Antrag Potse & Drugstore Hochbunker

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Potse & Drugstore instand-besetzen den Hochbunker in der Schöneberger Pallasstrasse

Einwohnerantrag (gemäß §44BezVG: 1000 Unterschriften aus dem Bezirk zur Behandlung als Ersuchen in der BVV),

in Vorbereitung eines Bürgerbegehrens/Bürgerentscheids ( gemäß §§45ffBezVG: ca. 8000 Unterschriften aus dem Bezirk zum verbindliches Verwaltungshandeln)

Das Bezirksamt wird ersucht,

den im bezirklichen Fachvermögen der Service-Einheit Facility Management befindlichen Hochbunker in der Pallasstrasse den traditionsreichen Jugendkollektiven Potse und Drugstore bzw. ihren Trägervereinen Potse e.V. und SSB e.V. zu ihrer angestammten Nutzung als Träger der freien Jugendarbeit im Bezirk zur Verfügung zu stellen.

Die Überlassung möge der selbstorganisierten Bestandsaufnahme und Vorentwurfsplanung dienen, die folgenden Kriterien entsprechen möge:

1. Eine konsequente Entfeuchtung der Räumlichkeiten möge von Anfang an gegeben sein, sowohl durch natürlichen Durchzug als auch durch aktives Entfeuchten, d.h. u.a. durch Vergrößerung der Eingänge.

2. Die Notwendigkeit und Umfang von Ausnahmegenhemigung gemäß §51 BauOBln insbesondere bezüglich des Brand- und Gesundheitsschutz, der Beleuchtung und Energieversorgung, der Lüftung, der barrierefreie Nutzbarkeit u.a.

3. Denkmalschutzrechlichen Bedenken möge entgegen getreten werden vor dem Hintergrund, dass die Nutzung in aktiven Gedenken an die Zwangsarbeiter_innen, die den Hochbunker erbauten, sowie der historischen Funktion als Zivilschutzanlage u.a. erfolgt und dafür eine breite Kooperation sowohl mit öffentlichen Stellen der Kulturförderung als auch mit lokalen und Nicht-Regierungsorganisationen wie der Geschichtswerkstatt e.V. gesucht und verfolgt wird.

4. Für die verantwortungsvolle Zwischennutzung in diesem Sinne möge aus dem Kreis und Umfeld der Zwischennutzer verantwortungsvolles Personal u.a aus den Programmen des solidarischen Grundeinkommens, (der Praktika) der Berufsvorbereitung, der Berufsbildung, und der Berufsausbildung, der Integration von Geflüchteten; rekrutiert und der Selbstorganisation der Zwischennutzer überlassen werden.

5. Für die verantwortungsvolle Zwischennutzung in diesem Sinne möge der Bezirk die entsprechende Allokation von zwei mal €150.000 im Doppelhaushalt 2020/21 fortschreiben, sowie ermöglichen und facilitieren, diese Gelder als Ko-finanzierung für weitere, zweckmäßige Nutzung zu verwenden.

Antragsteller:

Unterschriftenliste rückseitig

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