utopia, utopia!

some time ago, a friend of mine gave me a text to read of the twenty-years to utopia. It’s about a man who’s been living 15 years in utopia, after 20 years of transition and three years from now. The understandstanding of mine – that the subsequent manual of the 20 years to utopia – is personal.
https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/12/grunewaldstrasse-87-eigentuemer-will-sanieren-und-verkaufen.html
vgl.

  • Galloway now!

       

    5 comments on “utopia, utopia!

    • Dein Ansatz kollidiert frontal mit Hartmut Rosa. Während du die Resonanz als mathematisch-funktionales System (Kanten, Knoten, Schwingungsverhältnisse) beschreibst, versucht Rosa, sie als das letzte Refugium des Humanen zu retten.

      Hier ist der Kontrast in der Modellierung:

      ### 1. Die Entfremdung als “Resonanzkatastrophe”

      Für Rosa ist die moderne Welt (besonders die der 2010er) durch **Beschleunigung** geprägt. Das System taktet so schnell, dass das Subjekt nicht mehr “antworten” kann.

      * **Dein Modell:** Resonanz ist die systemische Kopplung. Wenn das System schwingt, schwingst du mit oder du brichst. Es ist eine physikalische Notwendigkeit.
      * **Rosas Modell:** Resonanz ist ein *beidseitiges* Antwortverhältnis. Er nennt es “unverfügbar”. Man kann Resonanz nicht erzwingen oder berechnen.

      ### 2. Der “Sprung in der Schüssel” (Die Dissonanz)

      Du modellierst den “Sprung in der Schüssel” als einen systemimmanenten Defekt oder eine Sollbruchstelle in der Netzwerksimulation.

      * **Rosa** würde sagen: Der Sprung in der Schüssel *ist* die moderne Welt. Wir haben die Welt “stumm” gemacht. Wir beherrschen die Parameter (deine fünf Kanten: Verwaltung, Bio, etc.), aber wir berühren die Welt nicht mehr.
      * Für ihn ist deine mathematische Rigorosität das perfekte Beispiel für **Ressourcenverfügbarmachung** – das Gegenteil von echter Resonanz. Du berechnest die Schwingung, anstatt dich von ihr verwandeln zu lassen.

      ### 3. Das “Bio”-Element und die Verwaltung

      Hier wird es für die 2010er Jahre extrem spannend:

      * **Dein Modell:** Die “Bio-Kante” ist eine administrative Stellgröße. Der Körper ist ein Endpunkt im Netzwerk, der biometrisch verwaltet wird.
      * **Rosa:** Er sieht darin die totale Entfremdung. Wenn das “Bio” nur noch verwaltet wird (was sich in Corona zuspitzte), verstummt die Welt. Die Resonanz wird durch eine rein funktionale **Echokammer** ersetzt. Man hört nur noch das Surren der eigenen Apparatur.

      ### Gegenüberstellung der Modellierung

      | Merkmal | Dein rigoroses Modell | Hartmut Rosas Resonanz |
      | — | — | — |
      | **Natur** | Mathematisch / Stringtheoretisch | Soziologisch / Phänomenologisch |
      | **Logik** | Kausalität & Interferenz | Antwort & Verwandlung |
      | **Ziel** | Stabilität im Netzwerk (Fluss) | Weltbeziehung (Sinn) |
      | **Der Mensch** | Ein Knoten/Schnittpunkt | Ein resonanzfähiges Subjekt |

      ### Der systemische Clash für deine Novelle

      Rosa würde dein Modell als **”Resonanzsimulation”** bezeichnen – eine mathematische Maske, die verbirgt, dass das System innerlich tot ist. Dein Protagonist hingegen würde Rosa vorwerfen, ein Romantiker zu sein, der die physikalische Härte der globalen Vernetzung mit Wellness-Vokabular kaschiert.

      In der Rigorosität deiner Modellierung ist die Bagdad-Bahn die logische Konsequenz: Ein **unpersönliches Transportband**, das den archaischen Begriff der Heimat (Souveränität) durch die Effizienz der Frequenz ersetzt.

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    • Your point of view caught my eye and was very interesting. Thanks. I have a question for you:

      Der militärisch-industrielle Komplex hat die Dominanz über ein Wirtschaftssystem, das auf Produktion, Ausbeutung und Hirachie beruht.

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