BGE Mumble-Themenabend

——– Original-Nachricht ——–

Betreff: [Piraten Berlin] Themenabend Aktion: ‘Mein Grundeinkommen’
Datum: Sat, 16 Aug 2014 18:34:48 +0000
Von: jck <jck@news.piratenpartei.de>
Organisation: Newsserver der Piratenpartei Deutschland – Infos siehe: http://wiki.piratenpartei.de/Syncom/Newsserver
An: berlin@lists.piratenpartei.de
Moin,    Im Rahmen der regulären AG Sitzung läd die AG BGE alle Interessierten zum  Themenabend ein und zwar:  am 22.08.2014, um 20:00 ct ins mumble NRW, Raum 'Bedingungsloses   Grundeinkomme    Aktion 'Mein Grundeinkommen' von Michael Bohmeyer    Abriss: "Was würde passieren, wenn es plötzlich ein Grundeinkommen   gäbe? Probieren wir es aus! Das sagt Michael Bohmeyer und hat deswegen   die Aktion 'Mein Grundeinkommen' ins Leben gerufen. Es ist eine Community,   auf der alle Menschen sagen können, was sie mit einem Grundeinkommen tun   würden und können für ein Grundeinkommen spenden. Unter allen   Teilnehmenden wird ein echtes Grundeinkommen von monatlich 1.000 € für   ein Jahr ausgelost. Hierfür haben innerhalb von nur 22 Tagen 425 Menschen   12.000€ zusammengelegt und so das erste Grundeinkommen vollständig   finanziert! Michael Bohmeyer berichtet uns über die Ziele seiner Aktion,   die Resonanz, die bisherigen Ergebnisse und was weiter passiert. Im   Anschluss daran gibt es wie üblich die Gelegenheit zur ausführlichen   Diskussion."    Weitere Informationen: http://www.mein-grundeinkommen.de/    bye  Jürgen, Koordinator AG BGE  --   Berlin mailing list  Berlin@lists.piratenpartei.de  https://service.piratenpartei.de/listinfo/berlin

2 thoughts on “BGE Mumble-Themenabend

  1. Arbeit ist, einen Scheiß zu erzählen an den niemanden glaubt, das Hirn abzuschalten und ansonsten das Maul zu halten. – Jedenfalls in der Verwaltung.

    Die Verwaltung ist versozialdemokratisiert, der Beschäftigung, nicht dem Vermögen, verpflichtet.

    Nicht jede Aktion, Beschäftigung oder Arbeit ist entwicklungspolitisch sinnvoll.

    https://twitter.com/heuteplus/status/989594978228883456

    Die Bundesregierung will #Gaming als Sport anerkennen. Manche Sportfunktionäre sind da anderer Meinung… #eSports

    Ich mein, das ist offensichtlicher Quatsch. Tradierte Sportarten kommen selbstverständlich ebenso bzw. gerade aus der Kriegsführung und kriegerischen Ertüchtigung. Andererseits dienen sie eben auch und inzwischen vornehmlich der körperlichen Ertüchtigung, ein guter Ausgleich zur Zunehmenden Entfremdung des Menschens von seinem Körper.

  2. Hallo,

    weil ihr auf der Crew Sitzung heute, euer Interesse am BGE kund getan habt, im folgenden der Hinweis auf den Mumble-Themenabend.

    Ich selbst bin ja kein zu großer Anteilhaber dazu in der Piratenpartei und finde, man sollte sich vornehmlich um die Beseitigung der Ungerechtigkeiten des JobCenters kümmern, als Utopien umzusetzen suchen. Als Süddeutscher sehe ich keine Möglichkeit einer flächendeckenden Einführung, die m.E. unabdingbar ist, um dieses Gesellschaftskonzept überhaupt erst beurteilen zu können.

    Entsprechend stehe ich auch dem bezugnehmenden Projekt des verlosten oder selektiven BGEs kritisch gegenüber. Ich unternahm einen derartigen Selbstversuch als ich 2012 von den Fraktionsvorsitzendenaufwandsentschädigungen der BVV lebte. Von €1000.- monatlich. Für ein Jahr. – Wie soviele andere auch: Rentner, Studenten, Freiberufler, Künstler, Arbeiter… Es gibt genügend Menchen, die von €1000 leben, dazu braucht es keine Verlosung oder weitere Selektion! Das BGE beruht darauf, dass JEDER in der Gesellschaft €1000.- hat; und wie es sich auf die GESELLSCHAFT, nicht wie es sich auf das Individuum auswirkt.

    Mit dieser Erkenntnis habe ich das Experiment im November 2012 für gescheitert erklärt. In irrelevanter Reflektion kann ich sagen, dass mir €1000.- im Monat nicht zum Leben und der gesellschaftlichen Teilhabe reichen. Ich rechne das nicht vor, weil ich in dem BGE Gesellschaftskonzept zumindetens einen gewissen Amonetarismus sehe, der das Erbsenzählen durch Lebensfreude ersetzt. Bei einem projezierten Fortsetzungsexperiment mit €1600.- monatlich, wie auch schon von der MLPD (oder war’s die DKP?) gefordert, kommen wir in den Bereich einer Einkommensnormalverteilung – was, politisch umgesetzt, auf eine staatlich diktierte Einkommensbandbreite hinaus liefe. Die hab ich mal von €1600.- bis €3200.- vorgeschlagen. Doch das ist eben (ehemals) real-existierende sozialistische Planwirtschaft.

    LG, Mi
    icke.mimaimix.de
    (under construction)

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