinnen wurde es enger.
Nicht weil die Blase schrumpfte –
sondern weil ich es tat.
Ich verlor die Sprache,
das Maß,
das Gewicht.
Die Farben draußen verblassten,
die Stimmen kamen nicht mehr durch.
Nur ein dünnes Flirren,
ein Rest von Zeit.
Und gerade als ich dachte:
So endet es also –
lautlos, schwebend,
in Schönheit erstickend –
spürte ich etwas.
Eine Berührung,
nicht an meinem Körper,
sondern an dem Faden,
der mich trotz allem noch hielt.
Der nie ganz gerissen war.
Es war kein Ruck,
kein Reißen –
es war ein Erinnern.
Jemand – oder etwas –
zog mich zurück.
Die Blase bebte.
Wurde dünn.
Zerplatzte nicht.
Sondern öffnete sich –
nach innen.
Ich fiel nicht.
Ich wurde gehalten.
Und dann: Licht.
Nicht von außen.
Sondern von innen her.
Wärme.
Ein Atem,
der nicht meiner war,
aber für mich.
Ich war zurück.
Noch nicht ganz.
Aber lebendig.
Seitdem trage ich die Blase in mir –
nicht als Gefängnis,
sondern als Schwelle.
Ein Ort zwischen den Welten.
Ein Echo des Todes,
das das Leben in mir lauter macht.
die zweite near-death Experience
Wellengang
BRAT programme
Silvia manages the BRAT programme in Bihac. This programme is funded and coordinated by the Italian Development Agency and Caritas Italia. Its purpose is to provide for responsible and well-managed migration policies according to the United Nations Sustainable Development Goal and target 10.7. The programme supports the Bosnian Government’s efforts to protect, receive, and accompany migrants in their transit according to international obligations, in particular (and amongst other activities) by
1. providing for the day center, run by the Jesuit Refugee Services (JRS)
2. providing for the safe house for minors.
Silvia is doing an awesome job filling these administrative structures with the initiative, engagement and love that we all agree are needed to fulfill the promises of „responsible and well-managed migration“. In particular, by engaging with a broad range of people, international volunteers and us from the Walk of Shame, she fosters international connections and exposure according to our aim to re-humanize Europe. Also, by providing 8 of her 35 places in the Safe House for local (as opposed to migrant) minors in need, she offers prospects and integration in and among the local community. Unfortunately, this well-meaning aspect in particular is proving to be a two sided sword: Thus, the local authorities rather monopolize the resources of the safe house provided by international donors for their own local minors in need, than to share them with the migrants as intended by the project.
That’s why the local authorities are rather hesitant – or sometimes even subversive – in referring migrant minors out of the major Lipa camp to the Safe House – although places are available. And that may be the reason for potential tension between international project protractors and local operatives and partners.
Silvia has been a loving friend, an inspiring host and a valuable source of information to us ever since our first Walk. Anna has been doing murals with her before and Luka has entertained the kids before. So we are increasingly getting involved in her actual programme at the Safe House. The idea with the solar panels actually came up during WoS XII and were supposed to be provided by the Dutchies. I’ve started on a small extra circuit for the pavilion to get things going, but the plan still is to scale up, providing next solar power for hot water and ultimately for the whole house. For autarky, sustainability and transfer of knowledge and skills.