Systemik ist das literarische Ich. Es denkt. An Alex. Alexa spricht zu ihm. Ihr. Denn Systemik ist ein generisches Femininum, metro-sexuell. Ich nannte das auch mal androgyn, ohne zu wissen, ob es traf. Asexuell oder auch auto-sexuell vielleicht besser, seinerzeit.
Die Muttergöttin Venus und ihr Sohn Dionysos. Atlas und der Rock´n´Roll.
Die deutsche Cannabis-Debatte entlarvt einen fundamentalen Konflikt unserer Gesellschaft: Wie viel individueller Freiheitsspielraum ist допустим, bevor kollektive Interessen tangiert werden? Die jüngsten Entwicklungen – von der Teillegalisierung bis zum Stopp von Modellprojekten – zeigen, wie schwer es fällt, diese Balance zu finden.
1. Der individuelle Anspruch:
Autonomie über den eigenen Körper
Das Argument der Selbstbestimmung
Die Befürworter einer liberalen Cannabis-Politik stehen auf dem Boden des Individualismus: Der mündige Bürger soll selbst entscheiden dürfen, was er mit seinem Körper macht. Diese Position betont:
Persönliche Freiheit: Erwachsene Menschen sind fähig, informierte Entscheidungen zu treffen
Schadensreduzierung: Regulierter Verkauf ist sicherer als Schwarzmarkt
Entkriminalisierung: Strafverfolgung von Konsumenten verursacht mehr Schaden als der Konsum selbst
Die Grenzen des Individualismus
Doch der reine Individualismus stößt an Grenzen, wenn individuelle Entscheidungen Dritte beeinträchtigen. Der Konsum von Cannabis im öffentlichen Raum, die Fahrtüchtigkeit unter Einfluss, oder der Zugang von Minderjährigen – all dies sind Bereiche, wo individuelle Freiheit und kollektive Verantwortung kollidieren.
2. Der kollektive Anspruch: Gemeinschaft vor Individuum?
Das Argument des Gemeinschaftsschutzes
Kritiker der Cannabis-Legalisierung (Gerlach, 2025) vertreten eine kollektivistischere Position:
Gesundheitsschutz: Cannabis ist nicht harmlos – die Kosten für das Gesundheitssystem tragen alle
Jugendschutz: Jede Liberalisierung erschwert den Schutz von Kindern und Jugendlichen
Ordnungspolitische Bedenken: Der Staat hat eine Verantwortung für das Gemeinwohl
Die Grenzen des Kollektivismus
Andererseits führt ein überzogener Kollektivismus zu:
Paternalismus: Der Staat entscheidet, was gut für den Bürger ist
Verbotenes Denken: Schwarzmarkt und Strafverfolgung schaffen neue Probleme
Freiheitsverlust: Individuelle Entfaltung wird zugunsten abstrakter Gefahren eingeschränkt
3. Der deutsche Mittelweg: Widersprüchliche Signale
Die aktuelle deutsche Cannabis-Politik verkörpert diesen Zwiespalt besonders deutlich:
öffentlicher Raum Konsum in некоторых Bereichen erlaubt Verbotszonen um Schulen</tr>
Der Stopp der Apotheken-Modellprojekte illustriert paradigmatisch, wie der kollektivistische Impuls – Schutz vor Kommerzialisierung – den individualistischen Impuls – Zugang zu sicheren Produkten – untergräbt.
4. Synthese: Jenseits des falschen Gegensatzes
Ein integrativer Ansatz
Die produktive Auflösung des Individualismus-Kollektivismus-Spannungsfeldes liegt nicht in der Wahl einer Seite, sondern in der kontextuellen Differenzierung:
Bereiche mit Vorrang individueller Freiheit:
Privater Konsum erwachsener Personen
Eigenanbau für den persönlichen Gebrauch
Information und Aufklärung statt Repression
Bereiche mit legitimer kollektiver Regulierung:
Schutz von Kindern und Jugendlichen
Verkehrssicherheit
Qualitätskontrollen und Verbraucherschutz
Die politikwissenschaftliche Perspektive
Aus politikwissenschaftlicher Sicht zeigt die Cannabis-Debatte, dass:
Systemisch: Das Policy-Fenster öffnet und schließt sich. Die Ampel-Koalition nutzte ein solches Fenster
Konstruktiv: Multiple Akteure mit unterschiedlichen Wahrheiten agieren und kommunizieren mit Polizei, Wirtschaft, Zivilgesellschaft u.a.
Die Cannabis-Frage als Lackmustest
Die Cannabis-Debatte ist mehr als eine Drogenpolitik-Frage – sie ist ein Prüfstein für das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft. Die Antworten, die wir geben – zur Regulierung, zum Jugendschutz, zur medizinischen Verwendung – offenbaren unsere Vorstellungen von Freiheit, Verantwortung und Gemeinschaft. Eine kritische Evaluierung der Cannabis-Teillegalisierung sollte daher nicht nur fragen: “Funktioniert die Regelung?”, sondern auch: “Welches Menschenbild liegt unseren Entscheidungen zugrunde?”
Philippus-Nathanael-Kirchengemeinde
Passionsandachten 2026
„Mit Gefühl – sieben Wochen ohne Härte“
1. Passionsandacht, Aschermittwoch, 18.Februar
Team Martina Baumann und Michael Ickes
„Mit Sehnsucht“ (1. Könige 3, 7&9)
dank an Pfarrer Wolf Fröhling für die musikalische Begleitung zu:
1. „Wir gehen hinauf nach Jerusalem“ (siehe umseitig)
2. „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“ (EG 171)
3. „Von guten Mächten“ (EG 65)
4. „Nun gehören unsere Herzen“ (EG 93)
Lesungen:
– 1. Moses 3: der Sündenfall
– Psalm 69: Hilferuf eines Leidenden und Armen
– Johannes 12, 1-11: Salbung in Bethanien
– Johannes 12, 12-19: Einzug in Jerusalem
Passionsandacht 18.02.2026,
im der Nathanaelkirche – 19:00 Uhr ct – Gruppe: Spontaninitiative (Ickes/Baumann)
4. Fröhling: Musik zur Einstimmung: …wir gehen hinauf nach Jerusalem
1 Wir gehn hinauf nach Jerusalem
in leidender Liebe Zeiten
und sehen, wie einer für alle stirbt,
um uns einen Platz zu bereiten.
2 Wir gehn hinauf nach Jerusalem.
Wer will bei dem Herren bleiben
und kosten von einem so bittern Kelch?
Die Angst soll uns nicht von ihm treiben..
3 Wir gehn hinauf nach Jerusalem,
das Opfer der Welt zu sehen,
zu spüren, wie unsere Not vergeht,
und unter dem Kreuze zu stehen.
4 Wir gehn hinauf nach Jerusalem,
zur Stätte der ewgen Klarheit.
Wo Leiden und Ohnmacht in unsrer Welt,
da finden wir Christus in Wahrheit.
5. Martina: Begrüßung; Vorstellung der Akteure (Ickes, Fröhling und Baumann), Kollektenansage, – Matema
6. Michael: Votum
Das Votum der Leidenschaft (Passion)
Wir feiern diese Andacht im Namen des Vaters, der uns das Leben als Gabe, nicht als Beute anvertraut hat,
im Namen des Sohnes, der das Leiden der Welt durch die Leidenschaft seiner Liebe durchbrach, und
im Namen des Heiligen Geistes, der unsere verhärteten Herzen auflöst wie eine Wolke am Morgen.
Alle: Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
Votumstext (Der Bogen): Wir stehen am Beginn der Passionszeit. Wir kommen aus der Geschichte des Sündenfalls, in der wir uns die Welt „zu eigen machen“ wollten und dabei die Freiheit verloren.
Wir blicken auf das Alabastergefäß von Bethanien: Dort, wo die Leidenschaft des Schenkens die Angst vor dem Leiden besiegt. Dort, ein kleiner Teil – ein Duft, ein Tropfen – der für das Ganze steht: Die Erlösung, die nicht im Festhalten, sondern im Loslassen beginnt.
Votum (Die Zusage): Gott, der du das Maß der Welt in Händen hältst, sei du die Mitte in unserem Dienst am Nächsten. Gib uns die Kraft, ohne Härte zu bleiben und das Unersetzliche in jedem Menschen zu sehen. Lass uns nicht nur die Not verwalten, sondern das Leben feiern, wo immer wir ihm begegnen.
Alle: Amen.
Wir singen nun die ersten beiden Strophen des Liedes, das Dietrich Bonhoeffer im Winter 1944 im Kellergefängnis des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) in der heutigen Niederkirchnerstraße, wenige Monate vor seinem Mord am 9.April 1945, geschrieben hat. Im Anschluss daran sprechen wir zusammen den Psalm 69, dann die Strophen 3 und 4.
7. Fröhling und Alle; Lied: „von guten Mächten“ – Vers 1 – 2
Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.
8. Martina: Ansage Psalm: Psalm 69: Hilferuf eines Leidenden und Armen
Weiblein und Männlein im Wechsel
1 Für den Chormeister. Nach der Weise Lotusblüten. Von David.
2 Rette mich, Gott, denn das Wasser geht mir bis an die Kehle!
3 Ich bin versunken im Schlamm des Abgrunds und habe keinen Halt mehr. In Wassertiefen bin ich geraten, die Flut reißt mich fort.
4 Ich bin erschöpft von meinem Rufen, es brennt meine Kehle. Mir versagen die Augen, während ich warte auf meinen Gott.
5 Zahlreicher als auf meinem Kopf die Haare sind die, die mich grundlos hassen. Mächtig sind, die mich verderben, / meine verlogenen Feinde. Was ich nicht geraubt, das soll ich erstatten.
6 Du, Gott, kennst meine Torheit, meine Verfehlungen sind dir nicht verborgen.
7 Nicht sollen zuschanden werden durch mich, die auf dich hoffen, Herr, GOTT der Heerscharen, nicht sollen durch mich beschämt werden, die dich suchen, du Gott Israels.
8 Denn deinetwegen erleide ich Hohn und Schande bedeckt mein Angesicht.
9 Entfremdet bin ich meinen Brüdern, den Söhnen meiner Mutter wurde ich fremd.
10 Denn der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt, die Verhöhnungen derer, die dich verhöhnen, sind auf mich gefallen.
11 Ich habe geweint und gefastet, es brachte mir nur Verhöhnung.[1]
12 Ich legte als Gewand ein Bußkleid an, ich wurde ihnen zum Spottvers.
13 Es reden über mich, die am Stadttor sitzen, Spottlieder singen die Zecher beim Wein.
14 Ich aber komme zu dir mit meinem Bittgebet, HERR, zur Zeit der Gnade. Gott, in deiner großen Huld erhöre mich, mit deiner rettenden Treue!
15 Entreiß mich dem Sumpf, damit ich nicht versinke, damit ich meinen Hassern entkomme, den Tiefen des Wassers,[2]
9. Fröhling und Alle: Lied „von guten Mächten“ Vers 3 – 4
Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.
Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.
10. Michael: Lesung aus Johannes 12, Vers 1-11,- Salbung in Bethanien
1 Sechs Tage vor dem Passafest kam Jesus nach Bethanien, wo Lazarus war, den Jesus auferweckt hatte von den Toten.
2 Dort machten sie ihm ein Mahl, und Marta diente bei Tisch; Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch saßen.
3 Da nahm Maria ein Pfund Salböl von unverfälschter, kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihrem Haar seine Füße; das Haus aber wurde erfüllt vom Duft des Öls.
4 Da sprach einer seiner Jünger, Judas Iskariot, der ihn hernach verriet:
5 Warum wurde dieses Öl nicht für dreihundert Silbergroschen verkauft und das Geld den Armen gegeben?
6 Das sagte er aber nicht, weil ihm an den Armen lag, sondern er war ein Dieb; er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben wurde.
7 Da sprach Jesus: Lass sie. Es soll gelten für den Tag meines Begräbnisses.
8 Denn Arme habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit.
9 Da erfuhr eine große Menge der Juden, dass er dort war, und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern um auch Lazarus zu sehen, den er von den Toten erweckt hatte.
10 Aber die Hohenpriester beschlossen, auch Lazarus zu töten;
11 denn um seinetwillen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus.
Fröhling und Alle: „von guten Mächtent““ Vers 5 – 7
Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Martina: Fortsetzung Lesung Johannes, 12, Vers 12-19, Der Einzug in Jerusalem
12 Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem kommen werde,
13 nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!
14 Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie geschrieben steht:
15 »Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.«
16 Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so an ihm getan hatte.
17 Die Menge aber, die bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, bezeugte die Tat.
18 Darum ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörte, er habe dieses Zeichen getan.
19 Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt läuft ihm nach. …
11. Auslegung
Michael: Ha, Hosianna. Also doch Freude, Leidenschaft…
Martina: Wir möchten Euch gleich dazu einladen, im stillen Gebet über diese beiden Evangeliumslesungen, der Salbung in Bethanien sowie dem Einzug in Jerusalem zu meditieren. Zunächst haben wir jedoch einen kleinen Dialog zum Beginn der Passionszeit vorbereitet.
Martina: Nach meinen Gedanken ist Passion da oder dort, wo man möglichst nicht hingeht.
Michael: Aber ja doch! Genau dort suche ich die Leidenschaft. Ich brenne für Gott, und Feuer braucht Sauerstoff, Reibung, Raum!
Martina: Am Ort der Passion ist es aber unangenehm. Es riecht und stinkt; dort zu sein kostet Kraft – etwa so wie in den Pflegeheimen oder in der Winterhilfe der Berliner Stadtmission.
Michael: Du sprichst von der Diakonie, dem Dienst am Nächsten. Aber gibt es nicht auch den Ort der reinen Leidenschaft? Wenn, dann ist es die Kirche – die vom Heiligen Geist erfüllte Gemeinschaft, in der wir gemeinsam entflammen.
Martina: Am Ort der Passion ist es aber vor allem laut. Die Erde bebt. Es bestehen keine Möglichkeiten, den Alltag oder das Leben überhaupt zu gestalten – etwa so wie in den Kriegs- und Krisengebieten dieser Erde.
Michael: Ich gebe zu: Diese Passion, diese Leidenschaft, hat einen Beigeschmack von Märtyrertum. Fast wie der Masochismus, der den Schmerz sucht, um sich selbst zu spüren.
Martina: Es ist mehr als Schmerz. Es ist der Mangel. Die grundlegenden Lebensbedürfnisse – Essen, Schlaf, Wärme, ein Obdach – können nicht befriedigt werden. So sieht es aus in den aktuellen Fluchtgebieten der Welt.
Michael: Und doch: Ich sehne mich nach der Überwindung dieses Leidens! Aber wie soll ich es überwinden, wenn ich es nicht erst einmal spüre, es miterlebe, mich ihm aussetze?
Martina: Am Ort der Passion ist es schlichtweg freud-, inhalts- und hoffnungslos.
Michael: Mag sein. Aber es gibt keine größere Ekstase als die Vereinigung mit Gott. Jesus, als Mensch in der Dreifaltigkeit, sehnte sich auf seinem Leidensweg nach dieser Einheit. Die Erlösung, die er sucht, ist am Ende tatsächlich gegenstandslos und frei von unseren kleinen Emotionen.
Martina: Mein Fazit bleibt: Vor dem Ort der Passion flieht man am besten.
Michael: Und mein Impuls bleibt: Feiert das Leben! Danket und lobpreiset den Herrn gerade jetzt!
Michael: Aber halt, Martina – genau hier liegt das Geheimnis, das wir das „Alabaster-Prinzip“ nennen könnten. Maria von Bethanien wartet nicht, bis das Leiden vorbei ist. Sie berechnet nicht den Wert des Augenblicks. Sie bricht das Gefäß auf. Sie verschwendet das Kostbarste, was sie hat, mitten hinein in die drohende Dunkelheit.
Das Alabaster-Prinzip ist die Weigerung, das Leben nur zu verwalten oder zu horten. Es ist der Moment, in dem die Leidenschaft die Logik des Besitzes durchbricht. Das Öl muss fließen, damit der Duft den Raum füllt. Ohne das Zerbrechen gibt es keine Heilung. Leidenschaft ist die Kraft, die das Gefäß unserer Eitelkeiten sprengt, damit wir endlich frei werden für das, was wirklich zählt.
Martina: Ich verstehe deinen Impuls, Michael. Aber ich bin skeptisch gegenüber dieser religiösen Sehnsucht nach „Passion“. Mein Hintergrund sagt mir: Vorsicht, wenn Leiden veredelt wird. Das hat oft etwas Lebensfeindliches. Es macht Menschen klein und passiv, nach dem Motto: „Trage dein Kreuz und sei still.“ In der Winterhilfe am Bahnhof sehe ich das nackte Elend – da ist nichts Heiligvolles dran, das ist einfach nur hart.
Michael: Absolut, und diese Härte ist der Skandal. Aber genau deshalb wehre ich mich dagegen, Passion nur als „Leiden“ zu lesen. Das wäre ja eine Kapitulation. Für mich ist die Geschichte in Bethanien ein Akt der Rebellion: Maria ist keine Frau, die sich unterwirft. Sie ist die Einzige im Raum, die handelt! Die Jünger verwalten noch den Mangel, aber sie setzt ein Zeichen der Verschwendung. Das ist für mich Leidenschaft: Die Freiheit, sich eben nicht klein zu machen, sondern als Berufener die Härte zu durchbrechen.
Martina: Also ist dein „Alabaster-Prinzip“ kein Loblied auf das Opfer, sondern ein Widerstand gegen die Gleichgültigkeit?
Michael: Wir würdigen das Kreuz nicht durch falsche Demut. Wir würdigen es, indem wir die Leidenschaft aufbringen, an die Orte zu gehen, die „stinken“, ohne selbst hart zu werden. Das ist kein passives Märtyrertum, das ist die höchste Form von Wirksamkeit. Wir gehen da nicht hin, um uns aufzuopfern, sondern um dem Leben dort Geltung zu verschaffen. Das befreit uns von der Eitelkeit, nur um uns selbst kreisen zu müssen.
Martina: Also ist Passion kein Ort, den man suchen muss, sondern eine Haltung, mit der man dem Unausweichlichen begegnet? Nicht weil man das Leiden liebt, sondern weil man die Leidenschaft hat, das Unerträgliche zu verwandeln?
Michael: Es ist der Dienst am Unersetzlichen. Wir machen uns nicht kleiner als wir sind, sondern wir treten als Berufene vor das Kreuz. Wir bringen das Öl der Diakonie, das Recht der Gerechten und die Neugier der Wissenschaft mit an diesen Ort. Und dort, wo wir unsere Ohnmacht und unsere Leidenschaft zusammenbringen, wird die Welt durchlässig für Gott. Das ist das lautere Heil.
Martina: Dann lasst uns in der Stille nach unseren eigenen Alabastergefäßen suchen. Nach dem, was wir bereit sind zu geben – ohne Härte, aber mit ganzer Leidenschaft.
12. Fröhling: Musik Bewahre uns Gott, behüte uns Gott
1. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns auf unsern Wegen.
Sei Quelle und Brot in Wüstennot,
sei um uns mit deinem Segen,
sei Quelle und Brot in Wüstennot,
sei um uns mit deinem Segen.
2. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns in allem Leiden.
Voll Wärme und Licht im Angesicht,
sei nahe in schweren Zeiten,
voll Wärme und Licht im Angesicht,
sei nahe in schweren Zeiten.
3. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns vor allem Bösen.
Sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft,
sei in uns, uns zu erlösen,
sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft,
sei in uns, uns zu erlösen.
4. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns durch deinen Segen.
Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt,
sei um uns auf unsern Wegen,
dein Heiliger Geist, der Leben verheißt,
sei um uns auf unsern Wegen.
Text: Eugen Eckert (1985) 1987
Melodie: Anders Ruuth (um 1968) 1984 »La paz del señor«
13. Fürbitten: Stille für jeden
14. Martina: Ansage Vater Unser und danach Singen wir gemeinsam das Lied:
„Nun gehören unsere Herzen ganz dem Mann von Golgatha“
Gemeinsam beten wir:
Vater unser, der du bist im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme,
dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auch auf der Eden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
und führe uns nicht in Versuchung
sondern erlöse uns von dem Übel,
denn dein ist das Reich und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
15. Michael: Bitte um Segen
Wir bitten Gott um seinen Segen für unseren gemeinsamen Weg.
Herr, wir bitten dich: Segne uns und behüte uns. Wir stehen oft vor dieser Welt und müssen bekennen, was schon Salomo vor langer Zeit aussprach:
„HERR, mein Gott, du selbst hast mich zum Nachfolger meines Vaters David gemacht. Ich aber bin noch jung und unerfahren. Ich weiß nicht, wie ich diese große Aufgabe bewältigen soll.“ (1. Könige 3,7)
Wir spüren die Last der Verantwortung und die Härte der Zeit. Darum bitten wir dich mit seinen Worten:
„Gib mir ein Herz, das auf dich hört, damit ich dein Volk richtig führen und zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kann.“ (1. Könige 3,9)
Lass dein Angesicht über uns leuchten. Schenke uns dieses hörende Herz, damit wir ohne Härte bleiben, wo das Leben uns fordert. Gib uns den Mut, nicht wegzusehen, wenn wir dem Schmerz begegnen – sei es in den Nachrichten oder in der Stille unserer Nachbarschaft. Lass uns wie Maria in Bethanien verstehen, dass Liebe keine Verschwendung ist, sondern die Kraft, die das Starre zerbricht.
Erhebe dein Angesicht auf uns und gib uns deinen Frieden. Schenke uns jene Gewissheit Bonhoeffers aus dunkelsten Zeiten: Dass wir „von guten Mächten wunderbar geborgen“ sind, am Abend und am Morgen. Erinnere uns daran, dass wir nicht perfekt sein müssen, um Segen zu sein. Es reicht, wenn wir bereit sind, unsere Hände zu öffnen und den Duft von Bethanien – die Leidenschaft für das Leben – weiterzugeben.
Segne unser Gehen und unser Stehen, unser Klagen und unser Hoffen. Begleite uns durch diese Passionszeit und bleibe bei uns an jedem neuen Tag.
Amen.
16. Martina: Kollektenansage und Verabschiedung der Teilnehmenden
17. Fröhling und Alle (zum Ende): Lied „Nun gehören unsere Herzen…“
1) Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha,
der in bittern Todesschmerzen das Geheimnis Gottes sah,
das Geheimnis des Gerichtes über aller Menschen Schuld,
das Geheimnis neuen Lichtes aus des Vaters ew’ger Huld.
2) Nun in heil’gem Stilleschweigen stehen wir auf Golgatha.
Tief und tiefer wir uns neigen vor dem Wunder, das geschah,
als der Freie ward zum Knechte und der Größte ganz gering,
als für Sünder der Gerechte in des Todes Rachen ging.
3) Doch ob tausend Todesnächte liegen über Golgatha,
ob der Hölle Lügenmächte triumphieren fern und nah,
dennoch dringt als Überwinder Christus durch des Sterbens Tor;
und die sonst des Todes Kinder, führt zum Leben er empor.
4) Schweigen müssen nun die Feinde vor dem Sieg von Golgatha,
die begnadigte Gemeinde sagt zu Christi Wegen: Ja!
Ja, wir danken deinen Schmerzen; ja, wir preisen deine Treu,
ja wir dienen dir von Herzen. Ja, du machst einst alles neu!
Liedtext: 1938, Friedrich von Bodelschwingh (1877-1946)
Melodie: 1949, Richard Lörcher (1907-1970)
im Kreisbüro der
SPD Tempelhof-Schöneberg in der Crellestraße
an meinem Geburtstag
am Donnerstag, den 12.06.2025
um 19 Uhr,
lade ich ein zum
肉骨茶
(und ggfls. einer vegetarischen Variante)
…afterparty in der Bülowstrasse 54…
Der AK will gar nicht Nachhaltigkeit heissen, sondern Soziale Klimapolitik.
Die These ist Soziale Klimapolitik, die Anti-These Nachhaltikeit, die Synthese Nix (der Kleinste Gemeinsame Nenner).
Besser: Soziale Klimapolitik ist das Medium um zum Ziel der Nachhaltigkeit zu gelangen. Wir schaffen die Strukturen!
[15:54, 3.6.2025] Sabine Hübner: Lieber Michael, danke für das Angebot! Ich bringe das am WE in unsere Terminvorbereitung ein. Vegetarisch wäre aus meiner Sicht Voraussetzung😉. Ich habe keine Ahnung, wieviele Leute zum Gründungstreffen kommen. kommen, vermutlich nicht sehr viele😢. LG Sabine
[15:59, 3.6.2025] Michael Ickes: ich würde halt n paar Leute ziehen… vornehmlich von außerhalb der SPD, aber die kann ich draußen beschäftigen… ich weiss, das ganze Ding ist erstmal nicht sehr nachhaltigkeitsagendamäßig, aber kann schon so umgedeutet werden…
[18:20, 3.6.2025] Sabine Hübner: Geht es darum, den Terminkonflikt zwischen der Gründung des AK Sozialer Klimaschutz und Deinem Geburtstag zu lösen? Dem AK (wenn er zustande kommt) kannst Du Doch auch später anschließen. Falls Du im Vorstand mitarbeiten möchtest: Es ist nicht unüblich, Leute in Abwesenheit zu wählen. Oder wir schaffen mehr Positionen, als wir unmittelbar besetzen können und wählen bald nach. Kurzum: Die Mitarbeit im AK kannst Du verschieben, Deinen Geburtstag nicht.
[16:57, 9.6.2025] Michael Ickes: Liebe Sabine, habt Ihr schon ein Manifest, Programm oder so? Ich hab mir ein paar Gedanken gemacht und komme noch nicht so ganz klar mit einem “sozialen Klimaschutz” (auf kommunaler Ebene). Geht es um die (top-down) Umsetzung eines (existenten?) sozialdemokratischen Programms zum Klimaschutz, um das Hineinwirken in eine solche Programmatik (bottom-up) oder um einen “Grassroots-Aktivismus”?
[17:04, 9.6.2025] Sabine Hübner: Wir wollen sehr konkret für den Bezirk ein Programm entwickeln und dazu den Austausch mit den Mitgliedern suchen. Zielgruppen sind vulnerable Gruppen (Obdachlose, Ältere….), Unternehmen. Wir wollen ein Think Tank für Fraktion und Partei sein, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die nahende Berlin-Wahl.
Wir arbeiten mit im Forum auf Landesebene. Dazu ein Papier im Anhang. Es gibt gute Beispiele, an denen wir uns orientieren können, zB Xhain.
Soziale Klimapolitik soll die Antwort der Sozialdemokratie auf die Herausforderungen des Klimawandels sein.
Die Herausforderungen sind…
jene des Wandels
jene des Klimas
jene der Sozialdemokratie…
Klimapolitik ist eine Wortschöpfung, die anders als tradierte Politiken wie Wirtschaftspolitik oder Haushaltspolitik nicht auf das Attribut wirken kann, sondern auf die Art und Weise hinweist, mit der Politik betrieben wird, nämlich klima-sensitiv.
Dabei ist zu allererst festzuhalten, dass Politik wenig nachhaltig betrieben wird. Ansonsten gäbe es keinen Anlass nachzubessern.
Ich erinnere mich an das Grundsatzprogramm der SPD. Das heisst es „Nachhaltigkeit bedeutet: von der Zukunft her denken…” Das ist eine katastrophale Darstellung, wo Nachhaltigkeit ganz einfach die Gesamtheit der ökologischen, sozialen und ökonomische Aspekte des Gemeinwohl sind. Nicht von einem fiktiven oder konstruierten Punkt in der Zukunft muss gedacht werden, sondern unser aller Leben und Wirtschaften muss mit den systemischen Dynamiken synchronisiert werden.
Anleitung zur Eigenständigkeit (Sozialassistierender Integrationslotse, Qualifikation der…, siehe Berufsbild Integrator/in/d)
reverse graffiti
Methodik: …P.A.R.ts-proto-toto.de
Orga
Finances
Narrative
Doku
… ist ein Konstrukt zu Ehren von Frieder Bronner…
Zu seinem 60ten Geburtstag, am 17.02.2018. Es basiert auf früheren Überlegungen und Situationen*, die Essenzen* der Piratenbewegung* politisch schlagkräftig zu machen.
Welches sind diese Essenzen? – Blockchaining… DemokratieUpdate (Demokratie in Bewegung, inkl. Freifunk…)… CarpeDiem (Siutationen schaffen und nutzen, §42…)…
Der Mitgliederentscheid der SPD über eine Regierungsbildung ist die Erfüllung des Postulats, “Situationen schaffen und nutzen.” Mehr Demokratie durch Basisdemokratie (vs direkte Demokratie)
Zeitgleich schafft Luckie mit seiner Utopie-WM das Spielfeld…
Bürgerversicherung: Weil die Belastung von Beschäftigung mit
Ich empfehle mich als Direktkandidat für die kommende Bundestagswahl für Tempelhof-Schöneberg. Ich mach die Direktkandidatur, Kevin den Listenplatz. Ich mach Schöneberg und Friedenau, Kevin Tempelhof…
* braucht Referenzen:
1. Situation – Link zur Situationalen- “Schlaft lang, verdammte dieser Meere (Mähren, Mehren [Überinformation]”…
2. “Essenzen” bezieht sich sowohl auf “das Wesen,” das tatsächlich Effektive (Wirkungsvolle) bzw. dessen normatives Äquivalent (Isomorphismus) und soll gleichzeitig seine spirituelle Konnotation beibehalten. (Siehe auch Seancen, dualistischer Gnostizismus / Maniächismus: Der (gutgöttliche Geist kommt mit dem Menschen in den vergänglichen, weil materiellen, Körper der satanischen Welt und setzt sich dessen und deren Verführungen aus.)
3. “Bewegung” ist eine Harmonie (oder Disharmonie) von Frequenzen und deren Resonanzen
The so-called “New Pact on Migration and Asylum” presented by the EU Commission in September comes as a slap in the face of asylum seekers and refugees still suffering violence and injustice along our borders. It furthermore comes as a slap in the face of those tens of thousands who took to the streets in the past weeks to call for the evacuation of the Greek islands’ camps and for radical change to European migration and asylum policies.
The pact puts returns (i.e. deportations) before the rights of refugees and favours exclusion over protection. There is no plan for a robust solidarity mechanism for the fair relocation of refugees and asylum seekers between European states, while this would be an essential prerequisite for achieving a sustainable decongestion of the Greek islands. The newly proposed “border procedures” will continue to put the responsibility for people seeking protection on countries of first arrival. The pact promotes the creation of new camps in the style of Moria along the borders, which we firmly oppose.
At the same time, there is no even remotely humane and dignified solution for those refugees currently forced to live in camps on the Aegean islands, in Maltese detention centres or anywhere else at the EU’s external borders.
This is why civil society movements and organisations from several European countries call for renewed protests on 15th/16th November. Our wave of solidarity will continue to grow.
Together we are calling on European leaders and the European Commission to act now:
Evacuate “Moria 2.0” and all refugee camps on the Aegean islands. Establish a relocation scheme for all protection seekers arriving at the EU’s external borders.
Stop pretending to wait for a pan-European solution, that never comes. Relocate refugees to other EU member states and provide proper housing, in accordance with the European Convention of Human Rights and the Charter of Fundamental Rights of the European Union.
Put an end to illegal pushbacks at the external borders of the European Union. The EU must not turn away people seeking protection, but must provide safe routes to Europe instead.
Establish an EU-run search and rescue operation in all regions of the Mediterranean.
End the criminalisation of solidarity and humanitarian aid.
Ensure fair asylum procedures for everyone. No decisions based on shady safe third country concepts or average protection rates. No detention of protection seekers.
Implement human rights-based asylum policies that ensure protection, as opposed to exclusion. This requires increased solidarity and responsibility sharing between European countries, and an end to systematic human rights abuses at the borders.
Europeans For Humanity
Europe Must Act
MiGreat
No More Morias
PRO ASYL
Rethinking Refugees – Knowledge and Action
SOSMoria
Vluchtelingencomité Haarlem
Vluchtelingencomité Groningen
Walk of Shame EU
Last update of the signatory list: 16 October 2020
aus Anlass dieses Beitrags muss davon ausgegangen werden, dass das SGE-Pilotprojekt gescheitert ist. Von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Trotzdem wurde seine Umsetzung mehr als sechs Jahre verfolgt. Das Scheitern des Pilot-Projekts soll deshalb nicht heissen, dass nicht verschiedene Aspekte davon gerettet, wertgeschöpft oder recycled werden können. Dazu möchte ich hiermit beitragen.
Ausgangslage: Als Politikwissenschaftler und ehemaliger Propagandist des Bedingungslosen Grundeinkommens begrüsste ich das Pilotprojekt zum Solidarischen Grundeinkommen und entschied mich im Oktober 2019 daran teilzunehmen. Ich wurde einem gemeinnützlichen Träger der Arbeitslosenhilfe beigeordnet und beschäftigte mich jeweils zur Hälfte mit Projektentwicklung, -management und Qualitätssicherung (Nachhaltigkeitsmonitoring) sowie der Anleitung zur Integration und Rehabilitation. Die Beschäftigung bei dem Träger endete sang- und klanglos im Oktober 2024 ohne Weiterbeschäftigung, Vermittlung oder Übernahme.
Ergebnis: P.A.R.ts-pro-toto ist ein Programm der Partizipativen Aktionsforschung. Ich präsentierte es als Teil meiner AEVO Prüfung (2020), betrieb es in den letzten fünf Jahren im Rahmen meines Bezugs des solidarischen Grundeinkommens und etablierte eine Qualitätssicherung. Es steht die Auswertung des Pilotzyklus an.
Nachhaltigkeitsmonitoring – Qualitätssicherung
Der Chatverlauf ist dieser E-Mail als Datei “WhatsApp Chat mit SGE CareFamily ” angehängt.
das in Ihrem Schreiben von… dargestellte Verfahren lehne ich ab.
Als Teilnehmer des Pilotprojekts Solidarisches Grundeinkommen, geh ich weiterhin davon aus, dass,
sollte eine Weiterbeschäftigung bei meinem SGE-Arbeitsgeber nicht möglich sein, und
eine Vermittlung nicht zustande kommen,
ich vom Land Berlin bzw. einem passenden Bezirk übernommen werde.
Zeitgleich erinnere ich, dass ich meinen diesjährigen Resturlaub vom 14. – 25. Oktober nehmen werde, wie lange geplant und angekündigt, um das von mir initiierte Geflüchteten Projekt in Bosnien zu besuchen. Ich nutze die Gelegenheit, um zu reiterieren, dass das Pilotprojekt sehr viel erfolgreicher gewesen wäre, wenn auch nur meinem Vorschlag zur Aufhebung der Restriktion der Arbeitsstätte in Berlin aufgehoben worden wäre und ich meine Arbeiten in Bosnien nicht hätte in der Urlaubszeit erledigen müssen.
Sollte es zu einer Übernahme durch das Landes Berlins bzw. eines Bezirks kommen, so bitte ich folgenden weiteren (bedauerlicher Weise ebenfalls seinerzeit abgelehnten) Vorschlag an das SGE-Projekt aufzugreifen und mich bei gleichen absoluten Lohnkosten und in entsprechend relativer Teilzeit auf der Stufe E12/13 zu beschäftigen. Diese kostenneutrale Ajustierung ist angezeigt, um meine Qualifikationen zur Wirkung zu bringen. – Sollte das immer noch nicht möglich sein, so gehe ich im Weiteren davon aus, dass ich die Praxis meiner Arbeit für den Träger in Zukunft für das Land Berlin bzw. einen Bezirk fortführen werde.
Hallo Herr Nagy,
Nach mündlicher Ankündigung von Herrn Rouditser am Freitag Morgen wollten Sie diese Einladung verschriftlichen. Aus Erfahrung mit nicht eingehaltenen Ankündigungen muss ich auch in diesem Fall davon ausgehen, dass Sie kein Interesse daran haben, die Früchte meiner Arbeit wertzuschätzen. Entsprechend gehe ich nur beiläufig auf die angekündigten Konzepte ein und nehme die Gelegenheit wahr, Sie entsprechend der letzten Vorkommnisse in den Rahmen meiner Teilnahme an dem SGE-Pilotprojekt zu setzen.
Ich darf ein bisschen weit ausholen:
Ich hatte eine Auseinandersetzung mit…:
Zu einer Veranstaltung zur der ehemaligen Kohlenhandlung von Julius und Annedore Leber – ich meine es war zur Bewilligung von Lotto-Mittel – erläuterte sie die neueste Planung. Ich wies darauf hin, dass das öffentliche Konzept-Papier diese neue Planung nicht berücksichtige. Sie beharrte, dass sich ja nicht die Konzeptionierung geändert hätte, sondern nur die Planung. Bis heute haben die Lotto-Mittel zu keiner baulichen Veränderung geführt wie konzeptioniert und (ursprünglich) geplant.
Ich möchte mit dieser Anekdote zweierlei zum Ausdruck bringen:
1. Ein Konzept steht nicht für sich alleine. Vielmehr steht es am Anfang eines gesamtheitlichen, dynamischen Prozess und bestimmt nachfolgende Phasen der Planung, Umsetzung, Qualitätssicherung und Wirkung (M&E).
2. Frau… ist bekannt: Sie war / ist Vorsitzende des Annedore-Leber-Bildungswerk, einer sozialen Einrichtung, deren Geschäftsbereich sich mit jenem von CareFamily überschneidet bzw. an ihn grenzt. So hat beispielsweise T. ihre Ausbildung zur Bürokauffrau dort absolviert. Excel hat sie dabei nicht gelernt. Frau… war / ist außerdem Abteilungsleiterin in der Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales, als solche maßgeblich verantwortlich für (die Umsetzung des/) das SGE-Pilotprojekt. Frau… ist schließlich langjähriges SPD-Mitglied im Kreis TS und war tragend für die Bürgermeisterschaft von A.Schöttler, das Bundestagsmandat von M. Rawert, sowie das Kabinett Wowereit-Sarrazin mit… bzw. Michael Müller.
Die Narrative des Zustandekommen des Pilotprojekts Solidarisches Grundeinkommen, wonach ex-Piraten (insbesondere…) Michael Müller dafür lobbyiert haben, den Forderungen nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen den Wind aus den Segeln zu nehmen, ist weitgehend akzeptiert.
Methodik
Jedes Projektmanagement umfasst Planung, Umsetzung und Qualitätssicherung.
Zyklisches Projektmanagement entspricht dem Modell der vollständigen Handlung.
Dada[SystE]MiMaiM’Ick’s
Die emisch-systemische Prozesssteuerung
Das Freifunk-Glöckner-Kollektiv #infofrei
KUNST
AKTION
AWbB
methodik: P.A.R.ts-pro-toto.de
Bayes’ Law
Creative Commons
0cc4@mimaimix.de
hobos glocales
Die Verteidigung der Roten Insel
Der partizipative Beobachter des sozialpädagogischen Paradigmenwandel.
Was das SGE tun kann:
– Stellen schaffen: die Verkrustung der Personalpolitik durchbrechenen
Hallo Uwe,
ich fühlte mich heute bei Steve Nagy wieder mal unverstanden und hoffe deshalb, Du kannst entsprechend vermitteln:
Wie sich mir die Sachlage darstellt, gibt es ab Oktober niemanden mehr, der oder die den Anleiter in der Friedrich-Karl JC-gerecht machen kann. Dabei bietet sich an, sowohl Angelique als auch Christine – oder sonst wen – dafür einzusetzen.
Das vordergründige Hindernis ist, dass sie ohne Meister-Prüfung, Hochschulabschluss oder AEVO-Prüfung gemäß der Vorschriften des JCs dazu nicht befähigt sind.
Genau aus diesem Grund hab ich schon 2021 – bevor mir mein Email-Postfach bei CareFamily geleert und gelöscht wurde – geraten, die 16i-ler in die AEVO-Prüfung zu schicken und gar angeboten, ihnen das entsprechende Wissen zu vermitteln.
Der Rat und das Angebot ist nach wie vor gültig. Ich bin zuversichtlich, dass – unter verschiedenen Bedingungen, die vornehmlich damit zu tun haben, dass die GF selbstgefällig an einem Erfolg zweifelt und entsprechend intrigiert – das sowohl von den Teilnehmerinnen als auch vom JC her erfolgreich sein wird.
Du führst ins Felde, dass ich selbst nur mit Ach und Krach die Prüfung bestanden hätte, läßt aber außer Betracht, dass es alleine die praktische Prüfung war – und dabei insbesondere meine Hybris – die meine theoretische Ausnahmeleistung gemindert hat. Ich habe keinen Zweifel, dass die praxiserfahrenen Teilnehmer_innen damit kein Problem haben sondern dass wir uns gut ergänzen werden.
Es bleibt zu bedenken, dass eine Aufgabe, die die AEVO Prüfung voraussetzt, eigentlich mindestens nach E09 entlohnt werden müsste. Nun ja, das anzuerkennen, wäre mal eine Aufgabe für jeden Träger von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, bevor irgendeine politische Änderung erwartet werden kann.
Praktisch gesprochen, würde ich einen verbindlichen, exklusiven Vorbereitungskurs für 2-3 Teinehmer_innenim September in der Friedrich-Karl und home office anbieten können. Das extra Geld vom JC für die Qualifizierungsmaßnahme möge auf mein Bonus-/Abfindungskonto gut geschrieben werden.
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Ickes
Hallo Frau Jähner,
untenstehend finden Sie die Kurzinfo, die für Ihre Aufgabenstellung ausreichend sein müsste. Sie ist erzeugt von Chat GPT, das ich zurate zog, weil es mir doch so schwer fällt, über mich selbst zu sprechen. Die Trefflichkeit der generisch erzeugten Kurzinfo unterstreicht die Irrelevanz bzw. Willkür dieser Übung. Zu einer weiteren Bewertung darf ich anführen, dass Googles AI unter Kurzinfo etwas anderes versteht, was im Bezug auf eine Bewerbung eher wie ein stichwortartiger Lebenslauf aussieht.
Die Aufgabenstellung spezifizierte ja auch nicht, dass die Kurzinfo eine biographische Kurzinfo für eine generische Weiterbeschäftigung im Rahmen des Solidarischen Grundeinkommens sein sollte, obwohl mir dieser Zweck schon einleuchtet. Ich gebe zu, dass es mir eher zuwider ist.
Doch so hab ich die paar Zeilen, die ChatGPT unter einer Kurzinfo versteht, als Pitch, Abstrakt oder auch Zusammenfassung allgemein, im Zusammenhang mit Marketing, Wissenschaftlichkeit oder Online-Veröffentlichungen entdeckt und mich darin geübt:
Fieber-schwitzend muss ich mal meinen Frust raustippen. Denn, wie Sie wissen, mache ich dieses Arbeitsverhältnis maßgeblich für meinen Gesundheitszustand verantwortlich.
Ihr Lieben, wünsche einen angenehmen Wochenend-Spurt! In Vorwegnahme meines Monatsberichts lade ich zu der Facebook-Gruppe Projektgruppe Betriebsratsgründung ein. Dort werdet Ihr verschiedene Beiträge finden, mit denen ich mich in letzter Zeit u.a. als Teil des ver-di Vorstands des Landesfachbereichs für Soziale Dienste Berlin-Brandenburg beschäftigt habe. Die Einladung gilt für alle Beschäftigten von CareFamily, also auch MAE- und 16i-ler, jedoch – gemäß gewerkschaftlicher Theorie und Praxis – nicht für geschäftsführende Angestellte. Ich vertraue jedoch darauf, dass die Geschäftsführung auch weiterhin diese Arbeit tolerieren oder gar begrüßen und befördern wird, denn schließlich ist sie auch in Ihrem Interesse. So wird weitere Förderung vom Land Berlin und den Jobcentern von der Umsetzung von Guter Arbeit abhängen, als deren Teil eine funktionale Mitarbeitervertretung verstanden wird. Des Weiteren ist die Mitsprache eine Säule des (ehemaligen) (west-)deutschen Erfolgsmodells, das zu jedem Integrationsprozess dazu gehören muss. Und letztlich wurde verschiedentlich angetragen, Social Media Kompetenzen, insbesondere auf Facebook, im Rahmen der Beschäftigung bei CareFamily einzuüben und zu praktizieren. In diesem Sinne und in Vorfreude auf den gewerkschaftlich erstrittenen fetten Gehaltsscheck nächste Woche: Schönes Wochenende!
Statusreport Sachsendamm:
[Struktur:] Auf dem Gelände soll mit Hochbeeten ein „Urban Garden“ („Nachbarschaftsgarten“) betrieben werden. Es sollen zeitgemäße, sprich (ökologisch, sozial und wirtschaftlich) nachhaltige Stadtpflanzen gezüchtet und an die Nachbarschaft abgegeben („verspendet“) werden.
„Der Träger“ ist zuständig für die anfallenden Gartenarbeiten. Dafür beschäftigt er (a) zwei Gartenassistent/innen (Profil: prekär beschäftigte junge Menschen aus dem Bezirk, Kal.&L.S.) auf Minijobbasis, finanziert aus dem IBB AWBB Programm.
Der Träger beschäftigt außerdem (b) einen arbeitsverhinderten Handwerksmeister (aus SZ, T.J.) aus ebenjenen Programmmitteln und (c) einen ehemaligen UMF als Auszubildenden mit entsprechenden Fördermitteln von der Jugendarbeitsagentur.
[Aktivitäten:] Der Träger ist außerdem zuständig für die Programm-Entwicklung der „Ideenwerkstatt“, die insbesondere (a) eine Arbeitsgelegenheitsmaßnahme sowie (b) eine niederschwellige Notunterkunft nach dem Neuköllner Modell vor sieht, und (c) eine mögliche Heimstätte schafft für die traditionsreiche, aber seit dem Auszug von Potse und Drugstore und durch Corona verwaiste „autonome Jugendkultur Schönebergs“.
[detailierte Aktivität a:] Die AGH-Maßnahme umfasst nachbarschaftliches Engagement, also gemäß der Positivliste keine Gartenarbeiten sondern insbesondere die Abgabe der Samen und Setzlinge an die Nachbarschaft sowie die Beratung zu und Promotion der Züchtungen.
[Timing a:] Idealer Weise möge die (JCts/nk-finanzierte) AGH-Maßnahme den Anfang machen, um die zugewiesenen aber arbeitsstättenlosen Teilnehmer_innen von CareFamily aufzufangen. (Die NK-Teilnehmer könnten möglicherweise durch eine Partnerschaft mit dem in NK-ansäßigen Signal23 U.G. aufgefangen werden, der in der Vergangenheit 16i-ler beschäftigt hat)
[Financing a:] Finanziert werden müssten zunächst insbesondere zwei Dixie-Klos, bevor eine entsprechende Partnerschaft mit der ehemaligen Teske-Schule im geländegleichen Fachvermögen von FM des BAts geschlossen werden kann.
[detailierte Aktivität b:] Die Reinigung der Dixie-Klos, sowie der nachgeordneten „Wohnboxen“ möge durch ein Projekteigenes Start-up-Unternehmen der Trockeneisreinigung erfolgen…
[Wirkung:] Das soll einerseits der Integration und einem sozialen Ausgleich im (bez. am Rand des) neuen Stadtquartiers dienen, andererseits den Teilnehmenden integrativen Kontakt und Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten im Rahmen der Entwicklung des neuen Stadtquartiert bieten.
Hallo Herr Rouditser,
Ihr Wunsch über WhatsApp, als Interessenten für das Grundstück am Sachsendamm in engere Erwägung gezogen zu werden, hat mich zum Jahresanfang (überrascht und) sehr gefreut. Bislang hab ich mich diesbezüglich ja eher eigenständig und ohne Feedback, Unterstützung oder Bekräftigung von seitens CareFamily voran getastet. Dabei glaube ich schon, dass dieses Projekt erfolgreich nur gemeinsam gestemmt werden kann.
Meine Information war nicht ganz richtig: Es wird heute wohl immer noch zu keiner Entscheidung von seitens des zu vergebenden Fachbereichs Facility Management kommen. Die letzte Nachricht aus der koordinierenden Wirtschaftsförderung war vielmehr, dass die zweite Runde des Interessensbekundungsverfahrens morgen abgeschlossen sein wird und danach eine gemeinsame Begehung des Grundstücks vorgesehen ist.
Gleichzeitig stellt sich (für alle Beteiligten) die Frage, was mit dem Grundstück gemacht werden soll, und wie. Meine Konzeptionierung als Urban Garden ist sicherlich eine gute Basis, wird aber zu kurz greifen. Der Ansatz, AGH bzw. auch 16i-ler dort zu beschäftigen mag die Bedarfe von CareFamily und eventuell des Jobcenters erfüllen, droht jedoch auch an institutionellen Eitelkeiten, Bürokratie und Mangel an Kommunikation zu scheitern. So hab ich immer noch keine (innovationsträchtige) Lösung bzw. Antwort dafür gefunden, wie sich IBB mit JC Begünstigungen kombinieren lassen. Oder auch wie sich AGHs, (16i-ler), (mehraufwandsentschädigte) Ehrenamtliche und Freiwilligendienstler zweckdienlich kombinieren lassen, wie es z.B. der Kulturring seit Jahren in der Crellestrasse praktiziert.
Weitere Möglichkeiten ergeben sich aus der Partizipation an der Entwicklung der Schöneberger Linse: Ein „Team Sachsendamm“ (unverfänglicher Arbeitstitel anstelle eines Vereins Samenspender) möge die Mitgestaltung dieses Entwicklungsgebiets facilitieren. Konkret ist von Bezirksseite eine Ideenwerkstatt für das nördliche Parkdeck am Südkreuz, sowie ein Beteiligungsverfahren zur Baulogistik im ersten Halbjahr dieses Jahres vorgesehen. Mit dem Signal 23 e.V. hab ich dafür einen passenden Partner, mit dem §42BezVG das passende Instrument zur Hand. Leider haben Sie sich ja so vehement dagegen gesträubt, dass CareFamily an den Sitzungen des bezirklichen Partizipationsrats teil nimmt, sodass eine Befürwortung von dieser Seite verkompliziert sein wird. Nichtsdestotrotz ist der diesbezügliche Abgabetermin am Freitag, den 5.01.23 in Erinnerung zu rufen.
Das Grundstück am Sachsendamm mittelfristig als Ort für „laute Veranstaltungen“ des lange benötigte Haus der Jugend zu etablieren, ist hingegen auf großes Interesse beim SPD Jugend-Stadtrat gestoßen, dessen politische Durchsetzungskraft allerdings vielleicht gerade nicht die stärkste ist. (Was ggfls. die Notwendigkeit einer Forcierung aus der Bürgerschaft bekräftigen würde.)
Was mich und meine Rolle dabei betrifft, so verfolge ich dieses Projekt einerseits als „Übung- und Beschäftigungsfeld“ bei CareFamily wenig aussichtsreich und eher leidenschaftslos andererseits durchaus in der Erwartung an eine Bekräftigung meiner professionellen Kompetenzen bzw. nachhaltige Wirkung auf meinen beruflichen Werdegang.
Nochmals mit den besten Wünschen für’s neue Jahr und schönen Grüßen,
Michael Ickes
was soll das alles..?
Bullshit-Jobs werden kreiert, wie die Anleiterstelle von AGH-Maßnahmen. Warum?
einzig und allein, um Menschen der privatwirtschaftlich arbeitenden Menschen zuzuführen, um die Sozialkassen aufzufüllen und um sie zu knechten.
Hallo Herr Rouditser,
Vor der offiziellen Übergabe am Freitag möchte ich unsere bisherigen Übereinkünfte abgeglichen und festgehalten wissen.
Ich gehe davon aus, dass ich die Position (des stellvertretenden) und die Funktion des An- und Projektleiter ausfüllen soll. Das ziehe ich aus der Theorie und Praxis der bisher von mir beobachteten „Projekte“ von CareFamily.
(Ich schreibe Projekte in Anführungszeichen, weil ich in der Vergangenheit feststellen musste – und unerwidert berichtet habe – dass in der praktizierten rudimentären Form, insbesondere ohne Zielverfolgung, nicht von Projekten im fachlichen Sinn gesprochen werden kann.)
Ich möchte die entsprechenden Aufgaben der Klarheit wegen trennen und beginne mit jenen des Projektleiters:
Abweichend von der beobachteten Praxis sieht die Projektbeschreibung vor:
„Sammlung von Spenden aller Art… und Übergabe an karitative Einrichtungen…“ – Ich sehe darin eine Bestätigung meines bisherigen Betreibens, insbesondere Wir-packen’s-an, aber prinzipiell auch andere Organisationen gemäß den übergeordneten Interessen des Vereins (z.B. Roma-Organisationen, weil wir ihnen mit der Verwertung von Kleidern eine traditionelle Einnahmequelle verbauen und weil die Annäherung und Einbindung von Sinti und Roma auf der Agenda der Jüdischen Religionsgemeinschaft steht, die den Verein mit begründet,) zu begünstigen.
Ich weiss, dass es nicht der Habitus des Unternehmens ist, die
Was ist, was soll?
ich wünsche nochmal einen Guten Rutsch (rosch ha schono) und möchte die Gelegenheit nutzen, um wieder einmal zu versuchen, unser Arbeitsverhältnis auf einen gegenseitig erträglichere Weg zu lenken. Denn es ist immer noch so, dass ich über Erwartungen, Aufgaben und Rechenschaft völlig im Dunkeln gelassen werde.
Ich habe meine Bemühungen, Klarheit zu schaffen zum Ende letzten Jahres schleifen lassen, weil ich durchaus interessiert daran bin, zu erleben wie diese Praxis von CareFamily funktioniert und weil mir die zugestandenen Freiheiten gewisser Maßen gut tun, meine eigenen Baustellen abzuarbeiten und meinen eigenen Weg zu finden. Zwischenzeitlich stoße ich damit allerdings an die Grenzen und finde mich zurück gefallen auf einen beruflichen Entwicklungsstand weit vor meinem
Ich danke Ihnen für die Unterstützung meiner Bewerbung
Care Family SGE-Treffen
Rosegger, 28.07.2020 13:30 – 15:30
Gesprächsnotizen
0. anwesend waren alle interessierten SGEler von Care Family, sowie Herr Nagy zu Beginn des Treffens.
1. Zweck des Treffens war der Erfahrungsaustausch unter den SGElern von Care Family.
2. Krankheitsbedingt war die formgerechte Einladung untergegangen. Es wurde vereinbart, dass für zukünftige Treffen Katharina verantwortlich ist, Michael I. stellvertretend.
3. Mängel in der Transparenz der Kommunikationswege mit Folgen für die Entscheidungsfindung und Verbindlichkeit wurden identifiziert. Als gutes Beispiel für die Kommunikation wurde der Google-Urlaubsplan identifiziert. Der soll promotet werden. Katharina fungiert als zentraler Hub für die Pflege.
4. Die Whats-App-Gruppe möge ebenso genutzt werden, um einander auf dem Laufenden zu halten.
5. Ein Überblick über die Maßnahmen ergab, dass ab Montag alle Standort wieder (Teilnehmer-begrenzt) operativ sind, bis auf Steglitz, wo dieses Jahr keine MAE Maßnahmen mehr statt finden werden.
6. In Steglitz läuft das SODEG-Programm weiter, gemäß dessen unsere Corona-bedingt freien Ressourcen und Kapazitäten für die Abfederung der Epidemie-bedingten sozialen Auswirkungen vorgehalten werden. Das Programm beinhaltet Öffentlichkeitsarbeit, doch Zugang zu den entsprechenden Publikationen gestaltet sich als problematisch. Katharina wird sich diese Woche zielgerichtet damit beschäftigen.
7. Die Jahresplanung 2021 für Steglitz ist in Vorbereitung. Care Family eruiert, inwiefern wir im Bereich Obdachlosigkeit tätig werden können, sollen und wollen. Es wurde festgestellt, dass wir implizit durchaus positive Erfahrungen haben. Ob die allerdings ausgerechnet in dem bürgerlichen Bezirk Steglitz zu replizieren und skalieren sind, bleibt erst einmal fraglich. Obdachlosigkeit ist jedenfalls eine Priorität für (die Linken in der Regierung des /) das Land Berlin.
8. Es wurde festgestellt, dass die Gemeinwohlorientierung des Vereins stärker herausgearbeitet werden sollte, weil dem Verein sonst die (Steuervorteile der) Gemeinnützigkeit entzogen werden könnten.
9. Es wurde berichtet, dass das Qualifizierungsbudget des SGE Programms abgerufen werden sollte. Verschiedene Entwicklungsperspektiven wie Öffentlichkeitsarbeit und Lohnbuchhaltung wurden vorgestellt.
10. Bezüglich einer vereinheitlichten Außendarstellung hat Michael I. wieder genervt. Was denn sozial Bedürftigte seien? Eher wohl sozial Benachteiligte. Bezüglich des pc Genderings wurde der ästhetisch ansprechende Asterix erwähnt sowie die disruptive explizite ad hoc Verwendungsstrategie. Und schließlich wurde MS Comic Sans zum Ideal erhoben.
11. Für das nächste Treffen wird ein Termin Ende August anvisiert, auf dass sich ein Zyklus von zumindest alle 2 Monate einstellen mag.
Montag Morgen
eine alte Bekannte wartet schon vor der Tür.
Die Kollegen sind genervt, verbieten der Frau Zutritt mit dem Hinweis, dass „eigentlich“ nur zehn Stück pro Monat mitgenommen werden dürfen.*
Sie versteht nicht…
Sie gibt zu verstehen, dass sie sehr wohl die Ware auf dem Markt verkauft. Um ihre Familie zu ernähren…
Es gäbe Beschwerden aus der Nachbarschaft, dass nur noch Mangelware für andere übrig bleiben würde. Die Kollegen beschweren sich, dass sie auch verkaufen könnten.
Dabei tun sie das ja implizit auch. Indem sie sich routinemäßig die Rosinenstücke aus den Spenden heraus picken, damit eine kostenpflichtige Neuanschaffung sparen bzw. ausrangiertes dem monetären Verwertungszyklus zuführen.*
…
Ich habe eine dezidierte Meinung dazu: Ich denke, wenn offensichtlich bedürftige Menschen Geld mit dem Auswurf der Konsum- und Wegwerfgesellschaft machen, dann zeigen sie Leistung und Integrationswilligkeit.
Es besteht ein gegenseitiges kulturelles Missverständnis…
Ein anderes Modell, das die anderen Kleiderkammern praktizieren, ist, dass sie die Ware für einen kleinen Obolus herausgeben, damit eine gewisse Wertschätzung der Ware sicher stellen. Und die Einnahmen „zu 100%“ (Nachbarschaftsheim Steglitz) der Flüchtlingshilfe zugute kommen lassen….
warum dann nicht auf das alte System zurückfallen? – Weil eine Überprüfung der Bedürftigkeit übergriffig ist und Nicht-Registrierte, wahrlich Bedürftige am untersten Rand der Gesellschaft, leer ausgehen.
zumal wir alle mit dem Angebot unser Einkommen rechtfertigen…
ist stellvertrend die der Produktion eines Comics:
Seite: Cornu Spirale Anfahrt Re:publica…
die Struktur des emisch-systemischen Prozesses
Die Struktur des emisch-systemischen Prozesses ist die eines komplexen neuronalen Netzwerks.
Monarden, Oktilionen,
Ein Prozess ist ein Objekt des Universalschemas. Gemeinsam mit den statischen Phänomenen sind sie der dynamische Teil des potentiellen Inputs, Outputs und / oder der Rahmenbedingungen. In der Kommunikation können sie außerdem Sender, Medium und / oder Rezipient sein.
…Seite: Alex Vater erzählt von Mondaden
die emisch-systemische Analyse
wir werden alle sterben.
nein werden wir nicht. Die Privatwirtschaft wird sich in´s Universum verabschieden und uns dann vollständig an der Matrix hängend zurück lassen.
Durch den Wannseebahngraben verläuft das Hochkapazitätenkabel des internationalen Kommunikationsunternehmens Vodafon, das einen ununterbrochenen Datenfluss vom Berliner Südkreuz nach Rajkavik… und weiter nach Timbaktu… anbietet. Ein Finanzprodukt, das auf die Realisierung eines absurden Plans setzt.
Chai (Xijung?) ist bekannt als die Gespielin der ehemaligen Staatspräsidentin von Südkorea, die widerrum die Tochter des Staatsgründers ist, aber wegen Inkompetenz aus dem Amt gedrängt wurde. Chai wurden ihre Inkompetenzen zur Last gelegt und sie wurde des Hochverrats in mehreren Fällen angeklagt. Doch sie war nach Berlin geflohen und dort untergetaucht. Protegiert wurde sie dabei von gerade jener DAAD-Mitarbeiterin, die wir als die Frau des HERrn kennengelernt haben.
2 die liquiddemokratische Bereichsentwicklungsplanung
B&B – Bürokraten und Bauern, die Achse der korrupten Junker
die live-liquid fishbowl agora
§42BezVG – die Antwort auf die Frage nach Bürgerbeteiligung, Bürgerhaushalt und der lqd BEP
Normenkontrolle
(dezentrale Geflüchtetenunterbringung)
3 geLEBtER Widerstand
Kohlenhandlung – Occupy Schöneberg – die Verteidigung der Roten Insel – #besetzen (G87, drugstore)
Eine Elite räumt sich Privilegien ein. Das Privileg, es verdient zu haben. “du bist so verschlossen,” sagte sie am Kieselstrand sitzend. Ich erzählte die gerade die Verteidigung der Roten Insel.
Adleraugen züchten: Retortennerven wachsen an Sensorenzellen. Willensloses Sein ist Autoritarismus.
G87 #besetzen
hobos glocales
Farben Braune
Remise
++
“gesellschaftliche Teilhabe” betitelten sie ihre politische Forderung
Mein bildungspolitisches Interesse rührt insbesondere aus der Eignung dieser Methode zur (internationalen / interkulturellen) Lehrplan-Entwicklung, wie ich sie nierderschwellic (non-invasiv) betreibe.
Ich denke, wir sind an einem Punkt der gesellschaftlichen Entwicklung angelangt, an dem wir sagen können, dass ein jeder Mensch über 18, der / die sich willentlich zwei Jahre darauf vorbereitet hat, eine Hochschulreife erworben hat.
entwicklungspolitisch
nachhaltig
sozial
wirtschaftlich
Social Media Productions
Charmeoffensive §42BezVG: Sie dürfen so groß werden, damit sie die Klappe halten. (Dilbert-Prinzip)
Mein Lieblingsabschnitt der Berliner Polizei übersprühte heute Hakenkreuze Leider nur mit Kreidespray,” meinte ein Ordnungshüter, “und professionelle Sprayer sind wir auch nicht,” fügte der andere hinzu.
Liberalismus: Sozialisten und Konservative sind der Feind des Populismus und des…