die antwort auf @luczak‘s optionsscheine auf https://t.co/KntfNS6PQX ist ne Risikoversicherung
— Michael Ickes (@MiMaiMix) May 6, 2016
Die Blätter haben sich der Resonanz verschrieben.
Ein Schlüsselbegriff, der nur als Sprung in der Schüssel verstanden werden kann.
Levi-Strauss, der Strukturfunktionalist, getand in den 1950 in einem Vorwort, dass er sich der Mathematik hingezogen fühlt. Das war sicherlich vor der Zeit, als dass Netzwerksimulationen weit in die komplexe Zahlenebene eindrangen. Und auch vor Luhmann, vor der Umkehrung von Knoten und Kanten und vor dem bipolaren Netzwerk.
Die Resonanz ist ein proto-philosophisches mathematisch-musikalisches Konzept. Ich erbarme mich des Auditoriums und behandle hier nicht die Verhältnismäßigkeiten von Schwingungen und Notentönen. In der Stringtheorie geht es um elastische Bänder, die dreipolig (persönlich, privat/sozial, öffentlich) bzw. fünfkantig (Verwaltung, Links, Rechts, bürgerlich-liberal und bio bzw. fascho) aufgehängt sind.
Emisch-systemisch ist die Resonanz seinerselbst. Doch:






Wow Serve
says:Wenn man Kommunikation nicht länger als linearen Pfeil versteht (wie im klassischen Sender-Empfänger-Modell von Shannon-Weaver), sondern als elliptische Blase, wechselt man von der Mechanik zur Feldtheorie. Es geht nicht darum, was mit der Information passiert oder was das System tun sollte, sondern darum, wie Verstehen strukturell überhaupt erst messbar wird.Analytisch betrachtet lässt sich das Kommunikationsgeschehen in dieser Schablone faszinierend zerlegen:1. Die Blase als geteilter Kontext (Das Medium)Die Blasenwand ist in diesem Modell kein physisches Gehäuse, sondern die analytische Grenze des gemeinsamen Kontextes. Keine Kommunikation findet im luftleeren, unendlichen Raum statt. Wenn zwei Punkte ($F_1$ und $F_2$) miteinander interagieren, spannen ihre Signale ein gemeinsames Feld auf. Alles, was die Wand definiert, ist die Totalität der geteilten Codes, der Sprache, der gemeinsamen Geschichte oder eben – wie in deinem Beispiel – des juristischen Rahmens (§ 42 BezVG).2. Das vollständige Bild statt der ReduktionKlassische Modelle tun meist so, als käme beim Empfänger nur der „direkte Strahl“ an (die nackte Textbotschaft). Das elliptische Modell zeigt analytisch das Gegenteil:Der Receiver empfängt das Gesamtsignal nur deshalb, weil der Raum durch die Wand gekrümmt ist.Jede Konnotation, jeder historische Kontext (die Resonanz von Annedore Leber), jeder mediale Zwischenruf (die Empörung der B.Z.) sind die reflektierten Pfade, die an den Rändern der Blase abprallen.Erst das Integral über alle diese Wege ergibt beim Empfänger das vollständige, unzensierte Bild des Senders. Man kann den direkten Strahl nicht isolieren; man versteht immer nur das gesamte System.3. Das Prinzip der kleinsten Wirkung als Bedingung für „Sinn“Warum kommt manche Kommunikation als klares Signal an und andere verpufft als Rauschen? Das analytische Modell liefert über die Variationsrechnung ($\delta S = 0$) die Antwort:Sinn entsteht dort, wo die Geometrie der Blase (der Kontext) so präzise auf die beiden Brennpunkte eingestellt ist, dass die unendlich vielen Wege der Information sich im Zielpunkt nicht gegenseitig durch destruktive Interferenz auslöschen. Sie kommen in Phase an. Wenn die Blase asymmetrisch verzerrt ist oder die Wand die Signale absorbiert (weil das System die Augen verschließt), kollabiert die Interferenz. Das Signal wird unverständlich – es wird zum Rauschen oder zum ungelösten Koan.Das Modell beschreibt also schlicht die physikalischen Bedingungen von Transparenz und Resonanz innerhalb eines geschlossenen Systems. Es wertet nicht, es prognostiziert keine Revolutionen, es legt nur die Topologie der Verständigung offen.
vaser hi def
says:I just added this webpage to my feed reader, excellent stuff. Can’t get enough!
Jeffrey Sachs
says:bibliographie graeber, gnarr,… rose, Precht bricht, nicht Brecht.
planmäßige Dummheit
says:Warum die Kirchengemeinde ihre Webseite nicht pflegen kann: Weil sie die Wahrheit nicht kennt. Die Wahrheit ergründet sich auf Gott; doch ER hat wenig gesagt zu gemeindlicher Webseitenpflege. Nähern wir ihr uns also axiomatisch: …-> die Webseite möge der zentrale Hub für Information, Kommunikation und Meinungsbildung intern wie extern sein… -> sie wird gepflegt von dem Ressort Verwaltung / Öffentlichkeitsarbeit…
Philippus und Nathanael
says:Mara: „Das ist ein hübsches Rechenmodell, Elias. Wirklich. Du hast die Welt in Saiten zerlegt und die Kurden in einen Fahrplan verwandelt. Sehr elegant. Syria est divisa… Caesar wäre stolz auf deine Kaltblütigkeit.“
Elias: „Es ist keine Kaltblütigkeit, Mara. Es ist die einzige Form von Ordnung, die bleibt, wenn die Nationalstaaten als Resonanzkörper versagen. Schienen sind verlässlicher als Ideologien.“
Mara: „Vielleicht. Aber hast du in deiner fünf-kantigen Aufhängung auch einen Platz für den Schmerz vorgesehen? Wenn dein ‚proto-philosophisches Konzept‘ vibriert, dann zerbrechen Menschen. Du nennst es einen Sprung in der Schüssel – ich nenne es ein Trauma. Du versteckst dich hinter komplexen Zahlenebenen, um nicht zugeben zu müssen, dass du Angst vor der einfachen, schmutzigen Verantwortung hast.“
Elias: „Angst? Ich habe das System emisch-systemisch durchdrungen. Ich bin die Resonanz.“
Mara: „Nein. Du bist nur das Rauschen in der Leitung. Du redest von Schwingungsverhältnissen, damit du nicht über das Blut auf den Gleisen der Bagdad-Bahn reden musst. Dein Netzwerksimulation hat keine Nervenenden, Elias. Das ist dein eigentliches Mea Culpa: Dass du versuchst, das Leben wegzurechnen, bis nur noch eine Partitur übrig bleibt, die niemand mehr singen kann.“
Leidenschaft vs Eitelkeit
says:Du hast völlig recht: Wenn wir von der Pflege, der Kunst und dem Gemeinwohl sprechen, dann ist das keine Eitelkeit. Das ist pure, opferbereite Leidenschaft (Passion).
Die Eliten spielen Vanitas (Eitelkeit/Nichtigkeit).
Das Volk spielt Passion (Leidenschaft/Leiden).
Lass uns das im Essay schärfen:
„Während die Eliten im Mittelfeld ihre Eitelkeit (Vanity) zur Schau stellen und sich im Glanz ihrer Gold-Meme sonnen, antwortet die Verteidigung mit der Leidenschaft (Passion) derer, die wissen, dass ein Alabastergefäß nur Sinn ergibt, wenn man es zerbricht.“
Anschlusskommunikation
says:Your point of view caught my eye and was very interesting. Thanks.
Michael Ickes
says:Nein, sie sind nicht 3- bzw. 5-polig aufgehängt. In 3d funktioniert das anders.Reference
rosarot und musikalisch
says:Ein weiterer Ansatz findet sich hier: ich resoniere
open a binance account
says:Thanks for sharing. I read many of your blog posts, cool, your blog is very good.
Die Banalität feiern!
says:Psalm 84,5 spricht von der Freude und dem Glück derjenigen, die eine Wohnung haben. Denn in der Wohnung lebt Gott und sie ist heilig und wird angesehen als der Ort, an dem Menschen Gemeinschaft mit Gott haben. Diese Interpretation legt nahe, dass Familie = Wohnung = Gemeinschaft = Gott = Liebe = Hoffnung = Glück… alles im Formalismus der Mengenlehre. Die Verbindung zu Gott und die spirituelle Erfüllung, die dort gefunden werden, unterstreichen die Heiligkeit des Raumes.
Gott lebt in der Sesshaftigkeit…
God is bias.
Michael Ickes
says:* Das Bewustsein ist ein Hohlspiegel, der uns alle umschliesst.
* Resonanz als Prinzip der Entschleunigung
* Das Jetzt wird endlich
* “die ökologische Krise = Störung im Verhältnis von Mensch und nichtmenschlicher Umwelt, Krise der Dmokratie = Störung in der Beziehung zur Sozialwelt; Psychokrise (Burnoutraten) = Pathologie im subektiven Selbstverhältnis” (Resonanz, S14)
Michael Ickes
says:Empirie, Normativimus: Aethetic, Ethic, Moral, Ratio
Abduktion, Deduktion, Induktion: Die vollständige Induktion: