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Bilder (c) Gedenkstätte…

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Integration… bezeichnet
als… Integration als Funktion
fraktales… die Selbstähnlichkeit auf verschiedenen Ebenen (Iterationen der Konstruktion); bezieht sich möglicher Weise auf die Gesellschaft, welche allerdings mit Attributen voll belegt ist.
Symptom… eine charakteristische Indikation
einer narzistisch-masochistischen… ein funktionales Subsystem aus der selbstverliebten Lust am eigenen Leid (brainwanking)
Gesellschaft… eine Ebene der Betrachtung / Iteration der Konstruktion.

 

Die Darstellung von Integration als systemische Funktion beschreibt die Tagung:

Es mahnte Thomas Lindenberger die Gesellschaft zu Beginn der geschichtswissenschaftliche Tagung, doch erst die Kulturwissenschaftlerin Laura Wehr wagte sich an eine Verortung. Sie induzierte “harte Faktoren” wie Wohnung und Arbeitsplatz und “weiche Faktoren” oder auch “inkorporiertes kulturelles Kapital” wie Bildungsaffinität und Familienzusammenhalt als Erfolgsgeheimnisse der Integration. Mit der Ergänzung der Abgrenzung (Unterscheidung) war damit ein nettes Ergebnis der Tagung gegeben.

Dazwischen lernte ich, dass eine jede Migrationsbewegung etwa ein Drittel Rückkehrer hat; von den Gastarbeitern der 60er und 70er Jahre durchaus planmäßig 80% zurückkehrten. Außerdem dass die Bundesregierung 1988 ein Integrationsprogramm für Spätaussiedler auflegte, welches “just in dem Moment, als die Zahlen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion anstiegen, eingestellt wurde.” Der finanzielle Kaualzusammenhang entglitt allerdings dem Plenum.

Positiv ist also zu werten, dass Flucht konzeptionell in der Migration verwurzelt wurde. Migrantion in den Spannungsfeldern von Kommune, Nationalstaat und Globalität – wobei eine Integration der Migrationsgründe in der Thematisierung vergessen wurden – sowie als Gesellschaftsgeschichte, der Eretter der Geschichtswissenschaft in musealen und erinnerungskulturellem Auf- aber wissenschaftsbedeutsamen Abstieg.

globale Familien, ethnische Kolonieen

Integration in das (begrenzte) Staatswesen (civil rights): Teilhabe an der neuen Gesellchaft, Zugehörigkeit und Fremdheitserfahrung;

Akkulturation der Aufnahmegesellschaft: “Tartnachteile ausgleichen, Chancengleichheit herstellen” (kleine Anfrage Schmude: 22.11.1984)

In der DDR wurde tatsächlich angenommen, dass die Vertriebenen mit der Umstrukturierung zur neuen Gesellschaft in dieser aufgehen würden.

Das Stigma der Mobilität, der Sesshaftlosigkeit, der Unbeständigkeit, der nomadichen Verrohung.

Asyl vs Flüchtling.

migrantische Selbstorganisationen, Umsiedler… schwache Träger der Integration.

Bildung

Unternehmerinteressen sind klar für eine Liberalisierung des Zuzugs, die aber wenig Resonanz in Politik und Gesellchaft finden.

Integration als rethorische Symbolpolitik im fördern und fordern.

4 comments for “Bilder (c) Gedenkstätte…

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