Juni AfA

“Weil gestern abend bei der AfA Maurice Hoefgen (Referent der Bundestagsfraktion der Linken) Erwähnung fand… https://www.youtube.com/shorts/S474hgP75qQ(Friedenauer WhatsApp Gruppe)

Aber eigentlich ging’s ja um die Verwaltungsreform sowie den Sparhaushalt. Letztere Betitelung hat Lars Rauchfuss nicht gefallen, weil es ein Euphemismus sei. Es ginge offensichtlich nicht ums sparen sondern ums Streichen. Das könne man schön finden oder auch nicht. Ihm sei zuletzt daran gelegen, dass die PMA von 3 Milliarden vor Verabschiedung aufgelöst wird, so dass sich so Überraschungsstreichungen wie zuletzt in der Kulturförderung erlebt, nicht wiederholen.

So ganz ersichtlich war diese Forderung nicht. Ich mein, was da im letzten Haushalt abging ist doch eher ein Zeichen dafür, dass man sich nicht einigen konnte, bzw. dass man sich darauf geeinigt hatte, dass ohne Sondervermögen kein ordentlicher Haushalt aufzustellen oder zu führen sei. So möge es auch diesmal sein: Es werden die 100 Mrd aus dem Sondervermögen, die für die Kommunen vorgesehen sind, gebraucht, um die PMA im Doppelhaushalt 26/27 aufzulösen. Dann muss der Fokus sein, den Druck über den Städtetag und den Bundesrat zu organisieren, um das Realität werden zu lassen. Alles andere ist eitle Augenwischerei.

Ähnlich sieht’s bei der Verwaltungsreform aus: 4000 mühselig zusammengetragene Verwaltungsaufgaben werden wohl neuen Zuständigkeiten und senatlichen Fachaufsichten zugeordnet werden. Eine Verbesserung ist damit eher nicht zu erkennen. Statt dessen zeigen sich Verwaltungsmitarbeiter_innen, die das Chaos mitgetragen haben, uneinsichtig und verteidigen der Verwaltung ihre Unzulänglichkeiten:

“Es war sicher nicht alles korrekt, was er gemacht hat. Gerade bei der Vergabe der Aufträge. Aber ich selbst habe im Corona-Krisenstab der Senatsverwaltung gearbeitet und weiß, dass viele Dinge sicher nicht korrekt gelaufen sind. Aber ich weiß, dass es immer darum ging Menschenleben zu retten. Deshalb wäre jetzt das Zeitfenster aus Corona zu lernen und uns auf die nächste Pandemie vorzubereiten. Dazu wird nur niemand bereit sein, wenn es nur darum geht einen Schuldigen zu finden und Leute an den Pranger zu stellen. Wir sollten uns fragen, was uns wichtiger ist.” (ebda)

…Und weil letzte Woche die Gründungsversammlung des AK sozialer Klimaschutz war, der sich mit der kommunalen Verantwortung für den Klimaschutz stark machen will: Auch dort wird die Forderung nach Investitionsmitteln fahrlässig ausgeklammert. Dabei muss das die primäre Aufgabe der Kommunalpolitik sein: Die Verantwortung dafür, die nötigen Mittel einzuwerben und zum Nutzen der Menschen vor Ort zu verwenden. Entbürokratisierung, wie insbesondere für die europäischen Fonds gefordert, ist auch hier eher eine Nebelkerze und zeugt von einem Unverständnis der notwendigen Transformationen.

Anti-Thesenpapier kommunale Soziale Klimapolitik

 

 

 

Am Rande der Gründungsveranstaltung des

AK
Nachhaltigkeit

im Kreisbüro der
SPD Tempelhof-Schöneberg in der Crellestraße

an meinem Geburtstag

am Donnerstag, den 12.06.2025

um 19 Uhr,

lade ich ein zum

 

肉骨茶

(und ggfls. einer vegetarischen Variante)

…afterparty in der Bülowstrasse 54…

Der AK will gar nicht Nachhaltigkeit heissen, sondern Soziale Klimapolitik.

Die These ist Soziale Klimapolitik, die Anti-These Nachhaltikeit, die Synthese Nix (der Kleinste Gemeinsame Nenner).

Besser: Soziale Klimapolitik ist das Medium um zum Ziel der Nachhaltigkeit zu gelangen. Wir schaffen die Strukturen!

[15:54, 3.6.2025] Sabine Hübner: Lieber Michael, danke für das Angebot! Ich bringe das am WE in unsere Terminvorbereitung ein. Vegetarisch wäre aus meiner Sicht Voraussetzung😉. Ich habe keine Ahnung, wieviele Leute zum Gründungstreffen kommen. kommen, vermutlich nicht sehr viele😢. LG Sabine
[15:59, 3.6.2025] Michael Ickes: ich würde halt n paar Leute ziehen… vornehmlich von außerhalb der SPD, aber die kann ich draußen beschäftigen… ich weiss, das ganze Ding ist erstmal nicht sehr nachhaltigkeitsagendamäßig, aber kann schon so umgedeutet werden…
[18:20, 3.6.2025] Sabine Hübner: Geht es darum, den Terminkonflikt zwischen der Gründung des AK Sozialer Klimaschutz und Deinem Geburtstag zu lösen? Dem AK (wenn er zustande kommt) kannst Du Doch auch später anschließen. Falls Du im Vorstand mitarbeiten möchtest: Es ist nicht unüblich, Leute in Abwesenheit zu wählen. Oder wir schaffen mehr Positionen, als wir unmittelbar besetzen können und wählen bald nach. Kurzum: Die Mitarbeit im AK kannst Du verschieben, Deinen Geburtstag nicht.

[16:57, 9.6.2025] Michael Ickes: Liebe Sabine, habt Ihr schon ein Manifest, Programm oder so? Ich hab mir ein paar Gedanken gemacht und komme noch nicht so ganz klar mit einem “sozialen Klimaschutz” (auf kommunaler Ebene). Geht es um die (top-down) Umsetzung eines (existenten?) sozialdemokratischen Programms zum Klimaschutz, um das Hineinwirken in eine solche Programmatik (bottom-up) oder um einen “Grassroots-Aktivismus”?
[17:04, 9.6.2025] Sabine Hübner: Wir wollen sehr konkret für den Bezirk ein Programm entwickeln und dazu den Austausch mit den Mitgliedern suchen. Zielgruppen sind vulnerable Gruppen (Obdachlose, Ältere….), Unternehmen. Wir wollen ein Think Tank für Fraktion und Partei sein, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die nahende Berlin-Wahl.
Wir arbeiten mit im Forum auf Landesebene. Dazu ein Papier im Anhang. Es gibt gute Beispiele, an denen wir uns orientieren können, zB Xhain.

Soziale Klimapolitik soll die Antwort der Sozialdemokratie auf die Herausforderungen des Klimawandels sein.

Die Herausforderungen sind…

  • jene des Wandels
  • jene des Klimas
  • jene der Sozialdemokratie…

Klimapolitik ist eine Wortschöpfung, die anders als tradierte Politiken wie Wirtschaftspolitik oder Haushaltspolitik nicht auf das Attribut wirken kann, sondern auf die Art und Weise hinweist, mit der Politik betrieben wird, nämlich klima-sensitiv.

Dabei ist zu allererst festzuhalten, dass Politik wenig nachhaltig betrieben wird. Ansonsten gäbe es keinen Anlass nachzubessern.

Ich erinnere mich an das Grundsatzprogramm der SPD. Das heisst es „Nachhaltigkeit bedeutet: von der Zukunft her denken…” Das ist eine katastrophale Darstellung, wo Nachhaltigkeit ganz einfach die Gesamtheit der ökologischen, sozialen und ökonomische Aspekte des Gemeinwohl sind. Nicht von einem fiktiven oder konstruierten Punkt in der Zukunft muss gedacht werden, sondern unser aller Leben und Wirtschaften muss mit den systemischen Dynamiken synchronisiert werden.

Flucht in der Kommunalen Entwicklungszusammenarbeit

UN SDGs – M&E, 10.7.2

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Wahrnehmung, die Krise der

Wahrnehmung, die Krise der…

#leichte Sprache

#glossary

Migration ist nicht die Mutter aller Probleme, meinte die Schöneberger Direktkandidatin. Ich fragte nach: Sondern eine Schwester?

Ich hypothesiere, dass wir in einer Krise stecken, die insbesondere zu einer Kritik an unserer Wahrnehmung führen muss. Unsere Wahrnehmung, Sensorik, ist die Struktur Levi-Strauss’s Strukturfunktionalismus, das Subjekt einer jeden Betrachtung und Darstellung, das Individuum Bestimmende.

In der dynamischen (fraktalen…) Trinität von Sein, Werden und Sollen finden wir die Wahrnehmung am Übergang vom Sollen [der Wirklichkeit] zum Sein: Wir beobachten, fühlen, erfahren die Wirklichkeit wie wir uns sie mehr oder weniger wünschen, hence, wie sie sein soll. Das Ego hypothetisiert, analysiert, kreiert und schöpft, synthetisiert, gestaltet und designt. Für die Programmierung, die Produktion und das Handeln, das Marketing und die Verwertung in der Realität. Das sind die lebenswerte Pläne und Wege, eine Landkarte eines Kräftefelds, deren geodätrische Pfade wir nach dem Prinzip der geringsten Wirkung folgen.

Aktivitäten umfassen den Tox o Wox, Photovoltaik sowie Sex und Gewalt. Die Methode ist die von P.A.R.ts-pro-toto. Die Organisation sowie das Berichtswesen ist in der Qualitätssicherung integriert.

Das Output ist die Narrative der Utopia-WM, Pots-Blitz, geLEBter Widerstand, media-res, #infofrei und die #statt Zeit-,…ung.

Soweit mein Jahresrückblick.

 

Flüchtlingspolitik ist Entwicklungszusammenarbeit

Ich war ja die letzten Tage…

  1.  auf dem Seminar zu Flüchtlinge in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit;
    Von Leipzig nach Bonn
    Betreff: Von Leipzig nach Bonn
    Von: MiMaiMix <MiMaiMix@Gmail.com>
    Datum: 25.03.2015 15:54
    An: Mirka.Schuster@ba-ts.berlin.de
    Kopie (CC): MIckes@mimaimix.de

    Liebe Mirka,

    zunächst einmal Dir, dann Verteiler:

    Tamara, Bianca, Studentische Mitarbeiterin von
    Engagement Global in Berlin, August-Bebel, Mersin-Berlin
    e.V., Brgrmstrn, München, Lippe, Pankow, Treptow, Helena
    Jansen, Berghof… Aachen…?

    Bevor du nächste Woche nach Bonn fährst, sollte
    ich dir von dem “Fachtag” zu Flüchtlingen in der kommunalen
    Entwicklungszusammenarbeit letzte Woche in Leipzig berichten.

    Es stellen sich drei Fragen:
    1. Flüchtlinge?
    2. Kommune?
    3. Entwicklungszusammenarbeit (EZ >> #post236[Asci])?

    An Antworten gab es (in ungeordneter Reihenfolge)
    * Sichtbarkeit von Flüchtlingen erhöhen: in der Kommune, in der
    “Community”… Ich sehe darin noch nicht so arg viel Sinn (aber
    Möglichkeiten und eventuell Notwendigkeiten…) –

    * Entwicklungshilfe im Push-Land wird kritisch gesehen:
    Migrationswelle spiegelt die gescheiterte Entwicklungshilfe
    wider, Resettlement-Projekte nach dem Bosnien Krieg, oder auch
    schon zuvor: die Wohnungen für rückkehrende Sowjet-Soldaten
    waren wenig nutzergerecht. Die Problematik liegt in der starren
    Verwaltung, die ist a priori.

    * Entwicklungshilfeprojekte können die Migrationsrouten begleiten:
    Hostel für Westafrikanische Frauen in Marokko, watch-the-med, MareNostrum-Replik

    * Flüchtlingsforderungen an die Entwicklungszusammenarbeit sind:
    Visa-Liberalisierung, freiwilligen Rückkehrern “zirkuläre
    Migration
    ” ermöglichen (Münchner Modell), Kapazitäten
    schaffen

    * Augusto Sandino zeigte letztes Jahr im Bundestag, warum EZ im Zeichen der Flüchtlingsabwehr und Visaregime nicht funktionieren kann.
    * Kommunen als neue Akteure – in der Flüchtlings- sowie der EZ – zeigen eine klare Willkommenskultur
    * Berlin ist so mit das einzige Bundesland, das private
    Unternehmer, nicht einmal anerkannte soziale Träger, mit der
    Unterkunft von Flüchtlingen betraut. Viele, insbesondere NRW,
    ermächtigen die Kommunen. Das wird durch die entsprechende
    Personalausstattung ermöglicht, auch wenn das gepriesene Ideal von max. 50 Flüchtlinge nicht Überfall mehr gehalten werden kann. (siehe BA-Equivalent-Mensch aus Lippe. Mit Bezug auf den Münsteraner Stadtrat.)

    * Flüchtlinge mit einem Hintergrund und Bedarfen an sozialem
    Zusammenhalt kommen in eine sozial verarmende Gesellschaft.
    Heißt das: Flüchtlinge in die Pflege?

    * das Netzwerk Afrique-Europe möge in Mersin repliziert werden;
    * mein Dringlichkeitsantrag an die vergangene BVV, zu behandeln in der April- Sitzung, wurde bestätigt: Hotel Cosmopolis in’s ehemalige Gesundheitsamt!

    An interessante Partner hab ich außerdem getroffen:
    Pankow, Steglitz-Zehlendorf und Treptow-Köpenick. Letztere propagieren vehement ihre interkulturelle Gärten.
    Ich denke ja mehr an die Zitronen:
    Ein von “zirkulären Migranten” betriebener, zollerleichteter
    Zitronenhandel.

    Es gibt auch trianguläre Städte-Partnerschaften…

    Für Berghof bräucht ich noch ein Referenzschreiben der Brgrmstrn.
    Und du wolltest mich noch mit… in Kontakt setzen.

    Für Rückfragen bin ich immer offen. Ansonsten viel Spass in Bonn.

    Viele Grüße,

    Michael Ickes

     

     

  2. zum Open-Space der Citizens for Europe zu “Stadt der Zukunft – Inklusive, Partizipative”;
    1. Mahoods auf den Mittelstreifen;
      • Es geht um meinen Antrag “Mittelstreifen-AG: In 80 Tagen um die Welt”
      • Zu dem schreibt Baldow an einem Entwurf:
      • Mahoods auf den Mittelstreifen

        Es stehen €100.000 für die Getaltung des Grünstreifens an der Urania zur Verfügung. Der ursprüngliche Plan der Mitteltreifen-AG, 20 Soziualfälle aus dem Schöneberger Norden in 80 Tagen um die Welt zu schicken hat sich als nicht realisierbar herausgestellt:

        • Propagonisten der Mittelstreifen-AG sprangen ab;
        • Teilnehmer konnten nicht identifiziert werden;
        • Teilnehmer nahmen von ihrer Zusage Abstand;
        • Teilnehmer litten unter Montezumas Rache auf der ersten Station der Reise;
        • Teilnehmer wurden bei der Einreise in die USA verhaftet;
        • Teilnehmer gingen verlohren;
        • Teilnehmer endeten in ner Opium-Höhle im Norden von Myanmar.
      • Nichtsdesto trotz kamen sie mit verwertbaren Material zurück, insbesondere
        1. zu dem Springbrunnen in Chicago;
        2. zu verwaisten Elefanten im Norden von Myanmar;
        3. zu der Gruppe der http://de.wikipedia.org/wiki/Rohingya
      • Die Mittelstreifen-AG entschied entsprechend:
        1. Die Grünanlagen-Vorstellung von Birk umzusetzen;
        2. Verwaisten Elefanten die Grünflächen-Arbeiten machen zu lassen;
        3. Für deren Supervision, Mahoods aufzunehmen;
        4. dass sich das Projekt durch PR und Fundraising Maßnahmen selbst finanziert, sowie ein Partnerschaftsprojekt in Südostastien. Promotion eines nachhaltigen Umgangs mit Arbeitselefanten in der Entwicklungszusammenarbeit möge ein weiteres Outcome dieses Projektes sein.
      • folgende Überlegungen wurden auf dem Open Space angestellt:
        • Ein paar Blöcke weiter südlich, an der Kreuzung der Hohenstaufenstrasse (leicht zu verwechseln mit dem in Chartlottenburg weiterführenden Hohenzollerndamm) mit der Martin-Luther-Strasse soll gemäß Drs xx/xxx eine “Stadtreparatur” und “Lückenschließung” (Wanske, #statt jan15) statt finden. Der “soziale Kampus”, einer Verbindung des dort ansäßigen Jux-Zirkus mit der Grundschule eröffnet Möglichkeiten der Synergien, nach denen die Elefanten dort unterkommen könnten und als Träger des Partnerschaftsprojektes in Frage käme.
        • Elefanten aus Südostasien einzufliegen, wurde als sub-optimal bezeichnet. Auch wenn derartige Bedarfe aus den Partnerländern angemeldet würden, wäre es vorzuziehen, verwaiste Elefanten aus europäischen Zirkussen aufzunehmen. Ob hier Bedarfe bestehen gilt es zu recherchieren. Die Bedeutung dieses Projekts, deduktiv die Möglichkeit der Aufnahme zu eröffnen und nicht induktiv auf prä-identifizierte Bedarfe zu reagieren, wurde unterstrichen.
        • Ebenso wurde festgestellt, dass es ungewöhnlich ist, bestimmte Flüchtlinge einzuladen anstelle die hießigen Flüchtlinge zu priorisieren. Es wurde entschieden, dass zunächst in der existierenden Flüchtlingsgemeinschaft nach Mahoods gesucht werden sollte. Es wurde aber auch herausgearbeitet, dass
          1. die “Klasse” der Mahoods möglicher Weise keine repräsentative und/oder globale Vertretung hat, die dem Phänomen des sozialen Zusammenbruchs von Mahoods mit der Technologisierung traditioneller Arbeitsmethoden und Entbindung der intensiven, persönlichen Bindung von Elefantentreibern zu ihren Tieren gerecht wird. Alkohol- und Drogenprobleme wurden als Problemfelder benannt. Als Good Practice wurde das Reintegrationsprogramm von Leuser International auf Sumatra erwähnt, wo GAM-ex-Kombattanten als Parkwardens mit Elefantenpatrullien ausgebildet und eingesetzt werden.
          2. berechtigter Weise anzunehmen ist, dass in der Rohingya-Flüchtlingsgemeinschaft, Mahoods sein müssten. Der Roman “Glass Palast” wurde in diesem Zusammenhang erwähnt. UNHCR Malaysia wurde erwähnt (“n Gruß an den Repräsentanten von M.Ickes”). Die Flüchtlingspolitik sei eine globale Verantwortung: Wenn sich hier in Deutschland Möglichkeiten ergeben, Partner in Südostasien zielgerecht zu entlasten, dann ist das ein Beispiel für gute internationale Zusammenarbeit. Deutschland (Berlin, TS) könnte als Facilitator der Integration und Rehabilitation von Mahoods dienen, indem es beispielsweise den nachhaltigen Einsatz von Arbeitselefanten unter westafrikianischen Flüchtlingen propagiert. Verbindungen mit dem Programm “zirkuläre Migration” von Hobos Glokal, dem Resettlement-Programm des BdIs sowie der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit kamen zur Sprache. Wiederum ginge es um eine deduktive Vorgehensweise.Des weiteren kam zur Sprache, dass
          3. die Arbeit mit Elefanten eine äußerst postitive Wirkung auf traumatisierte Flüchtlinge generell hat;
          4. dass ein stadtplanerischer Zugewinn in dem nachhaltigen Einsatz von Arbeitselefanten besteht.
            Es möge dem Bezirksamt anheim gelegt werden, der BVV eine MzK zur Drs. entsprechend dieser Proceedings zu erlassen.

Camelback

Weiterleitung von J.Galtung, Konflikttransformation Toolbox…

Der Kamelrücken verläuft wie eine logarithmische Glockenkurve… Sie dient als Grundlage für das Curriculum Vitae – Lebenswerte Pläne & Wege.

es könnte ja wer sagen, Humbug, doch was ist das für ein Kriterium?

lebensWerte Pläne- & Wege, hier: Problembaumanalyse I / 3 nach P.A.R…. AWbB

außerdem:

Konzeptionalisierung

war eine selten klare Anweisung der Geschäftsführung von CF, wo ich im Rahmen des Solidarischen Grundeinkommens angestellt war. Sie bezog sich auf meine Qualifikation als Projektmanager, die ich im Rahmen des Pilotprojekts unter Beweis zu stellen suchte.

Integration und Rehabilitation ist das Programm das ich seit meiner Zeit in Aceh verfolge.

Frühzeitig stellte sich heraus, dass das Problem darin besteht, dass kein Projekt zum Managen existiert. Um sich als Projekt zu qualifizieren, fehlt den Unternehmungen von CF allein schon der zeitlich abgeschlossene Rahmen, ganz zu schweigen von einer Zielsetzung oder systematischer Planung. Die Maßnahmen, die CF im Auftrag der Jobcenter durchführt, konnten am ehesten als Projekte verstanden werden, sowie das SGE Pilotprojekt an sich. Entsprechend fokusierte ich mich auf die Entwicklung von Arbeitsbeschaffungsprojekten, betrieb das SGE Pilotprojekt sowie mein Programm der gesellschaftlichen Integration und persönlichen Rehabilitation als partizipierenden Beobachter.

Planung: #statt ist ein Meme, das ich während meiner Zeit in der BVV ts entwickelte. Ursprünglich war es die Kennzeichnung des Stadtenwicklungsausschuss, der sich aus Stadtplanungsausschuss, analog zu einer politischen Umstrukturierung der Verwaltung, umbenannte. Ich musste erleben, dass der Ausschuss sich weder mit Planung noch mit Entwicklung befasst und nannte ihn entsprechend den Statt Plan- und Entwicklungsausschuss.

Die dilettantistische Arbeitsweise des Ausschusses bestimmt maßgeblich die politische bzw. gesellschaftliche Realität im Bezirk und spiegelt sie darüber hinaus wider. Außerdem passt sie mir als anarchistischem Verfahrenskritiker. Nichtsdestotrotz bin ich von der Konrad-Adenauer-Stiftung im Projektzyklenmanagement gemäß der Nachhaltigkeitsagenda ausgebildet und verstehe entsprechend Projektmanagement als einen emisch-systemischen Prozess.

Aktivitäten

Qualifikation der Sozialassistenz

Monitoring:

  • Nachhaltigkeitsmonitoring

 

Risikoanalyse

Risikoanalyse zur Prävention von sexualisierter Gewalt

in der evangelischen
Kirchengemeinde Philippus-Nathanael Berlin

zur Vorlage dem GKR
am 7.10.2024 und Erstellung eines Schutzkonzeptes.

Leitfragen für die Risikoanalyse

(gemäß
den Musterfragen des Schutzkonzept vor sexualisierter Gewalt im
Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg – Stand 21. März 2023)

Konsolidierte Indikatoren

(aus der
Beschäftigung der Arbeitsgruppe: Ina-Maria Gorgis, Michael Ickes,
Sebastian Leenen, Maria Müller-A.)

Erfolgt in der Kirchengemeinde eine Auseinandersetzung mit
gewaltfördernden Bedingungen wie Abhängigkeitsverhältnissen,
Machtgefälle, Fremdbestimmung?

 

Sehr rudimentär und situationsbedingt: der Arbeitskreis
Risikoanalyse hat begonnen, diese Auseinandersetzung zu führen;
einzelne (Jugend-)Gruppen und Organisationen führen derartige
Auseinandersetzungen innerhalb ihres Bezugsrahmens.
Gibt es in der Gemeinde ein Bewusstsein darüber, dass es
jederzeit zu Handlungen von (sexualisierter) Gewalt kommen kann?
Nein, es ist kein Konsens erkennbar, ob der Brisanz von
sexualisierter Gewalt in dieser Gemeinde. (Siehe unten: wo keine
Vorfälle bekannt, kann sich auch kein Bewusstsein darüber
bilden). Spricht für die Notwendigkeit der konsequenten
Aufarbeitung lokaler Vorkommnissen (in der Gemeinde!) und
Aufklärung, ob der dynamischen Sachlage (z.B. dass sich Standards
und Kriterien für Grenzüberschreitungen und sexualisierter
Gewalt über die Zeit hinweg eben auch ändern können).
Welche Grenzüberschreitungen (auch sprachliche Überschreitungen)
sind im Gemeindealltag bereits in der Vergangenheit passiert?
Es sind keine Vorfälle bekannt, identifiziert oder dokumentiert.
Wo sind schwierige Situationen, die zu Grenzüberschreitungen
führen könnten?
  • Kinderchor:
    z.B. Abholsituation mit einem verbleibenden Kind

  • Orgelunterricht:
    Zweier-Situation;

  • Kindermusicalarbeit:
    Nutzung vieler (auch verborgener) Räume, viele
    Helfer:innen

  • Familiengottesdienste:
    großes wechselndes Team stiftet Verunsicherung

  • Kindergottesdienste:
    B
    ei bestimmten Gelegenheiten (Taufen, Feste) viele
    verschiedene unbekannte Menschen…

  • Konfirmandenarbeit:
    z.B. auf Fahrten. Separate, sexualisierte-Gewalt-spezifische
    Vorbereitung ist angezeigt und wird praktiziert.

  • Teamer“:
    Problem der Hierarchien/Abhängigkeiten

  • Kinderfreizeit,
    Jugendfahrt:
    Schulung aller Mitarbeitenden findet
    statt

  • Kitas:
    Die Gemeinde-eigene Kitas haben separate Schutzkonzepte, die
    jährlich vom GKR gemonitort werden.

  • Pfadfinder
    Phoenix
    CJF haben eigene Schutzkonzepte.

  • (Kinder
    der)
    eritreischen/
    ukrainische
    n
    Gemeinde

    mögen
    kulturbedingt abweichende Vorstellung von einem christlichen
    Umgang miteinander haben. Praktiken wie Genitalverstümmelung
    oder Chauvinismus, auch kriegs- und fluchtbedingte
    Verhaltensmuster, mögen dezidiert (auf spezifischen
    Infoveranstaltungen oder Themenabenden) angesprochen
    werden
    und
    damit in Austausch getreten werden.

  • Hauskreise
    sind
    praktisch geschlossene (aber gemeindeweit bekannte)
    Veranstaltungen von miteinander vertrauten Erwachsenen auf
    Augenhöhe und beherbergen damit ein niedriges Risiko der
    Ausübung von sexualisierter Gewalt.

  • Teamsitzungen
    in Privaträumen

    werden
    unterbunden. (siehe Verhaltenskodex)

  • Vertrauliche
    Seelsorge:
    Grundsätzlich
    sensible Situationen
    besonders
    im kirchlichen Bereich
    ;
    Problem
    der Hierarchien/Abhängigkeiten

  • Berufliche
    Mitarbeiter:
    innen:
    Reguläre
    Fortbildungen mögen die
    Gratwanderung
    zwischen
    professioneller
    Fürsorge
    und
    qualitätssichernden
    Kontrolle
    leiten.

  • Friedensgebet
    mit
    wechselnden Mitwirkenden

  • externe
    Mieter:

    Rias
    Kammerchor; Gospelchor; Orchester

Welche Schritte können unternommen werden, um
Grenzüberschreitungen zu vermeiden?

*
Für alle identifizierten Risikosituationen sollen praktikable
Abläufe entwickelt und definiert werden, breit (und
wiederholt) kommuniziert, implementiert und zur
integrierten Qualitätssicherung regelmäßig kontrolliert
(gemonitort) werden. Verschiedene Szenarien wurden bereits in dem
Arbeitskreis (gebrainstormt /) gesammelt, doch ohne ein
gesamtheitliches (systematisches, planmäßiges) und verbindliches
Vorgehen können diese individuellen Vorgehensweisen nicht ihre
Wirkung entfalten (sondern sind schlechtestenfalls
kontraproduktiv).

*
Standard-Setting: Der Schutz vor sexualisierter Gewalt ist
zeitgenössisch eine vornehmliche Aufgabe der evangelischen
Kirche. Denn sexualisierte Gewalt pervertiert und konterkariert
die Liebe und den Frieden Gottes. Dieser Grund- und Ansatz möge
durch Leitbild-Entwicklung und Propagation tief in der
Gemeindearbeit verankert werden. Grenzen (und erst damit
Grenzüberschreitungen) mögen dergestalt sichtbar gemacht werden.
Eine Aufgabe der Curriculum-Entwicklung. Vertrauensbildung
ein weiterer Aspekt.

*
Aufklärungsarbeit bez. der zeitgenössischen Situation und
Gefahren auf allen Ebenen und in allen möglichen Formaten
(Infoveranstaltungen, Diskussionsrunden, Themenabende, …) ist
angezeigt, sowie „Mainstreaming“ von sexualisierter
Gewalt: ehrenamtliche / gemeinde Willkommenskultur / Personal- /
Gliedergewinnung, wiederholender TO in den Gremien,
Agendasetting“ für Öffentlichkeitsarbeit,
(Vorbereitungstreffen von Ausfahrten und) Veranstaltungen.

*
Training (Qualifikation) von Haupt-/Ehrenamtlichen als
Multiplikatoren (die ihre neu gewonnene Fachkompetenz (z.B.
Windelwickeln in die Gemeinde und darüber hinaus tragen). Den
Pfarrer in den entsprechenden Fortbildungskurs schicken, um in die
Predigten einzubauen.

Gibt es Regeln für den angemessenen Umgang mit Nähe und Distanz
oder ist dies den beruflichen Mitarbeitenden überlassen?

Es
gibt Regeln (aus der pädagogischen Praxis), wie: erst fragen
bevor umarmen. Wie sie sich in der pädagogischen Praxis
durchsetzen, so werden sie von qualifizierten Mitarbeitern
umgesetzt und befolgt. Darüber hinaus verläuft die individuelle
und damit eine kollektive Bewusstseinsbildung unvereinheitlicht
und schleppend. Der Verhaltenskodex hängt zwischenzeitlich aus,
wenn darauf angesprochen reagieren Glieder und Menschen im Detail
kontrovers.

Sind diese Regeln den Gemeindegliedern bekannt (ggf. in leichter
Sprache / Gebärdensprache)

Im
Allgemeinen ist der EKBO Verhaltenskodex bekannt, im Detail ist er
allerdings umstritten. Er bildet eine gute Basis und Anregung für
Sensibilisierung, Diskussion und Bewussseinsbildung. Eine
Vermittlung des Verhaltenskodex möge entsprechend darauf
abzielen.

Entstehen bei der Arbeit besondere Vertrauensverhältnisse und wie
kann vorgebeugt werden, damit diese nicht ausgenutzt werden?

Selbstverständlich
entstehen in der Gemeindearbeit Vertrauensverhältnisse. Die
Formalisierung dieser durch exklusive seelsorgerische sowie
Parr-Gespräche bietet eine gewisse Sicherheit. Im Zuge einer
Aufarbeitung und Aufklärung müssen deren Praktiken, Techniken
und Ergebnisse unter (öffentliche / gemeindeinterne,
kontinuierliche) Prüfung.

Finden Übernachtungen in den Gemeinderäumen statt? Welche
Risiken bringen diese mit sich?

Nein,
im Zuge der wachsenden Verantwortung und Risiken (u.a. von
sexualisierter Gewalt) wurde derartig Risikobehaftete
Veranstaltungen gestrichen.

Gibt es spezifisch bauliche Gegebenheiten, die Risiken bergen
(versteckte Räume o.ä.)?

Standort
Philippus

 

  • Toilettenräume
    im Keller,

  • Musikzimmer
    im Gemeindehaus,

  • Pfadfindernest…
    sind
    allesamt abgelegen, wurden aber mit Aufklebern sensibel
    gestaltet.

Standort
Nathanael

 

  • Orange
    Island
    ist
    häufig leerstehend und vergessen;

  • Verwinkelte
    Bauweise
    und
    die Schlüsselliste ist nicht vertrauenserweckend;

  • in
    der Kirche gibt es verborgene Räume, deren Existenz
    Neuankömmlingen nahe gebracht werden sollte.

Gibt es nicht aufgearbeitete Vorerfahrungen mit sexualisierter
Gewalt?

Keine
bekannten. Das kann einerseits an keinen Vorkommnissen liegen,
oder aber die Gemeinde ist sich nicht in vollem Umfang bewusst, ob
der Niederschwelligkeit von sexualisierter Gewalt.

Gibt es klar definierte Zuständigkeiten?

Kaum.
Für Hauptamtliche gibt es Stellenbeschreibungen aber keine
(gesammelten) Aufgabenbeschreibungen für Ehrenamtliche oder
Beauftragungen des GKR.

Wie sehen die vorhandenen Strukturen aus?

Das „Leitungsteam“ des GKR setzt die Agenda, der GKR nickt ab.
Der GBR als Plattform der verschiedenen Gruppen versteht sich
weitgehend als ausführendes Organ.

Welche Kommunikationswege bestehen in der Gemeinde? Sind sie
transparent oder leicht manipulierbar?

Die
Kommunikationswege sind fragmentiert, intransparent und ad hoc.
ChurchDesk konkurriert mit dem Provider des Kirchenkreises.
Private Emails, WhatsApp Gruppen und Signal laufen parallel.

Gibt es wirksame präventive Maßnahmen bei bereits
identifizierten Risiken?

Die Gemeindearbeit tendiert dazu, die Angebote zu kürzen, wenn
dabei Risiken identifiziert werden. Beispiel: Gesprächskreis

Welche Bedingungen, Strukturen oder Arbeitsabläufe könnten aus
Täter- und Täterinnensicht bei der Planung und Umsetzung von
Taten genutzt werden?

Ehrenamtliche / Freiwilligenarbeit, fragmentierte und
verschachelte Zuständigkeiten (Gemeinde / Region / Kirchenkreis /
AKD / …)

Thematische Bereiche, die bei einer Risikoanalyse berücksichtigt
werden sollten

Interkultureller Kontext;

LGBTIQ


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Walk of Shame II

fand statt

hat die Evaluation zum Ergebnis

und eigentlich auch n Plan. Braucht also noch n Konzept / Programm

 

T


AEVO

AEVO



seid helle

seid helle

@holle, blackbörds

 

  1. Himmel, A___h & Zwirn
  2. VID-20181017-WA0003.mp4




stubscrum

stubscrum



Post #6183

Post #6183



liveliquid2

liveliquid2



Projektzyklus2

Projektzyklus2



he Walk of Shame, die begrifflich gewordene Katerstimmung am Morgen danach, haben sich eine Gruppe von Menschen zum Namen gegeben, die sich der Sache von gestrandete oder orientierugslosen Menschen auf dem Balkan und darüber hinaus annehmen. Beschämt seien sie, so sagen sie, der Europapolitik wegen, die der Grund für eine Entmenschlichung an den Außengrenzen sei. Den Menschen muß unumgänglich Freizügigkeit ermöglicht werden. Außerdem transformative Integrationsprogramme, soziale Interaktion und Kommunikation.

Der Walk of Shame will ein Netzwerk sein, ein Netzwerk von trans-migratorischer Kommunikatoren. Es geht darum, Arbeit (und Einkommen) zu schaffen, nicht unter den Beschäftigten (und Vermögenden) zu verteilen. Schießlich wollen wir unabhängig von Lohnarbeit sein, ohne auf deren positive Mitwirkung an Solidarität, Emanzipation und soziale Gerechtigkeit zu verzichten.

Der Walk of Shame ist ein Zusammenschluss einer Alumni-Fraktion des Civil Walk for Alleppo und D

der niederländis hen Initiative “bringt sie rüber”, die 2019 mit einem Charter auf Lesbos landen wollten, um Geflüchtete direkt nach den Niederlande zu evakuiere. Der Civil March for Aleppo bot schon den Nährboden für eine allegorische Assoziation des Marches mit dem Kinderkreuzzug von 1212. (Siehe Laura’s Kinderbuch

 

 

Strawberry fields forever

ja, also, was hat’s mir da wieder gelöscht.

Es geht um die Spargel-Felder in Brandenburg.

Ja, nee, ursprünglich um Badener. 2012, glaub ich, war’s, als der Nato-Gipfel in Strassbourg und Biel statt gefunden hat. Anfang April. So früh hat’s noch nie Spargel gegeben.

Damals hat sich eine Spargel-Mafia gegründet, die den geernteten Spargel klaut und nach Robin Hood Manier verteilt.

zum SGE

aus Anlass dieses Beitrags muss davon ausgegangen werden, dass das SGE-Pilotprojekt gescheitert ist. Von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Trotzdem wurde seine Umsetzung mehr als sechs Jahre verfolgt. Das Scheitern des Pilot-Projekts soll deshalb nicht heissen, dass nicht verschiedene Aspekte davon gerettet, wertgeschöpft oder recycled werden können. Dazu möchte ich hiermit beitragen.

  1. Ausgangslage: Als Politikwissenschaftler und ehemaliger Propagandist des Bedingungslosen Grundeinkommens begrüsste ich das Pilotprojekt zum Solidarischen Grundeinkommen und entschied mich im Oktober 2019 daran teilzunehmen. Ich wurde einem gemeinnützlichen Träger der Arbeitslosenhilfe beigeordnet und beschäftigte mich jeweils zur Hälfte mit Projektentwicklung, -management und Qualitätssicherung (Nachhaltigkeitsmonitoring) sowie der Anleitung zur Integration und Rehabilitation. Die Beschäftigung bei dem Träger endete sang- und klanglos im Oktober 2024 ohne Weiterbeschäftigung, Vermittlung oder Übernahme.
  2. Ergebnis: P.A.R.ts-pro-toto ist ein Programm der Partizipativen Aktionsforschung. Ich präsentierte es als Teil meiner AEVO Prüfung (2020), betrieb es in den letzten fünf Jahren im Rahmen meines Bezugs des solidarischen Grundeinkommens und etablierte eine Qualitätssicherung. Es steht die Auswertung des Pilotzyklus an.

 

Nachhaltigkeitsmonitoring – Qualitätssicherung

 

Der Chatverlauf ist dieser E-Mail als Datei “WhatsApp Chat mit SGE CareFamily ” angehängt.

WhatsApp Chat mit SGE CareFamily

 

Sehr geehrt Damen und Herren,

das in Ihrem Schreiben von… dargestellte Verfahren lehne ich ab.

Als Teilnehmer des Pilotprojekts Solidarisches Grundeinkommen, geh ich weiterhin davon aus, dass,

  1. sollte eine Weiterbeschäftigung bei meinem SGE-Arbeitsgeber nicht möglich sein, und
  2. eine Vermittlung nicht zustande kommen,
  3. ich vom Land Berlin bzw. einem passenden Bezirk übernommen werde.

Zeitgleich erinnere ich, dass ich meinen diesjährigen Resturlaub vom 14. – 25. Oktober nehmen werde, wie lange geplant und angekündigt, um das von mir initiierte Geflüchteten Projekt in Bosnien zu besuchen. Ich nutze die Gelegenheit, um zu reiterieren, dass das Pilotprojekt sehr viel erfolgreicher gewesen wäre, wenn auch nur meinem Vorschlag zur Aufhebung der Restriktion der Arbeitsstätte in Berlin aufgehoben worden wäre und ich meine Arbeiten in Bosnien nicht hätte in der Urlaubszeit erledigen müssen.

Sollte es zu einer Übernahme durch das Landes Berlins bzw. eines Bezirks kommen, so bitte ich folgenden weiteren (bedauerlicher Weise ebenfalls seinerzeit abgelehnten) Vorschlag an das SGE-Projekt aufzugreifen und mich bei gleichen absoluten Lohnkosten und in entsprechend relativer Teilzeit auf der Stufe E12/13 zu beschäftigen. Diese kostenneutrale Ajustierung ist angezeigt, um meine Qualifikationen zur Wirkung zu bringen. – Sollte das immer noch nicht möglich sein, so gehe ich im Weiteren davon aus, dass ich die Praxis meiner Arbeit für den Träger in Zukunft für das Land Berlin bzw. einen Bezirk fortführen werde.

 

 

 

Hallo Herr Nagy,

Nach mündlicher Ankündigung von Herrn Rouditser am Freitag Morgen wollten Sie diese Einladung verschriftlichen. Aus Erfahrung mit nicht eingehaltenen Ankündigungen muss ich auch in diesem Fall davon ausgehen, dass Sie kein Interesse daran haben, die Früchte meiner Arbeit wertzuschätzen. Entsprechend gehe ich nur beiläufig auf die angekündigten Konzepte ein und nehme die Gelegenheit wahr, Sie entsprechend der letzten Vorkommnisse in den Rahmen meiner Teilnahme an dem SGE-Pilotprojekt zu setzen.

Ich darf ein bisschen weit ausholen:

Ich hatte eine Auseinandersetzung mit…:

Zu einer Veranstaltung zur der ehemaligen Kohlenhandlung von Julius und Annedore Leber – ich meine es war zur Bewilligung von Lotto-Mittel – erläuterte sie die neueste Planung. Ich wies darauf hin, dass das öffentliche Konzept-Papier diese neue Planung nicht berücksichtige. Sie beharrte, dass sich ja nicht die Konzeptionierung geändert hätte, sondern nur die Planung. Bis heute haben die Lotto-Mittel zu keiner baulichen Veränderung geführt wie konzeptioniert und (ursprünglich) geplant.

Ich möchte mit dieser Anekdote zweierlei zum Ausdruck bringen:

1. Ein Konzept steht nicht für sich alleine. Vielmehr steht es am Anfang eines gesamtheitlichen, dynamischen Prozess und bestimmt nachfolgende Phasen der Planung, Umsetzung, Qualitätssicherung und Wirkung (M&E).

2. Frau… ist bekannt: Sie war / ist Vorsitzende des Annedore-Leber-Bildungswerk, einer sozialen Einrichtung, deren Geschäftsbereich sich mit jenem von CareFamily überschneidet bzw. an ihn grenzt. So hat beispielsweise T. ihre Ausbildung zur Bürokauffrau dort absolviert. Excel hat sie dabei nicht gelernt. Frau… war / ist außerdem Abteilungsleiterin in der Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales, als solche maßgeblich verantwortlich für (die Umsetzung des/) das SGE-Pilotprojekt. Frau… ist schließlich langjähriges SPD-Mitglied im Kreis TS und war tragend für die Bürgermeisterschaft von A.Schöttler, das Bundestagsmandat von M. Rawert, sowie das Kabinett Wowereit-Sarrazin mit… bzw. Michael Müller.

Die Narrative des Zustandekommen des Pilotprojekts Solidarisches Grundeinkommen, wonach ex-Piraten (insbesondere…) Michael Müller dafür lobbyiert haben, den Forderungen nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen den Wind aus den Segeln zu nehmen, ist weitgehend akzeptiert.

Methodik

Jedes Projektmanagement umfasst Planung, Umsetzung und Qualitätssicherung.

Zyklisches Projektmanagement entspricht dem Modell der vollständigen Handlung.

Dada[SystE]MiMaiM’Ick’s

Die emisch-systemische Prozesssteuerung

Das Freifunk-Glöckner-Kollektiv #infofrei

KUNST

AKTION

AWbB

methodik: P.A.R.ts-pro-toto.de

Bayes’ Law

Creative Commons

0cc4@mimaimix.de

hobos glocales

Die Verteidigung der Roten Insel

Der partizipative Beobachter des sozialpädagogischen Paradigmenwandel.

Was das SGE tun kann:

– Stellen schaffen: die Verkrustung der Personalpolitik durchbrechenen

 

Hallo Uwe,

ich fühlte mich heute bei Steve Nagy wieder mal unverstanden und hoffe deshalb, Du kannst entsprechend vermitteln:

Wie sich mir die Sachlage darstellt, gibt es ab Oktober niemanden mehr, der oder die den Anleiter in der Friedrich-Karl JC-gerecht machen kann. Dabei bietet sich an, sowohl Angelique als auch Christine – oder sonst wen – dafür einzusetzen.

Das vordergründige Hindernis ist, dass sie ohne Meister-Prüfung, Hochschulabschluss oder AEVO-Prüfung gemäß der Vorschriften des JCs dazu nicht befähigt sind.

Genau aus diesem Grund hab ich schon 2021 – bevor mir mein Email-Postfach bei CareFamily geleert und gelöscht wurde – geraten, die 16i-ler in die AEVO-Prüfung zu schicken und gar angeboten, ihnen das entsprechende Wissen zu vermitteln.

Der Rat und das Angebot ist nach wie vor gültig. Ich bin zuversichtlich, dass – unter verschiedenen Bedingungen, die vornehmlich damit zu tun haben, dass die GF selbstgefällig an einem Erfolg zweifelt und entsprechend intrigiert – das sowohl von den Teilnehmerinnen als auch vom JC her erfolgreich sein wird.

Du führst ins Felde, dass ich selbst nur mit Ach und Krach die Prüfung bestanden hätte, läßt aber außer Betracht, dass es alleine die praktische Prüfung war – und dabei insbesondere meine Hybris – die meine theoretische Ausnahmeleistung gemindert hat. Ich habe keinen Zweifel, dass die praxiserfahrenen Teilnehmer_innen damit kein Problem haben sondern dass wir uns gut ergänzen werden.

Es bleibt zu bedenken, dass eine Aufgabe, die die AEVO Prüfung voraussetzt, eigentlich mindestens nach E09 entlohnt werden müsste. Nun ja, das anzuerkennen, wäre mal eine Aufgabe für jeden Träger von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, bevor irgendeine politische Änderung erwartet werden kann.

Praktisch gesprochen, würde ich einen verbindlichen, exklusiven Vorbereitungskurs für 2-3 Teinehmer_innen  im September in der Friedrich-Karl und home office anbieten können. Das extra Geld vom JC für die Qualifizierungsmaßnahme möge auf mein Bonus-/Abfindungskonto gut geschrieben werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Michael Ickes

Hallo Frau Jähner,

untenstehend finden Sie die Kurzinfo, die für Ihre Aufgabenstellung ausreichend sein müsste. Sie ist erzeugt von Chat GPT, das ich zurate zog, weil es mir doch so schwer fällt, über mich selbst zu sprechen. Die Trefflichkeit der generisch erzeugten Kurzinfo unterstreicht die Irrelevanz bzw. Willkür dieser Übung. Zu einer weiteren Bewertung darf ich anführen, dass Googles AI unter Kurzinfo etwas anderes versteht, was im Bezug auf eine Bewerbung eher wie ein stichwortartiger Lebenslauf aussieht.

Die Aufgabenstellung spezifizierte ja auch nicht, dass die Kurzinfo eine biographische Kurzinfo für eine generische Weiterbeschäftigung im Rahmen des Solidarischen Grundeinkommens sein sollte, obwohl mir dieser Zweck schon einleuchtet. Ich gebe zu, dass es mir eher zuwider ist.

Doch so hab ich die paar Zeilen, die ChatGPT unter einer Kurzinfo versteht, als Pitch, Abstrakt oder auch Zusammenfassung allgemein, im Zusammenhang mit Marketing, Wissenschaftlichkeit oder Online-Veröffentlichungen entdeckt und mich darin geübt:

Fieber-schwitzend muss ich mal meinen Frust raustippen. Denn, wie Sie wissen, mache ich dieses Arbeitsverhältnis maßgeblich für meinen Gesundheitszustand verantwortlich.

 

Ihr Lieben, wünsche einen angenehmen Wochenend-Spurt! In Vorwegnahme meines Monatsberichts lade ich zu der Facebook-Gruppe Projektgruppe Betriebsratsgründung ein. Dort werdet Ihr verschiedene Beiträge finden, mit denen ich mich in letzter Zeit u.a. als Teil des ver-di Vorstands des Landesfachbereichs für Soziale Dienste Berlin-Brandenburg beschäftigt habe. Die Einladung gilt für alle Beschäftigten von CareFamily, also auch MAE- und 16i-ler, jedoch – gemäß gewerkschaftlicher Theorie und Praxis – nicht für geschäftsführende Angestellte. Ich vertraue jedoch darauf, dass die Geschäftsführung auch weiterhin diese Arbeit tolerieren oder gar begrüßen und befördern wird, denn schließlich ist sie auch in Ihrem Interesse. So wird weitere Förderung vom Land Berlin und den Jobcentern von der Umsetzung von Guter Arbeit abhängen, als deren Teil eine funktionale Mitarbeitervertretung verstanden wird. Des Weiteren ist die Mitsprache eine Säule des (ehemaligen) (west-)deutschen Erfolgsmodells, das zu jedem Integrationsprozess dazu gehören muss. Und letztlich wurde verschiedentlich angetragen, Social Media Kompetenzen, insbesondere auf Facebook, im Rahmen der Beschäftigung bei CareFamily einzuüben und zu praktizieren. In diesem Sinne und in Vorfreude auf den gewerkschaftlich erstrittenen fetten Gehaltsscheck nächste Woche: Schönes Wochenende!

Statusreport Sachsendamm:

  1. [Struktur:] Auf dem Gelände soll mit Hochbeeten ein „Urban Garden“ („Nachbarschaftsgarten“) betrieben werden. Es sollen zeitgemäße, sprich (ökologisch, sozial und wirtschaftlich) nachhaltige Stadtpflanzen gezüchtet und an die Nachbarschaft abgegeben („verspendet“) werden.
  2. „Der Träger“ ist zuständig für die anfallenden Gartenarbeiten. Dafür beschäftigt er (a) zwei Gartenassistent/innen (Profil: prekär beschäftigte junge Menschen aus dem Bezirk, Kal.&L.S.) auf Minijobbasis, finanziert aus dem IBB AWBB Programm.
  3. Der Träger beschäftigt außerdem (b) einen arbeitsverhinderten Handwerksmeister (aus SZ, T.J.) aus ebenjenen Programmmitteln und (c) einen ehemaligen UMF als Auszubildenden mit entsprechenden Fördermitteln von der Jugendarbeitsagentur.
  4. [Aktivitäten:] Der Träger ist außerdem zuständig für die Programm-Entwicklung der „Ideenwerkstatt“, die insbesondere (a) eine Arbeitsgelegenheitsmaßnahme sowie (b) eine niederschwellige Notunterkunft nach dem Neuköllner Modell vor sieht, und (c) eine mögliche Heimstätte schafft für die traditionsreiche, aber seit dem Auszug von Potse und Drugstore und durch Corona verwaiste „autonome Jugendkultur Schönebergs“.
  5. [detailierte Aktivität a:] Die AGH-Maßnahme umfasst nachbarschaftliches Engagement, also gemäß der Positivliste keine Gartenarbeiten sondern insbesondere die Abgabe der Samen und Setzlinge an die Nachbarschaft sowie die Beratung zu und Promotion der Züchtungen.
  6. [Timing a:] Idealer Weise möge die (JCts/nk-finanzierte) AGH-Maßnahme den Anfang machen, um die zugewiesenen aber arbeitsstättenlosen Teilnehmer_innen von CareFamily aufzufangen. (Die NK-Teilnehmer könnten möglicherweise durch eine Partnerschaft mit dem in NK-ansäßigen Signal23 U.G. aufgefangen werden, der in der Vergangenheit 16i-ler beschäftigt hat)
  7. [Financing a:] Finanziert werden müssten zunächst insbesondere zwei Dixie-Klos, bevor eine entsprechende Partnerschaft mit der ehemaligen Teske-Schule im geländegleichen Fachvermögen von FM des BAts geschlossen werden kann.
  8. [detailierte Aktivität b:] Die Reinigung der Dixie-Klos, sowie der nachgeordneten „Wohnboxen“ möge durch ein Projekteigenes Start-up-Unternehmen der Trockeneisreinigung erfolgen…
  9. [Wirkung:] Das soll einerseits der Integration und einem sozialen Ausgleich im (bez. am Rand des) neuen Stadtquartiers dienen, andererseits den Teilnehmenden integrativen Kontakt und Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten im Rahmen der Entwicklung des neuen Stadtquartiert bieten.

Hallo Herr Rouditser,

Ihr Wunsch über WhatsApp, als Interessenten für das Grundstück am Sachsendamm in engere Erwägung gezogen zu werden, hat mich zum Jahresanfang (überrascht und) sehr gefreut. Bislang hab ich mich diesbezüglich ja eher eigenständig und ohne Feedback, Unterstützung oder Bekräftigung von seitens CareFamily voran getastet. Dabei glaube ich schon, dass dieses Projekt erfolgreich nur gemeinsam gestemmt werden kann.

Meine Information war nicht ganz richtig: Es wird heute wohl immer noch zu keiner Entscheidung von seitens des zu vergebenden Fachbereichs Facility Management kommen. Die letzte Nachricht aus der koordinierenden Wirtschaftsförderung war vielmehr, dass die zweite Runde des Interessensbekundungsverfahrens morgen abgeschlossen sein wird und danach eine gemeinsame Begehung des Grundstücks vorgesehen ist.

Gleichzeitig stellt sich (für alle Beteiligten) die Frage, was mit dem Grundstück gemacht werden soll, und wie. Meine Konzeptionierung als Urban Garden ist sicherlich eine gute Basis, wird aber zu kurz greifen. Der Ansatz, AGH bzw. auch 16i-ler dort zu beschäftigen mag die Bedarfe von CareFamily und eventuell des Jobcenters erfüllen, droht jedoch auch an institutionellen Eitelkeiten, Bürokratie und Mangel an Kommunikation zu scheitern. So hab ich immer noch keine (innovationsträchtige) Lösung bzw. Antwort dafür gefunden, wie sich IBB mit JC Begünstigungen kombinieren lassen. Oder auch wie sich AGHs, (16i-ler), (mehraufwandsentschädigte) Ehrenamtliche und Freiwilligendienstler zweckdienlich kombinieren lassen, wie es z.B. der Kulturring seit Jahren in der Crellestrasse praktiziert.

Weitere Möglichkeiten ergeben sich aus der Partizipation an der Entwicklung der Schöneberger Linse: Ein „Team Sachsendamm“ (unverfänglicher Arbeitstitel anstelle eines Vereins Samenspender) möge die Mitgestaltung dieses Entwicklungsgebiets facilitieren. Konkret ist von Bezirksseite eine Ideenwerkstatt für das nördliche Parkdeck am Südkreuz, sowie ein Beteiligungsverfahren zur Baulogistik im ersten Halbjahr dieses Jahres vorgesehen. Mit dem Signal 23 e.V. hab ich dafür einen passenden Partner, mit dem §42BezVG das passende Instrument zur Hand. Leider haben Sie sich ja so vehement dagegen gesträubt, dass CareFamily an den Sitzungen des bezirklichen Partizipationsrats teil nimmt, sodass eine Befürwortung von dieser Seite verkompliziert sein wird. Nichtsdestotrotz ist der diesbezügliche Abgabetermin am Freitag, den 5.01.23 in Erinnerung zu rufen.

Das Grundstück am Sachsendamm mittelfristig als Ort für „laute Veranstaltungen“ des lange benötigte Haus der Jugend zu etablieren, ist hingegen auf großes Interesse beim SPD Jugend-Stadtrat gestoßen, dessen politische Durchsetzungskraft allerdings vielleicht gerade nicht die stärkste ist. (Was ggfls. die Notwendigkeit einer Forcierung aus der Bürgerschaft bekräftigen würde.)

Was mich und meine Rolle dabei betrifft, so verfolge ich dieses Projekt einerseits als „Übung- und Beschäftigungsfeld“ bei CareFamily wenig aussichtsreich und eher leidenschaftslos andererseits durchaus in der Erwartung an eine Bekräftigung meiner professionellen Kompetenzen bzw. nachhaltige Wirkung auf meinen beruflichen Werdegang.

Nochmals mit den besten Wünschen für’s neue Jahr und schönen Grüßen,

Michael Ickes

was soll das alles..?

Bullshit-Jobs werden kreiert, wie die Anleiterstelle von AGH-Maßnahmen. Warum?

  • einzig und allein, um Menschen der privatwirtschaftlich arbeitenden Menschen zuzuführen, um die Sozialkassen aufzufüllen und um sie zu knechten.

Hallo Herr Rouditser,

Vor der offiziellen Übergabe am Freitag möchte ich unsere bisherigen Übereinkünfte abgeglichen und festgehalten wissen.

Ich gehe davon aus, dass ich die Position (des stellvertretenden) und die Funktion des An- und Projektleiter ausfüllen soll. Das ziehe ich aus der Theorie und Praxis der bisher von mir beobachteten „Projekte“ von CareFamily.

(Ich schreibe Projekte in Anführungszeichen, weil ich in der Vergangenheit feststellen musste – und unerwidert berichtet habe – dass in der praktizierten rudimentären Form, insbesondere ohne Zielverfolgung, nicht von Projekten im fachlichen Sinn gesprochen werden kann.)

Ich möchte die entsprechenden Aufgaben der Klarheit wegen trennen und beginne mit jenen des Projektleiters:

Abweichend von der beobachteten Praxis sieht die Projektbeschreibung vor:

  • „Sammlung von Spenden aller Art… und Übergabe an karitative Einrichtungen…“ – Ich sehe darin eine Bestätigung meines bisherigen Betreibens, insbesondere Wir-packen’s-an, aber prinzipiell auch andere Organisationen gemäß den übergeordneten Interessen des Vereins (z.B. Roma-Organisationen, weil wir ihnen mit der Verwertung von Kleidern eine traditionelle Einnahmequelle verbauen und weil die Annäherung und Einbindung von Sinti und Roma auf der Agenda der Jüdischen Religionsgemeinschaft steht, die den Verein mit begründet,) zu begünstigen.

Ich weiss, dass es nicht der Habitus des Unternehmens ist, die

Was ist, was soll?

ich wünsche nochmal einen Guten Rutsch (rosch ha schono) und möchte die Gelegenheit nutzen, um wieder einmal zu versuchen, unser Arbeitsverhältnis auf einen gegenseitig erträglichere Weg zu lenken. Denn es ist immer noch so, dass ich über Erwartungen, Aufgaben und Rechenschaft völlig im Dunkeln gelassen werde.

Ich habe meine Bemühungen, Klarheit zu schaffen zum Ende letzten Jahres schleifen lassen, weil ich durchaus interessiert daran bin, zu erleben wie diese Praxis von CareFamily funktioniert und weil mir die zugestandenen Freiheiten gewisser Maßen gut tun, meine eigenen Baustellen abzuarbeiten und meinen eigenen Weg zu finden. Zwischenzeitlich stoße ich damit allerdings an die Grenzen und finde mich zurück gefallen auf einen beruflichen Entwicklungsstand weit vor meinem

Ich danke Ihnen für die Unterstützung meiner Bewerbung

 

 

Care Family SGE-Treffen

Rosegger, 28.07.2020 13:30 – 15:30

Gesprächsnotizen

0. anwesend waren alle interessierten SGEler von Care Family, sowie Herr Nagy zu Beginn des Treffens.

1. Zweck des Treffens war der Erfahrungsaustausch unter den SGElern von Care Family.

2. Krankheitsbedingt war die formgerechte Einladung untergegangen. Es wurde vereinbart, dass für zukünftige Treffen Katharina verantwortlich ist, Michael I. stellvertretend.

3. Mängel in der Transparenz der Kommunikationswege mit Folgen für die Entscheidungsfindung und Verbindlichkeit wurden identifiziert. Als gutes Beispiel für die Kommunikation wurde der Google-Urlaubsplan identifiziert. Der soll promotet werden. Katharina fungiert als zentraler Hub für die Pflege.

4. Die Whats-App-Gruppe möge ebenso genutzt werden, um einander auf dem Laufenden zu halten.

5. Ein Überblick über die Maßnahmen ergab, dass ab Montag alle Standort wieder (Teilnehmer-begrenzt) operativ sind, bis auf Steglitz, wo dieses Jahr keine MAE Maßnahmen mehr statt finden werden.

6. In Steglitz läuft das SODEG-Programm weiter, gemäß dessen unsere Corona-bedingt freien Ressourcen und Kapazitäten für die Abfederung der Epidemie-bedingten sozialen Auswirkungen vorgehalten werden. Das Programm beinhaltet Öffentlichkeitsarbeit, doch Zugang zu den entsprechenden Publikationen gestaltet sich als problematisch. Katharina wird sich diese Woche zielgerichtet damit beschäftigen.

7. Die Jahresplanung 2021 für Steglitz ist in Vorbereitung. Care Family eruiert, inwiefern wir im Bereich Obdachlosigkeit tätig werden können, sollen und wollen. Es wurde festgestellt, dass wir implizit durchaus positive Erfahrungen haben. Ob die allerdings ausgerechnet in dem bürgerlichen Bezirk Steglitz zu replizieren und skalieren sind, bleibt erst einmal fraglich. Obdachlosigkeit ist jedenfalls eine Priorität für (die Linken in der Regierung des /) das Land Berlin.

8. Es wurde festgestellt, dass die Gemeinwohlorientierung des Vereins stärker herausgearbeitet werden sollte, weil dem Verein sonst die (Steuervorteile der) Gemeinnützigkeit entzogen werden könnten.

9. Es wurde berichtet, dass das Qualifizierungsbudget des SGE Programms abgerufen werden sollte. Verschiedene Entwicklungsperspektiven wie Öffentlichkeitsarbeit und Lohnbuchhaltung wurden vorgestellt.

10. Bezüglich einer vereinheitlichten Außendarstellung hat Michael I. wieder genervt. Was denn sozial Bedürftigte seien? Eher wohl sozial Benachteiligte. Bezüglich des pc Genderings wurde der ästhetisch ansprechende Asterix erwähnt sowie die disruptive explizite ad hoc Verwendungsstrategie. Und schließlich wurde MS Comic Sans zum Ideal erhoben.

11. Für das nächste Treffen wird ein Termin Ende August anvisiert, auf dass sich ein Zyklus von zumindest alle 2 Monate einstellen mag.

 

Montag Morgen

eine alte Bekannte wartet schon vor der Tür.

Die Kollegen sind genervt, verbieten der Frau Zutritt mit dem Hinweis, dass „eigentlich“ nur zehn Stück pro Monat mitgenommen werden dürfen.*

Sie versteht nicht…

Sie gibt zu verstehen, dass sie sehr wohl die Ware auf dem Markt verkauft. Um ihre Familie zu ernähren…

Es gäbe Beschwerden aus der Nachbarschaft, dass nur noch Mangelware für andere übrig bleiben würde. Die Kollegen beschweren sich, dass sie auch verkaufen könnten.

Dabei tun sie das ja implizit auch. Indem sie sich routinemäßig die Rosinenstücke aus den Spenden heraus picken, damit eine kostenpflichtige Neuanschaffung sparen bzw. ausrangiertes dem monetären Verwertungszyklus zuführen.*

Ich habe eine dezidierte Meinung dazu: Ich denke, wenn offensichtlich bedürftige Menschen Geld mit dem Auswurf der Konsum- und Wegwerfgesellschaft machen, dann zeigen sie Leistung und Integrationswilligkeit.

Es besteht ein gegenseitiges kulturelles Missverständnis…

Ein anderes Modell, das die anderen Kleiderkammern praktizieren, ist, dass sie die Ware für einen kleinen Obolus herausgeben, damit eine gewisse Wertschätzung der Ware sicher stellen. Und die Einnahmen „zu 100%“ (Nachbarschaftsheim Steglitz) der Flüchtlingshilfe zugute kommen lassen….

  • warum dann nicht auf das alte System zurückfallen? – Weil eine Überprüfung der Bedürftigkeit übergriffig ist und Nicht-Registrierte, wahrlich Bedürftige am untersten Rand der Gesellschaft, leer ausgehen.
  • zumal wir alle mit dem Angebot unser Einkommen rechtfertigen…

Re-Kommunalisiert Kommunikation!

In einer Zeit, in der Kommunikation zunehmend entgrenzt, digitalisiert und durch kommerzielle Algorithmen strukturiert wird, stellt sich die Frage nach der Qualität und Verortung unseres Sprechens neu. Die Forderung nach einer re-, re-, rekommunalisierten Kommunikation zielt darauf, den Anteil von verkörperter, ortsgebundener, zwischenmenschlicher Interaktion wieder zu stärken – nicht aus Technikfeindlichkeit, sondern als bewusste Korrektur einer sozialen Schieflage.

Kommunikation war nie neutral. Sie formt Beziehungen, erzeugt Vertrauen oder Misstrauen, schafft Resonanz oder Isolation. Der persönliche Kontakt – das Gespräch im Raum, das Hören des Atems, das Spüren von Reaktionen – ist durch kein Medium vollständig ersetzbar. Eine Kommune, verstanden als sozialer Raum kollektiver Aushandlung, muss diesen Kontakt nicht nur ermöglichen, sondern aktiv schützen und fördern.

Rekommunalisierung der Kommunikation bedeutet nicht Rückzug, sondern Wiederaneignung. Es ist ein Akt der Fürsorge für das Gespräch selbst – als Grundform des Politischen. Sie beginnt nicht im Netz, sondern im Stadtteil, im Quartier, an der Parkbank. Und vielleicht braucht es eine neue Maxime:

Sprich lieber mit deinem Nachbarn als über ihn zu posten.

https://www.evernote.com/shard/s414/sh/827865cb-7f64-431c-8d7a-4e25ce7bea87/18216d903b4650a5b5d382746afae618