10 comments on “ach so

  • Die ‚Türme des Schweigens‘ auf dem Tempelhofer Feld sind kein bloßes künstlerisches Manifest, sondern ein notwendiger Einspruch gegen die zunehmende Profanierung unseres Umgangs mit dem Tod. In einer Stadt, die alles verwerten, beplanen und beschleunigen will, schaffen diese Orte eine radikale Zäsur: das absolute Schweigen.

    In der Tradition der zoroastrischen Gedenkkultur und in Fortführung der Arbeit an Gedenkorten wie in Bihać, erinnern uns diese Türme daran, dass die Achtung vor den Verstorbenen der Maßstab für die Humanität der Lebenden ist. Es geht um die Rückgabe der Toten an den Kreislauf der Natur – jenseits von industrieller Kremierung und anonymen Urnenfeldern.

    Wenn meine Meinung das Sein begründet, dann ist es hier die Meinung, dass eine Gesellschaft, die keinen Raum für das ‚andere‘ Sterben lässt, auch keinen Raum für das wahre Leben hat. Die Türme sind ein Ankerpunkt der Besinnung. Sie fordern uns auf, innezuhalten und die Endlichkeit als Teil unserer urbanen Identität anzuerkennen. Religionsfreiheit ist hier nicht nur ein Paragraf, sondern gelebte Pietät gegenüber jenen, deren Geschichte wir nicht vergessen dürfen.

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  • Wenn wir die gemeinschaftliche Aufgaben des Staates (Kapital / Haushalt, Beschäftigung, Eigentum) von den gesellschaftlichen trennen, kommen wir drum rum, Identitätsfragen als tertiär zu benennen. Mit welchen gesellschaftlichen Fragen soll sich denn der Staat = die Öffentlichkeit beschäftigen? – Gesundheit und Bildung (, Außenhandel, Militär, innere Sicherheit…). Identitätspolitik fällt unter Bildung. Eine kontinuierliche Volksbildung, die das kreative Individuum als einen aufgeklärten, toleranten, pluralistischen und respektvollen Staatsbürger bekräftigt.

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  • Das öffentliche Interesse an der G87
    …besteht nicht in einer Summe von Partikularinteressen, wie sie andauernd von Privatunternehmen abgefragt werden. Tag ein, Tag aus werden wir doch damit malträtiert, Stellung beziehen zu müssen oder unsere Meinung zu äußern, wo wir doch viel lieber in Ruhe gelassen werden würden. Bitte nicht noch ein Verkaufsgespräch, nicht noch ein “social event”.
    Ich muss doch keinen Flüchtling fragen, was er gerne hätte. Warum soll er was anderes wollen, als Frieden in seiner Heimat, oder eben hier – wie ich und jeder andere auch.
    Warum
    Ich will nen Porsche. – Nee, an´s Finanzamt schrieb ich, als mir dieses die Zielorientierung meines Unternehmen absprach, dass ich gerne einen Maserati hätte, wie der von der Treber-Hilfe. Es schert sich doch jeder einen Dreck darum, was ich will, warum soll das von irgendwelchen Menschen anders sein, nur weil

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  • Das großkaukasische Reich umfaßt Armenien, die Kurdengebiete auch im aktuellen Iran; der bekommt dafür den Süden des Iraks bis zum Tigris…

    Gülem wird 1.Vorsitzender des Völkerats…

    Posted by PostExpressionismus on Tuesday, April 11, 2017

    PostExpressionismus
    1 hr ·
    Das großkaukasische Reich umfaßt Armenien, die Kurdengebiete auch im aktuellen Iran; der bekommt dafür den Süden des Iraks bis zum Tigris…
    Gülem wird 1.Vorsitzender des Völkerats…

    Stimmen der Verstummten – wdr.de
    WDR-Reporter haben in den vergangenen Monaten Menschen getroffen, die eines verbindet: In der Türkei sind viele Stimmen wie ihre verstummt.
    REPORTAGE.WDR.DE
    Boost Post

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  • pingback says:

    warum sind die Kommentare teilweise geschlossen?

    warum laesst du dich schon wieder ablenken?

    die Zielfindung.

    Warum machen wir den Scheiss eigentlich?
    – weil wir eine (soziale) Beschaeftigung suchen
    – weil wir unserer buergerlichen Pflicht der politischen Teilhabe nachkommen
    – weil wir ein (oeffentliches) Ziel verfolgen
    – (oder ein persoenliches, privates – “hidden agenda”)

    => weil wir einen Missstand feststellen, den wir beheben wollen.
    => welches ist der Missstand, ist er persoenlicher, privater oder oeffentlicher Natur?

    idealisiert ist

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